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  3. Als Kind hab ich oft mit meinen Eltern über Waldsterben geredet und Ozonloch und Tschernobyl und Autoabgase.

Als Kind hab ich oft mit meinen Eltern über Waldsterben geredet und Ozonloch und Tschernobyl und Autoabgase.

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  • megaphon@mastodon.socialM megaphon@mastodon.social

    Heute finde ich es am besten, wenn ich gar kein Auto brauche. Es ergibt meistens wenig Sinn, 1000kg Auto zu bewegen, weil 70kg Mensch irgendwo hin wollen. Ganz abgesehen von gefährlich, Stau und nervig.

    Ich verstehe aber, dass aus Gründen des Staatsversagens im Bereich Infrastruktur viele Menschen ein Auto brauchen. Da wäre es doch schön, wenn wenigstens der Verbrenner jetzt mal ganz fix Geschichte wäre.

    *seufzt*

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    megaphon@mastodon.social
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    #5

    Ich nehme ganz subjektiv eine Tendenz zum Rückzug ins Private wahr.

    Es fehlen Ehrenamtliche, Menschen sind politikmüde, Netflix, Rewe Lieferservice, Türkameras, hygge häkeln, Körper optimieren, alle fahren ihre eigenen Kinder zur Schule, Sprachnachricht statt telefonieren.

    Ein Grund könnte Überforderung durch Globalisierung, Informationsflut und Weltlage sein. Und dann das gleiche Ohnmachtsgefühl, dass ich damals empfunden habe.

    Also bleibt man bei sich, wo man sich wirkmächtig fühlt.

    megaphon@mastodon.socialM giant_awake@fnordon.deG 2 Replies Last reply
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    • megaphon@mastodon.socialM megaphon@mastodon.social

      Ich nehme ganz subjektiv eine Tendenz zum Rückzug ins Private wahr.

      Es fehlen Ehrenamtliche, Menschen sind politikmüde, Netflix, Rewe Lieferservice, Türkameras, hygge häkeln, Körper optimieren, alle fahren ihre eigenen Kinder zur Schule, Sprachnachricht statt telefonieren.

      Ein Grund könnte Überforderung durch Globalisierung, Informationsflut und Weltlage sein. Und dann das gleiche Ohnmachtsgefühl, dass ich damals empfunden habe.

      Also bleibt man bei sich, wo man sich wirkmächtig fühlt.

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      #6

      Ich labere nur so vor mich hin, mit wirrem Haar auf meiner inneren Parkbank.

      Ihr seid die Enten haha 😄

      nitronika@nrw.socialN rike_randomno@det.socialR megaphon@mastodon.socialM marypouy@fnordon.deM trudi@plushies.socialT 5 Replies Last reply
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      • fasnix@fe.disroot.orgF fasnix@fe.disroot.org
        @megaphon
        Erhöhe das Verhältnis auf 2.000 vs. 70 kg.
        Welches "vollwertige" Auto (kein 45er) wiegt nur noch 1.000 kg?
        Ja, die Größenordnung ist absurd!
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        megaphon@mastodon.social
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        #7

        @fasnix oh okay? Danke, ich habe keine Ahnung von Autos 😄
        Hatte nur schnell gegoogelt und da stand 'zwischen 800 und 1500kg'.

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        • megaphon@mastodon.socialM megaphon@mastodon.social

          Ich labere nur so vor mich hin, mit wirrem Haar auf meiner inneren Parkbank.

          Ihr seid die Enten haha 😄

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          nitronika@nrw.social
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          #8

          @megaphon Quak.

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          • megaphon@mastodon.socialM megaphon@mastodon.social

            Ich nehme ganz subjektiv eine Tendenz zum Rückzug ins Private wahr.

            Es fehlen Ehrenamtliche, Menschen sind politikmüde, Netflix, Rewe Lieferservice, Türkameras, hygge häkeln, Körper optimieren, alle fahren ihre eigenen Kinder zur Schule, Sprachnachricht statt telefonieren.

            Ein Grund könnte Überforderung durch Globalisierung, Informationsflut und Weltlage sein. Und dann das gleiche Ohnmachtsgefühl, dass ich damals empfunden habe.

            Also bleibt man bei sich, wo man sich wirkmächtig fühlt.

            giant_awake@fnordon.deG This user is from outside of this forum
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            giant_awake@fnordon.de
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            #9

            @megaphon naagnaagnaag. 🦆

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            • megaphon@mastodon.socialM megaphon@mastodon.social

              Ich labere nur so vor mich hin, mit wirrem Haar auf meiner inneren Parkbank.

