Als Kind hab ich oft mit meinen Eltern über Waldsterben geredet und Ozonloch und Tschernobyl und Autoabgase.
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@megaphon Ich musste verstehen, dass ganz viele Menschen einfach ein Auto HABEN WOLLEN. Das erklärt u.a., dass der Pkw-Anteil in Münchens Verkehr seit Jahren abnimmt, der Pkw-Bestand aber zunimmt.
@kaltmamsell In anderen Großstädten genauso. Aber dann "Parkdruck". Wir müssen wegen Bauamt auf unserem Grundstück noch einen Parkplatz herstellen lassen, den wir selbst niemals brauchen werden. Und schon einige haben darauf reagiert mit: "Ach, das ist doch praktisch, eure Kinder sind ja auch bald 18, wenn die dann ...".
Hä? Sofern die nicht gerade eine Ausbildung jwd machen, bekommen sie gewiss kein eigenes Auto. Es gibt Fahrräder und vernünftigen ÖPNV vor der Tür.
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@kaltmamsell In anderen Großstädten genauso. Aber dann "Parkdruck". Wir müssen wegen Bauamt auf unserem Grundstück noch einen Parkplatz herstellen lassen, den wir selbst niemals brauchen werden. Und schon einige haben darauf reagiert mit: "Ach, das ist doch praktisch, eure Kinder sind ja auch bald 18, wenn die dann ...".
Hä? Sofern die nicht gerade eine Ausbildung jwd machen, bekommen sie gewiss kein eigenes Auto. Es gibt Fahrräder und vernünftigen ÖPNV vor der Tür.
@kaltmamsell @megaphon viele Leute haben auch einfach zu viel Geld und können sich das leider leisten.
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@Life_is was, that's a thing?!? Höre ich zum ersten Mal!
@megaphon@mastodon.social kannst Du selber ansehen: Abends auf dem Straßenstrich kobern die Prostituierten weil die potentiellen Freier meist zu schüchtern sind eine anzusprechen. Oder du liest dich durch ein Forum im Internet, wo Freier Prostituierte bewerten: "ich habe mit 4 frauen geredet und bin dann mit dreien weggegangen, weil ich den Mann gesehen habe, der an der vierten interessiert war, aber sich nicht traute, näherzukommen..." und ähnliche Geschichten aus dem Leben... -
Eventuell schließt sich hier sogar noch ein Kreis:
Menschen nehmen ihr Auto als einen besonderen privaten Raum wahr. Sie singen dort, essen, sind geschützt vor dem Unbill der Welt (Menschen, Wetter, andere Autos) und viele bleiben nach der Ankunft noch ein bisschen sitzen, bis sie aussteigen.
Wenn Privatheit wegen Überforderung immer wichtiger wird, ist es natürlich noch schwerer, das Auto gegen öffentliche Verkehrsmittel einzutauschen.
@megaphon
Der letzte Absatz ist so richtig wie wichtig. -
Wenn es durchgehend einen ordentlichen Radweg gäbe, würden wir viel eher ein E-Lastenrad benutzen für alle Strecken bis 15 Kilometer (also meistens).
Trotzdem brauchen wir ein Auto für Transporte über längere Strecken, also so einmal die Woche. Und manchmal ist es schlicht so auf der Kurzdistanz, dass das Auto mehr transportieren kann als zwei Lastenräder, also weniger oft fahren. Auch wenn es nur drei oder vier Kilometer sind. Nichtsdestotrotz würde sich ein E-Transporter sehr schnell gegenüber dem Verbrenner rechnen. Weil bei uns 250 Kilometer einfache Entfernung schon eine Weltreise ist und die meisten Strecken unter 50 Kilometer, wäre ein E-Transporter sehr alltagstauglich.
@Elischeva91 @kaltmamsell du musst dich gar nicht rechtfertigen! Mir ist klar, dass es nicht überall ohne Auto klappt. Und e-Autos sind einfach immer noch unheimlich teuer.
Ich dachte nur laut darüber nach, dass es nicht immer Sachgründe sind, die die Verkehrswende behindern, sondern oft zB Lobbyismus oder Gefühle.
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@megaphon das Gefühl ist: Selbstbestimmung (auch im Stau stehen oder erfolglose Parkplatzsuche wäre dann eine eigene Entscheidung, muss man aber nicht verstehen)
und vor allem Besitztum (nur Arme fahren Bus in USA).
Einziges Gefühl pro ist bei mir Privatsphäre, kann aber auch damit umgehen, in Uniform vom Dienst heim blöd angesprochen zu werden. Deshalb auch bei mir kein Auto mehr.@Klugscheisser @kaltmamsell es hat also viel mit Identität zu tun. Nicht mit übergreifender "Deutschland ist Autoland" Ideologie, sondern mit individueller Weltanschauung und Bedürfnissen.
(Sich nicht arm und wehrlos fühlen zu wollen ist ja auch ein Bedürfnis)
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@Elischeva91 @kaltmamsell du musst dich gar nicht rechtfertigen! Mir ist klar, dass es nicht überall ohne Auto klappt. Und e-Autos sind einfach immer noch unheimlich teuer.
Ich dachte nur laut darüber nach, dass es nicht immer Sachgründe sind, die die Verkehrswende behindern, sondern oft zB Lobbyismus oder Gefühle.
Dass der spritfressende Sportwagen noch immer ein Statussymbol ist, hab ich auch schon beobachtet. Sportwagenfahrer haben meine Verachtung, weil sie in keinster Weise nützlich sind, nur teuer in Anschaffung und Unterhalt. Aber es stellt halt Reichtum zur Schau. Um mich zu beeindrucken, gibt es sinnvollere Verwendungen für das Geld.
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@rike_randomno Brot sollst du nicht! Hier, Haferflocken

