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  3. Heißer Flamewar und Hot Takes in den Kommentaren

Heißer Flamewar und Hot Takes in den Kommentaren

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  • isotopp@infosec.exchangeI isotopp@infosec.exchange

    RE: https://social.tchncs.de/@kuketzblog/116034644267703808

    Heißer Flamewar und Hot Takes in den Kommentaren

    In der Theorie sollten Passkeys so wie SSH-Keys für das Web funktionieren und schneller, bequemer und sicherer als Paßworte sein.

    In der Praxis ist das alles komplett fucked, es ist unklar, was wann von wem wo gespeichert wird und wie man es wiederherstellt, und wie man es portiert, wenn man Geräte wechselt. Oder wie der Recovery-Flow aussieht und ob der sicher ist.

    Ich habe daher auf allen meinen Geräten Passkeys blockiert und warte noch fünf bis zehn Jahre ab. Bis dahein Bitwarden gegen Vaultwarden und OTP. Und ich archiviere die QR-Codes zur Initialisierung der OTP-Generatoren für jede Site, sodaß ich dem Recovery-Flow der jeweiligen Sites geflissentlich fern bleiben kann – ich lerne einfach ein neues Gerät nacheinander mit den Screenshots der archivierten Codes an.

    Mein Rat an jeden der mich fragt ist: Macht halt Passkeys, wenn ihr glaubt, daß ihr wisst ob und wie es funktioniert und ihr das managen könnt.

    Für mich lösen sie keine Probleme und schaffen nur neue, funktionieren unzuverlässig und das Management ist unklar.

    dex77@chaos.socialD This user is from outside of this forum
    dex77@chaos.socialD This user is from outside of this forum
    dex77@chaos.social
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    #21

    @isotopp seh ich genauso. Insbesondere weil es nur was bringen *könnte* wenn man andere Auth deaktivieren kann *und* gleichzeitig mehrere hinterlegen. Und das geht praktisch nirgendwo.

    datavizzard@chaos.socialD 1 Reply Last reply
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    • isotopp@infosec.exchangeI isotopp@infosec.exchange

      RE: https://social.tchncs.de/@kuketzblog/116034644267703808

      Heißer Flamewar und Hot Takes in den Kommentaren

      In der Theorie sollten Passkeys so wie SSH-Keys für das Web funktionieren und schneller, bequemer und sicherer als Paßworte sein.

      In der Praxis ist das alles komplett fucked, es ist unklar, was wann von wem wo gespeichert wird und wie man es wiederherstellt, und wie man es portiert, wenn man Geräte wechselt. Oder wie der Recovery-Flow aussieht und ob der sicher ist.

      Ich habe daher auf allen meinen Geräten Passkeys blockiert und warte noch fünf bis zehn Jahre ab. Bis dahein Bitwarden gegen Vaultwarden und OTP. Und ich archiviere die QR-Codes zur Initialisierung der OTP-Generatoren für jede Site, sodaß ich dem Recovery-Flow der jeweiligen Sites geflissentlich fern bleiben kann – ich lerne einfach ein neues Gerät nacheinander mit den Screenshots der archivierten Codes an.

      Mein Rat an jeden der mich fragt ist: Macht halt Passkeys, wenn ihr glaubt, daß ihr wisst ob und wie es funktioniert und ihr das managen könnt.

      Für mich lösen sie keine Probleme und schaffen nur neue, funktionieren unzuverlässig und das Management ist unklar.

      koehntopp@infosec.exchangeK This user is from outside of this forum
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      koehntopp@infosec.exchange
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      #22

      @isotopp
      Warum die QR Codes archivieren? Du kannst doch in Bitwarden einfach das Secret editieren?

      hikhvar@norden.socialH 1 Reply Last reply
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      • asltf@berlin.socialA asltf@berlin.social

        @isotopp "In der Praxis ist das alles komplett fucked, es ist unklar, was wann von wem wo gespeichert wird und wie man es wiederherstellt, und wie man es portiert, wenn man Geräte wechselt. Oder wie der Recovery-Flow aussieht und ob der sicher ist."

