Ein Bemerknis zu Wero, dieser angeblichen Alternative zu Paypal.
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@amalia12 @catrinity Wero war so eine gute Idee und dann haben sie es einfach verkackt. Also großflächig. Und auch noch ohne Not.
@jascha @amalia12 @catrinity Ich war so negativ überascht, als ich es aktivieren wollte und das bei meiner Banking-App den Zugriff auf meine Kontakte erforderte. Was zum Fick? Ich will einfach Geld von meiner Mailadresse an eine andere Mailadresse senden, ohne mich oder andere Leute dabei nackig zu machen, Punkt.
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Gestern hier Spieleabend, Essen bestellt, einer hat alles bezahlt und der Rest wollte den eigenen Anteil bezahlen, also die typische Situation, für die man so was Paypal-ähnliches brauchen kann.
Person A und Person B haben beide Wero aktiviert. Person A gibt Handynummer von Person B in der Banking-App ein - und sieht dann sofort: IBAN, vollen Namen von Person B und noch vollen Namen von Person C als weiterer Kontoinhaber*in.
Ohne was bezahlt zu haben, nur mit Eingabe der Handynummer. 2/
@catrinity
Ich persönlich glaube die Geschichte nicht! -
Der Witz ist halt, dass man das alles sehen kann OHNE eine Überweisung überhaupt einzutippen oder abzusenden. Nur mit der Handynummer. Achso und man kann natürlich auch gleich das ganze Adressbuch importieren, das bietet es auch als Option O_O .
@catrinity Ja, da hat niemensch nur darüber nachgedacht, dass es anderes Missbrauchspotential gibt als das Menschen Geld an eine Person die eine andere Identität vorspiegelt senden

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@catrinity Wero ist eine gute Idee, aber es ist kein 1:1 Ersatz für Paypal, nein.
Vor allem ist die Frage, vor wem man welche Daten irgendwie vertraulich halten will, bzw. welcher Instanz man vertraut.
Ich versuche das mal kurz (!) zusammen zu fassen.@catrinity Es basiert darauf, dass man der eigenen Hausbank, der Hausbank des Gegenübers (Familie, Freunde, Geschäfte) und dem Gegenüber selbst vertraut. Und keine Dritten im Spiel haben möchte, vor allem keinem US-Konzern, der Daten sammelt und auswertet.
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@catrinity
Der Name bei der Überweisung sollte mit dem Namen von Kontoinhaber*in aber übereinstimmen.
Seit letztem Jahr sind die Banken EU-weit verpflichtet das zu überprüfen.
Das hat auch gerne mal den Effekt, dass ich definitiv meinen Zweitnamen mit angeben muss.Banken prüfen Name und IBAN bei Überweisungen | Verbraucherzentrale Hamburg
Neue EU-Regel: Banken müssen prüfen, ob der angegebene Empfängername zur IBAN passt. Damit sollen Überweisungen sicherer und Betrug erschwert werden.
(www.vzhh.de)
Es war ja nicht bei einer Überweisung, es war einfach bei "Handynummer eingeben und gucken ob die Person Wero hat".
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Wero wurde hier dann gestern also wieder deaktiviert von der anderen Person im Haushalt, ich hatte es ja eh nicht.
Aber da ich nicht weiß, ob Leuten klar ist, dass man dann diese Infos zu ihnen finden kann, dachte ich, ich teile das mal.
5/5
@catrinity oha, Danke für den Einblick. Ich hatte Wero bis gerade eben noch aktiviert, auch wenn ich noch keine Gelegenheit hatte, es auch zu benutzen. Habe es offenbar eh nicht gebraucht, also weg damit. Schade, doch keine vernünftige PayPal Alternative...
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@catrinity
Ich persönlich glaube die Geschichte nicht!Ja, das ist natürlich wahr, ich mache den lieben langen Tag nix anderes, als Geschichten über Zahlungsdienstleister zu erfinden und im Internet zu posten.
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Ich war auch ehrlich fassungslos (und frage mich jetzt auch, ob das DSGVO-konform sein kann, vor allem der Teil mit "Daten anderer Kontoinhaber*innen sehen, wenn ein*e Inhaber*in Wero aktiviert hat" O_O )
@catrinity Du sagst es. Das ist so absurd, dass ich im Traum nicht darauf gekommen wäre, Wero in der Hinsicht überhaupt erstmal durchzuchecken. Noch nutze ich es nicht, weil meine Bank da (leider) nicht mitmacht. Ich habe denen deswegen sogar schon eine aufmüpfige Mail geschrieben und die öffentlich an den Pranger gestellt, jetzt plagt mich das schlechte Gewissen, dass sie dafür doch recht greifbare Gründe haben könnten ...
