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  3. Heißer Flamewar und Hot Takes in den Kommentaren

Heißer Flamewar und Hot Takes in den Kommentaren

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  • isotopp@infosec.exchangeI isotopp@infosec.exchange

    RE: https://social.tchncs.de/@kuketzblog/116034644267703808

    Heißer Flamewar und Hot Takes in den Kommentaren

    In der Theorie sollten Passkeys so wie SSH-Keys für das Web funktionieren und schneller, bequemer und sicherer als Paßworte sein.

    In der Praxis ist das alles komplett fucked, es ist unklar, was wann von wem wo gespeichert wird und wie man es wiederherstellt, und wie man es portiert, wenn man Geräte wechselt. Oder wie der Recovery-Flow aussieht und ob der sicher ist.

    Ich habe daher auf allen meinen Geräten Passkeys blockiert und warte noch fünf bis zehn Jahre ab. Bis dahein Bitwarden gegen Vaultwarden und OTP. Und ich archiviere die QR-Codes zur Initialisierung der OTP-Generatoren für jede Site, sodaß ich dem Recovery-Flow der jeweiligen Sites geflissentlich fern bleiben kann – ich lerne einfach ein neues Gerät nacheinander mit den Screenshots der archivierten Codes an.

    Mein Rat an jeden der mich fragt ist: Macht halt Passkeys, wenn ihr glaubt, daß ihr wisst ob und wie es funktioniert und ihr das managen könnt.

    Für mich lösen sie keine Probleme und schaffen nur neue, funktionieren unzuverlässig und das Management ist unklar.

    frank@moessingen.socialF This user is from outside of this forum
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    frank@moessingen.social
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    #19

    @isotopp 2 Fragen:

    1) Was spricht dagegen, Passkeys dort zu verwenden, wo sie als Alternative zu User/Pass/TOTP eingesetzt werden können - und die dann im Vaultwarden abzulegen? Geht z.B. bei GitHub einwandfrei.

    2) Warum QR Codes archivieren und nicht gleich einen TOTP Generator verwenden, der die Secrets direkt wegsichern kann?

    1 Reply Last reply
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    • goebelmeier@hachyderm.ioG goebelmeier@hachyderm.io

      @ennopark @isotopp maybe i‘m wrong, aber das von FIDO entwickelte CXP soll doch genau diesen Ökosystem-Lock-In aufbrechen oder? Dann exportierst du deinen gesamten Vault und schiebst ihn in das neue Tool der Wahl. Inklusive Passkeys. Bitwarden hat’s offenbar schon implementiert. 1Password leider noch nicht.

      lapizistik@social.tchncs.deL This user is from outside of this forum
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      lapizistik@social.tchncs.de
      wrote last edited by
      #20

      @goebelmeier @ennopark
      Meinem Bauchgefühl nach ist das alles weiterhin viel zu kompliziert gemacht.¹

      Ich mag die Grundidee hinter Passkey, finde aber die aktuelle Umsetzung schrecklich. In sofern volle Zustimmung zu @isotopp: das sollten einfach Public/Private Key Exchanges sein (ob SSH oder PGP² oder whatever), optimalerweise noch mit eingebauter Anonymisierung und ohne daß ich bei Plattform A und B als die selbe Persona identifizierbar bin.³

      Aber was ich aktuell bekomme: danke, nein.

      Password-Manager sind endlich so weit, halbwegs zu funktionieren, und jetzt die ganze Scheiße nochmal?

      __
      ¹und meist noch mit irgendwelchem 2fa vermengt, weil why not.
      ²ja, das macht andere schreckliche Erinnerungen an
      ³was mit etwas Hashing billig zu haben wäre

      cd_home@det.socialC 1 Reply Last reply
      0
      • isotopp@infosec.exchangeI isotopp@infosec.exchange

        RE: https://social.tchncs.de/@kuketzblog/116034644267703808

        Heißer Flamewar und Hot Takes in den Kommentaren

        In der Theorie sollten Passkeys so wie SSH-Keys für das Web funktionieren und schneller, bequemer und sicherer als Paßworte sein.

        In der Praxis ist das alles komplett fucked, es ist unklar, was wann von wem wo gespeichert wird und wie man es wiederherstellt, und wie man es portiert, wenn man Geräte wechselt. Oder wie der Recovery-Flow aussieht und ob der sicher ist.

