Darüber sollten wir mehr reden.
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OK! Cool das!
Liegt dann vielleicht an meiner Instanz.
Dann ist es echt ziemlich perfekt.
@mina Ne klar, perfekt ist es auch nicht. Wenn ich zB mit der Suchfunktion in Sharkey vergleiche, wo nach ganz verschieden Kriterien gesucht werden kann... da ist ganz sicher noch Luft nach oben... @fries @tealk @crossgolf_rebel @no_brainer -
@no_brainer@sueden.social viel Spaß, gute Lernerfolge und vor allen, eine tolle #Akkoma Instanz
@tealk@friendica.rollenspiel.monster @fries@bildung.social@crossgolf_rebel @no_brainer was war jetzt nochmal der selling point von Akkoma? -
@mina Ne klar, perfekt ist es auch nicht. Wenn ich zB mit der Suchfunktion in Sharkey vergleiche, wo nach ganz verschieden Kriterien gesucht werden kann... da ist ganz sicher noch Luft nach oben... @fries @tealk @crossgolf_rebel @no_brainer
Was ist schon perfekt?
Ich bin z.B. hauptsächlich (also mit diesem Account) bei Mastodon, auch wenn es gerne aus allen Seiten des Fedis gedisst wird, weil ich das eher Spartanische durchaus für eine Tugend halte.
Und: Das Deck (also die "erweiterte Webansicht") ist fantastisch.
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@crossgolf_rebel @no_brainer was war jetzt nochmal der selling point von Akkoma?
@tealk @crossgolf_rebel Es gibt keinen speziellen Sellingpoint.
Es soll erst mal nicht Mastodon sein.
Für mich sind das die ersten Gehversuche. -
Was ist schon perfekt?
Ich bin z.B. hauptsächlich (also mit diesem Account) bei Mastodon, auch wenn es gerne aus allen Seiten des Fedis gedisst wird, weil ich das eher Spartanische durchaus für eine Tugend halte.
Und: Das Deck (also die "erweiterte Webansicht") ist fantastisch.
@mina
Ja eben darum soll sich doch jedeR die Plattform suchen, die wirklich passt. Alle und alles über Mastodon zu stülpen ist einfach furchtbar und letztendlich auch ein Widerspruch des Fediverse.
Ich habe übrigens auch eine eigene Mastodon Instanz - rein aus Interesse und um genauer hinsehen zu können. Die läuft sogar auf einem Raspberry Pi4 hier unter dem Schreibtisch - als Ein-User-Instanz problemlos.
@fries @tealk @crossgolf_rebel @no_brainer -
@mina
Ja eben darum soll sich doch jedeR die Plattform suchen, die wirklich passt. Alle und alles über Mastodon zu stülpen ist einfach furchtbar und letztendlich auch ein Widerspruch des Fediverse.
Ich habe übrigens auch eine eigene Mastodon Instanz - rein aus Interesse und um genauer hinsehen zu können. Die läuft sogar auf einem Raspberry Pi4 hier unter dem Schreibtisch - als Ein-User-Instanz problemlos.
@fries @tealk @crossgolf_rebel @no_brainer -
@mina
Ist also kein Schwindel
@hiker @fries @tealk @crossgolf_rebel @no_brainer -
Was ist schon perfekt?
Ich bin z.B. hauptsächlich (also mit diesem Account) bei Mastodon, auch wenn es gerne aus allen Seiten des Fedis gedisst wird, weil ich das eher Spartanische durchaus für eine Tugend halte.
Und: Das Deck (also die "erweiterte Webansicht") ist fantastisch.
@mina da fand ich github.com/cheeaun/phanpy immer schöner als die Mastodon Oberfläche, das kann man sogar mit #Friendica nutzen. -
@mina da fand ich github.com/cheeaun/phanpy immer schöner als die Mastodon Oberfläche, das kann man sogar mit #Friendica nutzen.
