Langzeit-Batteriespeicher können Versorgungssicherheit günstiger als Gaskraftwerke gewährleisten.
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@grimm
Mal eine blöde Frage: Ist es eigentlich wichtig, wo diese Kapazität steht? Oder braucht man eine gewisse Nähe der Kapazität zu dem Ort, wo gerade als 18h Kapazität abgerufen werden?
Und falls ja, ist das ein reines Netzausbauthema? -
@Moss_the_TeXie @joerney @grimm So ein Gaskraftwerk hat eine Mindestgröße, Batteriespeicher natürlich auch, aber eine viel kleinere.
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@guy_bockamp @grimm sehe ich kritischer. 1. werden dadurch menschen sterben, 2. nimmst du an dass darauf rational reagiert wird und nicht "seht her! Und die einzige lösung die es gib bis gas, öl und atom! Haben wir doch immer schon gesagt und die grünen spinner wolltens nicht hören."
Glaubst du echt mit ner bildzeitung im land stehen die chancen hoch, dass das so ablaufen wird wie von dir beschrieben?
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Langzeit-Batteriespeicher können Versorgungssicherheit günstiger als Gaskraftwerke gewährleisten.
Studie: Langzeit-Batteriespeicher können günstiger als Gaskraftwerke zur Versorgungssicherheit beitragen
LCP Delta hat in einer Studie analysiert, welchen Beitrag Langzeit-Batteriespeicher innerhalb der Kapazitätsausschreibungen zur Versorgungssicherheit leisten können. Dabei geht es auch um den wirtschaftlichen Vergleich mit Gaskraftwerken und letztendlich die entstehenden Kosten für die Allgemeinheit. Es geht den Autoren jedoch explizit nicht darum, komplett auf neue Gaskraftwerke zu verzichten.
pv magazine Deutschland (www.pv-magazine.de)
@grimm Bei der ganzen Diskussion um Geld darf nicht vergessen werden, jeder € der in eine Gaslieferung fließt ist ein paar Tage später auf Nimmerwiedersehn wortwörtlich verbrannt, jeder € der in einen Batteriespeicher investiert wird spart noch in Jahrzehnten Geld.
Ich fürchte das genau das der Grund für das erratische Verhalten der Fossilisten ist: Permanentes Einkommen! Im Gegensatz dazu gehen Batteriehersteller nach ein paar Jahren Wachstum, sobald ein Platteau erreicht ist, pleite. -
@guy_bockamp @grimm stimmt auch wieder, aber das eine ist ja eher aktiv und kann mit einem einzigen event in verbindung gebracht werden "blackout" und das andere passiv, durch ausbleiben. Und menschen sind bereit uuuunglaubliche riesige passive risiken einzugehen, aber nur gering aktive. Hab dazu mal einen sehr sehr guten längeren podcast mit diesem typen gehört, finde ihn leider nichtmehr aber hier ein video (ungesehen, sorry) https://m.youtube.com/watch?v=ank0BF90dlI
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@hannes99 @christianschwaegerl @grimm
Ich verstehe die Antwort nicht.
Meine Idee ist, Biogasanlagen dazu zu nutzen, den schwankenden Ertrag von Sonne und Wind auszugleichen, anstatt sie konstant durchlaufen zu lassen.@werdenfels dann hatte ich das "bisher" überlesen

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Das Wirtschaftsministerium sucht trotzdem nach Wegen, die 10-GW-Ausschreibung komplett für Gaskraftwerke zu reservieren. Dabei zeigt die Studie: Speicher sind nicht nur günstiger für Verbraucher, sondern auch flexibler fürs Stromsystem.
@grimm Was kann man von #GasKathie schon erwarten? Jedenfalls nichts Nachhaltiges.
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@pink161 genau das. Mit Batteriespeichern an der richtigen Stelle und der passenden Steuerung kann man auch aus den alten Leitungen durch Streckung der Spitzen noch so einiges an Übertragungskapazität rausholen, ein bisschen so wie bei DSL auf alten Kupferleitungen.
Zusätzlich helfen auch dezentrale Speicher beim Endverbraucher, ob nun mit eigener PV oder nicht, die Netze zu entlasten.
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@christianschwaegerl ist natürlich Definitionssache und ja, auch 14 Tage sind mit Akkus nicht wirtschaftlich darstellbar. Die vom OP "Langzeit" genannten max. 23h aber durchaus.
Bei Saisonspeichern denke ich eher an ±180 Tage.
Und im krassen Kontrast dazu, wenngleich nicht allgemeingültig: mein PV-Akku ist mit 3 kWh (bislang nie erweitert) nur in etwa so groß, wie an guten Dezember-Tagen runterkommt. Und ich bin damit de facto Offgrid. 24/7/365. Eine große Rolle spielt die Steuerung.
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@christianschwaegerl ist natürlich Definitionssache und ja, auch 14 Tage sind mit Akkus nicht wirtschaftlich darstellbar. Die vom OP "Langzeit" genannten max. 23h aber durchaus.