              Ihr seid die Enten haha 😄

              rike_randomno@det.socialR This user is from outside of this forum
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              rike_randomno@det.social
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              #10

              @megaphon Hm, Brot. Mehr Brot!

              megaphon@mastodon.socialM 1 Reply Last reply
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              • nitronika@nrw.socialN nitronika@nrw.social

                @megaphon Quak.

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                #11

                @NitroNika *hält lieb etwas Futter hin*

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                • giant_awake@fnordon.deG giant_awake@fnordon.de

                  @megaphon naagnaagnaag. 🦆

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                  #12

                  @giant_awake *wirft Futter*

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                  • rike_randomno@det.socialR rike_randomno@det.social

                    @megaphon Hm, Brot. Mehr Brot!

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                    #13

                    @rike_randomno Brot sollst du nicht! Hier, Haferflocken ❤

                    ** *. **** *. *. ***
                    *. ***. ****. **. ***

                    rike_randomno@det.socialR 1 Reply Last reply
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                    • megaphon@mastodon.socialM megaphon@mastodon.social

                      Ich labere nur so vor mich hin, mit wirrem Haar auf meiner inneren Parkbank.

                      Ihr seid die Enten haha 😄

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                      #14

                      Eventuell schließt sich hier sogar noch ein Kreis:

                      Menschen nehmen ihr Auto als einen besonderen privaten Raum wahr. Sie singen dort, essen, sind geschützt vor dem Unbill der Welt (Menschen, Wetter, andere Autos) und viele bleiben nach der Ankunft noch ein bisschen sitzen, bis sie aussteigen.

                      Wenn Privatheit wegen Überforderung immer wichtiger wird, ist es natürlich noch schwerer, das Auto gegen öffentliche Verkehrsmittel einzutauschen.

                      katzentratschen@mastodon.socialK life_is@no-pony.farmL rainergb@nrw.socialR 3 Replies Last reply
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                      • megaphon@mastodon.socialM megaphon@mastodon.social

                        Eventuell schließt sich hier sogar noch ein Kreis:

                        Menschen nehmen ihr Auto als einen besonderen privaten Raum wahr. Sie singen dort, essen, sind geschützt vor dem Unbill der Welt (Menschen, Wetter, andere Autos) und viele bleiben nach der Ankunft noch ein bisschen sitzen, bis sie aussteigen.

                        Wenn Privatheit wegen Überforderung immer wichtiger wird, ist es natürlich noch schwerer, das Auto gegen öffentliche Verkehrsmittel einzutauschen.

                        katzentratschen@mastodon.socialK This user is from outside of this forum
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                        #15

                        @megaphon Ohne das in ein »bigger picture« einpassen zu wollen: Ich beobachte an mir selbst, dass mich der sich verändernde ÖPNV zunehmend überfordert: all die mangelnde Rücksichtnahme, das fehlende Benehmen. Laute Gespräche, Telefonate und Sprachnachrichten, Musik
                        oder Videos ohne Kopfhörer, Verzehr stark riechender Speisen. Von Drogen, Übergriffen, sonstiger Aggression mal ganz abgesehen: That's too much. Und das sage ich, obwohl ich Bahnfahren eigentlich liebe und Autofahren nicht.

                        megaphon@mastodon.socialM 1 Reply Last reply
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                        • megaphon@mastodon.socialM megaphon@mastodon.social

                          Eventuell schließt sich hier sogar noch ein Kreis:

                          Menschen nehmen ihr Auto als einen besonderen privaten Raum wahr. Sie singen dort, essen, sind geschützt vor dem Unbill der Welt (Menschen, Wetter, andere Autos) und viele bleiben nach der Ankunft noch ein bisschen sitzen, bis sie aussteigen.

                          Wenn Privatheit wegen Überforderung immer wichtiger wird, ist es natürlich noch schwerer, das Auto gegen öffentliche Verkehrsmittel einzutauschen.

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                          wrote last edited by
                          #16
                          @megaphon@mastodon.social Autos sind auch für Männer wichtig, weil Männer angst, oder sogar Panik davor haben, von Prostituierten angesprochen oder angefasst zu werden. Das erste mal habe ich das erlebt, als ein Arbeitskollege sich eingeladen hatte von mir nach hause gefahren zu werden. in der nähe seiner Wohnung liess ich das Auto ausrollen, als vom Beifahrersitz panische Rufe kamen weiterzufahren. 10 meter weiter fragte ich ihn dann, was denn gewesen sei? "hast du nicht gesehen? da stand einprostituierte! du kannst mich doch nicht neben einer prostituierte aussteigen lassen!" ich hatte die frau wirklich nicht bemerkt. seither habe ich gelernt: er ist kein eibzelfall.
                          frauzimt@mstdn.socialF megaphon@mastodon.socialM 2 Replies Last reply
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                          • life_is@no-pony.farmL life_is@no-pony.farm
                            @megaphon@mastodon.social Autos sind auch für Männer wichtig, weil Männer angst, oder sogar Panik davor haben, von Prostituierten angesprochen oder angefasst zu werden. Das erste mal habe ich das erlebt, als ein Arbeitskollege sich eingeladen hatte von mir nach hause gefahren zu werden. in der nähe seiner Wohnung liess ich das Auto ausrollen, als vom Beifahrersitz panische Rufe kamen weiterzufahren. 10 meter weiter fragte ich ihn dann, was denn gewesen sei? "hast du nicht gesehen? da stand einprostituierte! du kannst mich doch nicht neben einer prostituierte aussteigen lassen!" ich hatte die frau wirklich nicht bemerkt. seither habe ich gelernt: er ist kein eibzelfall.
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                            wrote last edited by
                            #17

