Ein Bemerknis zu Wero, dieser angeblichen Alternative zu Paypal.
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@catrinity
Ich kann es nicht nachvollziehen, es funktioniert bei meiner Bank nicht.
Ich kann nicht sehen welche Bankverbindung jemand hat, wenn ich nur die Telefonnummer eingebe und nichts überweise.
Ein Name der Bank wäre hilfreich, dann könnte dort interveniert werden (sofern es eine Sicherheitslücke wäre)
Ich hab es ja gestern mit eigenen Augen gesehen. Es kann natürlich sein, dass es bei anderen Banken oder Apps nicht so ist, mir persönlich reicht die Tatsache, dass es mit manchen offenbar möglich ist, diese Informationen ohne Überweisung zu sehen, um es nicht nutzen zu wollen.
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@catrinity Aus Bequemlichkeit wird auf dem Handy die App (optional/verpflichtend, je nach Bank) mit dem Adressbuch verknüpft - da sind Namen und Kram auch direkt verfügbar.
Handy, aus Sicherheitsgründen und weil die meisten Menschen es nutzen. (Andere Plattformen sind aufwändiger sicher zu machen und weniger genutzt, also ökonomisch sinnvoll, dort anzufangen.)Bei mir wurde bisher über Wero nur verkürzte Namen übermittelt, bei der SEPA-Überweisung stehen dann Klarnamen.
@catrinity Das System ist NICHT für anonyme oder pseudonyme Bezahlmethoden gedacht - das geht einfach aufgrund der SEPA-Überweisung nicht.
Wer das braucht - für Zufallsbekannte, nicht-vertrauenswürdige online-Shops, … you nane it - muss weiter Paypal oder andere Dienste nutzen.
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@catrinity Das System ist NICHT für anonyme oder pseudonyme Bezahlmethoden gedacht - das geht einfach aufgrund der SEPA-Überweisung nicht.
Wer das braucht - für Zufallsbekannte, nicht-vertrauenswürdige online-Shops, … you nane it - muss weiter Paypal oder andere Dienste nutzen.
@catrinity Für mich tut Wero was es soll und was es kann (von Design her).
Leider schreien manche "werdet unabhängig!" Apologethen (ein Einsatz, den ich an sich unterstütze) zu laut, dass z.B. Wero eine "Paypal-Alternative" sein.
Ja, aber nur für manche Fälle (wenn ich im transparenten Geschäftsbereich nicht einem US-Monopol überhöhte Gebühren in den Rachen werfen will.)
Nein, wenn es explizit darum geht, einen Schutz zwischen seinem Konto und den der andere Beteiligten zu haben. -
@catrinity ja, ich bezog mich nur auf deine Aussage, dass die IBAN völlig für ne Überweisung ausreicht. Was sie ja nicht tut.
Das die IBAN und Name da so direkt angezeigt werden ist halt unnötig und fragwürdig.
Da hätte ich von wero erwartet, dass sie das ähnlich wie PayPal handhaben.
Diese Daten sind ja nicht relevant für die Interaktion.Meines Wissens nach reicht es aber für eine Überweisung wirklich, die IBAN anzugeben, der Name wird dann ergänzt. Meckern tut das Online-Banking nur, wenn man einen Namen eingibt und der dann von dem Konto-Namen abweicht. Also das war so mein Stand, aber kann auch sein, dass ich da nicht mehr up to date bin.
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@catrinity ja, ich bezog mich nur auf deine Aussage, dass die IBAN völlig für ne Überweisung ausreicht. Was sie ja nicht tut.
Das die IBAN und Name da so direkt angezeigt werden ist halt unnötig und fragwürdig.
Da hätte ich von wero erwartet, dass sie das ähnlich wie PayPal handhaben.
Diese Daten sind ja nicht relevant für die Interaktion.@thehole @catrinity hmmm, meine Bank warnt mich zwar sehr deutlich wenn der Name vom der empfangenden Person abweicht, aber lässt mich am Ende trotzdem überweisen.
