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  3. Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:

Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:

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  • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

    Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:

    Ich vertrete ja die Ansicht, dass wir in Deutschland (wahrscheinlich) schon viel mehr Wohnraum haben, als wir brauchen, nur am falschen Ort (dazu nie Daten gefunden).

    Anyway:

    Jede Wohnung, die wir neu bauen, entlassen wir in einen (schnell) schrumpfenden Markt.

    In 50 Jahren, (Wohnungs-AfA), werden es 12 Mio. weniger Nachfragende sein.

    Zurück bauen wir nicht.

    maikek@fedifreu.deM This user is from outside of this forum
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    maikek@fedifreu.de
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    #46

    @AwetTesfaiesus Rein anekdotisch gebe ich dir recht. Hier in meiner Umgebung stehen diverse Immobilien leer und verrotten, weil die Besitzer kein Interesse an einer Vermietung haben. Ich kenne auch Eigentümer, die sich gern verkleinern würden, denen aber tatsächlich das Geld dafür fehlt. Zusätzlich bauen "wir" lauter Eigentumswohnungen für Leute mit Kohle statt bezahlbaren Wohnraum für alle.

    ulrich@social.row-social.deU 1 Reply Last reply
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    • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

      @taschenorakel @musevg wenn der Preis fällt, rollst du aus einem zu hohen Betrag

      taschenorakel@mastodon.greenT This user is from outside of this forum
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      taschenorakel@mastodon.green
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      #47

      @AwetTesfaiesus Nur ist das genauso spekulativ wie das Kalkulieren mit steigenden Immobilienwerten.

      Einfach vom perfekten Werterhalt auszugehen, wie es auch bei der Kreditbewilligung gerechnet wird, dürfte wohl doch die seriöseste Herangehensweise sein.

      Ich überlege gerade, ob es seriös ist, eine jährliche Mietsteigerung als gegeben anzusehen.

      @musevg

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      • taschenorakel@mastodon.greenT taschenorakel@mastodon.green

        @AwetTesfaiesus Da bin ich absolut sicher. Die Miete ist weg. Die Tilgung hingegen, egal wie klein, ist Vermögensaufbau.

        Sprich: Selbst wenn Du die 50-Jahre-Wette nach 10 Jahren abbrichst: Zumindest die Tilgung bekommst Du zurück. Plus eventuelle Spekulationsgewinne, durch permanente Verteuerung eines knappen Gutes. Aber diese möge man ignorieren, weil spekulativ.

        @musevg

        awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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        awettesfaiesus@mastodon.social
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        #48

        @taschenorakel @musevg der Punkt war : die Frage aufzuwerfen, wie knapp das Gute eigentlich in der Zukunft noch ist

        taschenorakel@mastodon.greenT 1 Reply Last reply
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        • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

          @cveng Migration ist Teil der Projektion

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          ehrba@verkehrswende.social
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          #49

          @AwetTesfaiesus @cveng
          Trifft das auch auf Migration zu, die aus dem Klimawandel resultiert?

          Falls ja: wird bereits berücksichtigt, dass wir - ganz im Gegensatz zur Bahn - weit vor dem Fahrplan unterwegs sind und auf die +3 °C bereits gegen 2050 zusteuern (was gefühlt übermorgen ist) und bedeutet "Dürren und Hungersnöte bei Milliarden"?

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          ehrba@verkehrswende.socialE 1 Reply Last reply
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          • ehrba@verkehrswende.socialE ehrba@verkehrswende.social

            @AwetTesfaiesus @cveng
            Trifft das auch auf Migration zu, die aus dem Klimawandel resultiert?

            Falls ja: wird bereits berücksichtigt, dass wir - ganz im Gegensatz zur Bahn - weit vor dem Fahrplan unterwegs sind und auf die +3 °C bereits gegen 2050 zusteuern (was gefühlt übermorgen ist) und bedeutet "Dürren und Hungersnöte bei Milliarden"?