        Ich habe daher auf allen meinen Geräten Passkeys blockiert und warte noch fünf bis zehn Jahre ab. Bis dahein Bitwarden gegen Vaultwarden und OTP. Und ich archiviere die QR-Codes zur Initialisierung der OTP-Generatoren für jede Site, sodaß ich dem Recovery-Flow der jeweiligen Sites geflissentlich fern bleiben kann – ich lerne einfach ein neues Gerät nacheinander mit den Screenshots der archivierten Codes an.

        Mein Rat an jeden der mich fragt ist: Macht halt Passkeys, wenn ihr glaubt, daß ihr wisst ob und wie es funktioniert und ihr das managen könnt.

        Für mich lösen sie keine Probleme und schaffen nur neue, funktionieren unzuverlässig und das Management ist unklar.

        dex77@chaos.socialD This user is from outside of this forum
        dex77@chaos.socialD This user is from outside of this forum
        dex77@chaos.social
        wrote last edited by
        #21

        @isotopp seh ich genauso. Insbesondere weil es nur was bringen *könnte* wenn man andere Auth deaktivieren kann *und* gleichzeitig mehrere hinterlegen. Und das geht praktisch nirgendwo.

        datavizzard@chaos.socialD 1 Reply Last reply
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        • isotopp@infosec.exchangeI isotopp@infosec.exchange

          RE: https://social.tchncs.de/@kuketzblog/116034644267703808

          Heißer Flamewar und Hot Takes in den Kommentaren

          In der Theorie sollten Passkeys so wie SSH-Keys für das Web funktionieren und schneller, bequemer und sicherer als Paßworte sein.

          In der Praxis ist das alles komplett fucked, es ist unklar, was wann von wem wo gespeichert wird und wie man es wiederherstellt, und wie man es portiert, wenn man Geräte wechselt. Oder wie der Recovery-Flow aussieht und ob der sicher ist.

          Ich habe daher auf allen meinen Geräten Passkeys blockiert und warte noch fünf bis zehn Jahre ab. Bis dahein Bitwarden gegen Vaultwarden und OTP. Und ich archiviere die QR-Codes zur Initialisierung der OTP-Generatoren für jede Site, sodaß ich dem Recovery-Flow der jeweiligen Sites geflissentlich fern bleiben kann – ich lerne einfach ein neues Gerät nacheinander mit den Screenshots der archivierten Codes an.

          Mein Rat an jeden der mich fragt ist: Macht halt Passkeys, wenn ihr glaubt, daß ihr wisst ob und wie es funktioniert und ihr das managen könnt.

          Für mich lösen sie keine Probleme und schaffen nur neue, funktionieren unzuverlässig und das Management ist unklar.

          koehntopp@infosec.exchangeK This user is from outside of this forum
          koehntopp@infosec.exchangeK This user is from outside of this forum
          koehntopp@infosec.exchange
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          #22

          @isotopp
          Warum die QR Codes archivieren? Du kannst doch in Bitwarden einfach das Secret editieren?

          hikhvar@norden.socialH 1 Reply Last reply
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          • asltf@berlin.socialA asltf@berlin.social

            @isotopp "In der Praxis ist das alles komplett fucked, es ist unklar, was wann von wem wo gespeichert wird und wie man es wiederherstellt, und wie man es portiert, wenn man Geräte wechselt. Oder wie der Recovery-Flow aussieht und ob der sicher ist."

            Huh?

            Offener Standard, welche Daten wo verarbeitet/benötigt werden steht da drin.

            L1 ist software, mitnehmen/transfer der Keys möglich
            L2 ist hardware gebunden - explizit kein extrahieren möglich.

            Recovery Szenario ist registrieren mehrerer keys

            asltf@berlin.socialA This user is from outside of this forum
            asltf@berlin.socialA This user is from outside of this forum
            asltf@berlin.social
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            #23

            @isotopp L1 ist der Scheiß, den Microsoft/Apple/Google ins OS eingebaut haben - da stimme ich dir zu, dass das intransparent ist, wohin die kritischen privatekeys abfließen.