Bin mir daher unsicher ob IBAN nicht sogar technisch reichen würde. -
@catrinity Für mich tut Wero was es soll und was es kann (von Design her).
Leider schreien manche "werdet unabhängig!" Apologethen (ein Einsatz, den ich an sich unterstütze) zu laut, dass z.B. Wero eine "Paypal-Alternative" sein.
Ja, aber nur für manche Fälle (wenn ich im transparenten Geschäftsbereich nicht einem US-Monopol überhöhte Gebühren in den Rachen werfen will.)
Nein, wenn es explizit darum geht, einen Schutz zwischen seinem Konto und den der andere Beteiligten zu haben.@catrinity Leider sehe ich immer wieder enttäuschte Erwartungen (wegen schlechter Kommunikation der Anbieter, Medien und anderen Menschen), so dass die Idee dann mit dem (nicht abgedeckten) Nutzungsfall gleich wieder ausgeschlossen wird.
Für mich ist es ein gutes, zusätzliches Werkzeug. Aber sicher keine rundumglücklich-alles-super-Lösung.
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Ich hab es ja gestern mit eigenen Augen gesehen. Es kann natürlich sein, dass es bei anderen Banken oder Apps nicht so ist, mir persönlich reicht die Tatsache, dass es mit manchen offenbar möglich ist, diese Informationen ohne Überweisung zu sehen, um es nicht nutzen zu wollen.
@catrinity
Dann frag bitte mal nach, welche Banken das denn sind - melde es der Bank - das würde sicher helfen, dass #Wero überarbeitet wird - solche Sicherheitslücken sind undiskutabel - aber, wie schon geschrieben, ich kann es nicht verifizieren, mein Bruder bei einer anderen Bank auch nicht.
Selbst bei den Kontakten die ich schon länger im Telefonbuch habe, funktioniert es nicht, grad nochmal ausprobiert - die IBAN und der Name erscheint erst, nachdem ich überwiesen habe als Buchung. -
Das ist schön, dass du jeder Person vertraust, der du irgendwann mal deine Handynummer gegeben hast. Muss eine coole Lebensrealität sein.
@catrinity Ich weiß, dass ich da privilegiert bin, was Vertrauen angeht.
Aber das war nicht mein Punkt. Wenn man Menschen nicht vertraut, ist Wero nicht das richtige Tool. (Siehe die ganzen anderen Schnippsel.) -
@catrinity
Dann frag bitte mal nach, welche Banken das denn sind - melde es der Bank - das würde sicher helfen, dass #Wero überarbeitet wird - solche Sicherheitslücken sind undiskutabel - aber, wie schon geschrieben, ich kann es nicht verifizieren, mein Bruder bei einer anderen Bank auch nicht.
Selbst bei den Kontakten die ich schon länger im Telefonbuch habe, funktioniert es nicht, grad nochmal ausprobiert - die IBAN und der Name erscheint erst, nachdem ich überwiesen habe als Buchung.Wie gesagt - nicht mein Konto, in beiden Fällen, ich saß nur daneben.
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@catrinity Ich weiß, dass ich da privilegiert bin, was Vertrauen angeht.
Aber das war nicht mein Punkt. Wenn man Menschen nicht vertraut, ist Wero nicht das richtige Tool. (Siehe die ganzen anderen Schnippsel.)Ich finds halt aber krass, dass man es nicht mal aktivierten kann, ohne es für Überweisungen zu nutzen (z. B. nur für Online-Shops), ohne dass es (zumindest bei manchen Apps) dann diese Möglichkeit gibt, über die Handynummer an die Infos zu kommen.
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Gestern hier Spieleabend, Essen bestellt, einer hat alles bezahlt und der Rest wollte den eigenen Anteil bezahlen, also die typische Situation, für die man so was Paypal-ähnliches brauchen kann.
Person A und Person B haben beide Wero aktiviert. Person A gibt Handynummer von Person B in der Banking-App ein - und sieht dann sofort: IBAN, vollen Namen von Person B und noch vollen Namen von Person C als weiterer Kontoinhaber*in.
