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  3. Ich bin froh über die Entscheidung meines Instituts, die Verwendung sogenannter KI-Tools in Studien- und Prüfungsleistungen vollständig zu verbieten.

Ich bin froh über die Entscheidung meines Instituts, die Verwendung sogenannter KI-Tools in Studien- und Prüfungsleistungen vollständig zu verbieten.

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  • cerstinmahlow@mastodon.acm.orgC cerstinmahlow@mastodon.acm.org

    @astefanowitsch Das setzt alles voraus, dass „die KI“ eine eigenständige zusätzliche Anwendung ist, die man explizit starten und benutzen muss. Oder dann eben nicht benutzen darf

    Je mehr integriert wird, und nicht als Feature, sondern ständig im Hintergrund laufend, desto schwieriger. Mini-Beispiel: was machen mit der Literaturrechrche, wenn das Suchsystem der Hochschulbibliothek ein angepasstes LLM in die Keyword-Suche integriert? Wenn das Repositorium generierte Zusammenfassungen anbietet?

    astefanowitsch@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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    astefanowitsch@mastodon.social
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    #44

    @CerstinMahlow In dem Beispiel geht es ja eher schon darum, die Studierenden vor diesen Technologien zu warnen und ihnen beizubringen, sie zu umgehen. Bei der Literaturrecherche muss man wieder stärker auf traditionelle Methoden der Erschließung setzen, oder sich eben durch den KI-generierten Ergebnis-Müll wühlen. Bei den Zusammenfassungen kann man den Studierenden wenigstens recht leicht zeigen, wie schlecht die sind und wie wenig Sinn es hat, sich auf sie zu verlassen.

    astefanowitsch@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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    • astefanowitsch@mastodon.socialA astefanowitsch@mastodon.social

      @CerstinMahlow In dem Beispiel geht es ja eher schon darum, die Studierenden vor diesen Technologien zu warnen und ihnen beizubringen, sie zu umgehen. Bei der Literaturrecherche muss man wieder stärker auf traditionelle Methoden der Erschließung setzen, oder sich eben durch den KI-generierten Ergebnis-Müll wühlen. Bei den Zusammenfassungen kann man den Studierenden wenigstens recht leicht zeigen, wie schlecht die sind und wie wenig Sinn es hat, sich auf sie zu verlassen.

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      astefanowitsch@mastodon.social
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      #45

      @CerstinMahlow Wie unser Statement zeigt, ist die Recherche ja explizit einer der Bereiche, in denen wir die KI nicht erlauben, aber da kämpfen wir auch durchaus gegen die eigene Uni-Bibliothek, die eine KI in den Bibliothekskatalog integriert hat. Im Moment muss die wenigstens noch explizit aktiviert werden...

      cerstinmahlow@mastodon.acm.orgC 1 Reply Last reply
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      • goblin@social.tchncs.deG goblin@social.tchncs.de

        @michaelgiesler @astefanowitsch

        Das Durchwühlen eines Archivregisters ist kein Soft Skill, der heute noch relevant ist (bis auf wenige Ausnahmen).

        All das, was mit dem Recherchieren, Auseinandersetzen und Schreiben von Texten einhergeht, allerdings schon.

        Dass ein LLM nur als Werkzeug eingesetzt wird, ist im best case möglich, aber in der Praxis unwahrscheinlich, weil die Anreize für Missbrauch sehr hoch sind.

        Bei einem LLM kann man einfach die Aufgabenstellung des Dozenten in das Promptfenster einfügen. Mit dem daraus entstehenden Text muss sich dann der Dozent herumschlagen. Da die Korrektur aber gar nicht die Leistung des Studierenden betrifft, verpufft der Aufwand des Dozenten wirkungslos.
        Das nutzt dem Studi nichts und verschwendet die Zeit des Dozenten.

        frank@moessingen.socialF This user is from outside of this forum
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        frank@moessingen.social
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        #46

        @goblin
        Wenn man ein Werkzeug verwendet, lernt man etwas (gilt auch für den Taschenrechner). Bei der Texterzeugung durch Sprachmodelle lernt man aktiv nichts - man umgeht sein Gehirn, wie der Beitrag oben erläutert.