            Für L2, also Sticks (z.B. Token2 mit 300 passkeys) ist das Szenario dass man an einer Seite mit mindestens 2 Sticks registriert, den, den man 2go dabei hat und den Backup Stick an einem sicheren Ort - da fließt nichts irgendwo hin ab.

            mina@berlin.socialM 1 Reply Last reply
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            • isotopp@infosec.exchangeI isotopp@infosec.exchange

              RE: https://social.tchncs.de/@kuketzblog/116034644267703808

              Heißer Flamewar und Hot Takes in den Kommentaren

              In der Theorie sollten Passkeys so wie SSH-Keys für das Web funktionieren und schneller, bequemer und sicherer als Paßworte sein.

              In der Praxis ist das alles komplett fucked, es ist unklar, was wann von wem wo gespeichert wird und wie man es wiederherstellt, und wie man es portiert, wenn man Geräte wechselt. Oder wie der Recovery-Flow aussieht und ob der sicher ist.

              Ich habe daher auf allen meinen Geräten Passkeys blockiert und warte noch fünf bis zehn Jahre ab. Bis dahein Bitwarden gegen Vaultwarden und OTP. Und ich archiviere die QR-Codes zur Initialisierung der OTP-Generatoren für jede Site, sodaß ich dem Recovery-Flow der jeweiligen Sites geflissentlich fern bleiben kann – ich lerne einfach ein neues Gerät nacheinander mit den Screenshots der archivierten Codes an.

              Mein Rat an jeden der mich fragt ist: Macht halt Passkeys, wenn ihr glaubt, daß ihr wisst ob und wie es funktioniert und ihr das managen könnt.

              Für mich lösen sie keine Probleme und schaffen nur neue, funktionieren unzuverlässig und das Management ist unklar.

              tomkyle@norden.socialT This user is from outside of this forum
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              tomkyle@norden.social
              wrote last edited by
              #24

              @isotopp @kuketzblog Vernünftige Einstellung. 2FA mit OTP ist für viele Menschen immer noch schwer genug, oft immer noch nicht gelernt. Hab mal erlebt, wie 2FA+OTP eine komplette Remote-Fortbildung einen ganzen Vormittag beschäftigt hat, weil da beim Onboarding Nutzerkonten für Miro und Atlassian benötigt wurden, was aber zwei Drittel der TN komplett überforderte…

              1 Reply Last reply
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              • panda@pandas.socialP panda@pandas.social

                @isotopp

                Ich nutze überall Passkeys mit Bitwarden. Klappt wunderbar.

                magezwitscher@det.socialM This user is from outside of this forum
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                magezwitscher@det.social
                wrote last edited by
                #25

                @panda
                Naja, ich hab das auch versucht, aber unter MacOS + Firefox + Vaultwarden/Bitwarden klappt das oft nicht. Mit Chrome scheint das etwas besser zu laufen - aber eigentlich möchte ich Chrome vermeiden. 😕
                @isotopp

                panda@pandas.socialP 1 Reply Last reply
                0
                • magezwitscher@det.socialM magezwitscher@det.social

                  @panda
                  Naja, ich hab das auch versucht, aber unter MacOS + Firefox + Vaultwarden/Bitwarden klappt das oft nicht. Mit Chrome scheint das etwas besser zu laufen - aber eigentlich möchte ich Chrome vermeiden. 😕
                  @isotopp

                  panda@pandas.socialP This user is from outside of this forum
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                  panda@pandas.social
                  wrote last edited by
                  #26

                  @magezwitscher

                  Ich nutze Waterfox und Firefox unter MacOS (x64 / ARM64), Fennec unter GrapheneOS und Firefox unter Fedora und die Bitwarden Erweiterung verrichtet in Verbindung mit Vaultwarden hervorragend ihren Dienst.

                  Mehr als ein "works for me" kann ich nicht anbieten, weil meine Erfahrung mit Passkeys durchgängig positiv ist und in einigen Threads zum Thema verschiedene Möglichkeiten zur Speicherung von Passkeys durcheinander gewürfelt werden (lokal/Hardware/Passwort Manager...)

