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  3. Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:

Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:

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  • laird_dave@chaos.socialL laird_dave@chaos.social

    @AwetTesfaiesus @musevg das ist auch bei steigenden Werten keine schlaue Idee, schau Dir mal die Zinslasten an, die bei sowas raus kommen. Im Leben kriegste das nicht wieder raus, wtf. Wer unterschreibt sowas?

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    #99

    @Laird_Dave @musevg Das sehe ich eher auch so. Für viele ist das eine Armutsfalle.

    Ich kenne Leute, die für eine Doppelhaushalte in BW mal eben 1,2 Mio gezahlt haben. Sie tilgen bis zur Rente nur auf 80% und hoffen auf eine Wertsteigerung.

    Wenn die aber nicht kommt...
    🤷‍♀️

    laird_dave@chaos.socialL musevg@23.socialM 2 Replies Last reply
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    • larsmb@mastodon.onlineL larsmb@mastodon.online

      @AwetTesfaiesus Es wird halt bei abnehmender Bevölkerungsdichte immer schwieriger, Infrastruktur sinnvoll anzubieten - ÖPNV, medizinische Versorgung, RTW Einsatzzeiten, Läden des täglichen Bedarfs, Bildung, Kultur ... wir sehen das schon teilweise in Dörfern (gerade auch im Osten).

      Wer kann, zieht da weg in eine "größere" Stadt.

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      #100

      @larsmb

      1. Verstehe, was Du sagst.

      und will hier nicht mit Anekdoten um mich werfen, aber:

      2. In Mega-Cities werden die Menschen eher nicht leben wollen (sonder müssen).
      3. Läden des täglichen Bedarfs gibt es in den Städten auch nur noch soweit es Lebensmittel betrifft (den Rest liefert überall das Internet).
      4. ÖPNV macht in 15 Jahren die selbstfahrende Drohne (eher früher)
      5. Medizinische Versorgung lasse ich für den Bereich Notfallmedizin gelten; das Risiko werden Menschen eingehen.

      winter@gruene.socialW 1 Reply Last reply
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      • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

        @Laird_Dave @musevg Das sehe ich eher auch so. Für viele ist das eine Armutsfalle.

        Ich kenne Leute, die für eine Doppelhaushalte in BW mal eben 1,2 Mio gezahlt haben. Sie tilgen bis zur Rente nur auf 80% und hoffen auf eine Wertsteigerung.

        Wenn die aber nicht kommt...
        🤷‍♀️

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        #101

        @AwetTesfaiesus @musevg soviel zu "wer zocken will geht an die Börse und Immobilien sind sicher" 🤦‍♂️

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        • larsmb@mastodon.onlineL larsmb@mastodon.online

          @AwetTesfaiesus Es wird halt bei abnehmender Bevölkerungsdichte immer schwieriger, Infrastruktur sinnvoll anzubieten - ÖPNV, medizinische Versorgung, RTW Einsatzzeiten, Läden des täglichen Bedarfs, Bildung, Kultur ... wir sehen das schon teilweise in Dörfern (gerade auch im Osten).

          Wer kann, zieht da weg in eine "größere" Stadt.

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          #102

          @larsmb Kultur stimmt vermutlich, aber dass davon in Großstädten wirklich die Massen profitieren ist eine komplette Illusion.

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          • larsmb@mastodon.onlineL larsmb@mastodon.online

            @AwetTesfaiesus Es wird halt bei abnehmender Bevölkerungsdichte immer schwieriger, Infrastruktur sinnvoll anzubieten - ÖPNV, medizinische Versorgung, RTW Einsatzzeiten, Läden des täglichen Bedarfs, Bildung, Kultur ... wir sehen das schon teilweise in Dörfern (gerade auch im Osten).

            Wer kann, zieht da weg in eine "größere" Stadt.

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            #103

            @larsmb @AwetTesfaiesus Leider gibt es dazu keine ehrliche politische Debatte. Zumindest keine die ich bisher wahrgenommen habe. Aber alleine der Erhalt der bestehenden Infrastruktur (Straßen, medizinische Versorgung, Bildung, etc.) wird bei abnehmender Bevölkerungsdichte in einigen Regionen unbezahlbar. Von einem Ausbau, z.B. Glasfaser „an jede Milchkanne“ ganz zu schweigen. Ist halt leider nicht besonders sexy zu verkünden dass bestimmte Regionen irgendwann nicht mehr versorgt werden (können).

            awettesfaiesus@mastodon.socialA 2 Replies Last reply
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            • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

              @musevg

              Ich kenne diverse Leute, die einen Abschluss an einer Uni gemacht haben, an der sie nur gelegentlich und an einigen Wochenenden waren.