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@catrinity Es basiert darauf, dass man der eigenen Hausbank, der Hausbank des Gegenübers (Familie, Freunde, Geschäfte) und dem Gegenüber selbst vertraut. Und keine Dritten im Spiel haben möchte, vor allem keinem US-Konzern, der Daten sammelt und auswertet.
@catrinity
Das Wero-System "oben auf den Echtzeitüberweisungen drauf" ist halbwegs anonymisiert, arbeitet z.B. mit Hashes von Telefonnummern etc.
Spätestens die SEPA-Überweisung braucht die Klardaten (inklusive IBAN und - siehe Namensprüfung bei Überweisungen seit letzten Herbst - auch Klarnamen).Das gibt einem dann gute Rechtssicherheit beim Einkaufen (online-Einkaufen läuft gerade an, im-Laden-Einkäufe folgen noch).
Oder gute Privatheit Dritten gegenüber im persönlichem Umfeld. -
@catrinity Es basiert darauf, dass man der eigenen Hausbank, der Hausbank des Gegenübers (Familie, Freunde, Geschäfte) und dem Gegenüber selbst vertraut. Und keine Dritten im Spiel haben möchte, vor allem keinem US-Konzern, der Daten sammelt und auswertet.
Das ist schön, dass du jeder Person vertraust, der du irgendwann mal deine Handynummer gegeben hast. Muss eine coole Lebensrealität sein.
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Ja, das ist natürlich wahr, ich mache den lieben langen Tag nix anderes, als Geschichten über Zahlungsdienstleister zu erfinden und im Internet zu posten.
@catrinity
Ich kann es nicht nachvollziehen, es funktioniert bei meiner Bank nicht.
Ich kann nicht sehen welche Bankverbindung jemand hat, wenn ich nur die Telefonnummer eingebe und nichts überweise.
Ein Name der Bank wäre hilfreich, dann könnte dort interveniert werden (sofern es eine Sicherheitslücke wäre)
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@catrinity
Das Wero-System "oben auf den Echtzeitüberweisungen drauf" ist halbwegs anonymisiert, arbeitet z.B. mit Hashes von Telefonnummern etc.
Spätestens die SEPA-Überweisung braucht die Klardaten (inklusive IBAN und - siehe Namensprüfung bei Überweisungen seit letzten Herbst - auch Klarnamen).Das gibt einem dann gute Rechtssicherheit beim Einkaufen (online-Einkaufen läuft gerade an, im-Laden-Einkäufe folgen noch).
Oder gute Privatheit Dritten gegenüber im persönlichem Umfeld.@catrinity Aus Bequemlichkeit wird auf dem Handy die App (optional/verpflichtend, je nach Bank) mit dem Adressbuch verknüpft - da sind Namen und Kram auch direkt verfügbar.
Handy, aus Sicherheitsgründen und weil die meisten Menschen es nutzen. (Andere Plattformen sind aufwändiger sicher zu machen und weniger genutzt, also ökonomisch sinnvoll, dort anzufangen.)Bei mir wurde bisher über Wero nur verkürzte Namen übermittelt, bei der SEPA-Überweisung stehen dann Klarnamen.
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Es war ja nicht bei einer Überweisung, es war einfach bei "Handynummer eingeben und gucken ob die Person Wero hat".
@catrinity ja, ich bezog mich nur auf deine Aussage, dass die IBAN völlig für ne Überweisung ausreicht. Was sie ja nicht tut.
Das die IBAN und Name da so direkt angezeigt werden ist halt unnötig und fragwürdig.
Da hätte ich von wero erwartet, dass sie das ähnlich wie PayPal handhaben.
Diese Daten sind ja nicht relevant für die Interaktion. -
@catrinity
Ich kann es nicht nachvollziehen, es funktioniert bei meiner Bank nicht.
Ich kann nicht sehen welche Bankverbindung jemand hat, wenn ich nur die Telefonnummer eingebe und nichts überweise.
Ein Name der Bank wäre hilfreich, dann könnte dort interveniert werden (sofern es eine Sicherheitslücke wäre)
Ich hab es ja gestern mit eigenen Augen gesehen. Es kann natürlich sein, dass es bei anderen Banken oder Apps nicht so ist, mir persönlich reicht die Tatsache, dass es mit manchen offenbar möglich ist, diese Informationen ohne Überweisung zu sehen, um es nicht nutzen zu wollen.
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@catrinity Aus Bequemlichkeit wird auf dem Handy die App (optional/verpflichtend, je nach Bank) mit dem Adressbuch verknüpft - da sind Namen und Kram auch direkt verfügbar.
Handy, aus Sicherheitsgründen und weil die meisten Menschen es nutzen. (Andere Plattformen sind aufwändiger sicher zu machen und weniger genutzt, also ökonomisch sinnvoll, dort anzufangen.)Bei mir wurde bisher über Wero nur verkürzte Namen übermittelt, bei der SEPA-Überweisung stehen dann Klarnamen.
