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  3. Als Vater zweier Kinder kenne ich diese Gefühle allzu gut.

Als Vater zweier Kinder kenne ich diese Gefühle allzu gut.

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  • anikke@procial.tchncs.deA anikke@procial.tchncs.de

    @rahmstorf@fediscience.org

    Ich bin ehrlich gesagt ganz froh, dass meine Kinder lieber mit der U-Bahn zur Schule fahren, obwohl sie mit dem Rad in 10 Minuten dort wären. Beim BVG-Streik war ich ganz schön nervös, als sie dann doch geradelt sind. Und das, obwohl ein Großteil der Strecke Fahrradstraßen sind. Aber es gibt 2 Kreuzungen, die mir sehr unheimlich sind. Mich verfolgt dann Kopfkino mit meinem Kind unterm Laster
    😥

    Es ist mir unerklärlich, dass von Seiten der Politik nicht alles erdenkliche getan wird, um den Tod von Verkehrsteilnehmenden zu verhindern.

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    wolf@fedi.solibre.de
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    #15

    @anikke Das von Dir zu lesen, die Du ja, nach allem was ich von Dir hier so lesen konnte, selber eine konsequente Radlerin bist, macht mich besonders traurig.

    Auch für Deine und alle anderen Kinder, die in der Stadt aufwachsend, offenbar nicht die Chance bekommen, sich ihrem Alter entsprecgend autonom und komfortabel gesund durch ihre heimatliche Umgebung zu bewegen.

    Gerade Eltern in Berlin müssten sich, meiner Einschätzung nach zum Wohle ihrer Kinder dringend für den @berlinautofrei einsetzen.

    anikke@procial.tchncs.deA 1 Reply Last reply
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    • wolf@fedi.solibre.deW wolf@fedi.solibre.de

      @anikke Das von Dir zu lesen, die Du ja, nach allem was ich von Dir hier so lesen konnte, selber eine konsequente Radlerin bist, macht mich besonders traurig.

      Auch für Deine und alle anderen Kinder, die in der Stadt aufwachsend, offenbar nicht die Chance bekommen, sich ihrem Alter entsprecgend autonom und komfortabel gesund durch ihre heimatliche Umgebung zu bewegen.

      Gerade Eltern in Berlin müssten sich, meiner Einschätzung nach zum Wohle ihrer Kinder dringend für den @berlinautofrei einsetzen.

      anikke@procial.tchncs.deA This user is from outside of this forum
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      anikke@procial.tchncs.de
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      #16

      @wolf@fedi.solibre.de @rahmstorf@fediscience.org @berlinautofrei@chaos.social

      Ja, ich selbst schwinge mich aufs Rad und habe sofort Glücksgefühle. Ich liebe es Rad zu fahren, für mich ist es die tollste Art sich fortzubewegen.
      Ich habe aber auch eigentlich jeden Tag Konflikte und gefährliche Situationen mit motorisierten Verkehrsteilnehmenden und ich habe ein Talent für ausgeprägtes Kopfkino. Die Vorstellung von (m)einem Kind unterm Laster ist so unfassbar grauenhaft, dass ich sie nicht entspannt radeln lassen kann.
      Unsere Familien-Unterschriften (die Tochter ist 16) für den Volksentscheid gehen morgen in die Post.

      /edit: Und ich spende schon seit einigen Monaten regelmäßig, das ist wirklich etwas, was mir viel bedeutet.

      wolf@fedi.solibre.deW berlinautofrei@chaos.socialB 2 Replies Last reply
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      • anikke@procial.tchncs.deA anikke@procial.tchncs.de

        @wolf@fedi.solibre.de @rahmstorf@fediscience.org @berlinautofrei@chaos.social

        Ja, ich selbst schwinge mich aufs Rad und habe sofort Glücksgefühle. Ich liebe es Rad zu fahren, für mich ist es die tollste Art sich fortzubewegen.
        Ich habe aber auch eigentlich jeden Tag Konflikte und gefährliche Situationen mit motorisierten Verkehrsteilnehmenden und ich habe ein Talent für ausgeprägtes Kopfkino. Die Vorstellung von (m)einem Kind unterm Laster ist so unfassbar grauenhaft, dass ich sie nicht entspannt radeln lassen kann.
        Unsere Familien-Unterschriften (die Tochter ist 16) für den Volksentscheid gehen morgen in die Post.