                  @isotopp

                  1 Reply Last reply
                  0
                  • dex77@chaos.socialD dex77@chaos.social

                    @isotopp seh ich genauso. Insbesondere weil es nur was bringen *könnte* wenn man andere Auth deaktivieren kann *und* gleichzeitig mehrere hinterlegen. Und das geht praktisch nirgendwo.

                    datavizzard@chaos.socialD This user is from outside of this forum
                    datavizzard@chaos.socialD This user is from outside of this forum
                    datavizzard@chaos.social
                    wrote last edited by
                    #27

                    @dex77
                    Same Team
                    @isotopp

                    1 Reply Last reply
                    0
                    • derlinzer@mastodon.socialD derlinzer@mastodon.social

                      @isotopp hebst du den QR Code oder den Schlüssel auf?

                      utrenkner@mastodon.greenU This user is from outside of this forum
                      utrenkner@mastodon.greenU This user is from outside of this forum
                      utrenkner@mastodon.green
                      wrote last edited by
                      #28

                      @derlinzer
                      „Screenshot“ klingt sehr nach QR.

                      Und genauso mach ich es auch. Ich verschlüssele jeden Screenshot mit gnupg, da sie ja maximal für den Recoveryfall nochmal gebraucht werden.

                      @isotopp

                      1 Reply Last reply
                      0
                      • lapizistik@social.tchncs.deL lapizistik@social.tchncs.de

                        @goebelmeier @ennopark
                        Meinem Bauchgefühl nach ist das alles weiterhin viel zu kompliziert gemacht.¹

                        Ich mag die Grundidee hinter Passkey, finde aber die aktuelle Umsetzung schrecklich. In sofern volle Zustimmung zu @isotopp: das sollten einfach Public/Private Key Exchanges sein (ob SSH oder PGP² oder whatever), optimalerweise noch mit eingebauter Anonymisierung und ohne daß ich bei Plattform A und B als die selbe Persona identifizierbar bin.³

                        Aber was ich aktuell bekomme: danke, nein.

                        Password-Manager sind endlich so weit, halbwegs zu funktionieren, und jetzt die ganze Scheiße nochmal?

                        __
                        ¹und meist noch mit irgendwelchem 2fa vermengt, weil why not.
                        ²ja, das macht andere schreckliche Erinnerungen an
                        ³was mit etwas Hashing billig zu haben wäre

                        cd_home@det.socialC This user is from outside of this forum
                        cd_home@det.socialC This user is from outside of this forum
                        cd_home@det.social
                        wrote last edited by
                        #29

                        @goebelmeier @ennopark @isotopp @Lapizistik So sehe ich es auch: Mit funktionierendem PW Manager ist der Leidensdruck nicht da, mich dringend auf das Experiment einzulassen.

                        kassander@norden.socialK 1 Reply Last reply
                        0
                        • isotopp@infosec.exchangeI isotopp@infosec.exchange

                          RE: https://social.tchncs.de/@kuketzblog/116034644267703808

                          Heißer Flamewar und Hot Takes in den Kommentaren

                          In der Theorie sollten Passkeys so wie SSH-Keys für das Web funktionieren und schneller, bequemer und sicherer als Paßworte sein.

                          In der Praxis ist das alles komplett fucked, es ist unklar, was wann von wem wo gespeichert wird und wie man es wiederherstellt, und wie man es portiert, wenn man Geräte wechselt. Oder wie der Recovery-Flow aussieht und ob der sicher ist.

                          Ich habe daher auf allen meinen Geräten Passkeys blockiert und warte noch fünf bis zehn Jahre ab. Bis dahein Bitwarden gegen Vaultwarden und OTP. Und ich archiviere die QR-Codes zur Initialisierung der OTP-Generatoren für jede Site, sodaß ich dem Recovery-Flow der jeweiligen Sites geflissentlich fern bleiben kann – ich lerne einfach ein neues Gerät nacheinander mit den Screenshots der archivierten Codes an.

                          Mein Rat an jeden der mich fragt ist: Macht halt Passkeys, wenn ihr glaubt, daß ihr wisst ob und wie es funktioniert und ihr das managen könnt.

                          Für mich lösen sie keine Probleme und schaffen nur neue, funktionieren unzuverlässig und das Management ist unklar.

                          tulx@mastodon.socialT This user is from outside of this forum
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                          tulx@mastodon.social
                          wrote last edited by
                          #30

                          @isotopp fünf bis zehn Jahre warten finde ich noch in Ordnung, aber die Rechtschreibreform war vor 30 Jahren!

                          1 Reply Last reply
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                          • asltf@berlin.socialA asltf@berlin.social

                            @isotopp L1 ist der Scheiß, den Microsoft/Apple/Google ins OS eingebaut haben - da stimme ich dir zu, dass das intransparent ist, wohin die kritischen privatekeys abfließen.

