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  3. Als Vater zweier Kinder kenne ich diese Gefühle allzu gut.

Als Vater zweier Kinder kenne ich diese Gefühle allzu gut.

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  • saupreiss@pfalz.socialS saupreiss@pfalz.social

    @anikke

    Diese Frage lässt sich einfach beantworten, nämlich mit dem Preis von Handeln bzw. dem Preis vom Unterlassen.

    Etwas nicht zu ändern, ist zunächst einmal politisch billiger. Man wird auch nicht persönlich verantwortlich gemacht.

    Tut man etwas, hat man eine unterschiedlich motivierte Lobby gegen sich, jene, die jede Änderung bekämpfen UND muss auch noch Mehrheiten sammeln - viel Arbeit für wenige Stimmen.

    Es ist politisch nicht lohnend. Deshalb.

    😔

    @rahmstorf

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    #23

    @Saupreiss@pfalz.social @rahmstorf@fediscience.org

    Hab mir gerade einen Beitrag vom NDR angesehen, dass in Wäldern immer weniger Bänke stehen, weil die Waldbesitzer haften, wenn jemand drauf sitzt und einen Ast abbekommt.

    Ich finde ja, die Stadt sollte haften, wenn ich öffentliche Infrastruktur nutze und einen Laster abbekomme. Dann wäre die VisionZero sicherlich sehr schnell Wirklichkeit.

    https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/keine-baenke-mehr-im-wald-wanderverbaende-fordern-gesetzesaenderung,waldgesetz-100.html

    wolf@fedi.solibre.deW 1 Reply Last reply
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    • anikke@procial.tchncs.deA anikke@procial.tchncs.de

      @Saupreiss@pfalz.social @rahmstorf@fediscience.org

      Hab mir gerade einen Beitrag vom NDR angesehen, dass in Wäldern immer weniger Bänke stehen, weil die Waldbesitzer haften, wenn jemand drauf sitzt und einen Ast abbekommt.

      Ich finde ja, die Stadt sollte haften, wenn ich öffentliche Infrastruktur nutze und einen Laster abbekomme. Dann wäre die VisionZero sicherlich sehr schnell Wirklichkeit.

      https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/keine-baenke-mehr-im-wald-wanderverbaende-fordern-gesetzesaenderung,waldgesetz-100.html

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      #24

      @anikke warum muss denn überhaupt immer irgend wer für alles haften? Bin ich nicht selber verantwortlich, wenn ich mich auf eine Bank setze, die mir irgendwer netter Weise zur freien Verfügung stellt?

      Diese Deutsche Vollkaskomentalität nervt mich zunehmend.
      @Saupreiss @rahmstorf

      anikke@procial.tchncs.deA 1 Reply Last reply
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      • anikke@procial.tchncs.deA anikke@procial.tchncs.de

        @wolf@fedi.solibre.de @rahmstorf@fediscience.org @berlinautofrei@chaos.social

        Ja, ich selbst schwinge mich aufs Rad und habe sofort Glücksgefühle. Ich liebe es Rad zu fahren, für mich ist es die tollste Art sich fortzubewegen.
        Ich habe aber auch eigentlich jeden Tag Konflikte und gefährliche Situationen mit motorisierten Verkehrsteilnehmenden und ich habe ein Talent für ausgeprägtes Kopfkino. Die Vorstellung von (m)einem Kind unterm Laster ist so unfassbar grauenhaft, dass ich sie nicht entspannt radeln lassen kann.
        Unsere Familien-Unterschriften (die Tochter ist 16) für den Volksentscheid gehen morgen in die Post.