              Ich vermute es ist (sehr, sehr viel) leichter, das Bildungssystem- und Arbeitsystem anzupassen als zum hundertsten Mal in Stuttgarter Kessel nachzuverdichten.

              flohlaus@det.socialF This user is from outside of this forum
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              #104

              @AwetTesfaiesus @musevg *Im Stuttgarter Kessel ist kaum Uni.

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              • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                @larsmb

                1. Verstehe, was Du sagst.

                und will hier nicht mit Anekdoten um mich werfen, aber:

                2. In Mega-Cities werden die Menschen eher nicht leben wollen (sonder müssen).
                3. Läden des täglichen Bedarfs gibt es in den Städten auch nur noch soweit es Lebensmittel betrifft (den Rest liefert überall das Internet).
                4. ÖPNV macht in 15 Jahren die selbstfahrende Drohne (eher früher)
                5. Medizinische Versorgung lasse ich für den Bereich Notfallmedizin gelten; das Risiko werden Menschen eingehen.

                winter@gruene.socialW This user is from outside of this forum
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                winter@gruene.social
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                #105

                @AwetTesfaiesus @larsmb Der mangelnde Zugang zu Bildung ist nach meiner Erfahrung ein relevanter Punkt gerade für Familien nicht zu weit weg von Städten zu wohnen. Und da sieht es leider immer schlechter aus. Gerade im frühkindlichen Bereich wo die Kinder noch nicht alleine per Bus zum nächsten Schulstandort kommen haben wir da eine Entwicklung zur Konzentration. Anekdotisches Beispiel: https://www.tagesschau.de/inland/regional/brandenburg/rbb-kita-schliessungen-in-wittstock-diese-entscheidung-laesst-den-frust-in-den-doerfern-wachsen-100.html

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                • winter@gruene.socialW winter@gruene.social

                  @larsmb @AwetTesfaiesus Leider gibt es dazu keine ehrliche politische Debatte. Zumindest keine die ich bisher wahrgenommen habe. Aber alleine der Erhalt der bestehenden Infrastruktur (Straßen, medizinische Versorgung, Bildung, etc.) wird bei abnehmender Bevölkerungsdichte in einigen Regionen unbezahlbar. Von einem Ausbau, z.B. Glasfaser „an jede Milchkanne“ ganz zu schweigen. Ist halt leider nicht besonders sexy zu verkünden dass bestimmte Regionen irgendwann nicht mehr versorgt werden (können).

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                  #106

                  @winter @larsmb

                  Aber wenn Du 2 Schritte zurück machst gilt doch auch:

                  Du kannst versuchen die goldene Zukunft in Beton zu gießen und die Städte wachsen zu lassen.

                  Oder: Du organisierst das Leben so, dass sich der Zuzugsdruck reduziert. Letzteres wird mE eher weniger Ressourcen brauchen und nachhaltiger wirken.

                  Die Idee das Land aufzugeben ignoriert m.E. das da trotzdem die Leute (gut) leben sollen, die unser Essen machen.

                  Jedenfalls bis zur Ankunft des #FullyAutomatedLuxuryCommunism

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                  • winter@gruene.socialW winter@gruene.social

                    @larsmb @AwetTesfaiesus Leider gibt es dazu keine ehrliche politische Debatte. Zumindest keine die ich bisher wahrgenommen habe. Aber alleine der Erhalt der bestehenden Infrastruktur (Straßen, medizinische Versorgung, Bildung, etc.) wird bei abnehmender Bevölkerungsdichte in einigen Regionen unbezahlbar. Von einem Ausbau, z.B. Glasfaser „an jede Milchkanne“ ganz zu schweigen. Ist halt leider nicht besonders sexy zu verkünden dass bestimmte Regionen irgendwann nicht mehr versorgt werden (können).

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                    #107

                    @winter @larsmb

                    BTW: Deshalb bin ich eher dafür jetzt ganz schnell Glasfaser an jeder Kuhweide zu verlegen.

                    Das dürfte eine Voraussetzung für gutes Leben auf dem Land in 2100 sein; Wasser und Strom gibt es da oft genug, aber Internet-Autarkie? Das ist ein ungelöstes Problem

                    seb@gruene.socialS 1 Reply Last reply
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                    • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                      @Laird_Dave @musevg Das sehe ich eher auch so. Für viele ist das eine Armutsfalle.

                      Ich kenne Leute, die für eine Doppelhaushalte in BW mal eben 1,2 Mio gezahlt haben. Sie tilgen bis zur Rente nur auf 80% und hoffen auf eine Wertsteigerung.

                      Wenn die aber nicht kommt...
                      🤷‍♀️

                      musevg@23.socialM This user is from outside of this forum
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                      #108

                      @AwetTesfaiesus
                      *röchel*
                      Wer tut sowas? V.a. wer tut sowas in den 2020ern? Wo soll denn die Wertsteigerung für eine 1,2 Mio DHH noch herkommen?

