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  3. Mal eine ernste Frage an die Softwareentwickler:innen: Nur mal angenommen, Agentic AI verbreitet sich und bleibt, es würde fester Bestandteil des Jobs, Agents zu sagen was sie coden sollen und das zu reviewen, was ist euer Plan?

Mal eine ernste Frage an die Softwareentwickler:innen: Nur mal angenommen, Agentic AI verbreitet sich und bleibt, es würde fester Bestandteil des Jobs, Agents zu sagen was sie coden sollen und das zu reviewen, was ist euer Plan?

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  • javahippie@mainz.socialJ javahippie@mainz.social

    Mal eine ernste Frage an die Softwareentwickler:innen: Nur mal angenommen, Agentic AI verbreitet sich und bleibt, es würde fester Bestandteil des Jobs, Agents zu sagen was sie coden sollen und das zu reviewen, was ist euer Plan? Durchziehen, verwandte Jobs suchen? Irgendwas mit Holz?

    (Bitte keine Diskussionen "Wird eh nicht passieren", darum gehts hier nicht).

    foobarblubb@ohai.socialF This user is from outside of this forum
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    foobarblubb@ohai.social
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    #22

    @javahippie
    (bin kein Entwickler, sondern administriere IT-Infrastruktur - sind aber nicht ganz andere Fragestellungen rund um Agenten in diesem Bereich)

    Sollte mein Tagesgeschäft wegbrechen habe ich zwei vertikale Richtungen zum ausweichen: Entweder hardwarenäher (Drucker streicheln, Festplatten im RZ tauschen) oder planerische Dinge (mehr mit Menschen sprechen, tiefere Beteiligung bei Budget vs Wunsch).

    Zum horizontalen Ausweichen (raus aus IT) habe ich mir noch keine Gedanken gemacht.

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    • javahippie@mainz.socialJ javahippie@mainz.social

      Mal eine ernste Frage an die Softwareentwickler:innen: Nur mal angenommen, Agentic AI verbreitet sich und bleibt, es würde fester Bestandteil des Jobs, Agents zu sagen was sie coden sollen und das zu reviewen, was ist euer Plan? Durchziehen, verwandte Jobs suchen? Irgendwas mit Holz?

      (Bitte keine Diskussionen "Wird eh nicht passieren", darum gehts hier nicht).

      boran_gregovic@digitalcourage.socialB This user is from outside of this forum
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      boran_gregovic@digitalcourage.social
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      #23

      @javahippie
      Ich lerne das Werkzeug zu nutzen, wie ich das auch bei anderen Werkzeugen gelernt habe.

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      • javahippie@mainz.socialJ javahippie@mainz.social

        @konrad Gehst du davon aus, dass es dann noch genau so viele Devs gibt die einfach mehr Output erzeugen?

        mainec@fromm.socialM This user is from outside of this forum
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        mainec@fromm.social
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        #24

        @javahippie @konrad ich glaube, es wird dadurch Digitalisierung an Stellen wirtschaftlich sinnvoll, wo heute noch zu teuer. Bedarf wird steigen.

        1 Reply Last reply
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        • rjayasinghe@chaos.socialR rjayasinghe@chaos.social

          @javahippie Naja, kommt drauf an, aus welcher Perspektive man das sieht. Also wir haben hier ziemlich komplexen Framework Code in Java und das Ding schafft es sinnvoll damit zu arbeiten. Also Features implementieren, Tests schreiben, post-mortem Doku schreiben etc.

          Ich kann mir schon vorstellen, auch in diesem Modus zu arbeiten, aber ich bin mir relativ sicher, dass das nur eine Zwischenstufe ist und mein Job irgendwann nicht mehr gebraucht wird.

          koehntopp@infosec.exchangeK This user is from outside of this forum
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          koehntopp@infosec.exchange
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          #25

          @rjayasinghe @javahippie
          Das hatten wir alles schon mal.

          'Code schreiben' war schon immer der 'einfachste' Teil der Softwareentwicklung.

          Ich finde den Schritt gut, spec driven development zu fördern, das hat Potential. Dafür zu sorgen, dass Code mit der Umgebung so interagiert, wie es die jeweilige Aufgabe erfordert, wird weiterhin etwas sein, was von Menschen gemacht wird.

          Ich kann mich an keine Situation erinnern, in der der zu erzeugende Code die Herausforderung gewesen wäre.

          javahippie@mainz.socialJ rjayasinghe@chaos.socialR 2 Replies Last reply
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          • koehntopp@infosec.exchangeK koehntopp@infosec.exchange

            @rjayasinghe @javahippie
            Das hatten wir alles schon mal.

