Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:
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@taschenorakel @musevg da bin ich absolut nicht sicher.
@AwetTesfaiesus Da bin ich absolut sicher. Die Miete ist weg. Die Tilgung hingegen, egal wie klein, ist Vermögensaufbau.
Sprich: Selbst wenn Du die 50-Jahre-Wette nach 10 Jahren abbrichst: Zumindest die Tilgung bekommst Du zurück. Plus eventuelle Spekulationsgewinne, durch permanente Verteuerung eines knappen Gutes. Aber diese möge man ignorieren, weil spekulativ.
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@AwetTesfaiesus 50-Jahre-Finanzierung ist immer noch besser als eine Endlos-Finanzierung mit horrenden Zinsen und Null-Tilgung, vulgo Miete, oder?
@taschenorakel @musevg stell dir vor, am Ende der 50 Jahre stehen 15% Wertverlust.
Und: wenn morgen neue Nachbarn einziehen, die dir nicht passen ziehst du bei Miete um.
Bei Eigentum…

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@AwetTesfaiesus Da bin ich absolut sicher. Die Miete ist weg. Die Tilgung hingegen, egal wie klein, ist Vermögensaufbau.
Sprich: Selbst wenn Du die 50-Jahre-Wette nach 10 Jahren abbrichst: Zumindest die Tilgung bekommst Du zurück. Plus eventuelle Spekulationsgewinne, durch permanente Verteuerung eines knappen Gutes. Aber diese möge man ignorieren, weil spekulativ.
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@AwetTesfaiesus Da bin ich absolut sicher. Die Miete ist weg. Die Tilgung hingegen, egal wie klein, ist Vermögensaufbau.
Sprich: Selbst wenn Du die 50-Jahre-Wette nach 10 Jahren abbrichst: Zumindest die Tilgung bekommst Du zurück. Plus eventuelle Spekulationsgewinne, durch permanente Verteuerung eines knappen Gutes. Aber diese möge man ignorieren, weil spekulativ.
@taschenorakel @musevg wenn der Preis fällt, rollst du aus einem zu hohen Betrag
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Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:
Ich vertrete ja die Ansicht, dass wir in Deutschland (wahrscheinlich) schon viel mehr Wohnraum haben, als wir brauchen, nur am falschen Ort (dazu nie Daten gefunden).
Anyway:
Jede Wohnung, die wir neu bauen, entlassen wir in einen (schnell) schrumpfenden Markt.
In 50 Jahren, (Wohnungs-AfA), werden es 12 Mio. weniger Nachfragende sein.
Zurück bauen wir nicht.
@AwetTesfaiesus Rein anekdotisch gebe ich dir recht. Hier in meiner Umgebung stehen diverse Immobilien leer und verrotten, weil die Besitzer kein Interesse an einer Vermietung haben. Ich kenne auch Eigentümer, die sich gern verkleinern würden, denen aber tatsächlich das Geld dafür fehlt. Zusätzlich bauen "wir" lauter Eigentumswohnungen für Leute mit Kohle statt bezahlbaren Wohnraum für alle.
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@taschenorakel @musevg wenn der Preis fällt, rollst du aus einem zu hohen Betrag
@AwetTesfaiesus Nur ist das genauso spekulativ wie das Kalkulieren mit steigenden Immobilienwerten.
Einfach vom perfekten Werterhalt auszugehen, wie es auch bei der Kreditbewilligung gerechnet wird, dürfte wohl doch die seriöseste Herangehensweise sein.
Ich überlege gerade, ob es seriös ist, eine jährliche Mietsteigerung als gegeben anzusehen.
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@AwetTesfaiesus Da bin ich absolut sicher. Die Miete ist weg. Die Tilgung hingegen, egal wie klein, ist Vermögensaufbau.
Sprich: Selbst wenn Du die 50-Jahre-Wette nach 10 Jahren abbrichst: Zumindest die Tilgung bekommst Du zurück. Plus eventuelle Spekulationsgewinne, durch permanente Verteuerung eines knappen Gutes. Aber diese möge man ignorieren, weil spekulativ.
@taschenorakel @musevg der Punkt war : die Frage aufzuwerfen, wie knapp das Gute eigentlich in der Zukunft noch ist
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@cveng Migration ist Teil der Projektion
@AwetTesfaiesus @cveng
Trifft das auch auf Migration zu, die aus dem Klimawandel resultiert?Falls ja: wird bereits berücksichtigt, dass wir - ganz im Gegensatz zur Bahn - weit vor dem Fahrplan unterwegs sind und auf die +3 °C bereits gegen 2050 zusteuern (was gefühlt übermorgen ist) und bedeutet "Dürren und Hungersnöte bei Milliarden"?
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@AwetTesfaiesus @cveng
Trifft das auch auf Migration zu, die aus dem Klimawandel resultiert?Falls ja: wird bereits berücksichtigt, dass wir - ganz im Gegensatz zur Bahn - weit vor dem Fahrplan unterwegs sind und auf die +3 °C bereits gegen 2050 zusteuern (was gefühlt übermorgen ist) und bedeutet "Dürren und Hungersnöte bei Milliarden"?
Müsste dann nicht erst recht jetzt zugebaut werden, um bei zukünftigen Migrationswellen nicht wieder in die Verteilungsangst zu rutschen? Stattdessen wäre man möglicherweise froh, den Leerstand beleben zu können.
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@taschenorakel @musevg stell dir vor, am Ende der 50 Jahre stehen 15% Wertverlust.
Und: wenn morgen neue Nachbarn einziehen, die dir nicht passen ziehst du bei Miete um.
Bei Eigentum…

