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  3. Darüber sollten wir mehr reden.

Darüber sollten wir mehr reden.

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fediversemastodon2mr
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  • z428@social.lolZ z428@social.lol

    @crossgolf_rebel Immer mal wieder zur Erinnerung: https://www.timothychambers.net/2025/06/18/113327.html ... . Das stammt aus dem vorigen Jahr, das stammt nicht von einem Nörgler, der das Fediverse und die Plattformen da drin am liebsten auf Linie der kommerziellen Systeme bürsten will. Das sind Reflektionen von jemandem, der das Fediverse kennt, beobachtet hat, einige offensichtliche - sehr vorsichtig formuliert - Eigenheiten der Implementationen (an denen ganz offensichtlich Technologie in den Mittelpunkt gestellt wurde und die Beteiligten über Usability nicht mal im Ansatz nachgedacht haben) aufgeschrieben und dabei mehr als nur einen validen Punkt hat. Auf der Liste finden sich auch einige der Punkte, die hier genannt wurden. Warum tun wir uns so schwer damit, solche Anregungen hinzunehmen und damit irgendwie produktiv, kreativ umzugehen?😉

    @fries @detektorfm

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    #50

    @z428@social.lol ja, den Bericht kenne ich.
    Nur ist das eine Sicht die ich nicht unbedingt teile.

    Ja, es läuft alles nicht rund und überall kann man mehrere graue Haare finden.

    Was ich da lese, sind Erfahrungen eines users, der sich gewisse UX/UI Erlebnisse für alles wünscht. Aus welchem Grund auch immer. Ggf. zu lange dort konitioniert worden.
    Allein die von ihm aufgezählten Apps, sind alles keine die ich bevorzuge (und ich nehme mich jetzt mal als Bezugspunkt, das sieht für viele sicher anders aus).

    Ja, ich wünsche mir auch ein besseres Onbording. Das aber für alle Dienste, so das der user entscheiden kann, was er benötigt und haben will/braucht, bevor ihm überhaupt eine Software vorgeschlagen wird.
    So fängt für mich onborging an.

    Was das aussehen der Dienste angeht, oh ja, da brachen wir als Fediverse sicher Hilfe.
    Nur steht für mich selber Aussehen eher an dritter vierter Stelle, für mich kommen Funktionen und tools ganz weit vorn. Aber damit habe ich eher eine Außenseiter Ansicht.

    Vieles an seiner Kritik stimmt so weit - mit der Einschränkung, das er leider, wie sehr viele Menschen in den Käfigen dieser Welt konditioniert wurde.
    Ja, es mag verwirend sein - das Fediverse ist aber auch kein einfacher Clone und wenn ja, von was denn?

    Klaar kann und muss man überall auch mal mit einer groben Raspel Ecken und Kanten wegmachen und nicht nur Saandpapier nehmen.

    Was ich lese und verstehe, ist das "jammern" das das Fediverse nicht wie X, insta usw. ist. Bunt, schickimicki und jedermann gefällig.

    Was ich nicht lese, ist Begeisterung sich auf was anderes einzulassen. Ich lese nur ein "gleich wie x y z" machen.
    Und bitte mit Algos, damit die Dopaminsüchtigen auf ihre Kosten kommen und ja sich nicht auch mal selber um ihre Timeline kümmern müssen.

    Eigentlich ist das Thema zu komplx, das kann ich gar nicht sauber in Schrift fassen. Das müsste man in einem Gespäch machen

    @fries@bildung.social @detektorfm@social.detektor.fm

    z428@social.lolZ 1 Reply Last reply
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    • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

      @hiker

      Was ist schon perfekt?

      Ich bin z.B. hauptsächlich (also mit diesem Account) bei Mastodon, auch wenn es gerne aus allen Seiten des Fedis gedisst wird, weil ich das eher Spartanische durchaus für eine Tugend halte.

      Und: Das Deck (also die "erweiterte Webansicht") ist fantastisch.

      @fries @tealk @crossgolf_rebel @no_brainer

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      #51

      @mina@berlin.social dann schau dir mal das Deck von Sharkey oder IceShrimp und deren Möglichkeiten an, dagegen kackt Masto noch mal ab 😉
      und ich nutze nur die Deckansicht

      @hiker@akk.fedcast.ch @fries@bildung.social @tealk@friendica.rollenspiel.monster @no_brainer@sueden.social

      mina@berlin.socialM fasnix@fe.disroot.orgF 2 Replies Last reply
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      • crossgolf_rebel@moppels.barC crossgolf_rebel@moppels.bar

        @z428@social.lol ja, den Bericht kenne ich.
        Nur ist das eine Sicht die ich nicht unbedingt teile.

        Ja, es läuft alles nicht rund und überall kann man mehrere graue Haare finden.

        Was ich da lese, sind Erfahrungen eines users, der sich gewisse UX/UI Erlebnisse für alles wünscht. Aus welchem Grund auch immer. Ggf. zu lange dort konitioniert worden.
        Allein die von ihm aufgezählten Apps, sind alles keine die ich bevorzuge (und ich nehme mich jetzt mal als Bezugspunkt, das sieht für viele sicher anders aus).