        /edit: Und ich spende schon seit einigen Monaten regelmäßig, das ist wirklich etwas, was mir viel bedeutet.

        berlinautofrei@chaos.socialB This user is from outside of this forum
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        berlinautofrei@chaos.social
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        #25

        @anikke @wolf @rahmstorf Das klingt wirklich nicht schön und ist auch für uns ein wesentlicher Grund, für eine echte Verkehrswende zu kämpfen.
        Danke dir für deinen Support und die Spenden - damit machst du unsere Arbeit überhaupt erst möglich! 🙂

        anikke@procial.tchncs.deA 1 Reply Last reply
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        • prefec2@norden.socialP prefec2@norden.social

          @rahmstorf dass die Grünen ein Radwegemoratorium in Hamburg mittragen, halte ich für ein starkes Stück. Vollkommen inakzeptabel. #grüne #hamburg

          jasperb@mastodon.socialJ This user is from outside of this forum
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          jasperb@mastodon.social
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          #26

          @prefec2 @rahmstorf Das ist ziemlich unfassbar, ich kenne aber den Hintergrund nicht. Ich denke bei der Verkehrswende werden auch viele Fehler gemacht und komplett getrennte Radwege wären aus meiner Sicht in vielen Fällen die bessere Option gegenüber Übergangslösungen und aufgepinselten Radwegen etc. die dann auf Druck von CDU und SPD wieder weichen müssen.

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          • nordstadtrockt@ruhrpott.socialN nordstadtrockt@ruhrpott.social

            @kkarhan @rahmstorf @stadtdortmund Ja, es wäre schön, wenn auch ein paar Rentner die Halbwertzeit ihrer eigenen Fahrfähigkeit besser im Blick hätten. Da wäre vielleicht mehr zu holen.

            kkarhan@jorts.horseK This user is from outside of this forum
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            kkarhan@jorts.horse
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            #27

            @nordstadtrockt @rahmstorf @stadtdortmund was leider unwahrscheinlich ist...

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            • wolf@fedi.solibre.deW wolf@fedi.solibre.de

              @anikke warum muss denn überhaupt immer irgend wer für alles haften? Bin ich nicht selber verantwortlich, wenn ich mich auf eine Bank setze, die mir irgendwer netter Weise zur freien Verfügung stellt?

              Diese Deutsche Vollkaskomentalität nervt mich zunehmend.
              @Saupreiss @rahmstorf

              anikke@procial.tchncs.deA This user is from outside of this forum
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              anikke@procial.tchncs.de
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              #28

              @wolf@fedi.solibre.de @rahmstorf@fediscience.org @Saupreiss@pfalz.social

              Ja, absolut, das ist völlig absurd.

              Auf der anderen Seite wird aber achselzuckend in Kauf genommen, dass tagtäglich Menschen durch den motorisierten Verkehr schwer verletzt werden oder sterben.

              Die Verkehrstoten werden hingenommen, als wären sie Opfer einer Naturgewalt, im Gegensatz zum herabfallenden Ast.

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              • berlinautofrei@chaos.socialB berlinautofrei@chaos.social

                @anikke @wolf @rahmstorf Das klingt wirklich nicht schön und ist auch für uns ein wesentlicher Grund, für eine echte Verkehrswende zu kämpfen.
                Danke dir für deinen Support und die Spenden - damit machst du unsere Arbeit überhaupt erst möglich! 🙂

                anikke@procial.tchncs.deA This user is from outside of this forum
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                anikke@procial.tchncs.de
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                #29

                @berlinautofrei@chaos.social @wolf@fedi.solibre.de @rahmstorf@fediscience.org

                😍 Ich habe zu danken ❤️

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                • jabgoe2089@hub.netzgemeinde.euJ jabgoe2089@hub.netzgemeinde.eu
                  @Prof. Stefan Rahmstorf
                  Eine Ampel würde hier erst gebaut werden, wenn die Straße ein Unfallschwerpunkt wäre. Es muss also jemand getötet werden, bevor sich etwas ändert.
                  das argument hört man ja wirklich oft: kein unfallschwerpunkt, kein bedarf. und ich wundere mich immer, ob die leute, die so argumentieren, sich nicht zuhören: sie fordern im wahrsten wortsinne menschenopfer für eine ampel oder andere verkehrsberuhigende maßnahmen.
                  publixpace@nrw.socialP This user is from outside of this forum
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                  #30