️@AwetTesfaiesus Bei Eigentum ziehst Du halt auch um.
Entweder temporär in eine Mietwohnung, wobei Du Dein Eigentum vermietest. Oder direkt in neues Eigentum, wenn Du Glück hast.
Oder noch realistischer: Du arrangierst Dich, weil die Preise bei Neuvermietung oder Kauf massiv angestiegen sind und Du nicht in der Lage bist, diese neuen Marktpreise zu zahlen.
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Müsste dann nicht erst recht jetzt zugebaut werden, um bei zukünftigen Migrationswellen nicht wieder in die Verteilungsangst zu rutschen? Stattdessen wäre man möglicherweise froh, den Leerstand beleben zu können.
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@taschenorakel @musevg der Punkt war : die Frage aufzuwerfen, wie knapp das Gute eigentlich in der Zukunft noch ist
@AwetTesfaiesus Irgendwann wird man auch bei SPD, Union und AfD auf den Trichter kommen, dass wir unseren Wohlstand nur halten können, wenn wir Migration fördern.
Wenn dieses Szenario dort oben tatsächlich eintreffen sollte, sollte man übers Auswandern nachdenken, weil sonst der Lebensabend prekär wird.
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@AwetTesfaiesus @cveng meine naive Annahme wäre: wenn Milliarden hungern und sich ein Teil davon in der belebbaren Welt verteilen, werden schon ein paar Prozent (also absolut Millionen) bis nach Europa kommen.
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@AwetTesfaiesus @cveng und zum Leerstand: das ist halt das Problem mit Immobilien.
Hier in Braunschweig merke ich relativ wenig von massenhaftem Leerstand und endloser Auswahl an Wohnungsmöglichkeiten.Mir fehlt auch die Phantasie, den Leerstand mit der Bahn hierher transportieren zu können

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@AwetTesfaiesus Irgendwann wird man auch bei SPD, Union und AfD auf den Trichter kommen, dass wir unseren Wohlstand nur halten können, wenn wir Migration fördern.
Wenn dieses Szenario dort oben tatsächlich eintreffen sollte, sollte man übers Auswandern nachdenken, weil sonst der Lebensabend prekär wird.
@AwetTesfaiesus Und ich denke da wirklich nicht an Migration fördern wegen Pflege, sondern tatsächlich an die produzierenden Unternehmen: Sobald eine kritische Masse an innovativen Köpfen unterschritten ist, können produzierende Unternehmen nur noch zuschauen, aber kaum noch mithalten, was die Konkurrenz treibt. Bis dann irgendwann zur Liquidation.
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@AwetTesfaiesus @cveng meine naive Annahme wäre: wenn Milliarden hungern und sich ein Teil davon in der belebbaren Welt verteilen, werden schon ein paar Prozent (also absolut Millionen) bis nach Europa kommen.
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@AwetTesfaiesus Und ich denke da wirklich nicht an Migration fördern wegen Pflege, sondern tatsächlich an die produzierenden Unternehmen: Sobald eine kritische Masse an innovativen Köpfen unterschritten ist, können produzierende Unternehmen nur noch zuschauen, aber kaum noch mithalten, was die Konkurrenz treibt. Bis dann irgendwann zur Liquidation.
@taschenorakel @musevg dad sieht DIHK / BDW ähnlich. von deren Sollgrößen sind wir aktuell aber krass weit weg.
Außerdem: für Akademie und highly skilled ist Deutschland aktuell wenig attraktiv.
Schau mal auf Reddit in die Communities, da ist keine Aufbruchstimmung in Schwarz Rot Gold
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@AwetTesfaiesus @cveng und zum Leerstand: das ist halt das Problem mit Immobilien.
Hier in Braunschweig merke ich relativ wenig von massenhaftem Leerstand und endloser Auswahl an Wohnungsmöglichkeiten.Mir fehlt auch die Phantasie, den Leerstand mit der Bahn hierher transportieren zu können

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@AwetTesfaiesus @cveng da bei einem Anstieg des Meeresspiegels auch viele europäische Metropolen betroffen sein werden und bspw das Grundwasservorkommen in Deutschland jetzt schon geringer wird: in Teilen nein.
Wir brauchen also halbwegs robuste Projektionen, wo es relativ wahrscheinlich am wenigsten Katastrophal wird. Überschneidet sich die Projektionsfläche mit heutiger Wohnungsnachfrage, sollte dort dringend gebaut werden (ggf subventioniert).
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@AwetTesfaiesus @cveng da bei einem Anstieg des Meeresspiegels auch viele europäische Metropolen betroffen sein werden und bspw das Grundwasservorkommen in Deutschland jetzt schon geringer wird: in Teilen nein.
Wir brauchen also halbwegs robuste Projektionen, wo es relativ wahrscheinlich am wenigsten Katastrophal wird. Überschneidet sich die Projektionsfläche mit heutiger Wohnungsnachfrage, sollte dort dringend gebaut werden (ggf subventioniert).