Ein Bemerknis zu Wero, dieser angeblichen Alternative zu Paypal.
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Wero wurde hier dann gestern also wieder deaktiviert von der anderen Person im Haushalt, ich hatte es ja eh nicht.
Aber da ich nicht weiß, ob Leuten klar ist, dass man dann diese Infos zu ihnen finden kann, dachte ich, ich teile das mal.
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@catrinity Welche App, welche Bank?
Ich bin 99% sicher, das genau das nicht so sein soll.
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Ein Bemerknis zu Wero, dieser angeblichen Alternative zu Paypal.
Also erstmal für das "mal schnell jemandem Geld überweisen" für mich eh schon nicht nutzbar, weil es nur geht, wenn man eine Banking-App auf dem Handy hat, was ich nicht habe und auch nicht haben möchte. Aber ich dachte, man könnte es evtl. aktivieren, um damit in Online-Shops zu bezahlen, wenn die es anbieten.
Diese Meinung habe ich gestern geändert, und das kam so:
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@catrinity Wero ist eine gute Idee, aber es ist kein 1:1 Ersatz für Paypal, nein.
Vor allem ist die Frage, vor wem man welche Daten irgendwie vertraulich halten will, bzw. welcher Instanz man vertraut.
Ich versuche das mal kurz (!) zusammen zu fassen. -
Zumal die IBAN ja völlig ausreicht um eine Überweisung auszuführen. Braucht kein Mensch noch den Namen. O_O
@catrinity
Der Name bei der Überweisung sollte mit dem Namen von Kontoinhaber*in aber übereinstimmen.
Seit letztem Jahr sind die Banken EU-weit verpflichtet das zu überprüfen.
Das hat auch gerne mal den Effekt, dass ich definitiv meinen Zweitnamen mit angeben muss.Banken prüfen Name und IBAN bei Überweisungen | Verbraucherzentrale Hamburg
Neue EU-Regel: Banken müssen prüfen, ob der angegebene Empfängername zur IBAN passt. Damit sollen Überweisungen sicherer und Betrug erschwert werden.
(www.vzhh.de)
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Gestern hier Spieleabend, Essen bestellt, einer hat alles bezahlt und der Rest wollte den eigenen Anteil bezahlen, also die typische Situation, für die man so was Paypal-ähnliches brauchen kann.
Person A und Person B haben beide Wero aktiviert. Person A gibt Handynummer von Person B in der Banking-App ein - und sieht dann sofort: IBAN, vollen Namen von Person B und noch vollen Namen von Person C als weiterer Kontoinhaber*in.
Ohne was bezahlt zu haben, nur mit Eingabe der Handynummer. 2/
@catrinity
Also ich weiß ja nicht, wie das funktioniert, vielleicht bin ich da auch zu blöd dazu
Wenn ich jemand über Wero etwas überweise, sehe ich nach dem Eingeben der Telefonnummer keine IBAN oder Bankverbindung - wahrscheinlich liegt's an meiner Bank?
Die Bankverbindung sehe ich nach erfolgter Überweisung wie sonst auch auf dem Kontoauszug, bzw. der Abbauchung - bei PP ist das doch auch so
Ich verstehe das ganze "schlechtreden" nicht wirklich - bei PP ist das normal und stört nicht ? -
@amalia12 @catrinity Wero war so eine gute Idee und dann haben sie es einfach verkackt. Also großflächig. Und auch noch ohne Not.
@jascha @amalia12 @catrinity Ich war so negativ überascht, als ich es aktivieren wollte und das bei meiner Banking-App den Zugriff auf meine Kontakte erforderte. Was zum Fick? Ich will einfach Geld von meiner Mailadresse an eine andere Mailadresse senden, ohne mich oder andere Leute dabei nackig zu machen, Punkt.
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Gestern hier Spieleabend, Essen bestellt, einer hat alles bezahlt und der Rest wollte den eigenen Anteil bezahlen, also die typische Situation, für die man so was Paypal-ähnliches brauchen kann.
Person A und Person B haben beide Wero aktiviert. Person A gibt Handynummer von Person B in der Banking-App ein - und sieht dann sofort: IBAN, vollen Namen von Person B und noch vollen Namen von Person C als weiterer Kontoinhaber*in.
Ohne was bezahlt zu haben, nur mit Eingabe der Handynummer. 2/
@catrinity
Ich persönlich glaube die Geschichte nicht! -
Der Witz ist halt, dass man das alles sehen kann OHNE eine Überweisung überhaupt einzutippen oder abzusenden. Nur mit der Handynummer. Achso und man kann natürlich auch gleich das ganze Adressbuch importieren, das bietet es auch als Option O_O .