            'Code schreiben' war schon immer der 'einfachste' Teil der Softwareentwicklung.

            Ich finde den Schritt gut, spec driven development zu fördern, das hat Potential. Dafür zu sorgen, dass Code mit der Umgebung so interagiert, wie es die jeweilige Aufgabe erfordert, wird weiterhin etwas sein, was von Menschen gemacht wird.

            Ich kann mich an keine Situation erinnern, in der der zu erzeugende Code die Herausforderung gewesen wäre.

            javahippie@mainz.socialJ This user is from outside of this forum
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            javahippie@mainz.social
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            #26

            @koehntopp @rjayasinghe Ich glaube solche Fälle gibt es schon, (Robin ist da z.B. mit einem eigenen Framework nah dran), aber eher im wirklichen High-Tech Sektor, Embedded Development und wirklich komplexe algorithmische Dinge.

            1 Reply Last reply
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            • koehntopp@infosec.exchangeK koehntopp@infosec.exchange

              @rjayasinghe @javahippie
              Das hatten wir alles schon mal.

              'Code schreiben' war schon immer der 'einfachste' Teil der Softwareentwicklung.

              Ich finde den Schritt gut, spec driven development zu fördern, das hat Potential. Dafür zu sorgen, dass Code mit der Umgebung so interagiert, wie es die jeweilige Aufgabe erfordert, wird weiterhin etwas sein, was von Menschen gemacht wird.

              Ich kann mich an keine Situation erinnern, in der der zu erzeugende Code die Herausforderung gewesen wäre.

              rjayasinghe@chaos.socialR This user is from outside of this forum
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              rjayasinghe@chaos.social
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              #27

              @koehntopp das stimmt. Schauen wir mal wie es läuft. Aber der @javahippie wollte ja keine Diskussion ob das passieren wird, sondern was wir alternativ machen wollen. 🙂

              koehntopp@infosec.exchangeK 1 Reply Last reply
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              • javahippie@mainz.socialJ javahippie@mainz.social

                Mal eine ernste Frage an die Softwareentwickler:innen: Nur mal angenommen, Agentic AI verbreitet sich und bleibt, es würde fester Bestandteil des Jobs, Agents zu sagen was sie coden sollen und das zu reviewen, was ist euer Plan? Durchziehen, verwandte Jobs suchen? Irgendwas mit Holz?

                (Bitte keine Diskussionen "Wird eh nicht passieren", darum gehts hier nicht).

                oli@social.tchncs.deO This user is from outside of this forum
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                oli@social.tchncs.de
                wrote last edited by
                #28

                @javahippie Ich habe verschiedene Coding Agents privat und beruflich ausgiebig getestet. Ich stelle fest, dass durch den Einsatz meine Problemlösungskompetenz merklich abnimmt und dass ich sehr viel Zeit mit dem Warten auf Output vertrödel. Ich will mir zur Zeit nicht vorstellen den Job in dieser sinnentleerten Form weiterzumachen.

                Aber was sind die Alternativen? Ich würde gerne etwas mit mehr positivem Impact machen, aber ich kann ja nichts. Oder ich kann es nur auf einem Niveau, das mit enormen finanziellen Abstrichen einhergeht.

                In Wirklichkeit werde ich also am Ende den für mich einfachsten Weg wählen und mitspielen.

                javahippie@mainz.socialJ konrad@fedi.neuwirth.priv.atK oli@social.tchncs.deO schnabel@mastodontech.deS johnnythan@tuebingen.networkJ 5 Replies Last reply
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                • oli@social.tchncs.deO oli@social.tchncs.de

                  @javahippie Ich habe verschiedene Coding Agents privat und beruflich ausgiebig getestet. Ich stelle fest, dass durch den Einsatz meine Problemlösungskompetenz merklich abnimmt und dass ich sehr viel Zeit mit dem Warten auf Output vertrödel. Ich will mir zur Zeit nicht vorstellen den Job in dieser sinnentleerten Form weiterzumachen.

                  Aber was sind die Alternativen? Ich würde gerne etwas mit mehr positivem Impact machen, aber ich kann ja nichts. Oder ich kann es nur auf einem Niveau, das mit enormen finanziellen Abstrichen einhergeht.

                  In Wirklichkeit werde ich also am Ende den für mich einfachsten Weg wählen und mitspielen.

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                  wrote last edited by
                  #29

                  @oli Fühl ich so.

                  paul@mainz.socialP 1 Reply Last reply
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                  • oli@social.tchncs.deO oli@social.tchncs.de

                    @javahippie Ich habe verschiedene Coding Agents privat und beruflich ausgiebig getestet. Ich stelle fest, dass durch den Einsatz meine Problemlösungskompetenz merklich abnimmt und dass ich sehr viel Zeit mit dem Warten auf Output vertrödel. Ich will mir zur Zeit nicht vorstellen den Job in dieser sinnentleerten Form weiterzumachen.