                            Für L2, also Sticks (z.B. Token2 mit 300 passkeys) ist das Szenario dass man an einer Seite mit mindestens 2 Sticks registriert, den, den man 2go dabei hat und den Backup Stick an einem sicheren Ort - da fließt nichts irgendwo hin ab.

                            mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
                            mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
                            mina@berlin.social
                            wrote last edited by
                            #31

                            @asltf

                            Ich bin ja selbst IT-affin (ich habe praktisch mein ganzes Berufsleben Software entwickelt) und sehe durchaus die Vorteile von Passkeys in der Theorie.

                            Für mich als Anwenderin ist das ein Wust von Begriffen und Anwendungen mit denen ich mich gar nicht beschäftigen will.

                            So weit ich weiß, kann ich die ja noch nicht einmal auf Linux-Geräten *einfach* verwenden (oder doch?).

                            Für 95 % aller Menschen zu kompliziert.

                            @isotopp

                            asltf@berlin.socialA 1 Reply Last reply
                            0
                            • isotopp@infosec.exchangeI isotopp@infosec.exchange

                              RE: https://social.tchncs.de/@kuketzblog/116034644267703808

                              Heißer Flamewar und Hot Takes in den Kommentaren

                              In der Theorie sollten Passkeys so wie SSH-Keys für das Web funktionieren und schneller, bequemer und sicherer als Paßworte sein.

                              In der Praxis ist das alles komplett fucked, es ist unklar, was wann von wem wo gespeichert wird und wie man es wiederherstellt, und wie man es portiert, wenn man Geräte wechselt. Oder wie der Recovery-Flow aussieht und ob der sicher ist.

                              Ich habe daher auf allen meinen Geräten Passkeys blockiert und warte noch fünf bis zehn Jahre ab. Bis dahein Bitwarden gegen Vaultwarden und OTP. Und ich archiviere die QR-Codes zur Initialisierung der OTP-Generatoren für jede Site, sodaß ich dem Recovery-Flow der jeweiligen Sites geflissentlich fern bleiben kann – ich lerne einfach ein neues Gerät nacheinander mit den Screenshots der archivierten Codes an.

                              Mein Rat an jeden der mich fragt ist: Macht halt Passkeys, wenn ihr glaubt, daß ihr wisst ob und wie es funktioniert und ihr das managen könnt.

                              Für mich lösen sie keine Probleme und schaffen nur neue, funktionieren unzuverlässig und das Management ist unklar.

                              jwalzer@infosec.exchangeJ This user is from outside of this forum
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                              #32

                              @isotopp Amen!

                              1 Reply Last reply
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                              • isotopp@infosec.exchangeI isotopp@infosec.exchange

                                RE: https://social.tchncs.de/@kuketzblog/116034644267703808

                                Heißer Flamewar und Hot Takes in den Kommentaren

                                In der Theorie sollten Passkeys so wie SSH-Keys für das Web funktionieren und schneller, bequemer und sicherer als Paßworte sein.

                                In der Praxis ist das alles komplett fucked, es ist unklar, was wann von wem wo gespeichert wird und wie man es wiederherstellt, und wie man es portiert, wenn man Geräte wechselt. Oder wie der Recovery-Flow aussieht und ob der sicher ist.

                                Ich habe daher auf allen meinen Geräten Passkeys blockiert und warte noch fünf bis zehn Jahre ab. Bis dahein Bitwarden gegen Vaultwarden und OTP. Und ich archiviere die QR-Codes zur Initialisierung der OTP-Generatoren für jede Site, sodaß ich dem Recovery-Flow der jeweiligen Sites geflissentlich fern bleiben kann – ich lerne einfach ein neues Gerät nacheinander mit den Screenshots der archivierten Codes an.

                                Mein Rat an jeden der mich fragt ist: Macht halt Passkeys, wenn ihr glaubt, daß ihr wisst ob und wie es funktioniert und ihr das managen könnt.

                                Für mich lösen sie keine Probleme und schaffen nur neue, funktionieren unzuverlässig und das Management ist unklar.