@catrinity Ja, da hat niemensch nur darüber nachgedacht, dass es anderes Missbrauchspotential gibt als das Menschen Geld an eine Person die eine andere Identität vorspiegelt senden

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@catrinity Wero ist eine gute Idee, aber es ist kein 1:1 Ersatz für Paypal, nein.
Vor allem ist die Frage, vor wem man welche Daten irgendwie vertraulich halten will, bzw. welcher Instanz man vertraut.
Ich versuche das mal kurz (!) zusammen zu fassen.@catrinity Es basiert darauf, dass man der eigenen Hausbank, der Hausbank des Gegenübers (Familie, Freunde, Geschäfte) und dem Gegenüber selbst vertraut. Und keine Dritten im Spiel haben möchte, vor allem keinem US-Konzern, der Daten sammelt und auswertet.
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@catrinity
Der Name bei der Überweisung sollte mit dem Namen von Kontoinhaber*in aber übereinstimmen.
Seit letztem Jahr sind die Banken EU-weit verpflichtet das zu überprüfen.
Das hat auch gerne mal den Effekt, dass ich definitiv meinen Zweitnamen mit angeben muss.Banken prüfen Name und IBAN bei Überweisungen | Verbraucherzentrale Hamburg
Neue EU-Regel: Banken müssen prüfen, ob der angegebene Empfängername zur IBAN passt. Damit sollen Überweisungen sicherer und Betrug erschwert werden.
(www.vzhh.de)
Es war ja nicht bei einer Überweisung, es war einfach bei "Handynummer eingeben und gucken ob die Person Wero hat".
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Wero wurde hier dann gestern also wieder deaktiviert von der anderen Person im Haushalt, ich hatte es ja eh nicht.
Aber da ich nicht weiß, ob Leuten klar ist, dass man dann diese Infos zu ihnen finden kann, dachte ich, ich teile das mal.
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@catrinity oha, Danke für den Einblick. Ich hatte Wero bis gerade eben noch aktiviert, auch wenn ich noch keine Gelegenheit hatte, es auch zu benutzen. Habe es offenbar eh nicht gebraucht, also weg damit. Schade, doch keine vernünftige PayPal Alternative...
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@catrinity
Ich persönlich glaube die Geschichte nicht!Ja, das ist natürlich wahr, ich mache den lieben langen Tag nix anderes, als Geschichten über Zahlungsdienstleister zu erfinden und im Internet zu posten.
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Ich war auch ehrlich fassungslos (und frage mich jetzt auch, ob das DSGVO-konform sein kann, vor allem der Teil mit "Daten anderer Kontoinhaber*innen sehen, wenn ein*e Inhaber*in Wero aktiviert hat" O_O )
@catrinity Du sagst es. Das ist so absurd, dass ich im Traum nicht darauf gekommen wäre, Wero in der Hinsicht überhaupt erstmal durchzuchecken. Noch nutze ich es nicht, weil meine Bank da (leider) nicht mitmacht. Ich habe denen deswegen sogar schon eine aufmüpfige Mail geschrieben und die öffentlich an den Pranger gestellt, jetzt plagt mich das schlechte Gewissen, dass sie dafür doch recht greifbare Gründe haben könnten ...
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@catrinity Es basiert darauf, dass man der eigenen Hausbank, der Hausbank des Gegenübers (Familie, Freunde, Geschäfte) und dem Gegenüber selbst vertraut. Und keine Dritten im Spiel haben möchte, vor allem keinem US-Konzern, der Daten sammelt und auswertet.
@catrinity
Das Wero-System "oben auf den Echtzeitüberweisungen drauf" ist halbwegs anonymisiert, arbeitet z.B. mit Hashes von Telefonnummern etc.
Spätestens die SEPA-Überweisung braucht die Klardaten (inklusive IBAN und - siehe Namensprüfung bei Überweisungen seit letzten Herbst - auch Klarnamen).Das gibt einem dann gute Rechtssicherheit beim Einkaufen (online-Einkaufen läuft gerade an, im-Laden-Einkäufe folgen noch).
Oder gute Privatheit Dritten gegenüber im persönlichem Umfeld. -
@catrinity Es basiert darauf, dass man der eigenen Hausbank, der Hausbank des Gegenübers (Familie, Freunde, Geschäfte) und dem Gegenüber selbst vertraut. Und keine Dritten im Spiel haben möchte, vor allem keinem US-Konzern, der Daten sammelt und auswertet.
Das ist schön, dass du jeder Person vertraust, der du irgendwann mal deine Handynummer gegeben hast. Muss eine coole Lebensrealität sein.
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Ja, das ist natürlich wahr, ich mache den lieben langen Tag nix anderes, als Geschichten über Zahlungsdienstleister zu erfinden und im Internet zu posten.
