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  3. Ich bin froh über die Entscheidung meines Instituts, die Verwendung sogenannter KI-Tools in Studien- und Prüfungsleistungen vollständig zu verbieten.

Ich bin froh über die Entscheidung meines Instituts, die Verwendung sogenannter KI-Tools in Studien- und Prüfungsleistungen vollständig zu verbieten.

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  • michaelgiesler@ruhr.socialM michaelgiesler@ruhr.social

    @glitzersachen
    Eine KI denkt ja nicht. Und kann dieses dem Menschen also auch nicht abnehmen.
    Eine KI hilft bei Recherche und Struktur, führt den Nutzenden also schneller ans Ziel.

    @astefanowitsch

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    glitzersachen@hachyderm.io
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    #50

    @michaelgiesler @astefanowitsch

    Ja, das ist die "AI ist ja nur ein Werkzeug"-Idee. Einige von uns glauben das nicht. Stichwort: Aktive Skill-Erosion.

    Ich empfehle das mal zu recherchieren.

    BTW: Als Recherche-Werkzeug ist KI nur mäßig geeignet. Eine Suchmaschine wäre besser. AI erfindet Quellen. Und das kostet sehr viel Zeit.

    G michaelgiesler@ruhr.socialM 2 Replies Last reply
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    • G glitzersachen@hachyderm.io

      @michaelgiesler @astefanowitsch

      Ja, das ist die "AI ist ja nur ein Werkzeug"-Idee. Einige von uns glauben das nicht. Stichwort: Aktive Skill-Erosion.

      Ich empfehle das mal zu recherchieren.

      BTW: Als Recherche-Werkzeug ist KI nur mäßig geeignet. Eine Suchmaschine wäre besser. AI erfindet Quellen. Und das kostet sehr viel Zeit.

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      glitzersachen@hachyderm.io
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      #51

      @michaelgiesler @astefanowitsch

      Ich empfehle ausserdem die Aufarbeitung der Literatur im Umkreis von Emily Bender und Timnit Gebru. Ich hoffe, die Namen sagen etwas.

      1 Reply Last reply
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      • teskariel@eldritch.cafeT teskariel@eldritch.cafe

        @astefanowitsch @cwilcke Klingt soweit gut und sinnvoll. Das Problem mit den Studierenden, die mit Prüfungssituationen in Präsenz schlechter zurechtkommen, habt ihr sicher auch im Blick?

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        astefanowitsch@mastodon.social
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        #52

        @Teskariel Die haben wir ja auch jetzt bei Präsenzprüfungen im Blick. Die Betroffenen haben normalerweise einen Nachteilsausgleich, der solche Situationen regelt (zum Beispiel durch zusätzliche Zeit bei der Vorbereitung und/oder der Prüfung selbst, durch die Bereitstellung von Räumen, in denen sie alleine sitzen können, durch vorherigen Aufbau von Vertrauen zwischen Prüfling und Prüfer_in usw.). @cwilcke

        teskariel@eldritch.cafeT 1 Reply Last reply
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        • astefanowitsch@mastodon.socialA astefanowitsch@mastodon.social

          @Teskariel Die haben wir ja auch jetzt bei Präsenzprüfungen im Blick. Die Betroffenen haben normalerweise einen Nachteilsausgleich, der solche Situationen regelt (zum Beispiel durch zusätzliche Zeit bei der Vorbereitung und/oder der Prüfung selbst, durch die Bereitstellung von Räumen, in denen sie alleine sitzen können, durch vorherigen Aufbau von Vertrauen zwischen Prüfling und Prüfer_in usw.). @cwilcke

          teskariel@eldritch.cafeT This user is from outside of this forum
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          teskariel@eldritch.cafe
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          #53

          @astefanowitsch @cwilcke Ach, cool, was es da alles gibt!

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          • G glitzersachen@hachyderm.io

            @michaelgiesler @astefanowitsch

            Ja, das ist die "AI ist ja nur ein Werkzeug"-Idee. Einige von uns glauben das nicht. Stichwort: Aktive Skill-Erosion.