Geschmackssache. Ich habe es mal ausprobiert, fand es prima, bin aber dann doch wieder zurückgekommen.
Bin Gewohnheitstier.
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@crossgolf_rebel Immer mal wieder zur Erinnerung: https://www.timothychambers.net/2025/06/18/113327.html ... . Das stammt aus dem vorigen Jahr, das stammt nicht von einem Nörgler, der das Fediverse und die Plattformen da drin am liebsten auf Linie der kommerziellen Systeme bürsten will. Das sind Reflektionen von jemandem, der das Fediverse kennt, beobachtet hat, einige offensichtliche - sehr vorsichtig formuliert - Eigenheiten der Implementationen (an denen ganz offensichtlich Technologie in den Mittelpunkt gestellt wurde und die Beteiligten über Usability nicht mal im Ansatz nachgedacht haben) aufgeschrieben und dabei mehr als nur einen validen Punkt hat. Auf der Liste finden sich auch einige der Punkte, die hier genannt wurden. Warum tun wir uns so schwer damit, solche Anregungen hinzunehmen und damit irgendwie produktiv, kreativ umzugehen?

@z428@social.lol ja, den Bericht kenne ich.
Nur ist das eine Sicht die ich nicht unbedingt teile.
Ja, es läuft alles nicht rund und überall kann man mehrere graue Haare finden.
Was ich da lese, sind Erfahrungen eines users, der sich gewisse UX/UI Erlebnisse für alles wünscht. Aus welchem Grund auch immer. Ggf. zu lange dort konitioniert worden.
Allein die von ihm aufgezählten Apps, sind alles keine die ich bevorzuge (und ich nehme mich jetzt mal als Bezugspunkt, das sieht für viele sicher anders aus).
Ja, ich wünsche mir auch ein besseres Onbording. Das aber für alle Dienste, so das der user entscheiden kann, was er benötigt und haben will/braucht, bevor ihm überhaupt eine Software vorgeschlagen wird.
So fängt für mich onborging an.
Was das aussehen der Dienste angeht, oh ja, da brachen wir als Fediverse sicher Hilfe.
Nur steht für mich selber Aussehen eher an dritter vierter Stelle, für mich kommen Funktionen und tools ganz weit vorn. Aber damit habe ich eher eine Außenseiter Ansicht.
Vieles an seiner Kritik stimmt so weit - mit der Einschränkung, das er leider, wie sehr viele Menschen in den Käfigen dieser Welt konditioniert wurde.
Ja, es mag verwirend sein - das Fediverse ist aber auch kein einfacher Clone und wenn ja, von was denn?
Klaar kann und muss man überall auch mal mit einer groben Raspel Ecken und Kanten wegmachen und nicht nur Saandpapier nehmen.
Was ich lese und verstehe, ist das "jammern" das das Fediverse nicht wie X, insta usw. ist. Bunt, schickimicki und jedermann gefällig.
Was ich nicht lese, ist Begeisterung sich auf was anderes einzulassen. Ich lese nur ein "gleich wie x y z" machen.
Und bitte mit Algos, damit die Dopaminsüchtigen auf ihre Kosten kommen und ja sich nicht auch mal selber um ihre Timeline kümmern müssen.
Eigentlich ist das Thema zu komplx, das kann ich gar nicht sauber in Schrift fassen. Das müsste man in einem Gespäch machen
@fries@bildung.social @detektorfm@social.detektor.fm -
Was ist schon perfekt?
Ich bin z.B. hauptsächlich (also mit diesem Account) bei Mastodon, auch wenn es gerne aus allen Seiten des Fedis gedisst wird, weil ich das eher Spartanische durchaus für eine Tugend halte.
Und: Das Deck (also die "erweiterte Webansicht") ist fantastisch.
@mina@berlin.social dann schau dir mal das Deck von Sharkey oder IceShrimp und deren Möglichkeiten an, dagegen kackt Masto noch mal ab

und ich nutze nur die Deckansicht
@hiker@akk.fedcast.ch @fries@bildung.social @tealk@friendica.rollenspiel.monster @no_brainer@sueden.social -
@z428@social.lol ja, den Bericht kenne ich.