        Ja, ich wünsche mir auch ein besseres Onbording. Das aber für alle Dienste, so das der user entscheiden kann, was er benötigt und haben will/braucht, bevor ihm überhaupt eine Software vorgeschlagen wird.
        So fängt für mich onborging an.

        Was das aussehen der Dienste angeht, oh ja, da brachen wir als Fediverse sicher Hilfe.
        Nur steht für mich selber Aussehen eher an dritter vierter Stelle, für mich kommen Funktionen und tools ganz weit vorn. Aber damit habe ich eher eine Außenseiter Ansicht.

        Vieles an seiner Kritik stimmt so weit - mit der Einschränkung, das er leider, wie sehr viele Menschen in den Käfigen dieser Welt konditioniert wurde.
        Ja, es mag verwirend sein - das Fediverse ist aber auch kein einfacher Clone und wenn ja, von was denn?

        Klaar kann und muss man überall auch mal mit einer groben Raspel Ecken und Kanten wegmachen und nicht nur Saandpapier nehmen.

        Was ich lese und verstehe, ist das "jammern" das das Fediverse nicht wie X, insta usw. ist. Bunt, schickimicki und jedermann gefällig.

        Was ich nicht lese, ist Begeisterung sich auf was anderes einzulassen. Ich lese nur ein "gleich wie x y z" machen.
        Und bitte mit Algos, damit die Dopaminsüchtigen auf ihre Kosten kommen und ja sich nicht auch mal selber um ihre Timeline kümmern müssen.

        Eigentlich ist das Thema zu komplx, das kann ich gar nicht sauber in Schrift fassen. Das müsste man in einem Gespäch machen

        @fries@bildung.social @detektorfm@social.detektor.fm

        z428@social.lolZ This user is from outside of this forum
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        z428@social.lol
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        #52

        @crossgolf_rebel Ich verstehe Dich, stoße mich hier aber immer an Begriffen wie "Jammern". Es hat auch nix mit Konditionierung oder Gewohnheiten zu tun. Zu Usability, Software-Ergonomie,... gibt es, wie auch zu Datenschutz, Erkenntnisse und Definitionen und das ist nicht unbedingt optional. Und die Frage bleibt immer wieder: Wie geht man mit solchem Feedback um? Konstruktiv, offen, geordnet? Oder begegnet man dem hart und abweisend und versucht, wo immer möglich, Gründe zu finden, das wegdiskutieren zu können? Beides ist valide, aber genau wie das eine individuelle Entscheidung ist, ist es eben für andere eine individuelle Entscheidung, notfalls eben dorthin zu gehen, wo sie sich willkommen, wahrgenommen, ernstgenommen fühlen. Würdest Du gern in einem Netzwerk sein, in dem Du Fragen und Anregungen vorträgst und man Dir deswegen Gejammer und Unwillen unterstellt, Dich auf Gegebenheiten einzulassen? Ich kann durchaus verstehen, dass das nicht jeder will.

        @fries @detektorfm

        crossgolf_rebel@moppels.barC 1 Reply Last reply
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        • crossgolf_rebel@moppels.barC crossgolf_rebel@moppels.bar

          @mina@berlin.social dann schau dir mal das Deck von Sharkey oder IceShrimp und deren Möglichkeiten an, dagegen kackt Masto noch mal ab 😉
          und ich nutze nur die Deckansicht

          @hiker@akk.fedcast.ch @fries@bildung.social @tealk@friendica.rollenspiel.monster @no_brainer@sueden.social

          mina@berlin.socialM This user is from outside of this forum
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          mina@berlin.social
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          #53

          @crossgolf_rebel

          Muss man immer andere runtermachen, um etwas zu loben?

          Bestimmt gucke ich mir bei Gelegenheit auch mal Sharkey/IceShrimp an. Vielleicht werde ich ja auch Fan.

          @fries @hiker @tealk @no_brainer

          crossgolf_rebel@moppels.barC 1 Reply Last reply
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          • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

            @crossgolf_rebel

            Muss man immer andere runtermachen, um etwas zu loben?

            Bestimmt gucke ich mir bei Gelegenheit auch mal Sharkey/IceShrimp an. Vielleicht werde ich ja auch Fan.

            @fries @hiker @tealk @no_brainer

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            crossgolf_rebel@moppels.bar
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            #54

            @mina@berlin.social nee, bitte nicht faksch verstehen. Da war sehr viel zwinker.
            Ich freue mich viel mehr drüber, das du Deck magst
            ❤️
            Bitte nicht falsch verstehen

            @fries@bildung.social @hiker@akk.fedcast.ch @tealk@friendica.rollenspiel.monster @no_brainer@sueden.social

            mina@berlin.socialM 1 Reply Last reply
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            • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

              @tealk

              Geschmackssache. Ich habe es mal ausprobiert, fand es prima, bin aber dann doch wieder zurückgekommen.