        /edit: Und ich spende schon seit einigen Monaten regelmäßig, das ist wirklich etwas, was mir viel bedeutet.

        wolf@fedi.solibre.deW This user is from outside of this forum
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        wolf@fedi.solibre.de
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        #17
        @anikke ich kann Das total nachvollziehen auch wenn ich keine Kinder habe. Wenn ich an meine eigene Kindheit denke, was war das Fahrad für mich für ein wichtiger Teil meiner Autonomie und wachsender Selbstbestimmung –@rahmstorf@fediscience.org @berlinautofrei
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        • wolf@fedi.solibre.deW wolf@fedi.solibre.de

          @nordstadtrockt @stadtdortmund @rahmstorf auch wenn für Kinder immer leichter politischer Druck aufzubauen ist, das Thema betrifft ja nicht nur Kinder. @SheDrivesMobility sagt es ja immer und immer wieder dieser Ausschluss aus einer Mobiltität betrifft mehr als 1/3 der Deutschen. Die werden im ländlichen Raum schlicht alleine wortwörtlich stehen gelassen und innerhalb der Städte ist die durchgängige Bevorzugung von motorisiertem Individualverkehr aus meiner Sicht noch ungerechter, denn hier ist es die große Mehrheit, die unter den Auswirkungen einer privilegierten Minderheit leiden muss.

          Will sagen: ja Für Kinder ist es scheiße, aber ebenso scheiße ist es für alle, die kein Auto fahren wollen, die wie Kinder auch, kein Auto fahren können.

          sebastian@mastodon.sebfox.netS This user is from outside of this forum
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          sebastian@mastodon.sebfox.net
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          #18

          @wolf @SheDrivesMobility @rahmstorf @stadtdortmund @nordstadtrockt Und Menschen mit körperliche Behinderungen - nicht zu vergessen. So ein schmaler Gehsteig, z.B., verhindert, dass Menschen das Haus überhaupt verlassen können.

          Nur damit Anderen Autofahren können... 😢

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          • rahmstorf@fediscience.orgR rahmstorf@fediscience.org

            Als Vater zweier Kinder kenne ich diese Gefühle allzu gut. Beim Lesen kamen mir die Tränen.
            Nicht nur ein Verkehrsunfall, sondern unterlassene Hilfeleistung
            von Kersten Augustin
            https://www.taz.de/!6168170

            streetbump@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
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            streetbump@mastodon.social
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            #19

            @rahmstorf "In Helsinki gibt es keine Verkehrstoten, seitdem flächendeckend Tempo 30 eingeführt wurde. Und in Berlin? Hängen Plakate mit den selbstgefälligen Gesichtern von CDU-Politikern. Dazu die Zeile „Auto verbieten verboten“. – wir sind die Mehrheit. Wir sind die, die das ändern können. Und werden. Schmeißen wir sie raus, die Menschenfeinde.

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            • nordstadtrockt@ruhrpott.socialN nordstadtrockt@ruhrpott.social

              @rahmstorf Als Mutter, die die Gefühle des Autors häufig teilt, frage ich mich immer wieder, warum es ein legitimes Anliegen ist, in einer Stadt mit dem Auto überall zügig und bequem durchzukommen, aber offensichtlich weniger unterstützenswert, dass Kinder sich in einer Stadt sicher zur Schule oder zum Sport bewegen können. In #Dortmund gibt es hier seit Jahrzehnten keinen greifbaren Fortschritt, nur Kosmetik. Aber rumgeheult, wenn Elterntaxis fahren, wird trotzdem.
              @stadtdortmund

              kkarhan@jorts.horseK This user is from outside of this forum
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              kkarhan@jorts.horse
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              #20

              @nordstadtrockt @rahmstorf @stadtdortmund ganz einfach:

              #Schulpflichtig|e #Kinder habenvkein #Wahlrecht und deren #Eltern sind kein "Wahlentscheidender Block"…

              nordstadtrockt@ruhrpott.socialN 1 Reply Last reply
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              • kkarhan@jorts.horseK kkarhan@jorts.horse

                @nordstadtrockt @rahmstorf @stadtdortmund ganz einfach:

                #Schulpflichtig|e #Kinder habenvkein #Wahlrecht und deren #Eltern sind kein "Wahlentscheidender Block"…

                nordstadtrockt@ruhrpott.socialN This user is from outside of this forum
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                nordstadtrockt@ruhrpott.social
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                #21