Nur ist das eine Sicht die ich nicht unbedingt teile.
Ja, es läuft alles nicht rund und überall kann man mehrere graue Haare finden.
Was ich da lese, sind Erfahrungen eines users, der sich gewisse UX/UI Erlebnisse für alles wünscht. Aus welchem Grund auch immer. Ggf. zu lange dort konitioniert worden.
Allein die von ihm aufgezählten Apps, sind alles keine die ich bevorzuge (und ich nehme mich jetzt mal als Bezugspunkt, das sieht für viele sicher anders aus).
Ja, ich wünsche mir auch ein besseres Onbording. Das aber für alle Dienste, so das der user entscheiden kann, was er benötigt und haben will/braucht, bevor ihm überhaupt eine Software vorgeschlagen wird.
So fängt für mich onborging an.
Was das aussehen der Dienste angeht, oh ja, da brachen wir als Fediverse sicher Hilfe.
Nur steht für mich selber Aussehen eher an dritter vierter Stelle, für mich kommen Funktionen und tools ganz weit vorn. Aber damit habe ich eher eine Außenseiter Ansicht.
Vieles an seiner Kritik stimmt so weit - mit der Einschränkung, das er leider, wie sehr viele Menschen in den Käfigen dieser Welt konditioniert wurde.
Ja, es mag verwirend sein - das Fediverse ist aber auch kein einfacher Clone und wenn ja, von was denn?
Klaar kann und muss man überall auch mal mit einer groben Raspel Ecken und Kanten wegmachen und nicht nur Saandpapier nehmen.
Was ich lese und verstehe, ist das "jammern" das das Fediverse nicht wie X, insta usw. ist. Bunt, schickimicki und jedermann gefällig.
Was ich nicht lese, ist Begeisterung sich auf was anderes einzulassen. Ich lese nur ein "gleich wie x y z" machen.
Und bitte mit Algos, damit die Dopaminsüchtigen auf ihre Kosten kommen und ja sich nicht auch mal selber um ihre Timeline kümmern müssen.
Eigentlich ist das Thema zu komplx, das kann ich gar nicht sauber in Schrift fassen. Das müsste man in einem Gespäch machen
@fries@bildung.social @detektorfm@social.detektor.fm@crossgolf_rebel Ich verstehe Dich, stoße mich hier aber immer an Begriffen wie "Jammern". Es hat auch nix mit Konditionierung oder Gewohnheiten zu tun. Zu Usability, Software-Ergonomie,... gibt es, wie auch zu Datenschutz, Erkenntnisse und Definitionen und das ist nicht unbedingt optional. Und die Frage bleibt immer wieder: Wie geht man mit solchem Feedback um? Konstruktiv, offen, geordnet? Oder begegnet man dem hart und abweisend und versucht, wo immer möglich, Gründe zu finden, das wegdiskutieren zu können? Beides ist valide, aber genau wie das eine individuelle Entscheidung ist, ist es eben für andere eine individuelle Entscheidung, notfalls eben dorthin zu gehen, wo sie sich willkommen, wahrgenommen, ernstgenommen fühlen. Würdest Du gern in einem Netzwerk sein, in dem Du Fragen und Anregungen vorträgst und man Dir deswegen Gejammer und Unwillen unterstellt, Dich auf Gegebenheiten einzulassen? Ich kann durchaus verstehen, dass das nicht jeder will.
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@mina@berlin.social dann schau dir mal das Deck von Sharkey oder IceShrimp und deren Möglichkeiten an, dagegen kackt Masto noch mal ab

und ich nutze nur die Deckansicht
@hiker@akk.fedcast.ch @fries@bildung.social @tealk@friendica.rollenspiel.monster @no_brainer@sueden.socialMuss man immer andere runtermachen, um etwas zu loben?