@catrinity Das System ist NICHT für anonyme oder pseudonyme Bezahlmethoden gedacht - das geht einfach aufgrund der SEPA-Überweisung nicht.
Wer das braucht - für Zufallsbekannte, nicht-vertrauenswürdige online-Shops, … you nane it - muss weiter Paypal oder andere Dienste nutzen.
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@catrinity Das System ist NICHT für anonyme oder pseudonyme Bezahlmethoden gedacht - das geht einfach aufgrund der SEPA-Überweisung nicht.
Wer das braucht - für Zufallsbekannte, nicht-vertrauenswürdige online-Shops, … you nane it - muss weiter Paypal oder andere Dienste nutzen.
@catrinity Für mich tut Wero was es soll und was es kann (von Design her).
Leider schreien manche "werdet unabhängig!" Apologethen (ein Einsatz, den ich an sich unterstütze) zu laut, dass z.B. Wero eine "Paypal-Alternative" sein.
Ja, aber nur für manche Fälle (wenn ich im transparenten Geschäftsbereich nicht einem US-Monopol überhöhte Gebühren in den Rachen werfen will.)
Nein, wenn es explizit darum geht, einen Schutz zwischen seinem Konto und den der andere Beteiligten zu haben. -
@catrinity ja, ich bezog mich nur auf deine Aussage, dass die IBAN völlig für ne Überweisung ausreicht. Was sie ja nicht tut.
Das die IBAN und Name da so direkt angezeigt werden ist halt unnötig und fragwürdig.
Da hätte ich von wero erwartet, dass sie das ähnlich wie PayPal handhaben.
Diese Daten sind ja nicht relevant für die Interaktion.Meines Wissens nach reicht es aber für eine Überweisung wirklich, die IBAN anzugeben, der Name wird dann ergänzt. Meckern tut das Online-Banking nur, wenn man einen Namen eingibt und der dann von dem Konto-Namen abweicht. Also das war so mein Stand, aber kann auch sein, dass ich da nicht mehr up to date bin.
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@catrinity ja, ich bezog mich nur auf deine Aussage, dass die IBAN völlig für ne Überweisung ausreicht. Was sie ja nicht tut.
Das die IBAN und Name da so direkt angezeigt werden ist halt unnötig und fragwürdig.
Da hätte ich von wero erwartet, dass sie das ähnlich wie PayPal handhaben.
Diese Daten sind ja nicht relevant für die Interaktion.@thehole @catrinity hmmm, meine Bank warnt mich zwar sehr deutlich wenn der Name vom der empfangenden Person abweicht, aber lässt mich am Ende trotzdem überweisen.
Bin mir daher unsicher ob IBAN nicht sogar technisch reichen würde. -
@catrinity Für mich tut Wero was es soll und was es kann (von Design her).
Leider schreien manche "werdet unabhängig!" Apologethen (ein Einsatz, den ich an sich unterstütze) zu laut, dass z.B. Wero eine "Paypal-Alternative" sein.
Ja, aber nur für manche Fälle (wenn ich im transparenten Geschäftsbereich nicht einem US-Monopol überhöhte Gebühren in den Rachen werfen will.)
Nein, wenn es explizit darum geht, einen Schutz zwischen seinem Konto und den der andere Beteiligten zu haben.@catrinity Leider sehe ich immer wieder enttäuschte Erwartungen (wegen schlechter Kommunikation der Anbieter, Medien und anderen Menschen), so dass die Idee dann mit dem (nicht abgedeckten) Nutzungsfall gleich wieder ausgeschlossen wird.
Für mich ist es ein gutes, zusätzliches Werkzeug. Aber sicher keine rundumglücklich-alles-super-Lösung.
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Ich hab es ja gestern mit eigenen Augen gesehen. Es kann natürlich sein, dass es bei anderen Banken oder Apps nicht so ist, mir persönlich reicht die Tatsache, dass es mit manchen offenbar möglich ist, diese Informationen ohne Überweisung zu sehen, um es nicht nutzen zu wollen.
@catrinity
Dann frag bitte mal nach, welche Banken das denn sind - melde es der Bank - das würde sicher helfen, dass #Wero überarbeitet wird - solche Sicherheitslücken sind undiskutabel - aber, wie schon geschrieben, ich kann es nicht verifizieren, mein Bruder bei einer anderen Bank auch nicht.
Selbst bei den Kontakten die ich schon länger im Telefonbuch habe, funktioniert es nicht, grad nochmal ausprobiert - die IBAN und der Name erscheint erst, nachdem ich überwiesen habe als Buchung.