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                                #33

                                @isotopp Ich empfehle nach wie vor immer diese beiden Blogposts:

                                Link Preview Image
                                Passkeys: A Shattered Dream

                                Firstyear's blog

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                                (fy.blackhats.net.au)

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                                Yep, Passkeys Still Have Problems

                                Firstyear's blog

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                                • cd_home@det.socialC cd_home@det.social

                                  @goebelmeier @ennopark @isotopp @Lapizistik So sehe ich es auch: Mit funktionierendem PW Manager ist der Leidensdruck nicht da, mich dringend auf das Experiment einzulassen.

                                  kassander@norden.socialK This user is from outside of this forum
                                  kassander@norden.socialK This user is from outside of this forum
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                                  #34

                                  @cd_home KeepassXC-Datenbank mit langem Kennwort und mit allem drin* ist irgendwie immernoch das beste, wird es aber nicht bleiben.

                                  *ohne 2FA, falls doch, dann mit OTP
                                  @goebelmeier @ennopark @isotopp @Lapizistik

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                                  • koehntopp@infosec.exchangeK koehntopp@infosec.exchange

                                    @isotopp
                                    Warum die QR Codes archivieren? Du kannst doch in Bitwarden einfach das Secret editieren?

                                    hikhvar@norden.socialH This user is from outside of this forum
                                    hikhvar@norden.socialH This user is from outside of this forum
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                                    #35

                                    @koehntopp um den 2FA code in $2FA app zu bekommen. Dann hast du noch ein Quäntchen mehr Sicherheit falls mal das vault leaked (und die QR codes natürlich nicht da drin sind) @isotopp

                                    masven@chaos.socialM 1 Reply Last reply
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                                    • henryk@chaos.socialH henryk@chaos.social

                                      @isotopp (Ergänzung zum OTP-Management: Mit zum Beispiel Aegis kann man die OTP-Secrets als erstklassige Secrets managen und exportieren etc. Dann braucht man die QR-Code-Krücke nicht. Wobei Aegis natürlich auch QR-Codes zum Importieren woanders anzeigen kann.)

                                      hikhvar@norden.socialH This user is from outside of this forum
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                                      #36

                                      @henryk wie wechselst du dann die 2FA App? Bin aktuell auch bei Aegis, aber AFAIK kann ich die Backups nur bei Aegis wieder einspielen.

                                      @isotopp

                                      henryk@chaos.socialH 1 Reply Last reply
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                                      • isotopp@infosec.exchangeI isotopp@infosec.exchange

                                        RE: https://social.tchncs.de/@kuketzblog/116034644267703808

                                        Heißer Flamewar und Hot Takes in den Kommentaren

                                        In der Theorie sollten Passkeys so wie SSH-Keys für das Web funktionieren und schneller, bequemer und sicherer als Paßworte sein.

                                        In der Praxis ist das alles komplett fucked, es ist unklar, was wann von wem wo gespeichert wird und wie man es wiederherstellt, und wie man es portiert, wenn man Geräte wechselt. Oder wie der Recovery-Flow aussieht und ob der sicher ist.

                                        Ich habe daher auf allen meinen Geräten Passkeys blockiert und warte noch fünf bis zehn Jahre ab. Bis dahein Bitwarden gegen Vaultwarden und OTP. Und ich archiviere die QR-Codes zur Initialisierung der OTP-Generatoren für jede Site, sodaß ich dem Recovery-Flow der jeweiligen Sites geflissentlich fern bleiben kann – ich lerne einfach ein neues Gerät nacheinander mit den Screenshots der archivierten Codes an.

                                        Mein Rat an jeden der mich fragt ist: Macht halt Passkeys, wenn ihr glaubt, daß ihr wisst ob und wie es funktioniert und ihr das managen könnt.

                                        Für mich lösen sie keine Probleme und schaffen nur neue, funktionieren unzuverlässig und das Management ist unklar.

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                                        #37

                                        @isotopp Wie archiviert man am besten die QR codes? (Ich drucke sie derzeit zweimal aus, einmal für zuhause, einmal off-site). Bessere Vorschläge jemand? 🤔

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                                          @henryk wie wechselst du dann die 2FA App? Bin aktuell auch bei Aegis, aber AFAIK kann ich die Backups nur bei Aegis wieder einspielen.

                                          @isotopp

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                                          #38

                                          @isotopp @hikhvar Nee, das ist ja das coole. Man kann sowohl QR-Codes für einzelne Codes ausgeben, als auch eine Google-Authentication-Kompatible Riesen-QR-Serie, als quasi-Standardformat für optischen OTP-Secret-Transfer.

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