Bestimmt gucke ich mir bei Gelegenheit auch mal Sharkey/IceShrimp an. Vielleicht werde ich ja auch Fan.
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Muss man immer andere runtermachen, um etwas zu loben?
Bestimmt gucke ich mir bei Gelegenheit auch mal Sharkey/IceShrimp an. Vielleicht werde ich ja auch Fan.
@mina@berlin.social nee, bitte nicht faksch verstehen. Da war sehr viel zwinker.
Ich freue mich viel mehr drüber, das du Deck magst
️
Bitte nicht falsch verstehen
@fries@bildung.social @hiker@akk.fedcast.ch @tealk@friendica.rollenspiel.monster @no_brainer@sueden.social -
Geschmackssache. Ich habe es mal ausprobiert, fand es prima, bin aber dann doch wieder zurückgekommen.
Bin Gewohnheitstier.
PS: Was bei Phanpy tatsäch sehr cool ist, ist die Thread-Ansicht.
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@mina@berlin.social nee, bitte nicht faksch verstehen. Da war sehr viel zwinker.
Ich freue mich viel mehr drüber, das du Deck magst
️
Bitte nicht falsch verstehen
@fries@bildung.social @hiker@akk.fedcast.ch @tealk@friendica.rollenspiel.monster @no_brainer@sueden.socialAlles OK.
Außerdem mag ich dich ja eh. Da ändert auch mal ein Post, den ich nicht mag, so schnell nichts dran.
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@crossgolf_rebel Ich verstehe Dich, stoße mich hier aber immer an Begriffen wie "Jammern". Es hat auch nix mit Konditionierung oder Gewohnheiten zu tun. Zu Usability, Software-Ergonomie,... gibt es, wie auch zu Datenschutz, Erkenntnisse und Definitionen und das ist nicht unbedingt optional. Und die Frage bleibt immer wieder: Wie geht man mit solchem Feedback um? Konstruktiv, offen, geordnet? Oder begegnet man dem hart und abweisend und versucht, wo immer möglich, Gründe zu finden, das wegdiskutieren zu können? Beides ist valide, aber genau wie das eine individuelle Entscheidung ist, ist es eben für andere eine individuelle Entscheidung, notfalls eben dorthin zu gehen, wo sie sich willkommen, wahrgenommen, ernstgenommen fühlen. Würdest Du gern in einem Netzwerk sein, in dem Du Fragen und Anregungen vorträgst und man Dir deswegen Gejammer und Unwillen unterstellt, Dich auf Gegebenheiten einzulassen? Ich kann durchaus verstehen, dass das nicht jeder will.
@z428@social.lol

Jammern ist nicht das was ich meine. Wie gesagt, sich da schriftlich auszudrücken ist schwerer, die passenden Worte zu finden.
Ich sehe seine Kritikpunkte und bei vielen hat er auch recht. Ich lese bei allem aber auch eine überreaktion.
Heute morgen kam mir der Gedanke, das das eher eine Gentrifizierung ist, was er sich wünscht. Mit all seinenen Nebenwirkungen.
Alles sieht gleich aus
Alles funktioniert gleich
Das was diesen Ort anders gemacht hat, verschwindet
Es gibt keinen Grund mehr hier zu sein, weil er genau so ist wie alle anderen Orte
Alles jetz mal genau so plakativ geschrieben, wie im Beitrag
Wie gesagt, ich habe nichts dagegen, das man auch mit der Säge oder Raspel, Ecken und Kanten weg macht und Kritik hehört unbedingt dazu.
Was ich mir aber nicht wünsche, ein egalisiertes Fediverse, das zu einem 0815 Netzwerk wird
@fries@bildung.social @detektorfm@social.detektor.fm -
Alles OK.
Außerdem mag ich dich ja eh. Da ändert auch mal ein Post, den ich nicht mag, so schnell nichts dran.
