Als Vater zweier Kinder kenne ich diese Gefühle allzu gut.
-
@rahmstorf Als Mutter, die die Gefühle des Autors häufig teilt, frage ich mich immer wieder, warum es ein legitimes Anliegen ist, in einer Stadt mit dem Auto überall zügig und bequem durchzukommen, aber offensichtlich weniger unterstützenswert, dass Kinder sich in einer Stadt sicher zur Schule oder zum Sport bewegen können. In #Dortmund gibt es hier seit Jahrzehnten keinen greifbaren Fortschritt, nur Kosmetik. Aber rumgeheult, wenn Elterntaxis fahren, wird trotzdem.
@stadtdortmund@nordstadtrockt @stadtdortmund @rahmstorf auch wenn für Kinder immer leichter politischer Druck aufzubauen ist, das Thema betrifft ja nicht nur Kinder. @SheDrivesMobility sagt es ja immer und immer wieder dieser Ausschluss aus einer Mobiltität betrifft mehr als 1/3 der Deutschen. Die werden im ländlichen Raum schlicht alleine wortwörtlich stehen gelassen und innerhalb der Städte ist die durchgängige Bevorzugung von motorisiertem Individualverkehr aus meiner Sicht noch ungerechter, denn hier ist es die große Mehrheit, die unter den Auswirkungen einer privilegierten Minderheit leiden muss.
Will sagen: ja Für Kinder ist es scheiße, aber ebenso scheiße ist es für alle, die kein Auto fahren wollen, die wie Kinder auch, kein Auto fahren können.
-
Als Vater zweier Kinder kenne ich diese Gefühle allzu gut. Beim Lesen kamen mir die Tränen.
Nicht nur ein Verkehrsunfall, sondern unterlassene Hilfeleistung
von Kersten Augustin
https://www.taz.de/!6168170"Es muss jemand getötet werden, bevor sich etwas ändert"
nein.
es werden seit Jahrzehnten täglich mehrere Menschen getötet.
nichts ändert sich.
wenn ich es bei Autofahrern anspreche höre ich Dinge wie "alles hat halt ein Risiko", " kann ja jeder selbst entscheiden ob er sich in den Strassenverkehr begibt", "es ist leider umvermeidbar" etc. - es ist eine unfassbar menschenverachtende Haltung.
nichtmal 20km/h langsamer fahren akzeptieren diese Egoisten
-
Als Vater zweier Kinder kenne ich diese Gefühle allzu gut. Beim Lesen kamen mir die Tränen.
Nicht nur ein Verkehrsunfall, sondern unterlassene Hilfeleistung
von Kersten Augustin
https://www.taz.de/!6168170@rahmstorf dass die Grünen ein Radwegemoratorium in Hamburg mittragen, halte ich für ein starkes Stück. Vollkommen inakzeptabel. #grüne #hamburg
-
Als Vater zweier Kinder kenne ich diese Gefühle allzu gut. Beim Lesen kamen mir die Tränen.
Nicht nur ein Verkehrsunfall, sondern unterlassene Hilfeleistung
von Kersten Augustin
https://www.taz.de/!6168170@rahmstorf@fediscience.org
Ich bin ehrlich gesagt ganz froh, dass meine Kinder lieber mit der U-Bahn zur Schule fahren, obwohl sie mit dem Rad in 10 Minuten dort wären. Beim BVG-Streik war ich ganz schön nervös, als sie dann doch geradelt sind. Und das, obwohl ein Großteil der Strecke Fahrradstraßen sind. Aber es gibt 2 Kreuzungen, die mir sehr unheimlich sind. Mich verfolgt dann Kopfkino mit meinem Kind unterm Laster
Es ist mir unerklärlich, dass von Seiten der Politik nicht alles erdenkliche getan wird, um den Tod von Verkehrsteilnehmenden zu verhindern. -
@rahmstorf@fediscience.org
Ich bin ehrlich gesagt ganz froh, dass meine Kinder lieber mit der U-Bahn zur Schule fahren, obwohl sie mit dem Rad in 10 Minuten dort wären. Beim BVG-Streik war ich ganz schön nervös, als sie dann doch geradelt sind. Und das, obwohl ein Großteil der Strecke Fahrradstraßen sind. Aber es gibt 2 Kreuzungen, die mir sehr unheimlich sind. Mich verfolgt dann Kopfkino mit meinem Kind unterm Laster
Es ist mir unerklärlich, dass von Seiten der Politik nicht alles erdenkliche getan wird, um den Tod von Verkehrsteilnehmenden zu verhindern.Diese Frage lässt sich einfach beantworten, nämlich mit dem Preis von Handeln bzw. dem Preis vom Unterlassen.