              Bin Gewohnheitstier.

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              mina@berlin.social
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              #55

              @tealk

              PS: Was bei Phanpy tatsäch sehr cool ist, ist die Thread-Ansicht.

              tealk@friendica.rollenspiel.monsterT 1 Reply Last reply
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              • crossgolf_rebel@moppels.barC crossgolf_rebel@moppels.bar

                @mina@berlin.social nee, bitte nicht faksch verstehen. Da war sehr viel zwinker.
                Ich freue mich viel mehr drüber, das du Deck magst
                ❤️
                Bitte nicht falsch verstehen

                @fries@bildung.social @hiker@akk.fedcast.ch @tealk@friendica.rollenspiel.monster @no_brainer@sueden.social

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                mina@berlin.social
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                #56

                @crossgolf_rebel

                Alles OK.

                Außerdem mag ich dich ja eh. Da ändert auch mal ein Post, den ich nicht mag, so schnell nichts dran.

                @fries @hiker @tealk @no_brainer

                crossgolf_rebel@moppels.barC 1 Reply Last reply
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                • z428@social.lolZ z428@social.lol

                  @crossgolf_rebel Ich verstehe Dich, stoße mich hier aber immer an Begriffen wie "Jammern". Es hat auch nix mit Konditionierung oder Gewohnheiten zu tun. Zu Usability, Software-Ergonomie,... gibt es, wie auch zu Datenschutz, Erkenntnisse und Definitionen und das ist nicht unbedingt optional. Und die Frage bleibt immer wieder: Wie geht man mit solchem Feedback um? Konstruktiv, offen, geordnet? Oder begegnet man dem hart und abweisend und versucht, wo immer möglich, Gründe zu finden, das wegdiskutieren zu können? Beides ist valide, aber genau wie das eine individuelle Entscheidung ist, ist es eben für andere eine individuelle Entscheidung, notfalls eben dorthin zu gehen, wo sie sich willkommen, wahrgenommen, ernstgenommen fühlen. Würdest Du gern in einem Netzwerk sein, in dem Du Fragen und Anregungen vorträgst und man Dir deswegen Gejammer und Unwillen unterstellt, Dich auf Gegebenheiten einzulassen? Ich kann durchaus verstehen, dass das nicht jeder will.

                  @fries @detektorfm

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                  #57

                  @z428@social.lol 👍
                  Jammern ist nicht das was ich meine. Wie gesagt, sich da schriftlich auszudrücken ist schwerer, die passenden Worte zu finden.

                  Ich sehe seine Kritikpunkte und bei vielen hat er auch recht. Ich lese bei allem aber auch eine überreaktion.

                  Heute morgen kam mir der Gedanke, das das eher eine Gentrifizierung ist, was er sich wünscht. Mit all seinenen Nebenwirkungen.
                  Alles sieht gleich aus
                  Alles funktioniert gleich
                  Das was diesen Ort anders gemacht hat, verschwindet
                  Es gibt keinen Grund mehr hier zu sein, weil er genau so ist wie alle anderen Orte

                  Alles jetz mal genau so plakativ geschrieben, wie im Beitrag
                  Wie gesagt, ich habe nichts dagegen, das man auch mit der Säge oder Raspel, Ecken und Kanten weg macht und Kritik hehört unbedingt dazu.
                  Was ich mir aber nicht wünsche, ein egalisiertes Fediverse, das zu einem 0815 Netzwerk wird
                  @fries@bildung.social @detektorfm@social.detektor.fm

                  z428@social.lolZ 1 Reply Last reply
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                  • mina@berlin.socialM mina@berlin.social

                    @crossgolf_rebel

                    Alles OK.

                    Außerdem mag ich dich ja eh. Da ändert auch mal ein Post, den ich nicht mag, so schnell nichts dran.

                    @fries @hiker @tealk @no_brainer

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                    #58

                    @mina@berlin.social 😘
                    @fries@bildung.social @hiker@akk.fedcast.ch @tealk@friendica.rollenspiel.monster @no_brainer@sueden.social

                    1 Reply Last reply
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                    • crossgolf_rebel@moppels.barC crossgolf_rebel@moppels.bar

                      @z428@social.lol 👍
                      Jammern ist nicht das was ich meine. Wie gesagt, sich da schriftlich auszudrücken ist schwerer, die passenden Worte zu finden.

                      Ich sehe seine Kritikpunkte und bei vielen hat er auch recht. Ich lese bei allem aber auch eine überreaktion.