                    Aber was sind die Alternativen? Ich würde gerne etwas mit mehr positivem Impact machen, aber ich kann ja nichts. Oder ich kann es nur auf einem Niveau, das mit enormen finanziellen Abstrichen einhergeht.

                    In Wirklichkeit werde ich also am Ende den für mich einfachsten Weg wählen und mitspielen.

                    konrad@fedi.neuwirth.priv.atK This user is from outside of this forum
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                    #30

                    @oli Das mit der Problemlösungskompetenz finde ich sehr spannend. Woran machst Du das fest, und hast Du ein Bild, wie es dazu kommt? @javahippie

                    oli@social.tchncs.deO 1 Reply Last reply
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                    • rjayasinghe@chaos.socialR rjayasinghe@chaos.social

                      @koehntopp das stimmt. Schauen wir mal wie es läuft. Aber der @javahippie wollte ja keine Diskussion ob das passieren wird, sondern was wir alternativ machen wollen. 🙂

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                      #31

                      @rjayasinghe @javahippie
                      Keine alternativen Pläne.

                      Ich sehe weiterhin die gleichen Aufgaben, nur mit anderen Tools 🤷🏻‍♂️

                      1 Reply Last reply
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                      • oli@social.tchncs.deO oli@social.tchncs.de

                        @javahippie Ich habe verschiedene Coding Agents privat und beruflich ausgiebig getestet. Ich stelle fest, dass durch den Einsatz meine Problemlösungskompetenz merklich abnimmt und dass ich sehr viel Zeit mit dem Warten auf Output vertrödel. Ich will mir zur Zeit nicht vorstellen den Job in dieser sinnentleerten Form weiterzumachen.

                        Aber was sind die Alternativen? Ich würde gerne etwas mit mehr positivem Impact machen, aber ich kann ja nichts. Oder ich kann es nur auf einem Niveau, das mit enormen finanziellen Abstrichen einhergeht.

                        In Wirklichkeit werde ich also am Ende den für mich einfachsten Weg wählen und mitspielen.

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                        #32

                        @javahippie Was mich halt fertig macht: Ich würde mich gerne über die neue Arbeitsweise beschweren. Diesen Hype, bei dem alle mitmachen und der meine schöne, bequeme Arbeitswelt kaputtmacht. Serveranwendungen, Container, Cloud, DevOps, Agile. Was alternde Leute halt so machen.

                        Aber GenAI ist leider mehr als das, und ich schreibe hier ja jeden Tag mehrfach über die sozialen, ethischen und ökologischen Auswirkungen.

                        Im Bekanntenkreis musste jemand im Laborjob im Rahmen von Tierversuchen irgendwann Mäuse töten, und das war vielleicht ethisch vertretbar, weil dabei Dinge entwickelt wurden, die am Ende Menschenleben retten, aber auf persönlicher Ebene war das Töten von Mäusen nicht machbar.

                        Wir müssen zukünftig Mäuse töten, um mehr Software zu produzieren.

                        javahippie@mainz.socialJ 1 Reply Last reply
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                        • javahippie@mainz.socialJ javahippie@mainz.social

                          Mal eine ernste Frage an die Softwareentwickler:innen: Nur mal angenommen, Agentic AI verbreitet sich und bleibt, es würde fester Bestandteil des Jobs, Agents zu sagen was sie coden sollen und das zu reviewen, was ist euer Plan? Durchziehen, verwandte Jobs suchen? Irgendwas mit Holz?

                          (Bitte keine Diskussionen "Wird eh nicht passieren", darum gehts hier nicht).

                          claude_flammang@dju.socialC This user is from outside of this forum
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                          wrote last edited by
                          #33

                          @javahippie
                          Die letzten 20 Jahre meines Berufslebens habe ich vor Allem mit Analyse/Design verbracht. Das Erstellen eines Proof Of Concept hat mich immer überproportional viel Zeit gekostet, weil halt nicht Vollzeitprogrammierer. Kommt dann noch SQL dazu wird’s noch Zeitaufwendiger.
                          Jetzt als Rentner hab ich ich mal an ESPHome rangewagt und konnte mit Hilfe von ChatGPT jede Menge Konzepte recht zügig umsetzen, wo ich ansonsten wahrscheinlich unterwegs die Segel gestrichen hätte…

