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  3. Langzeit-Batteriespeicher können Versorgungssicherheit günstiger als Gaskraftwerke gewährleisten.

Langzeit-Batteriespeicher können Versorgungssicherheit günstiger als Gaskraftwerke gewährleisten.

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  • m_e_st@mastodon.socialM m_e_st@mastodon.social

    @grimm Ich persönlich wäre ja ein Fan davon, in die Sockel der Windräder kleinere dezentrale Speicherbatterien einzubauen. Die Technik dürfte ja inzwischen kompakt genug sein. Und ich liebe nun mal dezentrale Edge-Architekturen, alleine wegen ihrer Resilienz.

    Ich habe aber noch nirgendwo gesehen, dass jemand darüber eine Wirtschaftlichkeitsberechnung angestellt hat.

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    hannes99@mastodon.social
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    #26

    @M_E_ST @grimm das gibt es bereits und auch nicht erst seit kurzem. Habe vor nun wahrscheinlich so 10 Jahren mal ein YouTube-Video darüber gesehen.

    Viel wichtiger gerade bei Windkraft wäre aber eigentlich, diese (deutlich!) dezentraler zu errichten. Das spart sowohl Netzkapazitäten, als auch eine Menge Stromspeicher ein.

    Stand jetzt ist die deutsche Stromversorgung aber stark zentralisiert, daher gehören Großspeicher zuerst an die bereits überlasteten Netzknoten und an PV mit Eigenverbrauch.

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    • momo@social.linux.pizzaM momo@social.linux.pizza

      @hannes99
      Danke für die Korrektur, ich war noch am Überlegen, wie der Mann genau geschrieben wird, dachte dann aber ich muss das jetzt nicht raussuchen, wird schon passen... 😅
      @grimm

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      hannes99@mastodon.social
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      #27

      @momo passt schon. Ich habe die Gelegenheit genutzt, um daran zu erinnern, dass die SPD ebenso daran beteiligt war, wie die CDU.

      @grimm

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      • christianschwaegerl@mastodon.socialC christianschwaegerl@mastodon.social

        @grimm Es bräuchte halt eine Strategie für Gaskraftwerke, die den Bedarf minimiert, aber deckt, wobei statt Fossilgas neben dem perspektivischen Wasserstoff auch Biogasanlagen in Frage kämen, plus verstärkte Kopplung mit Skandinavien und Spanien zu beidseits attraktiven Bedingungen. Ohne diese Komponenten wird man nicht auskommen, weil es unbezahlbar wäre, Batteriespeicher für eine mehrtägige Dunkelflaute vorzuhalten. Leider setzt Reiche auf Fossil-Maximierung – fahrlässig.

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        hannes99@mastodon.social
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        #28

        @christianschwaegerl auch mehrtägig ist noch (lange) kein "Langzeitspeicher", just sayin'.

        Aktuell deutet jedoch auch alles darauf hin, dass die Energiewende auch ohne Langzeitspeicher auskäme.

        @grimm

        christianschwaegerl@mastodon.socialC 1 Reply Last reply
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        • werdenfels@troet.cafeW werdenfels@troet.cafe

          @christianschwaegerl @grimm
          Biogasanlagen laufen bisher 24/7 durch. Wie ein Atomkraftwerk.
          Mich wundert, dass man die noch nicht netzdienlich einsetzt.

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          hannes99@mastodon.social
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          #29

          @werdenfels 24/7 durchlaufen ist auch kaum besser, als der schwankende Ertrag von Erneuerbaren. Entweder ist das betreffende Kraftwerk flexibel steuerbar (Kernkraft ist das z.B. nicht), oder in beiden Fällen werden Stromspeicher oder Spitzenlastkraftwerke benötigt

          @christianschwaegerl @grimm

          werdenfels@troet.cafeW 1 Reply Last reply
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          • guy_bockamp@mastodon.socialG guy_bockamp@mastodon.social

            @grimm

            Selbst wenn (!) wir ein paar Mal wirklich erleben sollten, dass das Netz zusammenbricht oder wir großflächige Stromausfälle haben, werden wir doch dadurch erfahren, was konkret gefehlt hat.