        Huh?

        Offener Standard, welche Daten wo verarbeitet/benötigt werden steht da drin.

        L1 ist software, mitnehmen/transfer der Keys möglich
        L2 ist hardware gebunden - explizit kein extrahieren möglich.

        Recovery Szenario ist registrieren mehrerer keys

        asltf@berlin.socialA This user is from outside of this forum
        asltf@berlin.socialA This user is from outside of this forum
        asltf@berlin.social
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        #23

        @isotopp L1 ist der Scheiß, den Microsoft/Apple/Google ins OS eingebaut haben - da stimme ich dir zu, dass das intransparent ist, wohin die kritischen privatekeys abfließen.

        Für L2, also Sticks (z.B. Token2 mit 300 passkeys) ist das Szenario dass man an einer Seite mit mindestens 2 Sticks registriert, den, den man 2go dabei hat und den Backup Stick an einem sicheren Ort - da fließt nichts irgendwo hin ab.

        mina@berlin.socialM 1 Reply Last reply
        0
        • isotopp@infosec.exchangeI isotopp@infosec.exchange

          RE: https://social.tchncs.de/@kuketzblog/116034644267703808

          Heißer Flamewar und Hot Takes in den Kommentaren

          In der Theorie sollten Passkeys so wie SSH-Keys für das Web funktionieren und schneller, bequemer und sicherer als Paßworte sein.

          In der Praxis ist das alles komplett fucked, es ist unklar, was wann von wem wo gespeichert wird und wie man es wiederherstellt, und wie man es portiert, wenn man Geräte wechselt. Oder wie der Recovery-Flow aussieht und ob der sicher ist.

          Ich habe daher auf allen meinen Geräten Passkeys blockiert und warte noch fünf bis zehn Jahre ab. Bis dahein Bitwarden gegen Vaultwarden und OTP. Und ich archiviere die QR-Codes zur Initialisierung der OTP-Generatoren für jede Site, sodaß ich dem Recovery-Flow der jeweiligen Sites geflissentlich fern bleiben kann – ich lerne einfach ein neues Gerät nacheinander mit den Screenshots der archivierten Codes an.

          Mein Rat an jeden der mich fragt ist: Macht halt Passkeys, wenn ihr glaubt, daß ihr wisst ob und wie es funktioniert und ihr das managen könnt.

          Für mich lösen sie keine Probleme und schaffen nur neue, funktionieren unzuverlässig und das Management ist unklar.

          tomkyle@norden.socialT This user is from outside of this forum
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          tomkyle@norden.social
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          #24

          @isotopp @kuketzblog Vernünftige Einstellung. 2FA mit OTP ist für viele Menschen immer noch schwer genug, oft immer noch nicht gelernt. Hab mal erlebt, wie 2FA+OTP eine komplette Remote-Fortbildung einen ganzen Vormittag beschäftigt hat, weil da beim Onboarding Nutzerkonten für Miro und Atlassian benötigt wurden, was aber zwei Drittel der TN komplett überforderte…

          1 Reply Last reply
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          • panda@pandas.socialP panda@pandas.social

            @isotopp

            Ich nutze überall Passkeys mit Bitwarden. Klappt wunderbar.

            magezwitscher@det.socialM This user is from outside of this forum
            magezwitscher@det.socialM This user is from outside of this forum
            magezwitscher@det.social
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            #25

            @panda
            Naja, ich hab das auch versucht, aber unter MacOS + Firefox + Vaultwarden/Bitwarden klappt das oft nicht. Mit Chrome scheint das etwas besser zu laufen - aber eigentlich möchte ich Chrome vermeiden. 😕
            @isotopp

            panda@pandas.socialP 1 Reply Last reply
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            • magezwitscher@det.socialM magezwitscher@det.social

              @panda
              Naja, ich hab das auch versucht, aber unter MacOS + Firefox + Vaultwarden/Bitwarden klappt das oft nicht. Mit Chrome scheint das etwas besser zu laufen - aber eigentlich möchte ich Chrome vermeiden. 😕
              @isotopp

              panda@pandas.socialP This user is from outside of this forum
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              panda@pandas.social
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              #26

              @magezwitscher

              Ich nutze Waterfox und Firefox unter MacOS (x64 / ARM64), Fennec unter GrapheneOS und Firefox unter Fedora und die Bitwarden Erweiterung verrichtet in Verbindung mit Vaultwarden hervorragend ihren Dienst.