                          claude_flammang@dju.socialC 1 Reply Last reply
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                          • konrad@fedi.neuwirth.priv.atK konrad@fedi.neuwirth.priv.at

                            @oli Das mit der Problemlösungskompetenz finde ich sehr spannend. Woran machst Du das fest, und hast Du ein Bild, wie es dazu kommt? @javahippie

                            oli@social.tchncs.deO This user is from outside of this forum
                            oli@social.tchncs.deO This user is from outside of this forum
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                            wrote last edited by
                            #34

                            @konrad @javahippie Wenn ich Software von Grund auf baue, kenne ich Applikationsarchitektur und die Ecken, an denen ich Trade-Offs eingehe und ich erkenne, wo ich die Problemdomäne falsch eingeschätzt habe. Mit Coding Agents bin ich sofort an einem Punkt, an dem ich keine Lust mehr habe, mich mit dem Code auseinanderzusetzen. Tests grün? Gut. Tests rot? "Copilot, mach die Tests grün.".

                            Anders gesagt: Wann hast du dich zum letzten Mal so richtig darauf gefreut, ein Codereview durchzuführen?

                            konrad@fedi.neuwirth.priv.atK rotnroll666@mastodon.socialR 2 Replies Last reply
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                            • oli@social.tchncs.deO oli@social.tchncs.de

                              @konrad @javahippie Wenn ich Software von Grund auf baue, kenne ich Applikationsarchitektur und die Ecken, an denen ich Trade-Offs eingehe und ich erkenne, wo ich die Problemdomäne falsch eingeschätzt habe. Mit Coding Agents bin ich sofort an einem Punkt, an dem ich keine Lust mehr habe, mich mit dem Code auseinanderzusetzen. Tests grün? Gut. Tests rot? "Copilot, mach die Tests grün.".

                              Anders gesagt: Wann hast du dich zum letzten Mal so richtig darauf gefreut, ein Codereview durchzuführen?

                              konrad@fedi.neuwirth.priv.atK This user is from outside of this forum
                              konrad@fedi.neuwirth.priv.atK This user is from outside of this forum
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                              #35

                              @oli Ich glaube, wir gehen sehr anders an die Arbeit mit Coding Agents ran. Meine Spezifikationen sind sehr detailliert, und ich habe ziemlich viel der Software trotzdem im Kopf, wie sie entstehen soll. Es ist wirklich nur ein Coding Agent für mich, hat quasi keine Design-Aufgaben. Oder es macht Vorschläge, die ich dann annehme oder nicht. Ja. @javahippie

                              holger@freiburg.socialH 1 Reply Last reply
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                              • oli@social.tchncs.deO oli@social.tchncs.de

                                @javahippie Ich habe verschiedene Coding Agents privat und beruflich ausgiebig getestet. Ich stelle fest, dass durch den Einsatz meine Problemlösungskompetenz merklich abnimmt und dass ich sehr viel Zeit mit dem Warten auf Output vertrödel. Ich will mir zur Zeit nicht vorstellen den Job in dieser sinnentleerten Form weiterzumachen.

                                Aber was sind die Alternativen? Ich würde gerne etwas mit mehr positivem Impact machen, aber ich kann ja nichts. Oder ich kann es nur auf einem Niveau, das mit enormen finanziellen Abstrichen einhergeht.

                                In Wirklichkeit werde ich also am Ende den für mich einfachsten Weg wählen und mitspielen.

                                schnabel@mastodontech.deS This user is from outside of this forum
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                                #36

                                @oli @javahippie Dieses „Ich kann ja nichts!“ ist ja nicht richtig. (Ich will nicht trösten! 🙂 Du hast eine hohe Problemlösungskompetenz. Du kannst in komplexen Strukturen denken. Diese Fähigkeiten braucht man auch bei Betrieb und Planung von Stromnetzen, im Katastrophenschutz oder, wenn‘s sein muss, im örtlichen Amt für irgendwas. Das Problem ist, dass Du da als Quereinsteiger nicht einmal in die engere Auswahl kommst (weil die Bewerber-KI Dich aussiebt).

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                                  Mal eine ernste Frage an die Softwareentwickler:innen: Nur mal angenommen, Agentic AI verbreitet sich und bleibt, es würde fester Bestandteil des Jobs, Agents zu sagen was sie coden sollen und das zu reviewen, was ist euer Plan? Durchziehen, verwandte Jobs suchen? Irgendwas mit Holz?

                                  (Bitte keine Diskussionen "Wird eh nicht passieren", darum gehts hier nicht).

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                                  wrote last edited by
                                  #37

                                  @javahippie Ich bin in Kürze 57. Plan ist sobald ich es finanziell kann in einen Halbjahresmodus zu gehen.