                  @jabgoe2089 Das ist Rechtslage - leider.

                  https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96rtliche_Unfalluntersuchung

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                  • rahmstorf@fediscience.orgR rahmstorf@fediscience.org

                    Als Vater zweier Kinder kenne ich diese Gefühle allzu gut. Beim Lesen kamen mir die Tränen.
                    Nicht nur ein Verkehrsunfall, sondern unterlassene Hilfeleistung
                    von Kersten Augustin
                    https://www.taz.de/!6168170

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                    #31

                    @rahmstorf #Autofirst, die Lügen der #CDU. #Deutsche Autostädte.

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                    • rahmstorf@fediscience.orgR rahmstorf@fediscience.org

                      Als Vater zweier Kinder kenne ich diese Gefühle allzu gut. Beim Lesen kamen mir die Tränen.
                      Nicht nur ein Verkehrsunfall, sondern unterlassene Hilfeleistung
                      von Kersten Augustin
                      https://www.taz.de/!6168170

                      hammerwell@troet.cafeH This user is from outside of this forum
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                      #32

                      @rahmstorf Auf dem Radweg vermute ich mal? Der einzige Weg für Fahrzeuge, wo eine Geradeausspur rechts von der Rechtsabbiegerspur als Normal angesehen wird. Dazu wähnt man sich in Sicherheit. Ein grundlegender Systemfehler der immer wieder Opfer findet. Hier mal die alte Graphik aus dem ADFC Forschungsdienst Fahrrad Nr. 173 dazu.

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                      • publixpace@nrw.socialP publixpace@nrw.social

                        @rahmstorf Ja.

                        Und nicht immer waren Christdemokraten beim Verkehr solche Menschenfeinde. In der 80ern und 90ern gab es konstruktive Antwortversuche aus schwarzer Hand.

                        Die Partei hat sich seitdem radikalisiert. Empathie und common sense sind auf dem Rückzug. Feige wird das Recht des Stärkeren propagiert. Rechtsmimesis nennt @BlumeEvolution das.

                        Und anstatt diese Leerstelle zu nutzen, ist die #SPD sofort in dieses Kielwasser eingeschwenkt.

                        Ob hier noch Hoffnung auf Rückbesinnung besteht?

                        saupreiss@pfalz.socialS This user is from outside of this forum
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                        #33

                        @publixpace

                        Dazu steht sie sich an allen Fronten selbst im Weg. Insbesondere, da sie jenen, die sie zu vertreten glaubt, reinen Wein einschenken müsste (in einer schrumpfenden Gesellschaft sind Aufstiegsversprechen unhaltbar), ihnen zumuten, einzusehen, dass Trickle down nicht mehr für jene funktioniert, für die es gut genug funktionierte und eine glaubwürdige Zukunftsvision (natürlich ohne Verzicht) entwickeln. Die sind aber längst beim Arzt abgegeben worden.

                        @rahmstorf @BlumeEvolution

                        saupreiss@pfalz.socialS publixpace@nrw.socialP 2 Replies Last reply
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                        • nordstadtrockt@ruhrpott.socialN nordstadtrockt@ruhrpott.social

                          @rahmstorf Als Mutter, die die Gefühle des Autors häufig teilt, frage ich mich immer wieder, warum es ein legitimes Anliegen ist, in einer Stadt mit dem Auto überall zügig und bequem durchzukommen, aber offensichtlich weniger unterstützenswert, dass Kinder sich in einer Stadt sicher zur Schule oder zum Sport bewegen können. In #Dortmund gibt es hier seit Jahrzehnten keinen greifbaren Fortschritt, nur Kosmetik. Aber rumgeheult, wenn Elterntaxis fahren, wird trotzdem.
                          @stadtdortmund

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                          publixpace@nrw.social
                          wrote last edited by
                          #34

                          @nordstadtrockt

                          Elterntaxis sind ja auch objektiv Mist.