Etwas nicht zu ändern, ist zunächst einmal politisch billiger. Man wird auch nicht persönlich verantwortlich gemacht.
Tut man etwas, hat man eine unterschiedlich motivierte Lobby gegen sich, jene, die jede Änderung bekämpfen UND muss auch noch Mehrheiten sammeln - viel Arbeit für wenige Stimmen.
Es ist politisch nicht lohnend. Deshalb.

-
@rahmstorf@fediscience.org
Ich bin ehrlich gesagt ganz froh, dass meine Kinder lieber mit der U-Bahn zur Schule fahren, obwohl sie mit dem Rad in 10 Minuten dort wären. Beim BVG-Streik war ich ganz schön nervös, als sie dann doch geradelt sind. Und das, obwohl ein Großteil der Strecke Fahrradstraßen sind. Aber es gibt 2 Kreuzungen, die mir sehr unheimlich sind. Mich verfolgt dann Kopfkino mit meinem Kind unterm Laster
Es ist mir unerklärlich, dass von Seiten der Politik nicht alles erdenkliche getan wird, um den Tod von Verkehrsteilnehmenden zu verhindern.@anikke Das von Dir zu lesen, die Du ja, nach allem was ich von Dir hier so lesen konnte, selber eine konsequente Radlerin bist, macht mich besonders traurig.
Auch für Deine und alle anderen Kinder, die in der Stadt aufwachsend, offenbar nicht die Chance bekommen, sich ihrem Alter entsprecgend autonom und komfortabel gesund durch ihre heimatliche Umgebung zu bewegen.
Gerade Eltern in Berlin müssten sich, meiner Einschätzung nach zum Wohle ihrer Kinder dringend für den @berlinautofrei einsetzen.
-
@anikke Das von Dir zu lesen, die Du ja, nach allem was ich von Dir hier so lesen konnte, selber eine konsequente Radlerin bist, macht mich besonders traurig.
Auch für Deine und alle anderen Kinder, die in der Stadt aufwachsend, offenbar nicht die Chance bekommen, sich ihrem Alter entsprecgend autonom und komfortabel gesund durch ihre heimatliche Umgebung zu bewegen.
Gerade Eltern in Berlin müssten sich, meiner Einschätzung nach zum Wohle ihrer Kinder dringend für den @berlinautofrei einsetzen.
@wolf@fedi.solibre.de @rahmstorf@fediscience.org @berlinautofrei@chaos.social
Ja, ich selbst schwinge mich aufs Rad und habe sofort Glücksgefühle. Ich liebe es Rad zu fahren, für mich ist es die tollste Art sich fortzubewegen.
Ich habe aber auch eigentlich jeden Tag Konflikte und gefährliche Situationen mit motorisierten Verkehrsteilnehmenden und ich habe ein Talent für ausgeprägtes Kopfkino. Die Vorstellung von (m)einem Kind unterm Laster ist so unfassbar grauenhaft, dass ich sie nicht entspannt radeln lassen kann.
Unsere Familien-Unterschriften (die Tochter ist 16) für den Volksentscheid gehen morgen in die Post.
/edit: Und ich spende schon seit einigen Monaten regelmäßig, das ist wirklich etwas, was mir viel bedeutet. -
@wolf@fedi.solibre.de @rahmstorf@fediscience.org @berlinautofrei@chaos.social
Ja, ich selbst schwinge mich aufs Rad und habe sofort Glücksgefühle. Ich liebe es Rad zu fahren, für mich ist es die tollste Art sich fortzubewegen.
Ich habe aber auch eigentlich jeden Tag Konflikte und gefährliche Situationen mit motorisierten Verkehrsteilnehmenden und ich habe ein Talent für ausgeprägtes Kopfkino. Die Vorstellung von (m)einem Kind unterm Laster ist so unfassbar grauenhaft, dass ich sie nicht entspannt radeln lassen kann.
Unsere Familien-Unterschriften (die Tochter ist 16) für den Volksentscheid gehen morgen in die Post.