                      Heute morgen kam mir der Gedanke, das das eher eine Gentrifizierung ist, was er sich wünscht. Mit all seinenen Nebenwirkungen.
                      Alles sieht gleich aus
                      Alles funktioniert gleich
                      Das was diesen Ort anders gemacht hat, verschwindet
                      Es gibt keinen Grund mehr hier zu sein, weil er genau so ist wie alle anderen Orte

                      Alles jetz mal genau so plakativ geschrieben, wie im Beitrag
                      Wie gesagt, ich habe nichts dagegen, das man auch mit der Säge oder Raspel, Ecken und Kanten weg macht und Kritik hehört unbedingt dazu.
                      Was ich mir aber nicht wünsche, ein egalisiertes Fediverse, das zu einem 0815 Netzwerk wird
                      @fries@bildung.social @detektorfm@social.detektor.fm

                      z428@social.lolZ This user is from outside of this forum
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                      #59

                      @crossgolf_rebel Ich möchte auch kein egalisiertes Fediverse. Ich verstehe und teile die Vision und ich glaube, dass die durchaus hauptsächlich gut ist.

                      Aber ich bin auch Ingenieur, ich beschäftige mich tagtäglich professionell mit vergleichbarem Kram, und mich stört, dass an vielen Stellen (beginnend mit den Kompatibilitäten zwischen den vielen AP-Systemen) Enthusiasmus und Begeisterung verwendet wird, um Dinge zu übertünchen, die schlicht und ergreifend schlechtes Engineering sind. Also so knappe Banalitäten - wie etwa: Warum (gerade in einem Netz, in dem wir Menschen motivieren, sich "ihre" Software und "ihre" Instanz zu suchen und dafür auch mal zu wechseln, weiterzuziehen, ... ) ist sowas wie Account-Migration oder portable Identität nicht von vornherein fest eingebaut, warum bauen wir stattdessen wieder mehrheitlich ein Netz nicht aus einem großen, sondern vielen kleinen Silos, aus denen Du nicht mehr wegkommst, ohne Deine gesamten Daten und Historie zu verlieren? Wie um alles in der Welt kann man guten Gewissens akzeptieren, dass eine Konversation, in der verschiedene Beteiligte auf verschiedenen Systemen teilnehmen, auf jedem System irgendwie anders aussieht und überall irgendwie die Hälfte der Daten fehlt (also etwas, was NNTP-Newsgroups oder Mailinglisten als dezentrale Kanäle seit mindestens drei Jahrzehnten "richtig" machen und können)? Das sind nicht mehr nur Kleinigkeiten oder rauhe Ecken. Das hat auch aus meiner Wahrnehmung nix mit egalisiertem Fediverse oder polierten Hochglanzdiensten zu tun. Da sind viele Dinge, die irgendwie common sense im Bau verteilter Systeme sein sollten, und dort ist (ungeachtet meiner Meinung zu Bluesky-der-Firma) ATProto an einigen Stellen schlicht besser aufgestellt.

                      Das ist alles aber auch nicht das Problem. Klar, dass das in einem dezentralen System mit vielen Akteuren, die in viele Richtungen zerren, solche Reibungen geben wird. Mich stört aber eher, dass es eben ... niemanden zu geben scheint, der dieses große Ganze im Blick hat und ordnet. Mastodon versuchen aus Sicht ihrer Software, einige der nervigeren Themen geradezuziehen, bekommen aber beständig verbal aufs Dach, von wegen Hegemonie und viel zu dominant im Fediverse - und dann sehe ich auf meiner Single-User-Friendica-Instanz an Posts, die von irgendwoanders kommen, nur genau die Interaktionen, die es auf meiner Instanz gab (nämlich meine, bestenfalls vielleicht noch die von Followern), bekomme als Erklärung im schlimmsten Fall noch, dass das komplett korrekt ist und dass die Förderation /selbstverständlich/ genau so und nicht anders funktioniert (begründet im Allgemeinen mit willkürlichen technischen Design-Entscheidungen, innerhalb derer man dieses Thema freilich nicht "besser" lösen kann, ohne dass die Dinge langsam und/oder teeuer werden) und verstehe jeden Nutzer, der sich dort verloren fühlt und nicht versteht, warum man das nicht auch "einfach richtig" machen kann.

                      Nach wie vor bin ich der Meinung, dass das Fediverse eben auch in Konferenzen wie gestern nicht durch Mastodon, sondern durch irgendeine Organisation, Struktur, ... vertreten werden müsste, die es sich zur Aufgabe macht, dieses große Bild, wie das Netzwerk aussehen und funktionieren soll, ein Stück weit steuert und im Griff hat. Das kann nicht bilateral im Klein/Klein zwischen den Implementatoren passieren, dafür gibt's mittlerweile schlicht viel zu viele Systeme und viel zu viele Meinungen. Aber diese Überzeugung hab ich seit vielen Jahren, und ich glaub nicht (mehr?), dass sich in der Richtung irgendetwas ändern wird. Ich möchte kein egalisiertes Fediverse und keinen 0815-Dienst - aber bei manchen Sachen ist die Erwartungshaltung eben klar schon, dass Dinge funktionieren sollten. Vieles der Kritik, die ich am Fediverse lese, bewegt sich auf dieser Ebene, und auch viele der Dinge in dem Artikel von Tim Chambers sehe ich genau dort. Der Passus "Putting ideology over users" in diesem - https://medium.com/@denschub/activitypub-final-thoughts-one-year-later-194fe591e900 - Artikel fasst es für mich auch sieben Jahre später noch sehr treffend zusammen. Vieles davon hat mit Spezifikationsschwächen und Komplexität der Umsetzung zu tun. Aber vieles ist auch ... nur das Wecken von Erwartungen, mit der Menschen hierherkommen und bei denen uns von vornherein klar sein müsste, dass "wir" die gegenwärtig nicht erfüllen können. 😔