Ohne was bezahlt zu haben, nur mit Eingabe der Handynummer. 2/
@catrinity dafuq?
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@thehole @catrinity hmmm, meine Bank warnt mich zwar sehr deutlich wenn der Name vom der empfangenden Person abweicht, aber lässt mich am Ende trotzdem überweisen.
Bin mir daher unsicher ob IBAN nicht sogar technisch reichen würde.Weil ihr beide quasi gleichzeitig mit ähnlichem Inhalt geanwortet habt:
Ich war davon ausgegangen, dass der Name stimmen muss, nachdem ja die Prüfung existiert. Eure Antworten scheinen aber darauf hinzuweisen, dass das nicht notwendigerweise korrekt ist.
Ich ziehe mein "das muss so, weil Prüfung" also mal vorsichtig zurück und hoffe, dass ich Zeit und Löffel finde das mal zu recherchieren.Lena Richter (@catrinity@literatur.social)
@thehole@dasforum.org @doppelgrau@anarres.family Meines Wissens nach reicht es aber für eine Überweisung wirklich, die IBAN anzugeben, der Name wird dann ergänzt. Meckern tut das Online-Banking nur, wenn man einen Namen eingibt und der dann von dem Konto-Namen abweicht. Also das war so mein Stand, aber kann auch sein, dass ich da nicht mehr up to date bin.
literatur.social (literatur.social)
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Wero wurde hier dann gestern also wieder deaktiviert von der anderen Person im Haushalt, ich hatte es ja eh nicht.
Aber da ich nicht weiß, ob Leuten klar ist, dass man dann diese Infos zu ihnen finden kann, dachte ich, ich teile das mal.
5/5
Ergänzung: In einigen Kommentaren hier haben Leute geschrieben, dass das in ihrer App nicht so funktioniert, die Infos nur mit der Handynummer zu kriegen. Vielleicht also nicht bei allen Banken und Apps so. Ich bin auch keine Expertin und wollte nur die Erfahrung teilen, weil mich das echt etwas erschreckt hat.
Grundsätzlich finde ich jede Alternative zu Paypal ja gut.
(Und mir reicht das gestrige Erlebnis, um Wero erstmal nicht zu nutzen.)
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Ich finds halt aber krass, dass man es nicht mal aktivierten kann, ohne es für Überweisungen zu nutzen (z. B. nur für Online-Shops), ohne dass es (zumindest bei manchen Apps) dann diese Möglichkeit gibt, über die Handynummer an die Infos zu kommen.
@catrinity Das ist ein guter Punkt, das müsste ich mir noch einmal in Ruhe anschauen.
Es kann auch sein, dass verschiedene Banken das unterschiedlich in ihren Apps implementieren. -
@catrinity Das ist ein guter Punkt, das müsste ich mir noch einmal in Ruhe anschauen.
Es kann auch sein, dass verschiedene Banken das unterschiedlich in ihren Apps implementieren.Ja, da hier einige berichtet haben, dass es bei ihnen in der App nicht geht, scheint es zumindest nicht immer und überall so zu sein.
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Gestern hier Spieleabend, Essen bestellt, einer hat alles bezahlt und der Rest wollte den eigenen Anteil bezahlen, also die typische Situation, für die man so was Paypal-ähnliches brauchen kann.
Person A und Person B haben beide Wero aktiviert. Person A gibt Handynummer von Person B in der Banking-App ein - und sieht dann sofort: IBAN, vollen Namen von Person B und noch vollen Namen von Person C als weiterer Kontoinhaber*in.
Ohne was bezahlt zu haben, nur mit Eingabe der Handynummer. 2/
@catrinity Das heißt, wenn irgendeine Datenschutzaufsichtsbehörde jemals mitbekommen sollte, dass es dieses Wero gibt, muss das eh sofort wieder eingestellt werden. Das scheint ja ein Fehler in der Architektur zu sein und nichts, was sich irgendwie fixen ließe, ohne das System komplett anzuzünden und auf den rauchenden Ruinen neu und diesmal nicht bescheuert aufzubauen. Und PayPal freut sich, dass die "Konkurrenz" gerade Jahre verschwendet hat und mit leeren Händen dasteht.