            Vielleicht können wir auch mal darüber sprechen, ob die Welt wirklich unter geht wenn ein paar Mal die KritIS mit Notstrom versorgt wird.

            Die blöden Weltraum-Raketen sind auch duzende Male explodiert, ehe sie es nicht mehr taten.

            bws@social.linux.pizzaB This user is from outside of this forum
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            bws@social.linux.pizza
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            #30

            @guy_bockamp @grimm sehe ich kritischer. 1. werden dadurch menschen sterben, 2. nimmst du an dass darauf rational reagiert wird und nicht "seht her! Und die einzige lösung die es gib bis gas, öl und atom! Haben wir doch immer schon gesagt und die grünen spinner wolltens nicht hören."

            Glaubst du echt mit ner bildzeitung im land stehen die chancen hoch, dass das so ablaufen wird wie von dir beschrieben?

            guy_bockamp@mastodon.socialG 1 Reply Last reply
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            • H hannes99@mastodon.social

              @werdenfels 24/7 durchlaufen ist auch kaum besser, als der schwankende Ertrag von Erneuerbaren. Entweder ist das betreffende Kraftwerk flexibel steuerbar (Kernkraft ist das z.B. nicht), oder in beiden Fällen werden Stromspeicher oder Spitzenlastkraftwerke benötigt

              @christianschwaegerl @grimm

              werdenfels@troet.cafeW This user is from outside of this forum
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              werdenfels@troet.cafe
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              #31

              @hannes99 @christianschwaegerl @grimm
              Ich verstehe die Antwort nicht.
              Meine Idee ist, Biogasanlagen dazu zu nutzen, den schwankenden Ertrag von Sonne und Wind auszugleichen, anstatt sie konstant durchlaufen zu lassen.

              H 1 Reply Last reply
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              • H hannes99@mastodon.social

                @christianschwaegerl auch mehrtägig ist noch (lange) kein "Langzeitspeicher", just sayin'.

                Aktuell deutet jedoch auch alles darauf hin, dass die Energiewende auch ohne Langzeitspeicher auskäme.

                @grimm

                christianschwaegerl@mastodon.socialC This user is from outside of this forum
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                christianschwaegerl@mastodon.social
                wrote last edited by
                #32

                @hannes99 @grimm Gut, aber da sind wir ja dann bei Pumpwasser, Wasserstoff, Hitzespeicher usw.. Innerhalb der Debatte über Schwankungspufferung und Dunkelflaute sind 14 Tage schon “Langfrist”.

                H 1 Reply Last reply
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                • joerney@social.cologneJ joerney@social.cologne

                  @grimm
                  Mal eine blöde Frage: Ist es eigentlich wichtig, wo diese Kapazität steht? Oder braucht man eine gewisse Nähe der Kapazität zu dem Ort, wo gerade als 18h Kapazität abgerufen werden?
                  Und falls ja, ist das ein reines Netzausbauthema?

                  moss_the_texie@rheinneckar.socialM This user is from outside of this forum
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                  moss_the_texie@rheinneckar.social
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                  #33

                  @joerney
                  Die Frage dürfte in gleicher Weise auf Gaskraftwerke zutreffen.
                  Allerdings lassen sich E-Speicher deutlich flexibler im Netz verteilen, von der Pufferfarm im Solar/Windpark bis hin zum individuellen Speicher im eigenen Haus und E-Auto.

                  @grimm

                  agitatra@berlin.socialA 1 Reply Last reply
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                  • moss_the_texie@rheinneckar.socialM moss_the_texie@rheinneckar.social

                    @joerney
                    Die Frage dürfte in gleicher Weise auf Gaskraftwerke zutreffen.
                    Allerdings lassen sich E-Speicher deutlich flexibler im Netz verteilen, von der Pufferfarm im Solar/Windpark bis hin zum individuellen Speicher im eigenen Haus und E-Auto.