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@z428@social.lol

Jammern ist nicht das was ich meine. Wie gesagt, sich da schriftlich auszudrücken ist schwerer, die passenden Worte zu finden.
Ich sehe seine Kritikpunkte und bei vielen hat er auch recht. Ich lese bei allem aber auch eine überreaktion.
Heute morgen kam mir der Gedanke, das das eher eine Gentrifizierung ist, was er sich wünscht. Mit all seinenen Nebenwirkungen.
Alles sieht gleich aus
Alles funktioniert gleich
Das was diesen Ort anders gemacht hat, verschwindet
Es gibt keinen Grund mehr hier zu sein, weil er genau so ist wie alle anderen Orte
Alles jetz mal genau so plakativ geschrieben, wie im Beitrag
Wie gesagt, ich habe nichts dagegen, das man auch mit der Säge oder Raspel, Ecken und Kanten weg macht und Kritik hehört unbedingt dazu.
Was ich mir aber nicht wünsche, ein egalisiertes Fediverse, das zu einem 0815 Netzwerk wird
@fries@bildung.social @detektorfm@social.detektor.fm@crossgolf_rebel Ich möchte auch kein egalisiertes Fediverse. Ich verstehe und teile die Vision und ich glaube, dass die durchaus hauptsächlich gut ist.
Aber ich bin auch Ingenieur, ich beschäftige mich tagtäglich professionell mit vergleichbarem Kram, und mich stört, dass an vielen Stellen (beginnend mit den Kompatibilitäten zwischen den vielen AP-Systemen) Enthusiasmus und Begeisterung verwendet wird, um Dinge zu übertünchen, die schlicht und ergreifend schlechtes Engineering sind. Also so knappe Banalitäten - wie etwa: Warum (gerade in einem Netz, in dem wir Menschen motivieren, sich "ihre" Software und "ihre" Instanz zu suchen und dafür auch mal zu wechseln, weiterzuziehen, ... ) ist sowas wie Account-Migration oder portable Identität nicht von vornherein fest eingebaut, warum bauen wir stattdessen wieder mehrheitlich ein Netz nicht aus einem großen, sondern vielen kleinen Silos, aus denen Du nicht mehr wegkommst, ohne Deine gesamten Daten und Historie zu verlieren? Wie um alles in der Welt kann man guten Gewissens akzeptieren, dass eine Konversation, in der verschiedene Beteiligte auf verschiedenen Systemen teilnehmen, auf jedem System irgendwie anders aussieht und überall irgendwie die Hälfte der Daten fehlt (also etwas, was NNTP-Newsgroups oder Mailinglisten als dezentrale Kanäle seit mindestens drei Jahrzehnten "richtig" machen und können)? Das sind nicht mehr nur Kleinigkeiten oder rauhe Ecken. Das hat auch aus meiner Wahrnehmung nix mit egalisiertem Fediverse oder polierten Hochglanzdiensten zu tun. Da sind viele Dinge, die irgendwie common sense im Bau verteilter Systeme sein sollten, und dort ist (ungeachtet meiner Meinung zu Bluesky-der-Firma) ATProto an einigen Stellen schlicht besser aufgestellt.
Das ist alles aber auch nicht das Problem. Klar, dass das in einem dezentralen System mit vielen Akteuren, die in viele Richtungen zerren, solche Reibungen geben wird. Mich stört aber eher, dass es eben ... niemanden zu geben scheint, der dieses große Ganze im Blick hat und ordnet. Mastodon versuchen aus Sicht ihrer Software, einige der nervigeren Themen geradezuziehen, bekommen aber beständig verbal aufs Dach, von wegen Hegemonie und viel zu dominant im Fediverse - und dann sehe ich auf meiner Single-User-Friendica-Instanz an Posts, die von irgendwoanders kommen, nur genau die Interaktionen, die es auf meiner Instanz gab (nämlich meine, bestenfalls vielleicht noch die von Followern), bekomme als Erklärung im schlimmsten Fall noch, dass das komplett korrekt ist und dass die Förderation /selbstverständlich/ genau so und nicht anders funktioniert (begründet im Allgemeinen mit willkürlichen technischen Design-Entscheidungen, innerhalb derer man dieses Thema freilich nicht "besser" lösen kann, ohne dass die Dinge langsam und/oder teeuer werden) und verstehe jeden Nutzer, der sich dort verloren fühlt und nicht versteht, warum man das nicht auch "einfach richtig" machen kann.