                      @fries @detektorfm

                      crossgolf_rebel@moppels.barC 1 Reply Last reply
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                      • z428@social.lolZ z428@social.lol

                        @crossgolf_rebel Ich möchte auch kein egalisiertes Fediverse. Ich verstehe und teile die Vision und ich glaube, dass die durchaus hauptsächlich gut ist.

                        Aber ich bin auch Ingenieur, ich beschäftige mich tagtäglich professionell mit vergleichbarem Kram, und mich stört, dass an vielen Stellen (beginnend mit den Kompatibilitäten zwischen den vielen AP-Systemen) Enthusiasmus und Begeisterung verwendet wird, um Dinge zu übertünchen, die schlicht und ergreifend schlechtes Engineering sind. Also so knappe Banalitäten - wie etwa: Warum (gerade in einem Netz, in dem wir Menschen motivieren, sich "ihre" Software und "ihre" Instanz zu suchen und dafür auch mal zu wechseln, weiterzuziehen, ... ) ist sowas wie Account-Migration oder portable Identität nicht von vornherein fest eingebaut, warum bauen wir stattdessen wieder mehrheitlich ein Netz nicht aus einem großen, sondern vielen kleinen Silos, aus denen Du nicht mehr wegkommst, ohne Deine gesamten Daten und Historie zu verlieren? Wie um alles in der Welt kann man guten Gewissens akzeptieren, dass eine Konversation, in der verschiedene Beteiligte auf verschiedenen Systemen teilnehmen, auf jedem System irgendwie anders aussieht und überall irgendwie die Hälfte der Daten fehlt (also etwas, was NNTP-Newsgroups oder Mailinglisten als dezentrale Kanäle seit mindestens drei Jahrzehnten "richtig" machen und können)? Das sind nicht mehr nur Kleinigkeiten oder rauhe Ecken. Das hat auch aus meiner Wahrnehmung nix mit egalisiertem Fediverse oder polierten Hochglanzdiensten zu tun. Da sind viele Dinge, die irgendwie common sense im Bau verteilter Systeme sein sollten, und dort ist (ungeachtet meiner Meinung zu Bluesky-der-Firma) ATProto an einigen Stellen schlicht besser aufgestellt.

                        Das ist alles aber auch nicht das Problem. Klar, dass das in einem dezentralen System mit vielen Akteuren, die in viele Richtungen zerren, solche Reibungen geben wird. Mich stört aber eher, dass es eben ... niemanden zu geben scheint, der dieses große Ganze im Blick hat und ordnet. Mastodon versuchen aus Sicht ihrer Software, einige der nervigeren Themen geradezuziehen, bekommen aber beständig verbal aufs Dach, von wegen Hegemonie und viel zu dominant im Fediverse - und dann sehe ich auf meiner Single-User-Friendica-Instanz an Posts, die von irgendwoanders kommen, nur genau die Interaktionen, die es auf meiner Instanz gab (nämlich meine, bestenfalls vielleicht noch die von Followern), bekomme als Erklärung im schlimmsten Fall noch, dass das komplett korrekt ist und dass die Förderation /selbstverständlich/ genau so und nicht anders funktioniert (begründet im Allgemeinen mit willkürlichen technischen Design-Entscheidungen, innerhalb derer man dieses Thema freilich nicht "besser" lösen kann, ohne dass die Dinge langsam und/oder teeuer werden) und verstehe jeden Nutzer, der sich dort verloren fühlt und nicht versteht, warum man das nicht auch "einfach richtig" machen kann.

                        Nach wie vor bin ich der Meinung, dass das Fediverse eben auch in Konferenzen wie gestern nicht durch Mastodon, sondern durch irgendeine Organisation, Struktur, ... vertreten werden müsste, die es sich zur Aufgabe macht, dieses große Bild, wie das Netzwerk aussehen und funktionieren soll, ein Stück weit steuert und im Griff hat. Das kann nicht bilateral im Klein/Klein zwischen den Implementatoren passieren, dafür gibt's mittlerweile schlicht viel zu viele Systeme und viel zu viele Meinungen. Aber diese Überzeugung hab ich seit vielen Jahren, und ich glaub nicht (mehr?), dass sich in der Richtung irgendetwas ändern wird. Ich möchte kein egalisiertes Fediverse und keinen 0815-Dienst - aber bei manchen Sachen ist die Erwartungshaltung eben klar schon, dass Dinge funktionieren sollten. Vieles der Kritik, die ich am Fediverse lese, bewegt sich auf dieser Ebene, und auch viele der Dinge in dem Artikel von Tim Chambers sehe ich genau dort. Der Passus "Putting ideology over users" in diesem - https://medium.com/@denschub/activitypub-final-thoughts-one-year-later-194fe591e900 - Artikel fasst es für mich auch sieben Jahre später noch sehr treffend zusammen. Vieles davon hat mit Spezifikationsschwächen und Komplexität der Umsetzung zu tun. Aber vieles ist auch ... nur das Wecken von Erwartungen, mit der Menschen hierherkommen und bei denen uns von vornherein klar sein müsste, dass "wir" die gegenwärtig nicht erfüllen können. 😔