            Ich empfehle das mal zu recherchieren.

            BTW: Als Recherche-Werkzeug ist KI nur mäßig geeignet. Eine Suchmaschine wäre besser. AI erfindet Quellen. Und das kostet sehr viel Zeit.

            michaelgiesler@ruhr.socialM This user is from outside of this forum
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            #54

            @glitzersachen @astefanowitsch natürlich gibt es eine Skill-Erosion.
            Ich kann weder mein Essen selber anbauen, noch mein Dach über dem Kopf selber reparieren.
            Im Job-Umfeld kann ich weder den Rechner, mit dem ich arbeite, selber bauen, noch einen Großteil der Software, die ich benötige, selber schreiben.

            Aber muss ich das denn?

            astefanowitsch@mastodon.socialA G 2 Replies Last reply
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            • frank@moessingen.socialF frank@moessingen.social

              @goblin
              Wenn man ein Werkzeug verwendet, lernt man etwas (gilt auch für den Taschenrechner). Bei der Texterzeugung durch Sprachmodelle lernt man aktiv nichts - man umgeht sein Gehirn, wie der Beitrag oben erläutert.

              (Und kommt mir jetzt bitte nicht mit dem Bullshitbingo Kästchen "Prompting-Kompetenz". Danke.)

              @michaelgiesler @astefanowitsch

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              #55

              @frank
              Also, ich benutze einen Taschenrechner (oder die KI) nicht dazu, etwas zu lernen, sondern Aufgaben zu bewältigen, und meinen Job zu erledigen. Lernen tue ich dabei andere Dinge.

              @goblin @astefanowitsch

              frank@moessingen.socialF 1 Reply Last reply
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              • danimrich@mastodon.socialD danimrich@mastodon.social

                @astefanowitsch Ich finde das insofern vernünftig als dass das eine Art Rechtssicherheit schafft. Ansonsten müsste der verantwortungsvolle Umgang mit diesen Tools Teil des Lehrplans werden.

                astefanowitsch@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                astefanowitsch@mastodon.social
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                #56

                @danimrich Ja, und natürlich gibt es niemanden, der so etwas unterrichten könnte — allein schon, weil die Tools in ihrer Funktionsweise absichtlich intransparent sind und sich ständig ändern, so dass es eigentlich nur zwei Arten von potenziellen Lehrkräften für solche Kurse gibt: Diejenigen, die sich einbilden, sie wüssten, wie man sinn-/verantwortungsvoll mit KI umgeht, und diejenigen, die wissen, dass es einen solchen Umgang nicht gibt.

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                • michaelgiesler@ruhr.socialM michaelgiesler@ruhr.social

                  @glitzersachen @astefanowitsch natürlich gibt es eine Skill-Erosion.
                  Ich kann weder mein Essen selber anbauen, noch mein Dach über dem Kopf selber reparieren.
                  Im Job-Umfeld kann ich weder den Rechner, mit dem ich arbeite, selber bauen, noch einen Großteil der Software, die ich benötige, selber schreiben.

                  Aber muss ich das denn?

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                  #57

                  @michaelgiesler Auf jeden Fall kannst du sehr gut falsche Äquivalenzen produzieren — übrigens eine der wenigen Dinge, in denen auch die LLMs gut sind 😆 @glitzersachen

                  michaelgiesler@ruhr.socialM 1 Reply Last reply
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                  • astefanowitsch@mastodon.socialA astefanowitsch@mastodon.social

                    @michaelgiesler Auf jeden Fall kannst du sehr gut falsche Äquivalenzen produzieren — übrigens eine der wenigen Dinge, in denen auch die LLMs gut sind 😆 @glitzersachen

                    michaelgiesler@ruhr.socialM This user is from outside of this forum
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                    #58

                    @astefanowitsch
                    Na, das war jetzt sehr hilfreich.
                    @glitzersachen

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                    • giliell@mastodon.socialG giliell@mastodon.social