                @kkarhan @rahmstorf @stadtdortmund Ja, es wäre schön, wenn auch ein paar Rentner die Halbwertzeit ihrer eigenen Fahrfähigkeit besser im Blick hätten. Da wäre vielleicht mehr zu holen.

                kkarhan@jorts.horseK 1 Reply Last reply
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                • rahmstorf@fediscience.orgR rahmstorf@fediscience.org

                  Als Vater zweier Kinder kenne ich diese Gefühle allzu gut. Beim Lesen kamen mir die Tränen.
                  Nicht nur ein Verkehrsunfall, sondern unterlassene Hilfeleistung
                  von Kersten Augustin
                  https://www.taz.de/!6168170

                  cunger@mastodon.socialC This user is from outside of this forum
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                  #22

                  @rahmstorf https://youtu.be/878uYvnSADk?feature=shared

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                  • saupreiss@pfalz.socialS saupreiss@pfalz.social

                    @anikke

                    Diese Frage lässt sich einfach beantworten, nämlich mit dem Preis von Handeln bzw. dem Preis vom Unterlassen.

                    Etwas nicht zu ändern, ist zunächst einmal politisch billiger. Man wird auch nicht persönlich verantwortlich gemacht.

                    Tut man etwas, hat man eine unterschiedlich motivierte Lobby gegen sich, jene, die jede Änderung bekämpfen UND muss auch noch Mehrheiten sammeln - viel Arbeit für wenige Stimmen.

                    Es ist politisch nicht lohnend. Deshalb.

                    😔

                    @rahmstorf

                    anikke@procial.tchncs.deA This user is from outside of this forum
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                    anikke@procial.tchncs.de
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                    #23

                    @Saupreiss@pfalz.social @rahmstorf@fediscience.org

                    Hab mir gerade einen Beitrag vom NDR angesehen, dass in Wäldern immer weniger Bänke stehen, weil die Waldbesitzer haften, wenn jemand drauf sitzt und einen Ast abbekommt.

                    Ich finde ja, die Stadt sollte haften, wenn ich öffentliche Infrastruktur nutze und einen Laster abbekomme. Dann wäre die VisionZero sicherlich sehr schnell Wirklichkeit.

                    https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/keine-baenke-mehr-im-wald-wanderverbaende-fordern-gesetzesaenderung,waldgesetz-100.html

                    wolf@fedi.solibre.deW 1 Reply Last reply
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                    • anikke@procial.tchncs.deA anikke@procial.tchncs.de

                      @Saupreiss@pfalz.social @rahmstorf@fediscience.org

                      Hab mir gerade einen Beitrag vom NDR angesehen, dass in Wäldern immer weniger Bänke stehen, weil die Waldbesitzer haften, wenn jemand drauf sitzt und einen Ast abbekommt.

                      Ich finde ja, die Stadt sollte haften, wenn ich öffentliche Infrastruktur nutze und einen Laster abbekomme. Dann wäre die VisionZero sicherlich sehr schnell Wirklichkeit.

                      https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/keine-baenke-mehr-im-wald-wanderverbaende-fordern-gesetzesaenderung,waldgesetz-100.html

                      wolf@fedi.solibre.deW This user is from outside of this forum
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                      #24

                      @anikke warum muss denn überhaupt immer irgend wer für alles haften? Bin ich nicht selber verantwortlich, wenn ich mich auf eine Bank setze, die mir irgendwer netter Weise zur freien Verfügung stellt?

                      Diese Deutsche Vollkaskomentalität nervt mich zunehmend.
                      @Saupreiss @rahmstorf

                      anikke@procial.tchncs.deA 1 Reply Last reply
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                      • anikke@procial.tchncs.deA anikke@procial.tchncs.de

                        @wolf@fedi.solibre.de @rahmstorf@fediscience.org @berlinautofrei@chaos.social

                        Ja, ich selbst schwinge mich aufs Rad und habe sofort Glücksgefühle. Ich liebe es Rad zu fahren, für mich ist es die tollste Art sich fortzubewegen.
                        Ich habe aber auch eigentlich jeden Tag Konflikte und gefährliche Situationen mit motorisierten Verkehrsteilnehmenden und ich habe ein Talent für ausgeprägtes Kopfkino. Die Vorstellung von (m)einem Kind unterm Laster ist so unfassbar grauenhaft, dass ich sie nicht entspannt radeln lassen kann.
                        Unsere Familien-Unterschriften (die Tochter ist 16) für den Volksentscheid gehen morgen in die Post.