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Weil ihr beide quasi gleichzeitig mit ähnlichem Inhalt geanwortet habt:
Ich war davon ausgegangen, dass der Name stimmen muss, nachdem ja die Prüfung existiert. Eure Antworten scheinen aber darauf hinzuweisen, dass das nicht notwendigerweise korrekt ist.
Ich ziehe mein "das muss so, weil Prüfung" also mal vorsichtig zurück und hoffe, dass ich Zeit und Löffel finde das mal zu recherchieren.Lena Richter (@catrinity@literatur.social)
@thehole@dasforum.org @doppelgrau@anarres.family Meines Wissens nach reicht es aber für eine Überweisung wirklich, die IBAN anzugeben, der Name wird dann ergänzt. Meckern tut das Online-Banking nur, wenn man einen Namen eingibt und der dann von dem Konto-Namen abweicht. Also das war so mein Stand, aber kann auch sein, dass ich da nicht mehr up to date bin.
literatur.social (literatur.social)
@thehole @doppelgrau @catrinity
SEPA, mein Stand: Die Prüfung ist verpflichtend.
Man darf trotzdem (auf eigenes Risiko) überweisen.
Wenn die eingegebenen und hinterlegte Namen sehr ähnlich sind, darf die Bank einem den Unterschied zeigen.
Wenn man den Namen nicht kennt (oder ganz daneben liegt), sollte man den Namen nicht zurück bekommen.
Bei erfolgter, erfolgreicher Überweisung werden die Klarnamen dann dabei sein. -
@catrinity Das heißt, wenn irgendeine Datenschutzaufsichtsbehörde jemals mitbekommen sollte, dass es dieses Wero gibt, muss das eh sofort wieder eingestellt werden. Das scheint ja ein Fehler in der Architektur zu sein und nichts, was sich irgendwie fixen ließe, ohne das System komplett anzuzünden und auf den rauchenden Ruinen neu und diesmal nicht bescheuert aufzubauen. Und PayPal freut sich, dass die "Konkurrenz" gerade Jahre verschwendet hat und mit leeren Händen dasteht.
Tja, hm, keine Ahnung. Kann ja sein, man stimmt der Datenweitergabe zu, wenn man Wero aktiviert. Und offenbar ist es nicht in jeder App so, wie manche Kommentare hier zeigen.
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Gestern hier Spieleabend, Essen bestellt, einer hat alles bezahlt und der Rest wollte den eigenen Anteil bezahlen, also die typische Situation, für die man so was Paypal-ähnliches brauchen kann.
Person A und Person B haben beide Wero aktiviert. Person A gibt Handynummer von Person B in der Banking-App ein - und sieht dann sofort: IBAN, vollen Namen von Person B und noch vollen Namen von Person C als weiterer Kontoinhaber*in.
Ohne was bezahlt zu haben, nur mit Eingabe der Handynummer. 2/
@catrinity Das kann ich NICHT bestätigen. Bin bei der #GLS und sehe keinerlei Kontodaten der anderen Person.
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Ergänzung: In einigen Kommentaren hier haben Leute geschrieben, dass das in ihrer App nicht so funktioniert, die Infos nur mit der Handynummer zu kriegen. Vielleicht also nicht bei allen Banken und Apps so. Ich bin auch keine Expertin und wollte nur die Erfahrung teilen, weil mich das echt etwas erschreckt hat.
Grundsätzlich finde ich jede Alternative zu Paypal ja gut.
(Und mir reicht das gestrige Erlebnis, um Wero erstmal nicht zu nutzen.)
Es scheint auch von der Bank abzuhängen, ob die IBAN angezeigt wird oder nicht.
"IBAN des Senders – allerdings nur, wenn die jeweilige Bank dies wie bei einer normalen SEPA-Überweisung einblendet"
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(www.kuketz-blog.de)