                            @Life_is @megaphon Achgott, wie putzig! Einfach „Nein danke“ sagen und weitergehen wäre da keine Option gewesen? Im Gegensatz zu übergriffigen Männern werden Prostituierte da ja in der Regel eher nicht aggressiv.

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                              Heute finde ich es am besten, wenn ich gar kein Auto brauche. Es ergibt meistens wenig Sinn, 1000kg Auto zu bewegen, weil 70kg Mensch irgendwo hin wollen. Ganz abgesehen von gefährlich, Stau und nervig.

                              Ich verstehe aber, dass aus Gründen des Staatsversagens im Bereich Infrastruktur viele Menschen ein Auto brauchen. Da wäre es doch schön, wenn wenigstens der Verbrenner jetzt mal ganz fix Geschichte wäre.

                              *seufzt*

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                              #18

                              @megaphon Ich musste verstehen, dass ganz viele Menschen einfach ein Auto HABEN WOLLEN. Das erklärt u.a., dass der Pkw-Anteil in Münchens Verkehr seit Jahren abnimmt, der Pkw-Bestand aber zunimmt.

                              megaphon@mastodon.socialM papperlapapp@bonn.socialP 2 Replies Last reply
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                              • kaltmamsell@fnordon.deK kaltmamsell@fnordon.de

                                @megaphon Ich musste verstehen, dass ganz viele Menschen einfach ein Auto HABEN WOLLEN. Das erklärt u.a., dass der Pkw-Anteil in Münchens Verkehr seit Jahren abnimmt, der Pkw-Bestand aber zunimmt.

                                megaphon@mastodon.socialM This user is from outside of this forum
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                                #19

                                @kaltmamsell ja, das ist spannend: anfangs sagen die meisten 'aber ich BRAUCHE halt ein Auto!', und erst später kommt oft heraus, dass es weniger um Sachgründe geht und mehr um Gefühle. Verschiedenster Art.

                                Für mich ist das schwer nachzuvollziehen. Aber es ist ja wichtig zu wissen, wie man die Menschen mitnehmen muss, wenn wir eine Verkehrswende wollen.

                                Vielleicht zieht zB das Gefühl 'für meine Kinder' oder 'ich bin supermodern'.
                                (Laut gedacht)

                                megaphon@mastodon.socialM E hafensophie@norden.socialH 3 Replies Last reply
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                                  @kaltmamsell ja, das ist spannend: anfangs sagen die meisten 'aber ich BRAUCHE halt ein Auto!', und erst später kommt oft heraus, dass es weniger um Sachgründe geht und mehr um Gefühle. Verschiedenster Art.

                                  Für mich ist das schwer nachzuvollziehen. Aber es ist ja wichtig zu wissen, wie man die Menschen mitnehmen muss, wenn wir eine Verkehrswende wollen.

                                  Vielleicht zieht zB das Gefühl 'für meine Kinder' oder 'ich bin supermodern'.
                                  (Laut gedacht)

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                                  #20

                                  @kaltmamsell ich komme ja aus Nordfriesland. Da ist alles weit auseinander und oft ungemütliches Wetter. Als Teenies hatten wir Bushaltestellen als Treffpunkte oder man saß in Autos herum. Auch Disco und Dates waren oft mit abholen und im Auto sitzen verbunden (finde ich sehr gefährlich heute btw!). Das verstehe ich also.

                                  Das Gefühl, das erwachsene Menschen für ihr Auto haben, kenne ich nicht. Wir haben eine alte Rostlaube für Ausflüge und Verwandtschaftsbesuche und tanken so alle 3 Monate mal.