Bei Saisonspeichern denke ich eher an ±180 Tage.
Und im krassen Kontrast dazu, wenngleich nicht allgemeingültig: mein PV-Akku ist mit 3 kWh (bislang nie erweitert) nur in etwa so groß, wie an guten Dezember-Tagen runterkommt. Und ich bin damit de facto Offgrid. 24/7/365. Eine große Rolle spielt die Steuerung.
@christianschwaegerl würde man nun auch beim öffentlichen Stromnetz und bei den Verbrauchern stärker auf:
- Dezentralisierung
- Intelligente(re) Verbrauchsteuerung
- (Mehr) Sektorenkopplung
- "Schlechtwetterreserven" (Overpaneling bei PV)
- Ost-West und "Winter-PV" (vertikale Anlagen jeder Art)setzen, dann wären die maximal zu überbrückenden Zeiträume bereits deutlich reduziert und Batteriespeicher wären besser ausgelastet (Volllastzyklen p.a.) und damit auch wirtschaftlicher.
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@grimm Bei der ganzen Diskussion um Geld darf nicht vergessen werden, jeder € der in eine Gaslieferung fließt ist ein paar Tage später auf Nimmerwiedersehn wortwörtlich verbrannt, jeder € der in einen Batteriespeicher investiert wird spart noch in Jahrzehnten Geld.
Ich fürchte das genau das der Grund für das erratische Verhalten der Fossilisten ist: Permanentes Einkommen! Im Gegensatz dazu gehen Batteriehersteller nach ein paar Jahren Wachstum, sobald ein Platteau erreicht ist, pleite.@agitatra PV-Akkus halten etwa 10 bis 20 Jahre und müssen dann (vorzugsweise recycelt) erneuert werden. Ein bisschen so wie bei Autos, 20 Jahre Produktion entsprechen dort etwa dem heutigen Kfz-Bestand.
Ja, mit fossilen Energieträgern lässt sich zwar kurzfristig mehr Geld verdienen, in ein paar Jahrzehnten allerdings bereits fast gar keins mehr.
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@agitatra PV-Akkus halten etwa 10 bis 20 Jahre und müssen dann (vorzugsweise recycelt) erneuert werden. Ein bisschen so wie bei Autos, 20 Jahre Produktion entsprechen dort etwa dem heutigen Kfz-Bestand.
Ja, mit fossilen Energieträgern lässt sich zwar kurzfristig mehr Geld verdienen, in ein paar Jahrzehnten allerdings bereits fast gar keins mehr.
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@joerney je näher die Erzeuger am Verbraucher, desto geringer sind die Anforderungen an das Stromnetz. Das gilt für erneuerbare und fossile Kraftwerke gleichermaßen. Der ganze fossile "Redispatch" findet vor allem statt, weil sich der (dt.) Süden jahrzehntelang geweigert hat, im nennenswerten Ausmaß Windkraftanlagen zu installieren, während gleichzeitig bestehende (teure) Übertragungsnetze an ihre Grenzen kamen.
Und 18h gehen problemlos mit Batteriespeichern, neue GKW lohnen n.
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@Moss_the_TeXie @joerney @grimm So ein Gaskraftwerk hat eine Mindestgröße, Batteriespeicher natürlich auch, aber eine viel kleinere.
@agitatra die Mindestgröße Batteriespeicher (1 kWh LiFePO4) passt in einen Rucksack

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@DieWespe nein. Je dezentraler, desto besser. Wobei gerade diejenigen Netzknoten und Leitungskapazitäten durch Großspeicher entlastet werden sollen, die heute (jedoch nur zeitweise) überlastet sind.
Ein bisschen kann man sich das vorstellen wie DSL auf alten "Klingeldraht"-Kupferleitungen: mit der richtigen Steuerung und Technik kann selbst auf alten Leitungen (und Stromleitungen sind teuer!) der (Strom- statt Daten-) Durchsatz deutlich erhöht werden.
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@DieWespe A) wenn wir von der aktuellen Netzausbau-Debatte & Krisenmanagement reden: Bildlich gesprochen eher "in die Mitte", also genau an jene Netzknoten, die heute zu bestimmten Zeiten bereits überlastet sind, zu anderen Zeiten aber noch massig Übertragungskapazitäten übrig haben.
B) Wenn wir perspektivisch sprechen: dezentral gerade auch an jene Erzeugungsanlagen, die auch einen (direkten oder ortsnahen) Eigenverbrauch haben, um den Netzbedarf von vornherein zu reduzieren. Sonst A)
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Würden 2 GW Gaskraftwerke durch 18-Stunden-Speicher ersetzt, ließen sich jährlich 90 Millionen Euro an Subventionen sparen – bei gleichem Niveau an Versorgungssicherheit. Die meisten Engpässe (82–87%) dauern ohnehin maximal 10 Stunden.
@grimm
Und man müsste weniger Erneuerbare abschalten -
R relay@relay.infosec.exchange shared this topic