                    @grimm

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                    #34

                    @Moss_the_TeXie @joerney @grimm So ein Gaskraftwerk hat eine Mindestgröße, Batteriespeicher natürlich auch, aber eine viel kleinere.

                    H 1 Reply Last reply
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                    • System shared this topic
                    • bws@social.linux.pizzaB bws@social.linux.pizza

                      @guy_bockamp @grimm sehe ich kritischer. 1. werden dadurch menschen sterben, 2. nimmst du an dass darauf rational reagiert wird und nicht "seht her! Und die einzige lösung die es gib bis gas, öl und atom! Haben wir doch immer schon gesagt und die grünen spinner wolltens nicht hören."

                      Glaubst du echt mit ner bildzeitung im land stehen die chancen hoch, dass das so ablaufen wird wie von dir beschrieben?

                      guy_bockamp@mastodon.socialG This user is from outside of this forum
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                      #35

                      @bws @grimm fair point!

                      Aber Menschen werden auch sterben, wenn wir es nicht tun.

                      Ich bin quasi sicher, dass dann sogar mehr Menschen sterben.

                      bws@social.linux.pizzaB 1 Reply Last reply
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                      • grimm@norden.socialG grimm@norden.social

                        Langzeit-Batteriespeicher können Versorgungssicherheit günstiger als Gaskraftwerke gewährleisten.

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                        Studie: Langzeit-Batteriespeicher können günstiger als Gaskraftwerke zur Versorgungssicherheit beitragen

                        LCP Delta hat in einer Studie analysiert, welchen Beitrag Langzeit-Batteriespeicher innerhalb der Kapazitätsausschreibungen zur Versorgungssicherheit leisten können. Dabei geht es auch um den wirtschaftlichen Vergleich mit Gaskraftwerken und letztendlich die entstehenden Kosten für die Allgemeinheit. Es geht den Autoren jedoch explizit nicht darum, komplett auf neue Gaskraftwerke zu verzichten.

                        favicon

                        pv magazine Deutschland (www.pv-magazine.de)

                        agitatra@berlin.socialA This user is from outside of this forum
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                        agitatra@berlin.social
                        wrote last edited by
                        #36

                        @grimm Bei der ganzen Diskussion um Geld darf nicht vergessen werden, jeder € der in eine Gaslieferung fließt ist ein paar Tage später auf Nimmerwiedersehn wortwörtlich verbrannt, jeder € der in einen Batteriespeicher investiert wird spart noch in Jahrzehnten Geld.
                        Ich fürchte das genau das der Grund für das erratische Verhalten der Fossilisten ist: Permanentes Einkommen! Im Gegensatz dazu gehen Batteriehersteller nach ein paar Jahren Wachstum, sobald ein Platteau erreicht ist, pleite.

                        H 1 Reply Last reply
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                        • guy_bockamp@mastodon.socialG guy_bockamp@mastodon.social

                          @bws @grimm fair point!

                          Aber Menschen werden auch sterben, wenn wir es nicht tun.

                          Ich bin quasi sicher, dass dann sogar mehr Menschen sterben.

                          bws@social.linux.pizzaB This user is from outside of this forum
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                          bws@social.linux.pizza
                          wrote last edited by
                          #37

                          @guy_bockamp @grimm stimmt auch wieder, aber das eine ist ja eher aktiv und kann mit einem einzigen event in verbindung gebracht werden "blackout" und das andere passiv, durch ausbleiben. Und menschen sind bereit uuuunglaubliche riesige passive risiken einzugehen, aber nur gering aktive. Hab dazu mal einen sehr sehr guten längeren podcast mit diesem typen gehört, finde ihn leider nichtmehr aber hier ein video (ungesehen, sorry) https://m.youtube.com/watch?v=ank0BF90dlI

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                          • werdenfels@troet.cafeW werdenfels@troet.cafe

                            @hannes99 @christianschwaegerl @grimm
                            Ich verstehe die Antwort nicht.
                            Meine Idee ist, Biogasanlagen dazu zu nutzen, den schwankenden Ertrag von Sonne und Wind auszugleichen, anstatt sie konstant durchlaufen zu lassen.