                      Insbesondere da jeder sehen kann dass die Zeichen für den Verbrennerwohlstand in DE (und damit in Ba-Wü) schlecht stehen.

                      @Laird_Dave

                      awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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                      • musevg@23.socialM musevg@23.social

                        @AwetTesfaiesus
                        *röchel*
                        Wer tut sowas? V.a. wer tut sowas in den 2020ern? Wo soll denn die Wertsteigerung für eine 1,2 Mio DHH noch herkommen?

                        Insbesondere da jeder sehen kann dass die Zeichen für den Verbrennerwohlstand in DE (und damit in Ba-Wü) schlecht stehen.

                        @Laird_Dave

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                        #109

                        @musevg @Laird_Dave

                        Viele tun das m.E. Ich wünsche ihnen, dass es für sie persönlich klappt. Kenne einen Fall; kauf in 2019 kurz vor der Pandemie.

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                        • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                          @musevg

                          Ich kenne diverse Leute, die einen Abschluss an einer Uni gemacht haben, an der sie nur gelegentlich und an einigen Wochenenden waren.

                          Ich vermute es ist (sehr, sehr viel) leichter, das Bildungssystem- und Arbeitsystem anzupassen als zum hundertsten Mal in Stuttgarter Kessel nachzuverdichten.

                          musevg@23.socialM This user is from outside of this forum
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                          #110

                          @AwetTesfaiesus
                          Ja, solche Leute kenne ich auch: Mitte Vierzig, Familie und ETW irgendwo, Masterstudium remote irgendwo anders 🙂

                          Für Zwanzigjährige auf dem Weg zur familiären Abnabelung und zum ersten Bachelor ist das eher nicht so die Option :))

                          awettesfaiesus@mastodon.socialA musevg@23.socialM 2 Replies Last reply
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                            @AwetTesfaiesus
                            Ja, solche Leute kenne ich auch: Mitte Vierzig, Familie und ETW irgendwo, Masterstudium remote irgendwo anders 🙂

                            Für Zwanzigjährige auf dem Weg zur familiären Abnabelung und zum ersten Bachelor ist das eher nicht so die Option :))

                            awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                            #111

                            @musevg

                            Ich will niemandem vorschreiben, was sie tun oder lassen soll.

                            Aber: die Zeiten ändern sich halt auch rapide schnell; einschließlich der Größe der Möglichkeitsräume.

                            Das BVerfG hat das in seinem Klimabeschluss doch perfekt antizipiert und Scholz und Merz haben uns doch sehenden Auges auf den Pfad gesetzt.

                            Die Freiheitsräume sind doch schon kleiner geworden, weil zwei weitere Kanzler sich geweigert haben, das erforderliche zu tun.

                            Nun müssen wir nur eben das (!) gestalten.

                            1 Reply Last reply
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                              @AwetTesfaiesus
                              Ja, solche Leute kenne ich auch: Mitte Vierzig, Familie und ETW irgendwo, Masterstudium remote irgendwo anders 🙂

                              Für Zwanzigjährige auf dem Weg zur familiären Abnabelung und zum ersten Bachelor ist das eher nicht so die Option :))

                              musevg@23.socialM This user is from outside of this forum
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                              #112

                              @AwetTesfaiesus
                              Bildungssystem anpassen, ja da gibt es ermutigende Fortschritte.

                              Aber das Arbeitssystem anzupassen funktioniert bestenfalls nur so mittel: Viele Unternehmen bestehen darauf, dass ihre Kmowledge Worker aus dem Home Office wieder in ihre teuren Beton-Tempel zurückkehren. Angeblich wegen der Produktivität. Oder eben weil eine Anpassung der Arbeitswelt in Richtung Dezentralität die Immobilienwerte i.d. Ballungszentren sinken lässt...

                              awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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                                @AwetTesfaiesus
                                Bildungssystem anpassen, ja da gibt es ermutigende Fortschritte.

                                Aber das Arbeitssystem anzupassen funktioniert bestenfalls nur so mittel: Viele Unternehmen bestehen darauf, dass ihre Kmowledge Worker aus dem Home Office wieder in ihre teuren Beton-Tempel zurückkehren. Angeblich wegen der Produktivität. Oder eben weil eine Anpassung der Arbeitswelt in Richtung Dezentralität die Immobilienwerte i.d. Ballungszentren sinken lässt...

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                                wrote last edited by
                                #113

                                @musevg gibt’s doch nicht dieses Meme-Foto von dem Linux Hauptquartier: ein Typ mit einem Laufband vor dem Laptop?

                                1 Reply Last reply
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                                  @winter @larsmb

                                  BTW: Deshalb bin ich eher dafür jetzt ganz schnell Glasfaser an jeder Kuhweide zu verlegen.