                        @fries @detektorfm

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                        #60

                        @z428@social.lol du bekommst ganz viele +1 von mir für deinen Beitrag
                        Sehr viele

                        Nur sind deine Wünsche ziemlich Deckungsgleich für das Fediverse und ja, mit einer Raspel kann man sehr viel Material abtragen
                        😉

                        Der Unterschied ist nur, das ich bei den
                        #2mr talks davon Null gehört habe. Ich habe nicht alles gehört, daher keine Garantie, das es doch vorgekommen ist. Passt aber auch nicht zu den talk Themen

                        Da ging es hauptsächlich um Mastodon und Gentrifizierung.
                        Nichts von dem, was du aufgezählt hast, kam da ansatzweise vor.

                        Dein Beitrag als Manifest und meine Unterschrift wäre gleich da drunter

                        @fries@bildung.social @detektorfm@social.detektor.fm

                        z428@social.lolZ 1 Reply Last reply
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                          @z428@social.lol du bekommst ganz viele +1 von mir für deinen Beitrag
                          Sehr viele

                          Nur sind deine Wünsche ziemlich Deckungsgleich für das Fediverse und ja, mit einer Raspel kann man sehr viel Material abtragen
                          😉

                          Der Unterschied ist nur, das ich bei den
                          #2mr talks davon Null gehört habe. Ich habe nicht alles gehört, daher keine Garantie, das es doch vorgekommen ist. Passt aber auch nicht zu den talk Themen

                          Da ging es hauptsächlich um Mastodon und Gentrifizierung.
                          Nichts von dem, was du aufgezählt hast, kam da ansatzweise vor.

                          Dein Beitrag als Manifest und meine Unterschrift wäre gleich da drunter

                          @fries@bildung.social @detektorfm@social.detektor.fm

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                          #61

                          @crossgolf_rebel Danke Dir.😊 (Und ich glaube, dass das eben das Problem ist: Mastodon kommt in solchen Formaten nur deswegen "ausschließlich" vor, weil es im Fediverse das einzige in dieser Form "professionalisierte" Projekt ist, das diese Ambition hat, einen ganz bestimmten Bereich sozialen Netzwerkens - diese "global townsquare/Twitter" - Nische - zu besetzen, und dafür mit Plan und Struktur tut, was eben zu tun ist. Es ist auch etwa die einzige Organisation, die sich sinnvoll um Fördergelder bewerben kann, weil da meist gewisse Vorgaben dran hängen, wie Förderung umzusetzen, die Umsetzung von Fördermitteln zu dokumentieren, ..., ist. Wann immer ich zumindest Eugen Rochko erlebe, erlebe ich, dass er das Fediverse erwähnt und anspricht, aber natürlich "vorrangig" auf sein Projekt und die Ideen da drin fokussiert. Das Fediverse als Ganzes bräuchte dafür mehr dieser Ambitionen, aber ich bin unschlüssig, von wo die ausgehen können. Wer könnte in so einer Runde wie #2mr , in der es darum geht, Menschen, die von walled gardens weg sollen und erstmal funktionierende Alternativen suchen, in der Breite des Fediverse kurz, knapp und möglichst mit Zustimmung vieler Beteiligter "hier" darlegen, wie ein geordneter, funktionierende Migrationspfad etwa weg von X oder Tiktok aussehen sollte? Das ist auch einer der Punkte, wo ich beispielsweise extrem große Stücke gebe auf das, was die Eurosky-Leute tun.)

                          @fries @detektorfm

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                          • crossgolf_rebel@moppels.barC crossgolf_rebel@moppels.bar

                            @mina@berlin.social dann schau dir mal das Deck von Sharkey oder IceShrimp und deren Möglichkeiten an, dagegen kackt Masto noch mal ab 😉
                            und ich nutze nur die Deckansicht

                            @hiker@akk.fedcast.ch @fries@bildung.social @tealk@friendica.rollenspiel.monster @no_brainer@sueden.social

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                            #62
                            @crossgolf_rebel
                            Das ist nun aber halt *Deine* Perspektive auf Sharkey.

                            Ich empfinde das "Deck" als zu überladen, optisch spricht es mich zB gar nicht an.
                            Funktional schon, das sind Welten zwischen Mastodon und Sharkey, aber mir persönlich gefällt das Mastodon-"Deck" (Mehrspaltigkeit) deutlich besser.