/edit: Und ich spende schon seit einigen Monaten regelmäßig, das ist wirklich etwas, was mir viel bedeutet.@anikke ich kann Das total nachvollziehen auch wenn ich keine Kinder habe. Wenn ich an meine eigene Kindheit denke, was war das Fahrad für mich für ein wichtiger Teil meiner Autonomie und wachsender Selbstbestimmung –@rahmstorf@fediscience.org @berlinautofrei -
@nordstadtrockt @stadtdortmund @rahmstorf auch wenn für Kinder immer leichter politischer Druck aufzubauen ist, das Thema betrifft ja nicht nur Kinder. @SheDrivesMobility sagt es ja immer und immer wieder dieser Ausschluss aus einer Mobiltität betrifft mehr als 1/3 der Deutschen. Die werden im ländlichen Raum schlicht alleine wortwörtlich stehen gelassen und innerhalb der Städte ist die durchgängige Bevorzugung von motorisiertem Individualverkehr aus meiner Sicht noch ungerechter, denn hier ist es die große Mehrheit, die unter den Auswirkungen einer privilegierten Minderheit leiden muss.
Will sagen: ja Für Kinder ist es scheiße, aber ebenso scheiße ist es für alle, die kein Auto fahren wollen, die wie Kinder auch, kein Auto fahren können.
@wolf @SheDrivesMobility @rahmstorf @stadtdortmund @nordstadtrockt Und Menschen mit körperliche Behinderungen - nicht zu vergessen. So ein schmaler Gehsteig, z.B., verhindert, dass Menschen das Haus überhaupt verlassen können.
Nur damit Anderen Autofahren können...

-
Als Vater zweier Kinder kenne ich diese Gefühle allzu gut. Beim Lesen kamen mir die Tränen.
Nicht nur ein Verkehrsunfall, sondern unterlassene Hilfeleistung
von Kersten Augustin
https://www.taz.de/!6168170@rahmstorf "In Helsinki gibt es keine Verkehrstoten, seitdem flächendeckend Tempo 30 eingeführt wurde. Und in Berlin? Hängen Plakate mit den selbstgefälligen Gesichtern von CDU-Politikern. Dazu die Zeile „Auto verbieten verboten“. – wir sind die Mehrheit. Wir sind die, die das ändern können. Und werden. Schmeißen wir sie raus, die Menschenfeinde.
-
@rahmstorf Als Mutter, die die Gefühle des Autors häufig teilt, frage ich mich immer wieder, warum es ein legitimes Anliegen ist, in einer Stadt mit dem Auto überall zügig und bequem durchzukommen, aber offensichtlich weniger unterstützenswert, dass Kinder sich in einer Stadt sicher zur Schule oder zum Sport bewegen können. In #Dortmund gibt es hier seit Jahrzehnten keinen greifbaren Fortschritt, nur Kosmetik. Aber rumgeheult, wenn Elterntaxis fahren, wird trotzdem.
@stadtdortmund@nordstadtrockt @rahmstorf @stadtdortmund ganz einfach:
#Schulpflichtig|e #Kinder habenvkein #Wahlrecht und deren #Eltern sind kein "Wahlentscheidender Block"…
-
@nordstadtrockt @rahmstorf @stadtdortmund ganz einfach:
#Schulpflichtig|e #Kinder habenvkein #Wahlrecht und deren #Eltern sind kein "Wahlentscheidender Block"…
@kkarhan @rahmstorf @stadtdortmund Ja, es wäre schön, wenn auch ein paar Rentner die Halbwertzeit ihrer eigenen Fahrfähigkeit besser im Blick hätten. Da wäre vielleicht mehr zu holen.
-
Als Vater zweier Kinder kenne ich diese Gefühle allzu gut. Beim Lesen kamen mir die Tränen.
Nicht nur ein Verkehrsunfall, sondern unterlassene Hilfeleistung
von Kersten Augustin
https://www.taz.de/!6168170 -
Diese Frage lässt sich einfach beantworten, nämlich mit dem Preis von Handeln bzw. dem Preis vom Unterlassen.
Etwas nicht zu ändern, ist zunächst einmal politisch billiger. Man wird auch nicht persönlich verantwortlich gemacht.
Tut man etwas, hat man eine unterschiedlich motivierte Lobby gegen sich, jene, die jede Änderung bekämpfen UND muss auch noch Mehrheiten sammeln - viel Arbeit für wenige Stimmen.
Es ist politisch nicht lohnend. Deshalb.

@Saupreiss@pfalz.social @rahmstorf@fediscience.org
Hab mir gerade einen Beitrag vom NDR angesehen, dass in Wäldern immer weniger Bänke stehen, weil die Waldbesitzer haften, wenn jemand drauf sitzt und einen Ast abbekommt.
Ich finde ja, die Stadt sollte haften, wenn ich öffentliche Infrastruktur nutze und einen Laster abbekomme. Dann wäre die VisionZero sicherlich sehr schnell Wirklichkeit.