@catrinity
Ich kann es nicht nachvollziehen, es funktioniert bei meiner Bank nicht.
Ich kann nicht sehen welche Bankverbindung jemand hat, wenn ich nur die Telefonnummer eingebe und nichts überweise.
Ein Name der Bank wäre hilfreich, dann könnte dort interveniert werden (sofern es eine Sicherheitslücke wäre)
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@catrinity
Das Wero-System "oben auf den Echtzeitüberweisungen drauf" ist halbwegs anonymisiert, arbeitet z.B. mit Hashes von Telefonnummern etc.
Spätestens die SEPA-Überweisung braucht die Klardaten (inklusive IBAN und - siehe Namensprüfung bei Überweisungen seit letzten Herbst - auch Klarnamen).Das gibt einem dann gute Rechtssicherheit beim Einkaufen (online-Einkaufen läuft gerade an, im-Laden-Einkäufe folgen noch).
Oder gute Privatheit Dritten gegenüber im persönlichem Umfeld.@catrinity Aus Bequemlichkeit wird auf dem Handy die App (optional/verpflichtend, je nach Bank) mit dem Adressbuch verknüpft - da sind Namen und Kram auch direkt verfügbar.
Handy, aus Sicherheitsgründen und weil die meisten Menschen es nutzen. (Andere Plattformen sind aufwändiger sicher zu machen und weniger genutzt, also ökonomisch sinnvoll, dort anzufangen.)Bei mir wurde bisher über Wero nur verkürzte Namen übermittelt, bei der SEPA-Überweisung stehen dann Klarnamen.
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Es war ja nicht bei einer Überweisung, es war einfach bei "Handynummer eingeben und gucken ob die Person Wero hat".
@catrinity ja, ich bezog mich nur auf deine Aussage, dass die IBAN völlig für ne Überweisung ausreicht. Was sie ja nicht tut.
Das die IBAN und Name da so direkt angezeigt werden ist halt unnötig und fragwürdig.
Da hätte ich von wero erwartet, dass sie das ähnlich wie PayPal handhaben.
Diese Daten sind ja nicht relevant für die Interaktion. -
@catrinity
Ich kann es nicht nachvollziehen, es funktioniert bei meiner Bank nicht.
Ich kann nicht sehen welche Bankverbindung jemand hat, wenn ich nur die Telefonnummer eingebe und nichts überweise.
Ein Name der Bank wäre hilfreich, dann könnte dort interveniert werden (sofern es eine Sicherheitslücke wäre)
Ich hab es ja gestern mit eigenen Augen gesehen. Es kann natürlich sein, dass es bei anderen Banken oder Apps nicht so ist, mir persönlich reicht die Tatsache, dass es mit manchen offenbar möglich ist, diese Informationen ohne Überweisung zu sehen, um es nicht nutzen zu wollen.
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@catrinity Aus Bequemlichkeit wird auf dem Handy die App (optional/verpflichtend, je nach Bank) mit dem Adressbuch verknüpft - da sind Namen und Kram auch direkt verfügbar.
Handy, aus Sicherheitsgründen und weil die meisten Menschen es nutzen. (Andere Plattformen sind aufwändiger sicher zu machen und weniger genutzt, also ökonomisch sinnvoll, dort anzufangen.)Bei mir wurde bisher über Wero nur verkürzte Namen übermittelt, bei der SEPA-Überweisung stehen dann Klarnamen.
@catrinity Das System ist NICHT für anonyme oder pseudonyme Bezahlmethoden gedacht - das geht einfach aufgrund der SEPA-Überweisung nicht.
Wer das braucht - für Zufallsbekannte, nicht-vertrauenswürdige online-Shops, … you nane it - muss weiter Paypal oder andere Dienste nutzen.
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@catrinity Das System ist NICHT für anonyme oder pseudonyme Bezahlmethoden gedacht - das geht einfach aufgrund der SEPA-Überweisung nicht.
Wer das braucht - für Zufallsbekannte, nicht-vertrauenswürdige online-Shops, … you nane it - muss weiter Paypal oder andere Dienste nutzen.
@catrinity Für mich tut Wero was es soll und was es kann (von Design her).
Leider schreien manche "werdet unabhängig!" Apologethen (ein Einsatz, den ich an sich unterstütze) zu laut, dass z.B. Wero eine "Paypal-Alternative" sein.
Ja, aber nur für manche Fälle (wenn ich im transparenten Geschäftsbereich nicht einem US-Monopol überhöhte Gebühren in den Rachen werfen will.)
Nein, wenn es explizit darum geht, einen Schutz zwischen seinem Konto und den der andere Beteiligten zu haben.