                                  klugscheisser@fnordon.deK 1 Reply Last reply
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                                  • life_is@no-pony.farmL life_is@no-pony.farm
                                    @megaphon@mastodon.social Autos sind auch für Männer wichtig, weil Männer angst, oder sogar Panik davor haben, von Prostituierten angesprochen oder angefasst zu werden. Das erste mal habe ich das erlebt, als ein Arbeitskollege sich eingeladen hatte von mir nach hause gefahren zu werden. in der nähe seiner Wohnung liess ich das Auto ausrollen, als vom Beifahrersitz panische Rufe kamen weiterzufahren. 10 meter weiter fragte ich ihn dann, was denn gewesen sei? "hast du nicht gesehen? da stand einprostituierte! du kannst mich doch nicht neben einer prostituierte aussteigen lassen!" ich hatte die frau wirklich nicht bemerkt. seither habe ich gelernt: er ist kein eibzelfall.
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                                    #21

                                    @Life_is was, that's a thing?!? Höre ich zum ersten Mal!

                                    life_is@no-pony.farmL 1 Reply Last reply
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                                    • katzentratschen@mastodon.socialK katzentratschen@mastodon.social

                                      @megaphon Ohne das in ein »bigger picture« einpassen zu wollen: Ich beobachte an mir selbst, dass mich der sich verändernde ÖPNV zunehmend überfordert: all die mangelnde Rücksichtnahme, das fehlende Benehmen. Laute Gespräche, Telefonate und Sprachnachrichten, Musik
                                      oder Videos ohne Kopfhörer, Verzehr stark riechender Speisen. Von Drogen, Übergriffen, sonstiger Aggression mal ganz abgesehen: That's too much. Und das sage ich, obwohl ich Bahnfahren eigentlich liebe und Autofahren nicht.

                                      megaphon@mastodon.socialM This user is from outside of this forum
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                                      #22

                                      @katzentratschen ja, das kann ich auch gut nachvollziehen.

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                                      • megaphon@mastodon.socialM megaphon@mastodon.social

                                        @kaltmamsell ich komme ja aus Nordfriesland. Da ist alles weit auseinander und oft ungemütliches Wetter. Als Teenies hatten wir Bushaltestellen als Treffpunkte oder man saß in Autos herum. Auch Disco und Dates waren oft mit abholen und im Auto sitzen verbunden (finde ich sehr gefährlich heute btw!). Das verstehe ich also.

                                        Das Gefühl, das erwachsene Menschen für ihr Auto haben, kenne ich nicht. Wir haben eine alte Rostlaube für Ausflüge und Verwandtschaftsbesuche und tanken so alle 3 Monate mal.

                                        klugscheisser@fnordon.deK This user is from outside of this forum
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                                        #23

                                        @megaphon das Gefühl ist: Selbstbestimmung (auch im Stau stehen oder erfolglose Parkplatzsuche wäre dann eine eigene Entscheidung, muss man aber nicht verstehen)
                                        und vor allem Besitztum (nur Arme fahren Bus in USA).
                                        Einziges Gefühl pro ist bei mir Privatsphäre, kann aber auch damit umgehen, in Uniform vom Dienst heim blöd angesprochen zu werden. Deshalb auch bei mir kein Auto mehr.

                                        @kaltmamsell

                                        megaphon@mastodon.socialM 1 Reply Last reply
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                                        • megaphon@mastodon.socialM megaphon@mastodon.social

                                          @kaltmamsell ja, das ist spannend: anfangs sagen die meisten 'aber ich BRAUCHE halt ein Auto!', und erst später kommt oft heraus, dass es weniger um Sachgründe geht und mehr um Gefühle. Verschiedenster Art.

                                          Für mich ist das schwer nachzuvollziehen. Aber es ist ja wichtig zu wissen, wie man die Menschen mitnehmen muss, wenn wir eine Verkehrswende wollen.

                                          Vielleicht zieht zB das Gefühl 'für meine Kinder' oder 'ich bin supermodern'.
                                          (Laut gedacht)

                                          E This user is from outside of this forum
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                                          #24

                                          @megaphon @kaltmamsell

                                          Wenn es durchgehend einen ordentlichen Radweg gäbe, würden wir viel eher ein E-Lastenrad benutzen für alle Strecken bis 15 Kilometer (also meistens).

                                          Trotzdem brauchen wir ein Auto für Transporte über längere Strecken, also so einmal die Woche. Und manchmal ist es schlicht so auf der Kurzdistanz, dass das Auto mehr transportieren kann als zwei Lastenräder, also weniger oft fahren. Auch wenn es nur drei oder vier Kilometer sind. Nichtsdestotrotz würde sich ein E-Transporter sehr schnell gegenüber dem Verbrenner rechnen. Weil bei uns 250 Kilometer einfache Entfernung schon eine Weltreise ist und die meisten Strecken unter 50 Kilometer, wäre ein E-Transporter sehr alltagstauglich.

                                          megaphon@mastodon.socialM 1 Reply Last reply
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