Nach wie vor bin ich der Meinung, dass das Fediverse eben auch in Konferenzen wie gestern nicht durch Mastodon, sondern durch irgendeine Organisation, Struktur, ... vertreten werden müsste, die es sich zur Aufgabe macht, dieses große Bild, wie das Netzwerk aussehen und funktionieren soll, ein Stück weit steuert und im Griff hat. Das kann nicht bilateral im Klein/Klein zwischen den Implementatoren passieren, dafür gibt's mittlerweile schlicht viel zu viele Systeme und viel zu viele Meinungen. Aber diese Überzeugung hab ich seit vielen Jahren, und ich glaub nicht (mehr?), dass sich in der Richtung irgendetwas ändern wird. Ich möchte kein egalisiertes Fediverse und keinen 0815-Dienst - aber bei manchen Sachen ist die Erwartungshaltung eben klar schon, dass Dinge funktionieren sollten. Vieles der Kritik, die ich am Fediverse lese, bewegt sich auf dieser Ebene, und auch viele der Dinge in dem Artikel von Tim Chambers sehe ich genau dort. Der Passus "Putting ideology over users" in diesem - https://medium.com/@denschub/activitypub-final-thoughts-one-year-later-194fe591e900 - Artikel fasst es für mich auch sieben Jahre später noch sehr treffend zusammen. Vieles davon hat mit Spezifikationsschwächen und Komplexität der Umsetzung zu tun. Aber vieles ist auch ... nur das Wecken von Erwartungen, mit der Menschen hierherkommen und bei denen uns von vornherein klar sein müsste, dass "wir" die gegenwärtig nicht erfüllen können.

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@crossgolf_rebel Ich möchte auch kein egalisiertes Fediverse. Ich verstehe und teile die Vision und ich glaube, dass die durchaus hauptsächlich gut ist.
Aber ich bin auch Ingenieur, ich beschäftige mich tagtäglich professionell mit vergleichbarem Kram, und mich stört, dass an vielen Stellen (beginnend mit den Kompatibilitäten zwischen den vielen AP-Systemen) Enthusiasmus und Begeisterung verwendet wird, um Dinge zu übertünchen, die schlicht und ergreifend schlechtes Engineering sind. Also so knappe Banalitäten - wie etwa: Warum (gerade in einem Netz, in dem wir Menschen motivieren, sich "ihre" Software und "ihre" Instanz zu suchen und dafür auch mal zu wechseln, weiterzuziehen, ... ) ist sowas wie Account-Migration oder portable Identität nicht von vornherein fest eingebaut, warum bauen wir stattdessen wieder mehrheitlich ein Netz nicht aus einem großen, sondern vielen kleinen Silos, aus denen Du nicht mehr wegkommst, ohne Deine gesamten Daten und Historie zu verlieren? Wie um alles in der Welt kann man guten Gewissens akzeptieren, dass eine Konversation, in der verschiedene Beteiligte auf verschiedenen Systemen teilnehmen, auf jedem System irgendwie anders aussieht und überall irgendwie die Hälfte der Daten fehlt (also etwas, was NNTP-Newsgroups oder Mailinglisten als dezentrale Kanäle seit mindestens drei Jahrzehnten "richtig" machen und können)? Das sind nicht mehr nur Kleinigkeiten oder rauhe Ecken. Das hat auch aus meiner Wahrnehmung nix mit egalisiertem Fediverse oder polierten Hochglanzdiensten zu tun. Da sind viele Dinge, die irgendwie common sense im Bau verteilter Systeme sein sollten, und dort ist (ungeachtet meiner Meinung zu Bluesky-der-Firma) ATProto an einigen Stellen schlicht besser aufgestellt.