              Mehr als ein "works for me" kann ich nicht anbieten, weil meine Erfahrung mit Passkeys durchgängig positiv ist und in einigen Threads zum Thema verschiedene Möglichkeiten zur Speicherung von Passkeys durcheinander gewürfelt werden (lokal/Hardware/Passwort Manager...)

              @isotopp

              1 Reply Last reply
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              • dex77@chaos.socialD dex77@chaos.social

                @isotopp seh ich genauso. Insbesondere weil es nur was bringen *könnte* wenn man andere Auth deaktivieren kann *und* gleichzeitig mehrere hinterlegen. Und das geht praktisch nirgendwo.

                datavizzard@chaos.socialD This user is from outside of this forum
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                datavizzard@chaos.social
                wrote last edited by
                #27

                @dex77
                Same Team
                @isotopp

                1 Reply Last reply
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                • derlinzer@mastodon.socialD derlinzer@mastodon.social

                  @isotopp hebst du den QR Code oder den Schlüssel auf?

                  utrenkner@mastodon.greenU This user is from outside of this forum
                  utrenkner@mastodon.greenU This user is from outside of this forum
                  utrenkner@mastodon.green
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                  #28

                  @derlinzer
                  „Screenshot“ klingt sehr nach QR.

                  Und genauso mach ich es auch. Ich verschlüssele jeden Screenshot mit gnupg, da sie ja maximal für den Recoveryfall nochmal gebraucht werden.

                  @isotopp

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                  • lapizistik@social.tchncs.deL lapizistik@social.tchncs.de

                    @goebelmeier @ennopark
                    Meinem Bauchgefühl nach ist das alles weiterhin viel zu kompliziert gemacht.¹

                    Ich mag die Grundidee hinter Passkey, finde aber die aktuelle Umsetzung schrecklich. In sofern volle Zustimmung zu @isotopp: das sollten einfach Public/Private Key Exchanges sein (ob SSH oder PGP² oder whatever), optimalerweise noch mit eingebauter Anonymisierung und ohne daß ich bei Plattform A und B als die selbe Persona identifizierbar bin.³

                    Aber was ich aktuell bekomme: danke, nein.

                    Password-Manager sind endlich so weit, halbwegs zu funktionieren, und jetzt die ganze Scheiße nochmal?

                    __
                    ¹und meist noch mit irgendwelchem 2fa vermengt, weil why not.
                    ²ja, das macht andere schreckliche Erinnerungen an
                    ³was mit etwas Hashing billig zu haben wäre

                    cd_home@det.socialC This user is from outside of this forum
                    cd_home@det.socialC This user is from outside of this forum
                    cd_home@det.social
                    wrote last edited by
                    #29

                    @goebelmeier @ennopark @isotopp @Lapizistik So sehe ich es auch: Mit funktionierendem PW Manager ist der Leidensdruck nicht da, mich dringend auf das Experiment einzulassen.

                    kassander@norden.socialK 1 Reply Last reply
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                    • isotopp@infosec.exchangeI isotopp@infosec.exchange

                      RE: https://social.tchncs.de/@kuketzblog/116034644267703808

                      Heißer Flamewar und Hot Takes in den Kommentaren

                      In der Theorie sollten Passkeys so wie SSH-Keys für das Web funktionieren und schneller, bequemer und sicherer als Paßworte sein.

                      In der Praxis ist das alles komplett fucked, es ist unklar, was wann von wem wo gespeichert wird und wie man es wiederherstellt, und wie man es portiert, wenn man Geräte wechselt. Oder wie der Recovery-Flow aussieht und ob der sicher ist.