                                  Das dürfte eine Voraussetzung für gutes Leben auf dem Land in 2100 sein; Wasser und Strom gibt es da oft genug, aber Internet-Autarkie? Das ist ein ungelöstes Problem

                                  seb@gruene.socialS This user is from outside of this forum
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                                  #114

                                  @AwetTesfaiesus @winter @larsmb ÖPNV, Begegnungsorte für Subkulturen, physische Bildungsinfrastruktur und fachmedizinische Versorgung sind imo weitere Faktoren - absolut nicht unlösbar, aber aktuell nicht gelöst, und ehrlicherweise stimmt die breite kommunale Finanznot und die anhaltende Blockade von Steuergerechtigkeit mich nicht wahnsinnig positiv, dass sich das bald ändert.

                                  awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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                                    @AwetTesfaiesus @winter @larsmb ÖPNV, Begegnungsorte für Subkulturen, physische Bildungsinfrastruktur und fachmedizinische Versorgung sind imo weitere Faktoren - absolut nicht unlösbar, aber aktuell nicht gelöst, und ehrlicherweise stimmt die breite kommunale Finanznot und die anhaltende Blockade von Steuergerechtigkeit mich nicht wahnsinnig positiv, dass sich das bald ändert.

                                    awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                                    #115

                                    @seb @winter @larsmb Subkultur ist sicherlich ein ganz valider Punkt.

                                    Bei den physischen Bildungseinrichtungen würde ich ja sagen, dass sich das möglicherweise nicht so halten wird, wie wir’s aktuell sehen (allenfalls Campus-Unis wie Eberswalde).

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                                    • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                      @seb @winter @larsmb Subkultur ist sicherlich ein ganz valider Punkt.

                                      Bei den physischen Bildungseinrichtungen würde ich ja sagen, dass sich das möglicherweise nicht so halten wird, wie wir’s aktuell sehen (allenfalls Campus-Unis wie Eberswalde).

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                                      #116

                                      @AwetTesfaiesus @winter @larsmb Ich meine da Bildung auch wesentlich breiter als das Kultuspolitik-Silo, also dass sich da viel verändert, sicherlich - aber schwimmen lernen, Proberäume für Bands und Chöre, Werkstätten und Makingspaces...
                                      Kann man vielleicht auch alles als Subkultur bezeichnen, aber ich würde schon argumentieren dass das Bildungsinfrastruktur ist, die sich nicht gut in den digitalen Raum verlagern lässt.

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                                      • seb@gruene.socialS seb@gruene.social

                                        @AwetTesfaiesus @winter @larsmb Ich meine da Bildung auch wesentlich breiter als das Kultuspolitik-Silo, also dass sich da viel verändert, sicherlich - aber schwimmen lernen, Proberäume für Bands und Chöre, Werkstätten und Makingspaces...
                                        Kann man vielleicht auch alles als Subkultur bezeichnen, aber ich würde schon argumentieren dass das Bildungsinfrastruktur ist, die sich nicht gut in den digitalen Raum verlagern lässt.

                                        seb@gruene.socialS This user is from outside of this forum
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                                        #117

                                        @AwetTesfaiesus @winter @larsmb Diese Dinge gibt es (teilweise) aktuell auch noch mehr auf dem Land als in den Städten, aber vieles ist extrem von Kürzungen, demografischer Verschiebung etc bedroht und dann ists in den Regionen mit hoher Bevölkerungsdichte eben doch leichter, diese Infrastruktur zu finanzieren.

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                                        • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                          Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:

                                          Ich vertrete ja die Ansicht, dass wir in Deutschland (wahrscheinlich) schon viel mehr Wohnraum haben, als wir brauchen, nur am falschen Ort (dazu nie Daten gefunden).

                                          Anyway:

                                          Jede Wohnung, die wir neu bauen, entlassen wir in einen (schnell) schrumpfenden Markt.

                                          In 50 Jahren, (Wohnungs-AfA), werden es 12 Mio. weniger Nachfragende sein.

                                          Zurück bauen wir nicht.

                                          theoneswit@det.socialT This user is from outside of this forum
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                                          #118

                                          @AwetTesfaiesus

                                          "Wir" bauen ja auch nichts,wir warten bis private Unternehmer dies tun. Und denen geht es nur um Profit.
                                          Es ist positiv für Unternehmer eine gewisse Mangellage zu haben. Hohe Nachfrage erlaubt hohe Mietkosten. Je schlechter die Lage desto höhere Preise, desto weniger Ansprüche.

                                          Die Politik arbeitet nicht daran Wohnraum zu schaffen sondern wird von deutsche Wohnen und co dafür bezahlt konkurrenz zu verhindern. Ausreichend Sozialwohnungen würden die Gewinne massiv senken.

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