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            #50

            @AwetTesfaiesus @cveng

            Müsste dann nicht erst recht jetzt zugebaut werden, um bei zukünftigen Migrationswellen nicht wieder in die Verteilungsangst zu rutschen? Stattdessen wäre man möglicherweise froh, den Leerstand beleben zu können.

            awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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            • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

              @taschenorakel @musevg stell dir vor, am Ende der 50 Jahre stehen 15% Wertverlust.

              Und: wenn morgen neue Nachbarn einziehen, die dir nicht passen ziehst du bei Miete um.

              Bei Eigentum… 🤷🏾‍♀️

              taschenorakel@mastodon.greenT This user is from outside of this forum
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              taschenorakel@mastodon.green
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              #51

              @AwetTesfaiesus Bei Eigentum ziehst Du halt auch um.

              Entweder temporär in eine Mietwohnung, wobei Du Dein Eigentum vermietest. Oder direkt in neues Eigentum, wenn Du Glück hast.

              Oder noch realistischer: Du arrangierst Dich, weil die Preise bei Neuvermietung oder Kauf massiv angestiegen sind und Du nicht in der Lage bist, diese neuen Marktpreise zu zahlen.

              @musevg

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              • ehrba@verkehrswende.socialE ehrba@verkehrswende.social

                @AwetTesfaiesus @cveng

                Müsste dann nicht erst recht jetzt zugebaut werden, um bei zukünftigen Migrationswellen nicht wieder in die Verteilungsangst zu rutschen? Stattdessen wäre man möglicherweise froh, den Leerstand beleben zu können.

                awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                awettesfaiesus@mastodon.social
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                #52

                @ehrba @cveng wir haben doch aktuell schon massenhaft Leerstand.

                Und: wieso denken immer alle, dass die Leute dann ggf nach Europa wollen?

                ehrba@verkehrswende.socialE 2 Replies Last reply
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                • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                  @taschenorakel @musevg der Punkt war : die Frage aufzuwerfen, wie knapp das Gute eigentlich in der Zukunft noch ist

                  taschenorakel@mastodon.greenT This user is from outside of this forum
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                  #53

                  @AwetTesfaiesus Irgendwann wird man auch bei SPD, Union und AfD auf den Trichter kommen, dass wir unseren Wohlstand nur halten können, wenn wir Migration fördern.

                  Wenn dieses Szenario dort oben tatsächlich eintreffen sollte, sollte man übers Auswandern nachdenken, weil sonst der Lebensabend prekär wird.

                  @musevg

                  taschenorakel@mastodon.greenT 1 Reply Last reply
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                  • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                    @ehrba @cveng wir haben doch aktuell schon massenhaft Leerstand.

                    Und: wieso denken immer alle, dass die Leute dann ggf nach Europa wollen?

                    ehrba@verkehrswende.socialE This user is from outside of this forum
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                    #54

                    @AwetTesfaiesus @cveng meine naive Annahme wäre: wenn Milliarden hungern und sich ein Teil davon in der belebbaren Welt verteilen, werden schon ein paar Prozent (also absolut Millionen) bis nach Europa kommen.

                    awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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                    • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                      @ehrba @cveng wir haben doch aktuell schon massenhaft Leerstand.

                      Und: wieso denken immer alle, dass die Leute dann ggf nach Europa wollen?

                      ehrba@verkehrswende.socialE This user is from outside of this forum
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                      #55

                      @AwetTesfaiesus @cveng und zum Leerstand: das ist halt das Problem mit Immobilien.
                      Hier in Braunschweig merke ich relativ wenig von massenhaftem Leerstand und endloser Auswahl an Wohnungsmöglichkeiten.

                      Mir fehlt auch die Phantasie, den Leerstand mit der Bahn hierher transportieren zu können 🚂

                      awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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                      • taschenorakel@mastodon.greenT taschenorakel@mastodon.green

                        @AwetTesfaiesus Irgendwann wird man auch bei SPD, Union und AfD auf den Trichter kommen, dass wir unseren Wohlstand nur halten können, wenn wir Migration fördern.

                        Wenn dieses Szenario dort oben tatsächlich eintreffen sollte, sollte man übers Auswandern nachdenken, weil sonst der Lebensabend prekär wird.