                          Gefährliches Autoverkehrschaos genau dort, wo alle Schüler*innen zu Fuß und mit dem Rad durch müssen - zusätzlich zu den Gefahren des restlichen Schulwegs.

                          Und self-fulfilling prophecy.

                          @rahmstorf @stadtdortmund

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                          • saupreiss@pfalz.socialS saupreiss@pfalz.social

                            @publixpace

                            Dazu steht sie sich an allen Fronten selbst im Weg. Insbesondere, da sie jenen, die sie zu vertreten glaubt, reinen Wein einschenken müsste (in einer schrumpfenden Gesellschaft sind Aufstiegsversprechen unhaltbar), ihnen zumuten, einzusehen, dass Trickle down nicht mehr für jene funktioniert, für die es gut genug funktionierte und eine glaubwürdige Zukunftsvision (natürlich ohne Verzicht) entwickeln. Die sind aber längst beim Arzt abgegeben worden.

                            @rahmstorf @BlumeEvolution

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                            #35

                            @publixpace

                            „Natürlich kannst du bis zur nahen Rente weiter in Salzgitter Verbrenner zusammen dengeln lassen“ glaubt man halt auch im fast abbezahlten Häuschen nicht mehr und das die SPD einen eher fallen lässt, als Strukturwandel sinnvoll zu begleiten, weiß man spätestens seit Schröder.

                            @rahmstorf @BlumeEvolution

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                            • saupreiss@pfalz.socialS saupreiss@pfalz.social

                              @publixpace

                              Dazu steht sie sich an allen Fronten selbst im Weg. Insbesondere, da sie jenen, die sie zu vertreten glaubt, reinen Wein einschenken müsste (in einer schrumpfenden Gesellschaft sind Aufstiegsversprechen unhaltbar), ihnen zumuten, einzusehen, dass Trickle down nicht mehr für jene funktioniert, für die es gut genug funktionierte und eine glaubwürdige Zukunftsvision (natürlich ohne Verzicht) entwickeln. Die sind aber längst beim Arzt abgegeben worden.

                              @rahmstorf @BlumeEvolution

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                              wrote last edited by
                              #36

                              @Saupreiss

                              Die #CxU lebt aktuell von ihrer Substanz.

                              Man unterstellt ihr noch menschliche Wärme.

                              Aber jenseits der Restwärme der Merkel-Jahre kommt da nicht genug nach.

                              Das machen sich die Rechtsextremisten mit ihrer großen völkischen Umarmung zunutze.

                              Und der wachsende Teil derer, die weder mit gottlos-links noch mit unehrlich-technokratisch etwas anfangen können, bleiben an "Deutschland, aber normal" kleben.

                              @rahmstorf @BlumeEvolution

                              1 Reply Last reply
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                              • rahmstorf@fediscience.orgR rahmstorf@fediscience.org

                                Als Vater zweier Kinder kenne ich diese Gefühle allzu gut. Beim Lesen kamen mir die Tränen.
                                Nicht nur ein Verkehrsunfall, sondern unterlassene Hilfeleistung
                                von Kersten Augustin
                                https://www.taz.de/!6168170

                                wikinaut@berlin.socialW This user is from outside of this forum
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                                #37

                                @rahmstorf #Verantwortungsdiffusion

                                Artikel mit übelster #Verantwortungsdiffusion (Lkw statt Lkw-Fahrer, mehrfach im Artikel). Autor leidet an Carbrainrot.

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                                • lazyb0y@mastodon.socialL lazyb0y@mastodon.social

                                  @rahmstorf

                                  "Es muss jemand getötet werden, bevor sich etwas ändert"

                                  nein.

                                  es werden seit Jahrzehnten täglich mehrere Menschen getötet.

                                  nichts ändert sich.

                                  wenn ich es bei Autofahrern anspreche höre ich Dinge wie "alles hat halt ein Risiko", " kann ja jeder selbst entscheiden ob er sich in den Strassenverkehr begibt", "es ist leider umvermeidbar" etc. - es ist eine unfassbar menschenverachtende Haltung.