                      @astefanowitsch In der Schule erstellen meine Kids gerade Präsentationen. Sie müssen ihre Quellen auch durch Screenshots belegen.
                      Keine Punktabzüge in der Fremdsprache ist allerdings etwas unrealistisch

                      astefanowitsch@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                      #59

                      @Giliell Das ist nur deshalb unrealistisch, weil die Schulen an einer überholten Vorstellung von Sprachverwendung und Sprachenlernen festhalten, und weil sie nicht berücksichtigen, dass Fremdsprachenunterricht etwas qualitativ völlig anderes ist als andere Schulfächer. In einem modernen Fremdsprachunterricht, der sich an kommunikativen Kompetenzen orientiert, sollten sprachliche Fehler tatsächlich nicht zu (nennenswerten) Punktabzügen führen!

                      giliell@mastodon.socialG 1 Reply Last reply
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                      • michaelgiesler@ruhr.socialM michaelgiesler@ruhr.social

                        @frank
                        Also, ich benutze einen Taschenrechner (oder die KI) nicht dazu, etwas zu lernen, sondern Aufgaben zu bewältigen, und meinen Job zu erledigen. Lernen tue ich dabei andere Dinge.

                        @goblin @astefanowitsch

                        frank@moessingen.socialF This user is from outside of this forum
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                        frank@moessingen.social
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                        #60

                        @michaelgiesler
                        Ich verstehe den Thread hier so, dass es um die Benutzung dieser Werkzeuge an einer Universität, insbesondere bei studentischen Studienleistungen geht, so lese ich auch das im Ausgangsposting verlinkte Dokument. Solange man ein Studium nicht als Bewältigung von Aufgaben versteht trifft deine Aussage meines Erachtens nicht zu.

                        Ich habe als Lehrer dasselbe Problem, und meine Beobachtung ist: Schülerinnen, die diese Werkzeuge zur Lösung von Aufgaben verwenden, sehen diese Aufgaben wie du schreibst als "einen Job", den sie mit Hilfe von LLMs unter Umgehung ihres Gehirns mit möglichst geringem Aufwand "erledigen". Sie berauben sich damit jeder Möglichkeit, das eigentliche Ziel der Aufgaben, nämlich etwas zu lernen, zu erreichen.

                        @goblin @astefanowitsch

                        astefanowitsch@mastodon.socialA frank@moessingen.socialF 2 Replies Last reply
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                        • ennopark@mastodon.socialE ennopark@mastodon.social

                          @astefanowitsch Applaus. In der Informatik gibt es durchaus ähnliche Stimmen, auch wenn die einen schweren Stand haben. Wie halten es andere philologische Institute? Seid ihr da eher Regel oder Ausnahme? Und wie denkst du über KI-Einsatz bei großen Datenmengen, etwa in der Korpuslinguistik?

                          astefanowitsch@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
                          astefanowitsch@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
                          astefanowitsch@mastodon.social
                          wrote last edited by
                          #61

                          @ennopark Als Institut sind wir in unserer Geschlossenheit die Ausnahme, aber viele Kolleg_innen sehen es natürlich wie wir. Über den Einsatz in der Forschung haben wir im Institut nicht diskutiert und wollen das zunächst auch nicht tun. Mir ist bisher aber kein sinnvoller (oder auch nur am Rande plausibler) Einsatz von generativer KI in der Forschung begegnet — höchstens mal, dass man eine Datei von csv in json konvertiert, aber das konnten wir ja vorher auch ohne KI...

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                          • astefanowitsch@mastodon.socialA astefanowitsch@mastodon.social

                            @Giliell Das ist nur deshalb unrealistisch, weil die Schulen an einer überholten Vorstellung von Sprachverwendung und Sprachenlernen festhalten, und weil sie nicht berücksichtigen, dass Fremdsprachenunterricht etwas qualitativ völlig anderes ist als andere Schulfächer. In einem modernen Fremdsprachunterricht, der sich an kommunikativen Kompetenzen orientiert, sollten sprachliche Fehler tatsächlich nicht zu (nennenswerten) Punktabzügen führen!