        (Und kommt mir jetzt bitte nicht mit dem Bullshitbingo Kästchen "Prompting-Kompetenz". Danke.)

        @michaelgiesler @astefanowitsch

        michaelgiesler@ruhr.socialM 1 Reply Last reply
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        • astefanowitsch@mastodon.socialA astefanowitsch@mastodon.social

          Ich bin froh über die Entscheidung meines Instituts, die Verwendung sogenannter KI-Tools in Studien- und Prüfungsleistungen vollständig zu verbieten. Keine „Prompt-Kompetenz“, kein „Man muss die KI nur *richtig* einsetzen“, kein „Wir können uns dem nicht verschließen“, sondern die einfache Erkenntnis, dass „KI“ das Gegenteil von dem ist, was unsere Studierenden lernen sollen. https://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/we06/lehre_und_studium/Studium/Hinweise-zu-Hausarbeiten-und-Pruefungsleistungen/index.html

          ingridausol@norden.socialI This user is from outside of this forum
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          ingridausol@norden.social
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          #47

          @astefanowitsch

          👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍🥳👍👍😃😃👍👍👍👍👍👍

          1 Reply Last reply
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          • G glitzersachen@hachyderm.io

            @michaelgiesler @astefanowitsch

            Eher Sarkasmus (deshalb der s-tag). Wie immer mit dem Kern von Wahrheit: Dein Statement war ein Eigentor. Und wenn es wahr ist, habe die GWs dann damit die Hosen heruntergelassen. Wenn es eines ist, wofür GWs bezahlt werden, dann das Denken. Nicht das von-Maschinen-Denken-Lassen.

            michaelgiesler@ruhr.socialM This user is from outside of this forum
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            michaelgiesler@ruhr.social
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            #48

            @glitzersachen
            Eine KI denkt ja nicht. Und kann dieses dem Menschen also auch nicht abnehmen.
            Eine KI hilft bei Recherche und Struktur, führt den Nutzenden also schneller ans Ziel.

            @astefanowitsch

            G 1 Reply Last reply
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            • astefanowitsch@mastodon.socialA astefanowitsch@mastodon.social

              @michaelgiesler Weder ein Taschenrechner noch ein Computer haben in ihrem Wesen irgendetwas mit generativer KI gemeinsam, aber wie @goblin richtig sagt, müssen/sollten wir selbst mit diesen Technologien immer so vorgehen, dass wir auch darauf verzichten könnten.

              michaelgiesler@ruhr.socialM This user is from outside of this forum
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              michaelgiesler@ruhr.social
              wrote last edited by
              #49

              @astefanowitsch @goblin in meinem GW-Studium vor 20 Jahren war es in der Tat auch ein Thema, inwiefern man das Internet und Computer nutzen darf. Deswegen reizt mich das Thema und dein Thread etwas. Damals hatte ich den Eindruck, dass man Angst vor neuen Entwicklungen hatte (Zitat: "Internet? Ach, das vergeht wieder.")

              Jetzt bin ich als GW-Akademiker in einem Job, wo ich fürs Denken bezahlt werde, wäre ohne Internet vollkommen aufgeschmissen und erfreue mich an den neuen Möglichkeiten durch KI.

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              • michaelgiesler@ruhr.socialM michaelgiesler@ruhr.social

                @glitzersachen
                Eine KI denkt ja nicht. Und kann dieses dem Menschen also auch nicht abnehmen.
                Eine KI hilft bei Recherche und Struktur, führt den Nutzenden also schneller ans Ziel.

                @astefanowitsch

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                glitzersachen@hachyderm.io
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                #50

                @michaelgiesler @astefanowitsch

                Ja, das ist die "AI ist ja nur ein Werkzeug"-Idee. Einige von uns glauben das nicht. Stichwort: Aktive Skill-Erosion.

                Ich empfehle das mal zu recherchieren.

                BTW: Als Recherche-Werkzeug ist KI nur mäßig geeignet. Eine Suchmaschine wäre besser. AI erfindet Quellen. Und das kostet sehr viel Zeit.

                G michaelgiesler@ruhr.socialM 2 Replies Last reply
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                • G glitzersachen@hachyderm.io

                  @michaelgiesler @astefanowitsch

                  Ja, das ist die "AI ist ja nur ein Werkzeug"-Idee. Einige von uns glauben das nicht. Stichwort: Aktive Skill-Erosion.