                        @musevg

                        taschenorakel@mastodon.greenT This user is from outside of this forum
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                        #56

                        @AwetTesfaiesus Und ich denke da wirklich nicht an Migration fördern wegen Pflege, sondern tatsächlich an die produzierenden Unternehmen: Sobald eine kritische Masse an innovativen Köpfen unterschritten ist, können produzierende Unternehmen nur noch zuschauen, aber kaum noch mithalten, was die Konkurrenz treibt. Bis dann irgendwann zur Liquidation.

                        @musevg

                        awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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                        • ehrba@verkehrswende.socialE ehrba@verkehrswende.social

                          @AwetTesfaiesus @cveng meine naive Annahme wäre: wenn Milliarden hungern und sich ein Teil davon in der belebbaren Welt verteilen, werden schon ein paar Prozent (also absolut Millionen) bis nach Europa kommen.

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                          wrote last edited by
                          #57

                          @ehrba @cveng und Europa ist dann aber bewohnbar?

                          Weil nördlich und kälter?

                          Ich denke, das ist zu einfach geschlussfolgert

                          ehrba@verkehrswende.socialE 1 Reply Last reply
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                          • taschenorakel@mastodon.greenT taschenorakel@mastodon.green

                            @AwetTesfaiesus Und ich denke da wirklich nicht an Migration fördern wegen Pflege, sondern tatsächlich an die produzierenden Unternehmen: Sobald eine kritische Masse an innovativen Köpfen unterschritten ist, können produzierende Unternehmen nur noch zuschauen, aber kaum noch mithalten, was die Konkurrenz treibt. Bis dann irgendwann zur Liquidation.

                            @musevg

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                            wrote last edited by
                            #58

                            @taschenorakel @musevg dad sieht DIHK / BDW ähnlich. von deren Sollgrößen sind wir aktuell aber krass weit weg.

                            Außerdem: für Akademie und highly skilled ist Deutschland aktuell wenig attraktiv.

                            Schau mal auf Reddit in die Communities, da ist keine Aufbruchstimmung in Schwarz Rot Gold

                            taschenorakel@mastodon.greenT 1 Reply Last reply
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                            • ehrba@verkehrswende.socialE ehrba@verkehrswende.social

                              @AwetTesfaiesus @cveng und zum Leerstand: das ist halt das Problem mit Immobilien.
                              Hier in Braunschweig merke ich relativ wenig von massenhaftem Leerstand und endloser Auswahl an Wohnungsmöglichkeiten.

                              Mir fehlt auch die Phantasie, den Leerstand mit der Bahn hierher transportieren zu können 🚂

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                              #59

                              @ehrba @cveng dann zieh mal 80 Kilometer Richtung Land. Ich vermute, da hast du reichlich leerstand.

                              Irgendwie sind hier insgesamt sehr viele Städter, für die das Land nicht wirklich existiert.

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                              • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                @ehrba @cveng und Europa ist dann aber bewohnbar?

                                Weil nördlich und kälter?

                                Ich denke, das ist zu einfach geschlussfolgert

                                ehrba@verkehrswende.socialE This user is from outside of this forum
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                                #60

                                @AwetTesfaiesus @cveng da bei einem Anstieg des Meeresspiegels auch viele europäische Metropolen betroffen sein werden und bspw das Grundwasservorkommen in Deutschland jetzt schon geringer wird: in Teilen nein.

                                Wir brauchen also halbwegs robuste Projektionen, wo es relativ wahrscheinlich am wenigsten Katastrophal wird. Überschneidet sich die Projektionsfläche mit heutiger Wohnungsnachfrage, sollte dort dringend gebaut werden (ggf subventioniert).

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                                • ehrba@verkehrswende.socialE ehrba@verkehrswende.social

                                  @AwetTesfaiesus @cveng da bei einem Anstieg des Meeresspiegels auch viele europäische Metropolen betroffen sein werden und bspw das Grundwasservorkommen in Deutschland jetzt schon geringer wird: in Teilen nein.