                                  nichtmal 20km/h langsamer fahren akzeptieren diese Egoisten

                                  kkarhan@jorts.horseK This user is from outside of this forum
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                                  #38

                                  @lazyb0y @rahmstorf deshalb #Tempo30innerorts & #Tempo50außerorts, gern mit extra viel #Blitzer|n!

                                  • #Strafe|n für #UnterlasseneHilfeleistung sind viel zu gering!
                                    • #LappenWeg auf Lebenszeit + #Knast wegen Totschlags wären das Mindeste…

                                  Nur mit #Verantwortbarkeit und #Konsequenzen ändert sich was…

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                                  • rahmstorf@fediscience.orgR rahmstorf@fediscience.org

                                    Als Vater zweier Kinder kenne ich diese Gefühle allzu gut. Beim Lesen kamen mir die Tränen.
                                    Nicht nur ein Verkehrsunfall, sondern unterlassene Hilfeleistung
                                    von Kersten Augustin
                                    https://www.taz.de/!6168170

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                                    #39

                                    @rahmstorf Wenn die Politik ernsthaft Interesse daran hätte das Problem zu lösen, würde sie es den Markt regeln lassen.
                                    Also das das fahrlässige führen von Kraftfahrzeugen existenzbedrohend teuer wird, dass man als Unternehmen eher ein paar Tausen Euro in eine 360° rundum Kamera-Nachrüstung investiert als 7 stellige Schadenszahlen leisten zu müssen

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                                    • rahmstorf@fediscience.orgR rahmstorf@fediscience.org

                                      Als Vater zweier Kinder kenne ich diese Gefühle allzu gut. Beim Lesen kamen mir die Tränen.
                                      Nicht nur ein Verkehrsunfall, sondern unterlassene Hilfeleistung
                                      von Kersten Augustin
                                      https://www.taz.de/!6168170

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                                      #40

                                      @rahmstorf Ich halte es für eminent wichtig, mehr in die Prävention zu stecken. Nach jedem tödlichen Unfall nach härteren Strafen zu rufen, wie es manchmal zu hören ist, verlagert die Diskussion weg von nachhaltigen Lösungen (fahrradfreundliche Stadt und bessere Verkehrswegeplanung) hin zum Rechtssystem und möglichen repressiveren Maßnahmen. Diese halten Menschen aber nicht vor Fehlern ab. Strafen treten immer dann in Kraft, wenn es zu spät ist.

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                                      • rahmstorf@fediscience.orgR rahmstorf@fediscience.org

                                        Als Vater zweier Kinder kenne ich diese Gefühle allzu gut. Beim Lesen kamen mir die Tränen.
                                        Nicht nur ein Verkehrsunfall, sondern unterlassene Hilfeleistung
                                        von Kersten Augustin
                                        https://www.taz.de/!6168170

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                                        #41

                                        @rahmstorf 🕯️ 💔

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                                        • rahmstorf@fediscience.orgR rahmstorf@fediscience.org

                                          Als Vater zweier Kinder kenne ich diese Gefühle allzu gut. Beim Lesen kamen mir die Tränen.
                                          Nicht nur ein Verkehrsunfall, sondern unterlassene Hilfeleistung
                                          von Kersten Augustin
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                                          #42

                                          @rahmstorf
                                          Ich würde sofort aufs Auto verzichten, wenn mein Arbeitsweg statt nun 22 Minuten mit dem Auto oder 1:40 mit den Öffis annähernd gleich (30-35 Minuten) wären. Immer muss irgendetwas schlimmes geschehen, damit sich etwas ändert. Mein Beileid und alle Stärke für die Eltern.
                                          - Vater von mehreren Kindern -

                                          PS: Letzte Woche vor der Kita erkämpft, dass die 30er Zone (die so oft missachtet wird) von 100m auf 300m verlängert wird und Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden! Yes! Geht doch.

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