                      Ich habe daher auf allen meinen Geräten Passkeys blockiert und warte noch fünf bis zehn Jahre ab. Bis dahein Bitwarden gegen Vaultwarden und OTP. Und ich archiviere die QR-Codes zur Initialisierung der OTP-Generatoren für jede Site, sodaß ich dem Recovery-Flow der jeweiligen Sites geflissentlich fern bleiben kann – ich lerne einfach ein neues Gerät nacheinander mit den Screenshots der archivierten Codes an.

                      Mein Rat an jeden der mich fragt ist: Macht halt Passkeys, wenn ihr glaubt, daß ihr wisst ob und wie es funktioniert und ihr das managen könnt.

                      Für mich lösen sie keine Probleme und schaffen nur neue, funktionieren unzuverlässig und das Management ist unklar.

                      tulx@mastodon.socialT This user is from outside of this forum
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                      tulx@mastodon.social
                      wrote last edited by
                      #30

                      @isotopp fünf bis zehn Jahre warten finde ich noch in Ordnung, aber die Rechtschreibreform war vor 30 Jahren!

                      1 Reply Last reply
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                      • asltf@berlin.socialA asltf@berlin.social

                        @isotopp L1 ist der Scheiß, den Microsoft/Apple/Google ins OS eingebaut haben - da stimme ich dir zu, dass das intransparent ist, wohin die kritischen privatekeys abfließen.

                        Für L2, also Sticks (z.B. Token2 mit 300 passkeys) ist das Szenario dass man an einer Seite mit mindestens 2 Sticks registriert, den, den man 2go dabei hat und den Backup Stick an einem sicheren Ort - da fließt nichts irgendwo hin ab.

                        mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
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                        mina@berlin.social
                        wrote last edited by
                        #31

                        @asltf

                        Ich bin ja selbst IT-affin (ich habe praktisch mein ganzes Berufsleben Software entwickelt) und sehe durchaus die Vorteile von Passkeys in der Theorie.

                        Für mich als Anwenderin ist das ein Wust von Begriffen und Anwendungen mit denen ich mich gar nicht beschäftigen will.

                        So weit ich weiß, kann ich die ja noch nicht einmal auf Linux-Geräten *einfach* verwenden (oder doch?).

                        Für 95 % aller Menschen zu kompliziert.

                        @isotopp

                        asltf@berlin.socialA 1 Reply Last reply
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                        • isotopp@infosec.exchangeI isotopp@infosec.exchange

                          RE: https://social.tchncs.de/@kuketzblog/116034644267703808

                          Heißer Flamewar und Hot Takes in den Kommentaren

                          In der Theorie sollten Passkeys so wie SSH-Keys für das Web funktionieren und schneller, bequemer und sicherer als Paßworte sein.

                          In der Praxis ist das alles komplett fucked, es ist unklar, was wann von wem wo gespeichert wird und wie man es wiederherstellt, und wie man es portiert, wenn man Geräte wechselt. Oder wie der Recovery-Flow aussieht und ob der sicher ist.

                          Ich habe daher auf allen meinen Geräten Passkeys blockiert und warte noch fünf bis zehn Jahre ab. Bis dahein Bitwarden gegen Vaultwarden und OTP. Und ich archiviere die QR-Codes zur Initialisierung der OTP-Generatoren für jede Site, sodaß ich dem Recovery-Flow der jeweiligen Sites geflissentlich fern bleiben kann – ich lerne einfach ein neues Gerät nacheinander mit den Screenshots der archivierten Codes an.

                          Mein Rat an jeden der mich fragt ist: Macht halt Passkeys, wenn ihr glaubt, daß ihr wisst ob und wie es funktioniert und ihr das managen könnt.

                          Für mich lösen sie keine Probleme und schaffen nur neue, funktionieren unzuverlässig und das Management ist unklar.

                          jwalzer@infosec.exchangeJ This user is from outside of this forum
                          jwalzer@infosec.exchangeJ This user is from outside of this forum
                          jwalzer@infosec.exchange
                          wrote last edited by
                          #32

                          @isotopp Amen!