                            Mein Favorit ist - in der reinen UX/UI - immer noch Phanpy.
                            Morder, visuell "ruhig", usw.
                            Aber ja, die speziellen Funktionen von Sharkey sind mit Phanpy nicht nutzbar (Drive, Pages, usw.).

                            @fries @mina @hiker @tealk @no_brainer
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                              @crossgolf_rebel
                              Das ist nun aber halt *Deine* Perspektive auf Sharkey.

                              Ich empfinde das "Deck" als zu überladen, optisch spricht es mich zB gar nicht an.
                              Funktional schon, das sind Welten zwischen Mastodon und Sharkey, aber mir persönlich gefällt das Mastodon-"Deck" (Mehrspaltigkeit) deutlich besser.

                              Mein Favorit ist - in der reinen UX/UI - immer noch Phanpy.
                              Morder, visuell "ruhig", usw.
                              Aber ja, die speziellen Funktionen von Sharkey sind mit Phanpy nicht nutzbar (Drive, Pages, usw.).

                              @fries @mina @hiker @tealk @no_brainer
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                              #63

                              @fasnix

                              Fedi ist ein bisschen wie Linux: Soooo viel Auswahl, wie man es gerne hat.

                              Und Glaubenskriege.

                              @hiker @fries @tealk @crossgolf_rebel @no_brainer

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                                @fasnix

                                Fedi ist ein bisschen wie Linux: Soooo viel Auswahl, wie man es gerne hat.

                                Und Glaubenskriege.

                                @hiker @fries @tealk @crossgolf_rebel @no_brainer

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                                #64
                                @mina
                                Ja, das sehe ich mitunter auch so.

                                Aber neben dem "Glauben" gibt es da noch die handfesten Fakten (verschiedene Funktionalitäten) 😄

                                @hiker @fries @tealk @crossgolf_rebel @no_brainer
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                                  @fasnix

                                  Fedi ist ein bisschen wie Linux: Soooo viel Auswahl, wie man es gerne hat.

                                  Und Glaubenskriege.

                                  @hiker @fries @tealk @crossgolf_rebel @no_brainer

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                                  #65
                                  @mina
                                  Und irgendwie: Je mehr Auswahl vorhanden ist, um so ausgeprägter werden die Glaubensfragen.

                                  Nikon oder Canon.

                                  @fasnix @fries @tealk @crossgolf_rebel @no_brainer
                                  1 Reply Last reply
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                                    @tealk

                                    PS: Was bei Phanpy tatsäch sehr cool ist, ist die Thread-Ansicht.

                                    tealk@friendica.rollenspiel.monsterT This user is from outside of this forum
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                                    #66
                                    @mina und die möglichkeit das man sich die posts der letzten x Stunden zusammenfassen kann
                                    1 Reply Last reply
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                                      @mina
                                      Ja, das sehe ich mitunter auch so.

                                      Aber neben dem "Glauben" gibt es da noch die handfesten Fakten (verschiedene Funktionalitäten) 😄

                                      @hiker @fries @tealk @crossgolf_rebel @no_brainer
                                      wolf@fedi.solibre.deW This user is from outside of this forum
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                                      #67

                                      @fasnix @fries

                                      gibt es da noch die handfesten Fakten (verschiedene Funktionalitäten)


                                      genau die Funktionalitäten sind offenbar einer Mehrheit der Leute reichlich egal. Man nutzt halt das was man kennt, was man so hört, was andere auch nutzen… Genau wie das bei den Kommerziellen ja früher auch lief. "Bist Du schon auf Facebook?" "Hast Du Insta?" "Probier auch mal Linedin, mache ich gerade auch!"

                                      Was die verschiedenen Alternativen wirklich können bzw. wie sie den eigenen Anforderungen entgegenkommen könnten, ist meiner Beobachtung nach sekundär für die meisten Leute. Hinzu kommt die von @crossgolf_rebel ja schon oft angesprochenen "Konditionierung" durch jahrelange Nutzung der Kommerziellen (dort gibts nichts auszuwählen, alle Entscheidungen werden von Konzernseite nach kommerziellen Gesichtspunkten getroffen).

                                      Und genau hier macht Mastodon im System seiner konsequenten Wachstumsstrategie gedacht (ja da sind Bedenken durchaus angebracht), sehr viel "richtig". Konstanz statt Experimente, weniger ist mehr Philosophie, bekanntes von den Kommerziellen weitgehend kopieren und das Framing verbreiten "Die Leute würden von zu viel Optionen nur abgeschreckt".

                                      Dennoch ist ja gerade der Unterschied zu den Kommerziellen und die Vielfalt und Interoperativität die große Chance des Fediverse. Ich habe auch den Anschpruch längst nicht mehr, dass das fediverse in irgend einer Form die gleichen bedürfnisse erfüllen können sollte wie die Kommerziellen Peoplefarmer.