                  Ich empfehle das mal zu recherchieren.

                  BTW: Als Recherche-Werkzeug ist KI nur mäßig geeignet. Eine Suchmaschine wäre besser. AI erfindet Quellen. Und das kostet sehr viel Zeit.

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                  glitzersachen@hachyderm.io
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                  #51

                  @michaelgiesler @astefanowitsch

                  Ich empfehle ausserdem die Aufarbeitung der Literatur im Umkreis von Emily Bender und Timnit Gebru. Ich hoffe, die Namen sagen etwas.

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                  • teskariel@eldritch.cafeT teskariel@eldritch.cafe

                    @astefanowitsch @cwilcke Klingt soweit gut und sinnvoll. Das Problem mit den Studierenden, die mit Prüfungssituationen in Präsenz schlechter zurechtkommen, habt ihr sicher auch im Blick?

                    astefanowitsch@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                    astefanowitsch@mastodon.social
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                    #52

                    @Teskariel Die haben wir ja auch jetzt bei Präsenzprüfungen im Blick. Die Betroffenen haben normalerweise einen Nachteilsausgleich, der solche Situationen regelt (zum Beispiel durch zusätzliche Zeit bei der Vorbereitung und/oder der Prüfung selbst, durch die Bereitstellung von Räumen, in denen sie alleine sitzen können, durch vorherigen Aufbau von Vertrauen zwischen Prüfling und Prüfer_in usw.). @cwilcke

                    teskariel@eldritch.cafeT 1 Reply Last reply
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                    • astefanowitsch@mastodon.socialA astefanowitsch@mastodon.social

                      @Teskariel Die haben wir ja auch jetzt bei Präsenzprüfungen im Blick. Die Betroffenen haben normalerweise einen Nachteilsausgleich, der solche Situationen regelt (zum Beispiel durch zusätzliche Zeit bei der Vorbereitung und/oder der Prüfung selbst, durch die Bereitstellung von Räumen, in denen sie alleine sitzen können, durch vorherigen Aufbau von Vertrauen zwischen Prüfling und Prüfer_in usw.). @cwilcke

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                      teskariel@eldritch.cafe
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                      #53

                      @astefanowitsch @cwilcke Ach, cool, was es da alles gibt!

                      1 Reply Last reply
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                      • G glitzersachen@hachyderm.io

                        @michaelgiesler @astefanowitsch

                        Ja, das ist die "AI ist ja nur ein Werkzeug"-Idee. Einige von uns glauben das nicht. Stichwort: Aktive Skill-Erosion.

                        Ich empfehle das mal zu recherchieren.

                        BTW: Als Recherche-Werkzeug ist KI nur mäßig geeignet. Eine Suchmaschine wäre besser. AI erfindet Quellen. Und das kostet sehr viel Zeit.

                        michaelgiesler@ruhr.socialM This user is from outside of this forum
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                        michaelgiesler@ruhr.social
                        wrote last edited by
                        #54

                        @glitzersachen @astefanowitsch natürlich gibt es eine Skill-Erosion.
                        Ich kann weder mein Essen selber anbauen, noch mein Dach über dem Kopf selber reparieren.
                        Im Job-Umfeld kann ich weder den Rechner, mit dem ich arbeite, selber bauen, noch einen Großteil der Software, die ich benötige, selber schreiben.

                        Aber muss ich das denn?

                        astefanowitsch@mastodon.socialA G 2 Replies Last reply
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                        • frank@moessingen.socialF frank@moessingen.social

                          @goblin
                          Wenn man ein Werkzeug verwendet, lernt man etwas (gilt auch für den Taschenrechner). Bei der Texterzeugung durch Sprachmodelle lernt man aktiv nichts - man umgeht sein Gehirn, wie der Beitrag oben erläutert.

                          (Und kommt mir jetzt bitte nicht mit dem Bullshitbingo Kästchen "Prompting-Kompetenz". Danke.)

                          @michaelgiesler @astefanowitsch

                          michaelgiesler@ruhr.socialM This user is from outside of this forum
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                          michaelgiesler@ruhr.social
                          wrote last edited by
                          #55

                          @frank
                          Also, ich benutze einen Taschenrechner (oder die KI) nicht dazu, etwas zu lernen, sondern Aufgaben zu bewältigen, und meinen Job zu erledigen. Lernen tue ich dabei andere Dinge.