                          1 Reply Last reply
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                          • isotopp@infosec.exchangeI isotopp@infosec.exchange

                            RE: https://social.tchncs.de/@kuketzblog/116034644267703808

                            Heißer Flamewar und Hot Takes in den Kommentaren

                            In der Theorie sollten Passkeys so wie SSH-Keys für das Web funktionieren und schneller, bequemer und sicherer als Paßworte sein.

                            In der Praxis ist das alles komplett fucked, es ist unklar, was wann von wem wo gespeichert wird und wie man es wiederherstellt, und wie man es portiert, wenn man Geräte wechselt. Oder wie der Recovery-Flow aussieht und ob der sicher ist.

                            Ich habe daher auf allen meinen Geräten Passkeys blockiert und warte noch fünf bis zehn Jahre ab. Bis dahein Bitwarden gegen Vaultwarden und OTP. Und ich archiviere die QR-Codes zur Initialisierung der OTP-Generatoren für jede Site, sodaß ich dem Recovery-Flow der jeweiligen Sites geflissentlich fern bleiben kann – ich lerne einfach ein neues Gerät nacheinander mit den Screenshots der archivierten Codes an.

                            Mein Rat an jeden der mich fragt ist: Macht halt Passkeys, wenn ihr glaubt, daß ihr wisst ob und wie es funktioniert und ihr das managen könnt.

                            Für mich lösen sie keine Probleme und schaffen nur neue, funktionieren unzuverlässig und das Management ist unklar.

                            kharkerlake@karlsruhe-social.deK This user is from outside of this forum
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                            kharkerlake@karlsruhe-social.de
                            wrote last edited by
                            #33

                            @isotopp Ich empfehle nach wie vor immer diese beiden Blogposts:

                            Link Preview Image
                            Passkeys: A Shattered Dream

                            Firstyear's blog

                            favicon

                            (fy.blackhats.net.au)

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                            Yep, Passkeys Still Have Problems

                            Firstyear's blog

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                              @goebelmeier @ennopark @isotopp @Lapizistik So sehe ich es auch: Mit funktionierendem PW Manager ist der Leidensdruck nicht da, mich dringend auf das Experiment einzulassen.

                              kassander@norden.socialK This user is from outside of this forum
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                              kassander@norden.social
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                              #34

                              @cd_home KeepassXC-Datenbank mit langem Kennwort und mit allem drin* ist irgendwie immernoch das beste, wird es aber nicht bleiben.

                              *ohne 2FA, falls doch, dann mit OTP
                              @goebelmeier @ennopark @isotopp @Lapizistik

                              1 Reply Last reply
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                              • koehntopp@infosec.exchangeK koehntopp@infosec.exchange

                                @isotopp
                                Warum die QR Codes archivieren? Du kannst doch in Bitwarden einfach das Secret editieren?

                                hikhvar@norden.socialH This user is from outside of this forum
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                                #35

                                @koehntopp um den 2FA code in $2FA app zu bekommen. Dann hast du noch ein Quäntchen mehr Sicherheit falls mal das vault leaked (und die QR codes natürlich nicht da drin sind) @isotopp

                                masven@chaos.socialM 1 Reply Last reply
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                                • henryk@chaos.socialH henryk@chaos.social

                                  @isotopp (Ergänzung zum OTP-Management: Mit zum Beispiel Aegis kann man die OTP-Secrets als erstklassige Secrets managen und exportieren etc. Dann braucht man die QR-Code-Krücke nicht. Wobei Aegis natürlich auch QR-Codes zum Importieren woanders anzeigen kann.)

                                  hikhvar@norden.socialH This user is from outside of this forum
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                                  #36

                                  @henryk wie wechselst du dann die 2FA App? Bin aktuell auch bei Aegis, aber AFAIK kann ich die Backups nur bei Aegis wieder einspielen.