                                      @mina @hiker @tealk @no_brainer

                                      hiker@akk.fedcast.chH fasnix@fe.disroot.orgF 2 Replies Last reply
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                                        @fasnix @fries

                                        gibt es da noch die handfesten Fakten (verschiedene Funktionalitäten)


                                        genau die Funktionalitäten sind offenbar einer Mehrheit der Leute reichlich egal. Man nutzt halt das was man kennt, was man so hört, was andere auch nutzen… Genau wie das bei den Kommerziellen ja früher auch lief. "Bist Du schon auf Facebook?" "Hast Du Insta?" "Probier auch mal Linedin, mache ich gerade auch!"

                                        Was die verschiedenen Alternativen wirklich können bzw. wie sie den eigenen Anforderungen entgegenkommen könnten, ist meiner Beobachtung nach sekundär für die meisten Leute. Hinzu kommt die von @crossgolf_rebel ja schon oft angesprochenen "Konditionierung" durch jahrelange Nutzung der Kommerziellen (dort gibts nichts auszuwählen, alle Entscheidungen werden von Konzernseite nach kommerziellen Gesichtspunkten getroffen).

                                        Und genau hier macht Mastodon im System seiner konsequenten Wachstumsstrategie gedacht (ja da sind Bedenken durchaus angebracht), sehr viel "richtig". Konstanz statt Experimente, weniger ist mehr Philosophie, bekanntes von den Kommerziellen weitgehend kopieren und das Framing verbreiten "Die Leute würden von zu viel Optionen nur abgeschreckt".

                                        Dennoch ist ja gerade der Unterschied zu den Kommerziellen und die Vielfalt und Interoperativität die große Chance des Fediverse. Ich habe auch den Anschpruch längst nicht mehr, dass das fediverse in irgend einer Form die gleichen bedürfnisse erfüllen können sollte wie die Kommerziellen Peoplefarmer.

                                        @mina @hiker @tealk @no_brainer

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                                        #68
                                        @wolf
                                        Sehr gut auf den Punkt gebracht! 👍
                                        Und ja, genau darum macht es Mastodon "richtig", weil es die Kommerziellen (in der "Schlichtheit") kopiert und genau darum ist es wohl die meist verwendete Software im Fediverse.

                                        Aber auch genau darum ist Mastoton *nicht* meine Software, weil ich die Freiheit, die uns das Fediverse gibt, nutzen möchte - Entdecken und Erforschen, selber installieren - und manchmal auch auf die Nase fliegen.

                                        @mina @fries @fasnix @tealk @crossgolf_rebel @no_brainer
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                                          @fasnix @fries

                                          gibt es da noch die handfesten Fakten (verschiedene Funktionalitäten)


                                          genau die Funktionalitäten sind offenbar einer Mehrheit der Leute reichlich egal. Man nutzt halt das was man kennt, was man so hört, was andere auch nutzen… Genau wie das bei den Kommerziellen ja früher auch lief. "Bist Du schon auf Facebook?" "Hast Du Insta?" "Probier auch mal Linedin, mache ich gerade auch!"

                                          Was die verschiedenen Alternativen wirklich können bzw. wie sie den eigenen Anforderungen entgegenkommen könnten, ist meiner Beobachtung nach sekundär für die meisten Leute. Hinzu kommt die von @crossgolf_rebel ja schon oft angesprochenen "Konditionierung" durch jahrelange Nutzung der Kommerziellen (dort gibts nichts auszuwählen, alle Entscheidungen werden von Konzernseite nach kommerziellen Gesichtspunkten getroffen).

                                          Und genau hier macht Mastodon im System seiner konsequenten Wachstumsstrategie gedacht (ja da sind Bedenken durchaus angebracht), sehr viel "richtig". Konstanz statt Experimente, weniger ist mehr Philosophie, bekanntes von den Kommerziellen weitgehend kopieren und das Framing verbreiten "Die Leute würden von zu viel Optionen nur abgeschreckt".

                                          Dennoch ist ja gerade der Unterschied zu den Kommerziellen und die Vielfalt und Interoperativität die große Chance des Fediverse. Ich habe auch den Anschpruch längst nicht mehr, dass das fediverse in irgend einer Form die gleichen bedürfnisse erfüllen können sollte wie die Kommerziellen Peoplefarmer.

                                          @mina @hiker @tealk @no_brainer

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                                          @wolf
                                          "genau die Funktionalitäten sind offenbar einer Mehrheit der Leute reichlich egal"

                                          Sind sie ihnen wirklich egal, oder fehlt ihnen einfach das Wissen um die Unterschiede, *bevort sie dem Fedi-Netzwerk beitreten - und dafür halt Mastodon nutzen, weil es "am Bekanntesten" ist?

                                          Sämtliche #Stiftungen, die im Rahmen des #2MR gestern im Fediverse starteten, setzen auf Mastodon, obwohl *gerade* für solche Institutionen andere Software, mit umfangreicherer Funktionsauswahl vielleicht sehr viel besser geeignet wäre (u.a Drive, Pages, Kanäle, uvm.).

                                          cc @kingconsult

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