Das ist alles aber auch nicht das Problem. Klar, dass das in einem dezentralen System mit vielen Akteuren, die in viele Richtungen zerren, solche Reibungen geben wird. Mich stört aber eher, dass es eben ... niemanden zu geben scheint, der dieses große Ganze im Blick hat und ordnet. Mastodon versuchen aus Sicht ihrer Software, einige der nervigeren Themen geradezuziehen, bekommen aber beständig verbal aufs Dach, von wegen Hegemonie und viel zu dominant im Fediverse - und dann sehe ich auf meiner Single-User-Friendica-Instanz an Posts, die von irgendwoanders kommen, nur genau die Interaktionen, die es auf meiner Instanz gab (nämlich meine, bestenfalls vielleicht noch die von Followern), bekomme als Erklärung im schlimmsten Fall noch, dass das komplett korrekt ist und dass die Förderation /selbstverständlich/ genau so und nicht anders funktioniert (begründet im Allgemeinen mit willkürlichen technischen Design-Entscheidungen, innerhalb derer man dieses Thema freilich nicht "besser" lösen kann, ohne dass die Dinge langsam und/oder teeuer werden) und verstehe jeden Nutzer, der sich dort verloren fühlt und nicht versteht, warum man das nicht auch "einfach richtig" machen kann.
Nach wie vor bin ich der Meinung, dass das Fediverse eben auch in Konferenzen wie gestern nicht durch Mastodon, sondern durch irgendeine Organisation, Struktur, ... vertreten werden müsste, die es sich zur Aufgabe macht, dieses große Bild, wie das Netzwerk aussehen und funktionieren soll, ein Stück weit steuert und im Griff hat. Das kann nicht bilateral im Klein/Klein zwischen den Implementatoren passieren, dafür gibt's mittlerweile schlicht viel zu viele Systeme und viel zu viele Meinungen. Aber diese Überzeugung hab ich seit vielen Jahren, und ich glaub nicht (mehr?), dass sich in der Richtung irgendetwas ändern wird. Ich möchte kein egalisiertes Fediverse und keinen 0815-Dienst - aber bei manchen Sachen ist die Erwartungshaltung eben klar schon, dass Dinge funktionieren sollten. Vieles der Kritik, die ich am Fediverse lese, bewegt sich auf dieser Ebene, und auch viele der Dinge in dem Artikel von Tim Chambers sehe ich genau dort. Der Passus "Putting ideology over users" in diesem - https://medium.com/@denschub/activitypub-final-thoughts-one-year-later-194fe591e900 - Artikel fasst es für mich auch sieben Jahre später noch sehr treffend zusammen. Vieles davon hat mit Spezifikationsschwächen und Komplexität der Umsetzung zu tun. Aber vieles ist auch ... nur das Wecken von Erwartungen, mit der Menschen hierherkommen und bei denen uns von vornherein klar sein müsste, dass "wir" die gegenwärtig nicht erfüllen können.

@z428@social.lol du bekommst ganz viele +1 von mir für deinen Beitrag
Sehr viele
Nur sind deine Wünsche ziemlich Deckungsgleich für das Fediverse und ja, mit einer Raspel kann man sehr viel Material abtragen
Der Unterschied ist nur, das ich bei den #2mr talks davon Null gehört habe. Ich habe nicht alles gehört, daher keine Garantie, das es doch vorgekommen ist. Passt aber auch nicht zu den talk Themen
Da ging es hauptsächlich um Mastodon und Gentrifizierung.
Nichts von dem, was du aufgezählt hast, kam da ansatzweise vor.
Dein Beitrag als Manifest und meine Unterschrift wäre gleich da drunter
@fries@bildung.social @detektorfm@social.detektor.fm