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/keine-baenke-mehr-im-wald-wanderverbaende-fordern-gesetzesaenderung,waldgesetz-100.html -
@Saupreiss@pfalz.social @rahmstorf@fediscience.org
Hab mir gerade einen Beitrag vom NDR angesehen, dass in Wäldern immer weniger Bänke stehen, weil die Waldbesitzer haften, wenn jemand drauf sitzt und einen Ast abbekommt.
Ich finde ja, die Stadt sollte haften, wenn ich öffentliche Infrastruktur nutze und einen Laster abbekomme. Dann wäre die VisionZero sicherlich sehr schnell Wirklichkeit.
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/keine-baenke-mehr-im-wald-wanderverbaende-fordern-gesetzesaenderung,waldgesetz-100.html@anikke warum muss denn überhaupt immer irgend wer für alles haften? Bin ich nicht selber verantwortlich, wenn ich mich auf eine Bank setze, die mir irgendwer netter Weise zur freien Verfügung stellt?
Diese Deutsche Vollkaskomentalität nervt mich zunehmend.
@Saupreiss @rahmstorf -
@wolf@fedi.solibre.de @rahmstorf@fediscience.org @berlinautofrei@chaos.social
Ja, ich selbst schwinge mich aufs Rad und habe sofort Glücksgefühle. Ich liebe es Rad zu fahren, für mich ist es die tollste Art sich fortzubewegen.
Ich habe aber auch eigentlich jeden Tag Konflikte und gefährliche Situationen mit motorisierten Verkehrsteilnehmenden und ich habe ein Talent für ausgeprägtes Kopfkino. Die Vorstellung von (m)einem Kind unterm Laster ist so unfassbar grauenhaft, dass ich sie nicht entspannt radeln lassen kann.
Unsere Familien-Unterschriften (die Tochter ist 16) für den Volksentscheid gehen morgen in die Post.
/edit: Und ich spende schon seit einigen Monaten regelmäßig, das ist wirklich etwas, was mir viel bedeutet.@anikke @wolf @rahmstorf Das klingt wirklich nicht schön und ist auch für uns ein wesentlicher Grund, für eine echte Verkehrswende zu kämpfen.
Danke dir für deinen Support und die Spenden - damit machst du unsere Arbeit überhaupt erst möglich!
-
@rahmstorf dass die Grünen ein Radwegemoratorium in Hamburg mittragen, halte ich für ein starkes Stück. Vollkommen inakzeptabel. #grüne #hamburg
@prefec2 @rahmstorf Das ist ziemlich unfassbar, ich kenne aber den Hintergrund nicht. Ich denke bei der Verkehrswende werden auch viele Fehler gemacht und komplett getrennte Radwege wären aus meiner Sicht in vielen Fällen die bessere Option gegenüber Übergangslösungen und aufgepinselten Radwegen etc. die dann auf Druck von CDU und SPD wieder weichen müssen.
-
@kkarhan @rahmstorf @stadtdortmund Ja, es wäre schön, wenn auch ein paar Rentner die Halbwertzeit ihrer eigenen Fahrfähigkeit besser im Blick hätten. Da wäre vielleicht mehr zu holen.
@nordstadtrockt @rahmstorf @stadtdortmund was leider unwahrscheinlich ist...
-
@anikke warum muss denn überhaupt immer irgend wer für alles haften? Bin ich nicht selber verantwortlich, wenn ich mich auf eine Bank setze, die mir irgendwer netter Weise zur freien Verfügung stellt?
Diese Deutsche Vollkaskomentalität nervt mich zunehmend.
@Saupreiss @rahmstorf@wolf@fedi.solibre.de @rahmstorf@fediscience.org @Saupreiss@pfalz.social
Ja, absolut, das ist völlig absurd.
Auf der anderen Seite wird aber achselzuckend in Kauf genommen, dass tagtäglich Menschen durch den motorisierten Verkehr schwer verletzt werden oder sterben.
Die Verkehrstoten werden hingenommen, als wären sie Opfer einer Naturgewalt, im Gegensatz zum herabfallenden Ast. -
@anikke @wolf @rahmstorf Das klingt wirklich nicht schön und ist auch für uns ein wesentlicher Grund, für eine echte Verkehrswende zu kämpfen.
Danke dir für deinen Support und die Spenden - damit machst du unsere Arbeit überhaupt erst möglich!
@berlinautofrei@chaos.social @wolf@fedi.solibre.de @rahmstorf@fediscience.org
Ich habe zu danken
️