                                  Wir brauchen also halbwegs robuste Projektionen, wo es relativ wahrscheinlich am wenigsten Katastrophal wird. Überschneidet sich die Projektionsfläche mit heutiger Wohnungsnachfrage, sollte dort dringend gebaut werden (ggf subventioniert).

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                                  #61

                                  @ehrba @cveng (🤫auf dem Land)

                                  1 Reply Last reply
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                                  • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                    @taschenorakel @musevg dad sieht DIHK / BDW ähnlich. von deren Sollgrößen sind wir aktuell aber krass weit weg.

                                    Außerdem: für Akademie und highly skilled ist Deutschland aktuell wenig attraktiv.

                                    Schau mal auf Reddit in die Communities, da ist keine Aufbruchstimmung in Schwarz Rot Gold

                                    taschenorakel@mastodon.greenT This user is from outside of this forum
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                                    taschenorakel@mastodon.green
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                                    #62

                                    @AwetTesfaiesus Mal ganz verklausuliert: Meine Chefs haben inzwischen aufgegeben, auf Wirtschaftswachstum und Auftragszuwachs dank Sondervermögen zu hoffen. Obwohl das genau unser Ding gewesen wäre: Wo nachhaltig investiert wird, braucht man unsere Produkte. Wir "diversifizieren" deshalb gerade.

                                    @musevg

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                                    • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                      @ehrba @cveng dann zieh mal 80 Kilometer Richtung Land. Ich vermute, da hast du reichlich leerstand.

                                      Irgendwie sind hier insgesamt sehr viele Städter, für die das Land nicht wirklich existiert.

                                      ehrba@verkehrswende.socialE This user is from outside of this forum
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                                      #63

                                      @AwetTesfaiesus @cveng natürlich existiert "das Land" für mich. Aber ich ziehe nirgends hin, wo ich meine Kinder dauerhaft mit dem Auto kutschieren muss, parallel dann 80 km in die Stadt zur Arbeit pendle und dann irgendwann auch noch die Eltern pflegen muss. Der Tag hat nur 24 Stunden. Und solange das 15 Minuten Prinzip in der ländlichen Raumplanung nicht Einzug erhält, bleibt der ländliche Raum unattraktiv und somit leer.

                                      awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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                                      • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                        Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:

                                        Ich vertrete ja die Ansicht, dass wir in Deutschland (wahrscheinlich) schon viel mehr Wohnraum haben, als wir brauchen, nur am falschen Ort (dazu nie Daten gefunden).

                                        Anyway:

                                        Jede Wohnung, die wir neu bauen, entlassen wir in einen (schnell) schrumpfenden Markt.

                                        In 50 Jahren, (Wohnungs-AfA), werden es 12 Mio. weniger Nachfragende sein.

                                        Zurück bauen wir nicht.

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                                        #64

                                        @AwetTesfaiesus die Frage ist ob es wirklich klimafreundlich ist den wohnraum und Arbeitsplätze auf Hochdruck in Städte zu zentralisieren? Wenn Arbeitsplätze dezentral sind sind Wohnräume dezentral und wir müssen weniger Beton gießen. In der DDR hatten wir im Dorf viel mehr Industrie. Jetzt nur in Städte und Home-Office voll programmieren ist auch nicht mehr bis die nächste Pandemie. Neue Stellen drücken auf 50% maximal Home-Office.

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                                        • ehrba@verkehrswende.socialE ehrba@verkehrswende.social

                                          @AwetTesfaiesus @cveng natürlich existiert "das Land" für mich. Aber ich ziehe nirgends hin, wo ich meine Kinder dauerhaft mit dem Auto kutschieren muss, parallel dann 80 km in die Stadt zur Arbeit pendle und dann irgendwann auch noch die Eltern pflegen muss. Der Tag hat nur 24 Stunden. Und solange das 15 Minuten Prinzip in der ländlichen Raumplanung nicht Einzug erhält, bleibt der ländliche Raum unattraktiv und somit leer.

                                          awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                                          #65

                                          @ehrba @cveng massenhaft leerstand haben wir aber. Nur vielleicht nicht bei dir

                                          ehrba@verkehrswende.socialE 1 Reply Last reply
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