                            giliell@mastodon.socialG This user is from outside of this forum
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                            #62

                            @astefanowitsch Sehe ich anders. Sprachliche Fehler sind auch kommunikative Kompetenz. Ich rede nicht von dem Rechtschreibfehler, der hier und da mal passiert oder typische Inkongruenz bei gesprochener Sprache. Wenn Rechtschreibung und Grammatik völlig egal sind, warum gibst du selbst dir denn offensichtlich Mühe damit?

                            astefanowitsch@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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                            • frank@moessingen.socialF frank@moessingen.social

                              @michaelgiesler
                              Ich verstehe den Thread hier so, dass es um die Benutzung dieser Werkzeuge an einer Universität, insbesondere bei studentischen Studienleistungen geht, so lese ich auch das im Ausgangsposting verlinkte Dokument. Solange man ein Studium nicht als Bewältigung von Aufgaben versteht trifft deine Aussage meines Erachtens nicht zu.

                              Ich habe als Lehrer dasselbe Problem, und meine Beobachtung ist: Schülerinnen, die diese Werkzeuge zur Lösung von Aufgaben verwenden, sehen diese Aufgaben wie du schreibst als "einen Job", den sie mit Hilfe von LLMs unter Umgehung ihres Gehirns mit möglichst geringem Aufwand "erledigen". Sie berauben sich damit jeder Möglichkeit, das eigentliche Ziel der Aufgaben, nämlich etwas zu lernen, zu erreichen.

                              @goblin @astefanowitsch

                              astefanowitsch@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                              astefanowitsch@mastodon.social
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                              #63

                              @frank Sehr schöne Beschreibung des Problems! @michaelgiesler @goblin

                              1 Reply Last reply
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                              • frank@moessingen.socialF frank@moessingen.social

                                @michaelgiesler
                                Ich verstehe den Thread hier so, dass es um die Benutzung dieser Werkzeuge an einer Universität, insbesondere bei studentischen Studienleistungen geht, so lese ich auch das im Ausgangsposting verlinkte Dokument. Solange man ein Studium nicht als Bewältigung von Aufgaben versteht trifft deine Aussage meines Erachtens nicht zu.

                                Ich habe als Lehrer dasselbe Problem, und meine Beobachtung ist: Schülerinnen, die diese Werkzeuge zur Lösung von Aufgaben verwenden, sehen diese Aufgaben wie du schreibst als "einen Job", den sie mit Hilfe von LLMs unter Umgehung ihres Gehirns mit möglichst geringem Aufwand "erledigen". Sie berauben sich damit jeder Möglichkeit, das eigentliche Ziel der Aufgaben, nämlich etwas zu lernen, zu erreichen.

                                @goblin @astefanowitsch

                                frank@moessingen.socialF This user is from outside of this forum
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                                #64

                                @michaelgiesler

                                Und was den Job angeht, eine persönliche Bemerkung - ich betrachte es als großes Privileg, einen zu haben, bei dem ich jeden Tag etwas lerne. Das wünsche ich auch all meinen Mitmenschen: Dass sie nicht nur viele Stunden am Tag Aufgaben bewältigen müssen, bei denen sie nichts lernen (müssen).

                                Wenn man in dieser Richtung weiterdenkt, kommt man schnell zu Fragen wie "Was macht uns zu Menschen", "Wie sollte eine menschenwürdige Welt aussehen" und ähnlichem mehr. Und welchen Einfluss haben Technologien wie die Sprachmodelle, die derzeit als "Intelligenz" verkauft werden auf die Antworten solcher Fragen.

                                Ich bin kein Geisteswissenschaftler, und wünsche mir, dass die Geisteswissenschaftler, die sich mit solchen Fragen befassen, die Antworten auf solche Fragen nicht durch ein Sprachmodell generieren lassen.

                                Aber das war jetzt schon Off Topic, ich gebs zu...