                                  Einen Teil des Jahres als (freier) Consultant, die andere Hälfte Bikepacking. Die Hälften müssen nicht 0.5 sein.

                                  Soll heißen: Ich hab meinen Exit. Die Zeit die ich dann arbeite muss ich da durch.

                                  Als Principal (keine Ahnung wie es dazu kam 😇) muss ich jetzt schon eine Auge auf Junior/Externe haben. Und reine SW auch eher selten.

                                  Aber ja, gute Frage

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                                  • claude_flammang@dju.socialC claude_flammang@dju.social

                                    @javahippie
                                    Die letzten 20 Jahre meines Berufslebens habe ich vor Allem mit Analyse/Design verbracht. Das Erstellen eines Proof Of Concept hat mich immer überproportional viel Zeit gekostet, weil halt nicht Vollzeitprogrammierer. Kommt dann noch SQL dazu wird’s noch Zeitaufwendiger.
                                    Jetzt als Rentner hab ich ich mal an ESPHome rangewagt und konnte mit Hilfe von ChatGPT jede Menge Konzepte recht zügig umsetzen, wo ich ansonsten wahrscheinlich unterwegs die Segel gestrichen hätte…

                                    claude_flammang@dju.socialC This user is from outside of this forum
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                                    claude_flammang@dju.social
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                                    #38

                                    @javahippie
                                    Wohlverstanden, die AI hat mir (oft grundfalsche) Lösungsansätze unterbreitet, so dass ich die Syntax abkupfern konnte. Eimal habe ich es drauf angelegt eine vollständige Autokalibrierung für einen Bodenfeuchtigkeitssensor generieren zu lassen, aber nach der gefühlt zwanzigsten Iteration wo die AI die gleichen Fehler immer wieder abwechselnd produziert hat habe aufgegeben, lag aber vielleicht an der Gratis-Version.

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                                    • oli@social.tchncs.deO oli@social.tchncs.de

                                      @konrad @javahippie Wenn ich Software von Grund auf baue, kenne ich Applikationsarchitektur und die Ecken, an denen ich Trade-Offs eingehe und ich erkenne, wo ich die Problemdomäne falsch eingeschätzt habe. Mit Coding Agents bin ich sofort an einem Punkt, an dem ich keine Lust mehr habe, mich mit dem Code auseinanderzusetzen. Tests grün? Gut. Tests rot? "Copilot, mach die Tests grün.".

                                      Anders gesagt: Wann hast du dich zum letzten Mal so richtig darauf gefreut, ein Codereview durchzuführen?

                                      rotnroll666@mastodon.socialR This user is from outside of this forum
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                                      #39

                                      @oli @konrad @javahippie Weil's gerade heute von einem Menschen aufgebracht wurde, den ich sehr schätze: https://pages.cs.wisc.edu/~remzi/Naur.pdf

                                      konrad@fedi.neuwirth.priv.atK oli@social.tchncs.deO sebastian@schottkydio.deS 3 Replies Last reply
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                                      • javahippie@mainz.socialJ javahippie@mainz.social

                                        Mal eine ernste Frage an die Softwareentwickler:innen: Nur mal angenommen, Agentic AI verbreitet sich und bleibt, es würde fester Bestandteil des Jobs, Agents zu sagen was sie coden sollen und das zu reviewen, was ist euer Plan? Durchziehen, verwandte Jobs suchen? Irgendwas mit Holz?

                                        (Bitte keine Diskussionen "Wird eh nicht passieren", darum gehts hier nicht).

                                        mknoszlig@hachyderm.ioM This user is from outside of this forum
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                                        #40

                                        @javahippie Muss ehrlich sagen, dass reine Schreiben von Code war immer eher was man halt machen muss. Architektur, Codebase Struktur, das Zeug dazu bringen tatsächlich Probleme zu lösen war immer der spannende Teil.

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                                        • javahippie@mainz.socialJ javahippie@mainz.social

                                          @oli Fühl ich so.

                                          paul@mainz.socialP This user is from outside of this forum
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                                          #41

                                          @javahippie @oli sehe mich grundsätzlich nicht die nächsten vierzig Jahre in der IT.

                                          Das auch ganz unabhängig ob mit AI oder ohne. Meine technischen Fähigkeiten empfinde ich als sehr wertvoll, aber möchte diese nicht in einer kapitalistisch getriebenen Wirtschaft einsetzen. Dann doch lieber Teilzeit-Lifestyle forever und Open Source unterstützten, wo ich es nutze und diese dann den Organisationen aufsetzen/anlernen/verwalten, die ich moralisch vertretbar finde.

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