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*. ***. ****. **. ***@megaphon
Immer dieses gesunde Essen. Nichts darf eins. -
Ich labere nur so vor mich hin, mit wirrem Haar auf meiner inneren Parkbank.
Ihr seid die Enten haha

@megaphon quackquakquak ( stmme überein)
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@megaphon quackquakquak ( stmme überein)
@marypouy *füttert*
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@marypouy *füttert*
@megaphon quakquaaak quakquaaaak
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@marypouy *füttert*
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@megaphon quaaaak (danke, für heute satt )
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Ich labere nur so vor mich hin, mit wirrem Haar auf meiner inneren Parkbank.
Ihr seid die Enten haha

@megaphon
Nagnag. -
@Klugscheisser @kaltmamsell es hat also viel mit Identität zu tun. Nicht mit übergreifender "Deutschland ist Autoland" Ideologie, sondern mit individueller Weltanschauung und Bedürfnissen.
(Sich nicht arm und wehrlos fühlen zu wollen ist ja auch ein Bedürfnis)
@megaphon Autos sind für viele in der DNA mit Freiheit verbunden. In welcher Familie gibt es nicht die Geschichte, als Opa oder Uroma das erste minikleine Auto hatten, mit dem sie mal raus konnten, zum Urlaub ins Mittelgebirge oder gar nach Italien. Oder die Schrottkarre, die Papa während des Studiums fuhr, wo er mit Kumpels sonstwo was abholte und ständig gab es Straßensperren und Studenten wurden durchsucht. Solche Erzählungen stecken tief in unserer Natur. @Klugscheisser @kaltmamsell
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@kaltmamsell ja, das ist spannend: anfangs sagen die meisten 'aber ich BRAUCHE halt ein Auto!', und erst später kommt oft heraus, dass es weniger um Sachgründe geht und mehr um Gefühle. Verschiedenster Art.
Für mich ist das schwer nachzuvollziehen. Aber es ist ja wichtig zu wissen, wie man die Menschen mitnehmen muss, wenn wir eine Verkehrswende wollen.
Vielleicht zieht zB das Gefühl 'für meine Kinder' oder 'ich bin supermodern'.
(Laut gedacht)@megaphon Ich glaube, viele dieser Gefühle kann man gut auf ein eigenes Fahrrad ummünzen/übertragen.
Freiheit, Unabhängigkeit, Besitz, Sich-zu-eigen-machen (dran rumtüdeln, dekorieren…)Mit ÖPNV oder Sharing geht das naturgemäß weniger.
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@megaphon
Nagnag.@Trudi ****.*.**..*.***
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@Trudi ****.*.**..*.***
@megaphon
*pickpickpick*
Danke nag!

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