                        /edit: Und ich spende schon seit einigen Monaten regelmäßig, das ist wirklich etwas, was mir viel bedeutet.

                        berlinautofrei@chaos.socialB This user is from outside of this forum
                        berlinautofrei@chaos.socialB This user is from outside of this forum
                        berlinautofrei@chaos.social
                        wrote last edited by
                        #25

                        @anikke @wolf @rahmstorf Das klingt wirklich nicht schön und ist auch für uns ein wesentlicher Grund, für eine echte Verkehrswende zu kämpfen.
                        Danke dir für deinen Support und die Spenden - damit machst du unsere Arbeit überhaupt erst möglich! 🙂

                        anikke@procial.tchncs.deA 1 Reply Last reply
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                        • prefec2@norden.socialP prefec2@norden.social

                          @rahmstorf dass die Grünen ein Radwegemoratorium in Hamburg mittragen, halte ich für ein starkes Stück. Vollkommen inakzeptabel. #grüne #hamburg

                          jasperb@mastodon.socialJ This user is from outside of this forum
                          jasperb@mastodon.socialJ This user is from outside of this forum
                          jasperb@mastodon.social
                          wrote last edited by
                          #26

                          @prefec2 @rahmstorf Das ist ziemlich unfassbar, ich kenne aber den Hintergrund nicht. Ich denke bei der Verkehrswende werden auch viele Fehler gemacht und komplett getrennte Radwege wären aus meiner Sicht in vielen Fällen die bessere Option gegenüber Übergangslösungen und aufgepinselten Radwegen etc. die dann auf Druck von CDU und SPD wieder weichen müssen.

                          1 Reply Last reply
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                          • nordstadtrockt@ruhrpott.socialN nordstadtrockt@ruhrpott.social

                            @kkarhan @rahmstorf @stadtdortmund Ja, es wäre schön, wenn auch ein paar Rentner die Halbwertzeit ihrer eigenen Fahrfähigkeit besser im Blick hätten. Da wäre vielleicht mehr zu holen.

                            kkarhan@jorts.horseK This user is from outside of this forum
                            kkarhan@jorts.horseK This user is from outside of this forum
                            kkarhan@jorts.horse
                            wrote last edited by
                            #27

                            @nordstadtrockt @rahmstorf @stadtdortmund was leider unwahrscheinlich ist...

                            1 Reply Last reply
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                            • wolf@fedi.solibre.deW wolf@fedi.solibre.de

                              @anikke warum muss denn überhaupt immer irgend wer für alles haften? Bin ich nicht selber verantwortlich, wenn ich mich auf eine Bank setze, die mir irgendwer netter Weise zur freien Verfügung stellt?

                              Diese Deutsche Vollkaskomentalität nervt mich zunehmend.
                              @Saupreiss @rahmstorf

                              anikke@procial.tchncs.deA This user is from outside of this forum
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                              anikke@procial.tchncs.de
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                              #28

                              @wolf@fedi.solibre.de @rahmstorf@fediscience.org @Saupreiss@pfalz.social

                              Ja, absolut, das ist völlig absurd.

                              Auf der anderen Seite wird aber achselzuckend in Kauf genommen, dass tagtäglich Menschen durch den motorisierten Verkehr schwer verletzt werden oder sterben.

                              Die Verkehrstoten werden hingenommen, als wären sie Opfer einer Naturgewalt, im Gegensatz zum herabfallenden Ast.

                              1 Reply Last reply
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                              • berlinautofrei@chaos.socialB berlinautofrei@chaos.social

                                @anikke @wolf @rahmstorf Das klingt wirklich nicht schön und ist auch für uns ein wesentlicher Grund, für eine echte Verkehrswende zu kämpfen.
                                Danke dir für deinen Support und die Spenden - damit machst du unsere Arbeit überhaupt erst möglich! 🙂

                                anikke@procial.tchncs.deA This user is from outside of this forum
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                                anikke@procial.tchncs.de
                                wrote last edited by
                                #29

                                @berlinautofrei@chaos.social @wolf@fedi.solibre.de @rahmstorf@fediscience.org

                                😍 Ich habe zu danken ❤️

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                                • jabgoe2089@hub.netzgemeinde.euJ jabgoe2089@hub.netzgemeinde.eu
                                  @Prof. Stefan Rahmstorf
                                  Eine Ampel würde hier erst gebaut werden, wenn die Straße ein Unfallschwerpunkt wäre. Es muss also jemand getötet werden, bevor sich etwas ändert.
                                  das argument hört man ja wirklich oft: kein unfallschwerpunkt, kein bedarf. und ich wundere mich immer, ob die leute, die so argumentieren, sich nicht zuhören: sie fordern im wahrsten wortsinne menschenopfer für eine ampel oder andere verkehrsberuhigende maßnahmen.
                                  publixpace@nrw.socialP This user is from outside of this forum
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                                  #30

                                  @jabgoe2089 Das ist Rechtslage - leider.