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                            hannes99@mastodon.social
                            wrote last edited by
                            #38

                            @werdenfels dann hatte ich das "bisher" überlesen 😉

                            @christianschwaegerl @grimm

                            1 Reply Last reply
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                            • grimm@norden.socialG grimm@norden.social

                              Das Wirtschaftsministerium sucht trotzdem nach Wegen, die 10-GW-Ausschreibung komplett für Gaskraftwerke zu reservieren. Dabei zeigt die Studie: Speicher sind nicht nur günstiger für Verbraucher, sondern auch flexibler fürs Stromsystem.

                              kladtiator@mastodon.socialK This user is from outside of this forum
                              kladtiator@mastodon.socialK This user is from outside of this forum
                              kladtiator@mastodon.social
                              wrote last edited by
                              #39

                              @grimm Was kann man von #GasKathie schon erwarten? Jedenfalls nichts Nachhaltiges.

                              1 Reply Last reply
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                              • H hannes99@mastodon.social

                                @pink161 genau das. Mit Batteriespeichern an der richtigen Stelle und der passenden Steuerung kann man auch aus den alten Leitungen durch Streckung der Spitzen noch so einiges an Übertragungskapazität rausholen, ein bisschen so wie bei DSL auf alten Kupferleitungen.

                                Zusätzlich helfen auch dezentrale Speicher beim Endverbraucher, ob nun mit eigener PV oder nicht, die Netze zu entlasten.

                                @joerney @grimm

                                joerney@social.cologneJ This user is from outside of this forum
                                joerney@social.cologneJ This user is from outside of this forum
                                joerney@social.cologne
                                wrote last edited by
                                #40

                                @hannes99 @pink161 @grimm
                                Okay, obwohl ich kein Freund von neuen Gaskraftwerken bin, mein Hintergrund ist, ob wir (derzeit?) Gaskraftwerke brauchen und das leider verteilt, um diese 18+ Stunden zu überbrücken?
                                Und da hier einfach und nett geantwortet wird (Danke), frag ich nochmal nach.

                                H 1 Reply Last reply
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                                • christianschwaegerl@mastodon.socialC christianschwaegerl@mastodon.social

                                  @hannes99 @grimm Gut, aber da sind wir ja dann bei Pumpwasser, Wasserstoff, Hitzespeicher usw.. Innerhalb der Debatte über Schwankungspufferung und Dunkelflaute sind 14 Tage schon “Langfrist”.

                                  H This user is from outside of this forum
                                  H This user is from outside of this forum
                                  hannes99@mastodon.social
                                  wrote last edited by
                                  #41

                                  @christianschwaegerl ist natürlich Definitionssache und ja, auch 14 Tage sind mit Akkus nicht wirtschaftlich darstellbar. Die vom OP "Langzeit" genannten max. 23h aber durchaus.

                                  Bei Saisonspeichern denke ich eher an ±180 Tage.

                                  Und im krassen Kontrast dazu, wenngleich nicht allgemeingültig: mein PV-Akku ist mit 3 kWh (bislang nie erweitert) nur in etwa so groß, wie an guten Dezember-Tagen runterkommt. Und ich bin damit de facto Offgrid. 24/7/365. Eine große Rolle spielt die Steuerung.

                                  @grimm

                                  H 1 Reply Last reply
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                                  • H hannes99@mastodon.social

                                    @christianschwaegerl ist natürlich Definitionssache und ja, auch 14 Tage sind mit Akkus nicht wirtschaftlich darstellbar. Die vom OP "Langzeit" genannten max. 23h aber durchaus.

                                    Bei Saisonspeichern denke ich eher an ±180 Tage.

                                    Und im krassen Kontrast dazu, wenngleich nicht allgemeingültig: mein PV-Akku ist mit 3 kWh (bislang nie erweitert) nur in etwa so groß, wie an guten Dezember-Tagen runterkommt. Und ich bin damit de facto Offgrid. 24/7/365. Eine große Rolle spielt die Steuerung.