                                @goblin @astefanowitsch

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                                • giliell@mastodon.socialG giliell@mastodon.social

                                  @astefanowitsch Sehe ich anders. Sprachliche Fehler sind auch kommunikative Kompetenz. Ich rede nicht von dem Rechtschreibfehler, der hier und da mal passiert oder typische Inkongruenz bei gesprochener Sprache. Wenn Rechtschreibung und Grammatik völlig egal sind, warum gibst du selbst dir denn offensichtlich Mühe damit?

                                  astefanowitsch@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                                  #65

                                  @Giliell Ich sage nicht, dass sie egal sind, sondern, dass sie als Bewertungskriterium im Fremdsprachenunterreicht ungeeignet sind. (Ich glaube, man lernt sie auch besser durch positives Feedback und positive Vorbilder als durch Angst vor schlechten Noten, aber das wäre noch mal ein anderes Thema).

                                  giliell@mastodon.socialG 1 Reply Last reply
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                                    @CerstinMahlow Wie unser Statement zeigt, ist die Recherche ja explizit einer der Bereiche, in denen wir die KI nicht erlauben, aber da kämpfen wir auch durchaus gegen die eigene Uni-Bibliothek, die eine KI in den Bibliothekskatalog integriert hat. Im Moment muss die wenigstens noch explizit aktiviert werden...

                                    cerstinmahlow@mastodon.acm.orgC This user is from outside of this forum
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                                    #66

                                    @astefanowitsch Ja, genau das meine ich: es ist einfach irgendwo drin, man kann dem nicht ausweichen

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                                      @astefanowitsch Ja, genau das meine ich: es ist einfach irgendwo drin, man kann dem nicht ausweichen

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                                      #67

                                      @CerstinMahlow Ich würde eher sagen: Es ist immer mehr Reflexion und Aufwand nötig, um dem auszuweichen, aber noch kann man es. Und man kann es um so besser, je mehr man an eigenen Fertigkeiten erwirbt — wer eine gute Zusammenfassung schreiben kann, erkennt, wie schlecht die KI-Zusammenfassungen sind, wer selbst in der Lage ist, relevante Literatur zu erschließen, erkennt, was für eine beliebige Zusammenstellung einem eine KI-gestützte Suche liefert, usw.

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                                      • astefanowitsch@mastodon.socialA astefanowitsch@mastodon.social

                                        @Giliell Ich sage nicht, dass sie egal sind, sondern, dass sie als Bewertungskriterium im Fremdsprachenunterreicht ungeeignet sind. (Ich glaube, man lernt sie auch besser durch positives Feedback und positive Vorbilder als durch Angst vor schlechten Noten, aber das wäre noch mal ein anderes Thema).

                                        giliell@mastodon.socialG This user is from outside of this forum
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                                        #68

                                        @astefanowitsch Ich habe gerade keine Ahnung, worauf du hinaus willst. Schulsystem niederbrennen, bin ich dafür. Noten sind doof, auch gut. Aber ich kann die Sprachrichtigkeit nicht von der kommunikativen Kompetenz entkoppeln.

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                                        • astefanowitsch@mastodon.socialA astefanowitsch@mastodon.social

                                          Ich bin froh über die Entscheidung meines Instituts, die Verwendung sogenannter KI-Tools in Studien- und Prüfungsleistungen vollständig zu verbieten. Keine „Prompt-Kompetenz“, kein „Man muss die KI nur *richtig* einsetzen“, kein „Wir können uns dem nicht verschließen“, sondern die einfache Erkenntnis, dass „KI“ das Gegenteil von dem ist, was unsere Studierenden lernen sollen. https://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/we06/lehre_und_studium/Studium/Hinweise-zu-Hausarbeiten-und-Pruefungsleistungen/index.html

                                          frankobert@nrw.socialF This user is from outside of this forum
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                                          #69

                                          @astefanowitsch
                                          Sehe ich zwar auch so, aber ich halte es in der Praxis nicht für umsetzbar, es sei den man schickt die Studenten für ihre Prüfungsarbeit in ein Kloster.

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