                                  https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96rtliche_Unfalluntersuchung

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                                    Als Vater zweier Kinder kenne ich diese Gefühle allzu gut. Beim Lesen kamen mir die Tränen.
                                    Nicht nur ein Verkehrsunfall, sondern unterlassene Hilfeleistung
                                    von Kersten Augustin
                                    https://www.taz.de/!6168170

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                                    #31

                                    @rahmstorf #Autofirst, die Lügen der #CDU. #Deutsche Autostädte.

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                                    • rahmstorf@fediscience.orgR rahmstorf@fediscience.org

                                      Als Vater zweier Kinder kenne ich diese Gefühle allzu gut. Beim Lesen kamen mir die Tränen.
                                      Nicht nur ein Verkehrsunfall, sondern unterlassene Hilfeleistung
                                      von Kersten Augustin
                                      https://www.taz.de/!6168170

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                                      #32

                                      @rahmstorf Auf dem Radweg vermute ich mal? Der einzige Weg für Fahrzeuge, wo eine Geradeausspur rechts von der Rechtsabbiegerspur als Normal angesehen wird. Dazu wähnt man sich in Sicherheit. Ein grundlegender Systemfehler der immer wieder Opfer findet. Hier mal die alte Graphik aus dem ADFC Forschungsdienst Fahrrad Nr. 173 dazu.

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                                      • publixpace@nrw.socialP publixpace@nrw.social

                                        @rahmstorf Ja.

                                        Und nicht immer waren Christdemokraten beim Verkehr solche Menschenfeinde. In der 80ern und 90ern gab es konstruktive Antwortversuche aus schwarzer Hand.

                                        Die Partei hat sich seitdem radikalisiert. Empathie und common sense sind auf dem Rückzug. Feige wird das Recht des Stärkeren propagiert. Rechtsmimesis nennt @BlumeEvolution das.

                                        Und anstatt diese Leerstelle zu nutzen, ist die #SPD sofort in dieses Kielwasser eingeschwenkt.

                                        Ob hier noch Hoffnung auf Rückbesinnung besteht?

                                        saupreiss@pfalz.socialS This user is from outside of this forum
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                                        #33

                                        @publixpace

                                        Dazu steht sie sich an allen Fronten selbst im Weg. Insbesondere, da sie jenen, die sie zu vertreten glaubt, reinen Wein einschenken müsste (in einer schrumpfenden Gesellschaft sind Aufstiegsversprechen unhaltbar), ihnen zumuten, einzusehen, dass Trickle down nicht mehr für jene funktioniert, für die es gut genug funktionierte und eine glaubwürdige Zukunftsvision (natürlich ohne Verzicht) entwickeln. Die sind aber längst beim Arzt abgegeben worden.

                                        @rahmstorf @BlumeEvolution

                                        saupreiss@pfalz.socialS publixpace@nrw.socialP 2 Replies Last reply
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                                        • nordstadtrockt@ruhrpott.socialN nordstadtrockt@ruhrpott.social

                                          @rahmstorf Als Mutter, die die Gefühle des Autors häufig teilt, frage ich mich immer wieder, warum es ein legitimes Anliegen ist, in einer Stadt mit dem Auto überall zügig und bequem durchzukommen, aber offensichtlich weniger unterstützenswert, dass Kinder sich in einer Stadt sicher zur Schule oder zum Sport bewegen können. In #Dortmund gibt es hier seit Jahrzehnten keinen greifbaren Fortschritt, nur Kosmetik. Aber rumgeheult, wenn Elterntaxis fahren, wird trotzdem.
                                          @stadtdortmund

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                                          #34

                                          @nordstadtrockt

                                          Elterntaxis sind ja auch objektiv Mist.

                                          Gefährliches Autoverkehrschaos genau dort, wo alle Schüler*innen zu Fuß und mit dem Rad durch müssen - zusätzlich zu den Gefahren des restlichen Schulwegs.

                                          Und self-fulfilling prophecy.

                                          @rahmstorf @stadtdortmund

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