                          @goblin @astefanowitsch

                          frank@moessingen.socialF 1 Reply Last reply
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                          • danimrich@mastodon.socialD danimrich@mastodon.social

                            @astefanowitsch Ich finde das insofern vernünftig als dass das eine Art Rechtssicherheit schafft. Ansonsten müsste der verantwortungsvolle Umgang mit diesen Tools Teil des Lehrplans werden.

                            astefanowitsch@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
                            astefanowitsch@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
                            astefanowitsch@mastodon.social
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                            #56

                            @danimrich Ja, und natürlich gibt es niemanden, der so etwas unterrichten könnte — allein schon, weil die Tools in ihrer Funktionsweise absichtlich intransparent sind und sich ständig ändern, so dass es eigentlich nur zwei Arten von potenziellen Lehrkräften für solche Kurse gibt: Diejenigen, die sich einbilden, sie wüssten, wie man sinn-/verantwortungsvoll mit KI umgeht, und diejenigen, die wissen, dass es einen solchen Umgang nicht gibt.

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                            • michaelgiesler@ruhr.socialM michaelgiesler@ruhr.social

                              @glitzersachen @astefanowitsch natürlich gibt es eine Skill-Erosion.
                              Ich kann weder mein Essen selber anbauen, noch mein Dach über dem Kopf selber reparieren.
                              Im Job-Umfeld kann ich weder den Rechner, mit dem ich arbeite, selber bauen, noch einen Großteil der Software, die ich benötige, selber schreiben.

                              Aber muss ich das denn?

                              astefanowitsch@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                              astefanowitsch@mastodon.social
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                              #57

                              @michaelgiesler Auf jeden Fall kannst du sehr gut falsche Äquivalenzen produzieren — übrigens eine der wenigen Dinge, in denen auch die LLMs gut sind 😆 @glitzersachen

                              michaelgiesler@ruhr.socialM 1 Reply Last reply
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                              • astefanowitsch@mastodon.socialA astefanowitsch@mastodon.social

                                @michaelgiesler Auf jeden Fall kannst du sehr gut falsche Äquivalenzen produzieren — übrigens eine der wenigen Dinge, in denen auch die LLMs gut sind 😆 @glitzersachen

                                michaelgiesler@ruhr.socialM This user is from outside of this forum
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                                michaelgiesler@ruhr.social
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                                #58

                                @astefanowitsch
                                Na, das war jetzt sehr hilfreich.
                                @glitzersachen

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                                • giliell@mastodon.socialG giliell@mastodon.social

                                  @astefanowitsch In der Schule erstellen meine Kids gerade Präsentationen. Sie müssen ihre Quellen auch durch Screenshots belegen.
                                  Keine Punktabzüge in der Fremdsprache ist allerdings etwas unrealistisch

                                  astefanowitsch@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
                                  astefanowitsch@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
                                  astefanowitsch@mastodon.social
                                  wrote last edited by
                                  #59

                                  @Giliell Das ist nur deshalb unrealistisch, weil die Schulen an einer überholten Vorstellung von Sprachverwendung und Sprachenlernen festhalten, und weil sie nicht berücksichtigen, dass Fremdsprachenunterricht etwas qualitativ völlig anderes ist als andere Schulfächer. In einem modernen Fremdsprachunterricht, der sich an kommunikativen Kompetenzen orientiert, sollten sprachliche Fehler tatsächlich nicht zu (nennenswerten) Punktabzügen führen!

                                  giliell@mastodon.socialG 1 Reply Last reply
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                                  • michaelgiesler@ruhr.socialM michaelgiesler@ruhr.social

                                    @frank
                                    Also, ich benutze einen Taschenrechner (oder die KI) nicht dazu, etwas zu lernen, sondern Aufgaben zu bewältigen, und meinen Job zu erledigen. Lernen tue ich dabei andere Dinge.