                                    @grimm

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                                    hannes99@mastodon.social
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                                    #42

                                    @christianschwaegerl würde man nun auch beim öffentlichen Stromnetz und bei den Verbrauchern stärker auf:

                                    - Dezentralisierung
                                    - Intelligente(re) Verbrauchsteuerung
                                    - (Mehr) Sektorenkopplung
                                    - "Schlechtwetterreserven" (Overpaneling bei PV)
                                    - Ost-West und "Winter-PV" (vertikale Anlagen jeder Art)

                                    setzen, dann wären die maximal zu überbrückenden Zeiträume bereits deutlich reduziert und Batteriespeicher wären besser ausgelastet (Volllastzyklen p.a.) und damit auch wirtschaftlicher.

                                    @grimm

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                                    • agitatra@berlin.socialA agitatra@berlin.social

                                      @grimm Bei der ganzen Diskussion um Geld darf nicht vergessen werden, jeder € der in eine Gaslieferung fließt ist ein paar Tage später auf Nimmerwiedersehn wortwörtlich verbrannt, jeder € der in einen Batteriespeicher investiert wird spart noch in Jahrzehnten Geld.
                                      Ich fürchte das genau das der Grund für das erratische Verhalten der Fossilisten ist: Permanentes Einkommen! Im Gegensatz dazu gehen Batteriehersteller nach ein paar Jahren Wachstum, sobald ein Platteau erreicht ist, pleite.

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                                      hannes99@mastodon.social
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                                      #43

                                      @agitatra PV-Akkus halten etwa 10 bis 20 Jahre und müssen dann (vorzugsweise recycelt) erneuert werden. Ein bisschen so wie bei Autos, 20 Jahre Produktion entsprechen dort etwa dem heutigen Kfz-Bestand.

                                      Ja, mit fossilen Energieträgern lässt sich zwar kurzfristig mehr Geld verdienen, in ein paar Jahrzehnten allerdings bereits fast gar keins mehr.

                                      @grimm

                                      agitatra@berlin.socialA 1 Reply Last reply
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                                      • H hannes99@mastodon.social

                                        @agitatra PV-Akkus halten etwa 10 bis 20 Jahre und müssen dann (vorzugsweise recycelt) erneuert werden. Ein bisschen so wie bei Autos, 20 Jahre Produktion entsprechen dort etwa dem heutigen Kfz-Bestand.

                                        Ja, mit fossilen Energieträgern lässt sich zwar kurzfristig mehr Geld verdienen, in ein paar Jahrzehnten allerdings bereits fast gar keins mehr.

                                        @grimm

                                        agitatra@berlin.socialA This user is from outside of this forum
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                                        #44

                                        @hannes99 @grimm Was interessiert einen Top-Manager mit Fünfjahresvertrag was in 20 Jahren ist.

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                                        • joerney@social.cologneJ joerney@social.cologne

                                          @hannes99 @pink161 @grimm
                                          Okay, obwohl ich kein Freund von neuen Gaskraftwerken bin, mein Hintergrund ist, ob wir (derzeit?) Gaskraftwerke brauchen und das leider verteilt, um diese 18+ Stunden zu überbrücken?
                                          Und da hier einfach und nett geantwortet wird (Danke), frag ich nochmal nach.

                                          H This user is from outside of this forum
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                                          hannes99@mastodon.social
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                                          #45

                                          @joerney je näher die Erzeuger am Verbraucher, desto geringer sind die Anforderungen an das Stromnetz. Das gilt für erneuerbare und fossile Kraftwerke gleichermaßen. Der ganze fossile "Redispatch" findet vor allem statt, weil sich der (dt.) Süden jahrzehntelang geweigert hat, im nennenswerten Ausmaß Windkraftanlagen zu installieren, während gleichzeitig bestehende (teure) Übertragungsnetze an ihre Grenzen kamen.

                                          Und 18h gehen problemlos mit Batteriespeichern, neue GKW lohnen n.

                                          @pink161 @grimm

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