                                  @isotopp

                                  henryk@chaos.socialH 1 Reply Last reply
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                                  • isotopp@infosec.exchangeI isotopp@infosec.exchange

                                    RE: https://social.tchncs.de/@kuketzblog/116034644267703808

                                    Heißer Flamewar und Hot Takes in den Kommentaren

                                    In der Theorie sollten Passkeys so wie SSH-Keys für das Web funktionieren und schneller, bequemer und sicherer als Paßworte sein.

                                    In der Praxis ist das alles komplett fucked, es ist unklar, was wann von wem wo gespeichert wird und wie man es wiederherstellt, und wie man es portiert, wenn man Geräte wechselt. Oder wie der Recovery-Flow aussieht und ob der sicher ist.

                                    Ich habe daher auf allen meinen Geräten Passkeys blockiert und warte noch fünf bis zehn Jahre ab. Bis dahein Bitwarden gegen Vaultwarden und OTP. Und ich archiviere die QR-Codes zur Initialisierung der OTP-Generatoren für jede Site, sodaß ich dem Recovery-Flow der jeweiligen Sites geflissentlich fern bleiben kann – ich lerne einfach ein neues Gerät nacheinander mit den Screenshots der archivierten Codes an.

                                    Mein Rat an jeden der mich fragt ist: Macht halt Passkeys, wenn ihr glaubt, daß ihr wisst ob und wie es funktioniert und ihr das managen könnt.

                                    Für mich lösen sie keine Probleme und schaffen nur neue, funktionieren unzuverlässig und das Management ist unklar.

                                    dadmin@mastodon.socialD This user is from outside of this forum
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                                    #37

                                    @isotopp Wie archiviert man am besten die QR codes? (Ich drucke sie derzeit zweimal aus, einmal für zuhause, einmal off-site). Bessere Vorschläge jemand? 🤔

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                                    • hikhvar@norden.socialH hikhvar@norden.social

                                      @henryk wie wechselst du dann die 2FA App? Bin aktuell auch bei Aegis, aber AFAIK kann ich die Backups nur bei Aegis wieder einspielen.

                                      @isotopp

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                                      #38

                                      @isotopp @hikhvar Nee, das ist ja das coole. Man kann sowohl QR-Codes für einzelne Codes ausgeben, als auch eine Google-Authentication-Kompatible Riesen-QR-Serie, als quasi-Standardformat für optischen OTP-Secret-Transfer.

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                                      • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                                        @asltf

                                        Ich bin ja selbst IT-affin (ich habe praktisch mein ganzes Berufsleben Software entwickelt) und sehe durchaus die Vorteile von Passkeys in der Theorie.

                                        Für mich als Anwenderin ist das ein Wust von Begriffen und Anwendungen mit denen ich mich gar nicht beschäftigen will.

                                        So weit ich weiß, kann ich die ja noch nicht einmal auf Linux-Geräten *einfach* verwenden (oder doch?).

                                        Für 95 % aller Menschen zu kompliziert.

                                        @isotopp

                                        asltf@berlin.socialA This user is from outside of this forum
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                                        #39

                                        @mina @isotopp Ja, das haben wir den großen Gatekeepern zu verdanken, die massiv Druck gemacht haben den guten Standard L2 soweit zu verwässern, dass die das als Plattfom-Feature einbauen können.

                                        Und ich vermute mal, dass das (bei technisch nicht so versierten Menschen) ziehen wird. Also ich rede von den Menschen, die eben kein Passwortmanager nutzen.

                                        Dafür wird der Fuckup dann natürlich um so größer, wenn dritte an deren Apple/Google/Microsoft Account und die Keys da raus syncen können

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                                        • hikhvar@norden.socialH hikhvar@norden.social

                                          @koehntopp um den 2FA code in $2FA app zu bekommen. Dann hast du noch ein Quäntchen mehr Sicherheit falls mal das vault leaked (und die QR codes natürlich nicht da drin sind) @isotopp

                                          masven@chaos.socialM This user is from outside of this forum
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                                          #40

                                          @hikhvar @koehntopp @isotopp meine 2fa APP kann aber auch ganz normal das secret benutzen.

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