                                    @goblin @astefanowitsch

                                    frank@moessingen.socialF This user is from outside of this forum
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                                    #60

                                    @michaelgiesler
                                    Ich verstehe den Thread hier so, dass es um die Benutzung dieser Werkzeuge an einer Universität, insbesondere bei studentischen Studienleistungen geht, so lese ich auch das im Ausgangsposting verlinkte Dokument. Solange man ein Studium nicht als Bewältigung von Aufgaben versteht trifft deine Aussage meines Erachtens nicht zu.

                                    Ich habe als Lehrer dasselbe Problem, und meine Beobachtung ist: Schülerinnen, die diese Werkzeuge zur Lösung von Aufgaben verwenden, sehen diese Aufgaben wie du schreibst als "einen Job", den sie mit Hilfe von LLMs unter Umgehung ihres Gehirns mit möglichst geringem Aufwand "erledigen". Sie berauben sich damit jeder Möglichkeit, das eigentliche Ziel der Aufgaben, nämlich etwas zu lernen, zu erreichen.

                                    @goblin @astefanowitsch

                                    astefanowitsch@mastodon.socialA frank@moessingen.socialF 2 Replies Last reply
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                                    • ennopark@mastodon.socialE ennopark@mastodon.social

                                      @astefanowitsch Applaus. In der Informatik gibt es durchaus ähnliche Stimmen, auch wenn die einen schweren Stand haben. Wie halten es andere philologische Institute? Seid ihr da eher Regel oder Ausnahme? Und wie denkst du über KI-Einsatz bei großen Datenmengen, etwa in der Korpuslinguistik?

                                      astefanowitsch@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                                      #61

                                      @ennopark Als Institut sind wir in unserer Geschlossenheit die Ausnahme, aber viele Kolleg_innen sehen es natürlich wie wir. Über den Einsatz in der Forschung haben wir im Institut nicht diskutiert und wollen das zunächst auch nicht tun. Mir ist bisher aber kein sinnvoller (oder auch nur am Rande plausibler) Einsatz von generativer KI in der Forschung begegnet — höchstens mal, dass man eine Datei von csv in json konvertiert, aber das konnten wir ja vorher auch ohne KI...

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                                      • astefanowitsch@mastodon.socialA astefanowitsch@mastodon.social

                                        @Giliell Das ist nur deshalb unrealistisch, weil die Schulen an einer überholten Vorstellung von Sprachverwendung und Sprachenlernen festhalten, und weil sie nicht berücksichtigen, dass Fremdsprachenunterricht etwas qualitativ völlig anderes ist als andere Schulfächer. In einem modernen Fremdsprachunterricht, der sich an kommunikativen Kompetenzen orientiert, sollten sprachliche Fehler tatsächlich nicht zu (nennenswerten) Punktabzügen führen!

                                        giliell@mastodon.socialG This user is from outside of this forum
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                                        #62

                                        @astefanowitsch Sehe ich anders. Sprachliche Fehler sind auch kommunikative Kompetenz. Ich rede nicht von dem Rechtschreibfehler, der hier und da mal passiert oder typische Inkongruenz bei gesprochener Sprache. Wenn Rechtschreibung und Grammatik völlig egal sind, warum gibst du selbst dir denn offensichtlich Mühe damit?

                                        astefanowitsch@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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                                        • frank@moessingen.socialF frank@moessingen.social

                                          @michaelgiesler
                                          Ich verstehe den Thread hier so, dass es um die Benutzung dieser Werkzeuge an einer Universität, insbesondere bei studentischen Studienleistungen geht, so lese ich auch das im Ausgangsposting verlinkte Dokument. Solange man ein Studium nicht als Bewältigung von Aufgaben versteht trifft deine Aussage meines Erachtens nicht zu.

                                          Ich habe als Lehrer dasselbe Problem, und meine Beobachtung ist: Schülerinnen, die diese Werkzeuge zur Lösung von Aufgaben verwenden, sehen diese Aufgaben wie du schreibst als "einen Job", den sie mit Hilfe von LLMs unter Umgehung ihres Gehirns mit möglichst geringem Aufwand "erledigen". Sie berauben sich damit jeder Möglichkeit, das eigentliche Ziel der Aufgaben, nämlich etwas zu lernen, zu erreichen.

                                          @goblin @astefanowitsch

                                          astefanowitsch@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                                          #63

                                          @frank Sehr schöne Beschreibung des Problems! @michaelgiesler @goblin

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