Die Lobbyisten, die mir vor 2 Jahren erklärten das unser Stromnetz nicht in der Lage sei Elektroautos zu verkraften sind auf einmal ganz leise wenn ich sie frage warum KI/AI Rechenzentren, die viel mehr verbraten, anscheinend kein Problem sind.
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@FriedhelmFeldmann @taschenorakel @jwildeboer Hm... hört sich ja erst einmal griffig an.
Ich sehe bei der ganzen Diskussion und möglichen Lösungsvorschlägen folgende Probleme: 1) wenige Mieter in Mfh haben einen Stellplatz, 2) viele Menschen wohnen in Großsiedlungen mit Hochhäuern o.ä., 3) viele in älteren Häusern (City oder Nachkriegsbau) mit ziemlich limitierten Steckdosen/e-Installationen, 4) zu viele Autos parken die Straßen zu (Parktourismus im Quartier).@AchimBremen
Warum müssen Wallboxen immer am Wohnort vorhanden sein um elektrisch zu fahren?
Die Mieter haben ja auch keine Zapfsäule vor ihrem Haus an der Straße stehen und sind durchaus bereit zur nächsten Tankstelle zu fahren.
Natürlich ist das komfortabel und der Strompreis an einer eigenen Wallbox günstiger.
Mit entsprechendem Ladetarif ist Strom an einer öffentlichen Ladesäule nicht teurer als Benzin oder Diesel.
@FriedhelmFeldmann @taschenorakel @jwildeboer -
@FriedhelmFeldmann Wallboxen gibt es ab 350€, bessere kosten das doppelte. Die Installation erfordert einen dreiphasige Schutzschalter im Sicherungskasten (nochmal 115€, bei den besseren Wallboxen Teil des Bundles) und ein fünfadriges Kabel, wenn man dreiphasig laden möchte. Ist, glaube ich, darstellbar für Menschen, die sich ein Auto leisten können.
@taschenorakel@mastodon.green @FriedhelmFeldmann@mastodon.social @jwildeboer@social.wildeboer.net
Plus nochmal so 250-500€ für den Elektriker und evtl kosten für das verlegen des Kabels, je m, keine Ahnung
Ganz so einfach ist das nicht.
Schön wäre das ganze mit "Mieterstrom, Solar und einer einfachen Abrechnung".
So wie ich das ganze verstanden habe ist das leider nicht so möglich.
Ich träume eh von einem Genossenschaftlichenladenetzt, an privaten Wallboxen, das würde vieles erleichtern. -
@Doomed_Daniel geht die Headline noch ein weniger polemischer bitte? @jwildeboer
@rantanlan @Doomed_Daniel @jwildeboer Ist halt auch geil das rechts Gas verbrannt wird. Gut Hitze um Turbinen anzutreiben. Und links davon Hitze in die Umwelt abgegeben wird. Was für eine Verschwendung
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@jwildeboer nicht zu vergessen, dass der Netto-Energiebedarf vermutlich sogar sinken würde.
Strom wird ja deutlich leichter gewonnen und transportiert als fossile Energie. Da entfällt dann auch einiges für die Erzeugung und den Transport zum Endverbraucher.@anton @jwildeboer Vermutlich?
Ein eAuto nutzt 80-90% der zugeführten Energie, ein Verbrenner nur 20-30% -
@taschenorakel
"Ja, Mieter haben grundsätzlich einen gesetzlichen Anspruch auf die Zustimmung zur Installation einer Wallbox an ihrem gemieteten Stellplatz"Den haben ja auch die meisten.
"Kostenfrage: Die Kosten für die Anschaffung, Installation und den eventuellen Ausbau des Zähler- oder Hausnetzes tragen in der Regel Sie als Mieter."
"Rückbaupflicht : Der Vermieter kann verlangen, dass die Wallbox bei Auszug wieder demontiert wird."
@FriedhelmFeldmann @taschenorakel @jwildeboer genau das ist das Problem.
Ich müsste hier zu meiner Garage ohne Stromanschluss gut 30m Erdkabel verlegen und einen neuen Stromanschluss schaffen.
Ich kann erahnen das das sehr teuer würde.
Bei 50€/Monat für öffentliches Laden , kann ich sehr lange und viel laden bis ich da in die Sparzone käme. -
@AchimBremen
Warum müssen Wallboxen immer am Wohnort vorhanden sein um elektrisch zu fahren?
Die Mieter haben ja auch keine Zapfsäule vor ihrem Haus an der Straße stehen und sind durchaus bereit zur nächsten Tankstelle zu fahren.
Natürlich ist das komfortabel und der Strompreis an einer eigenen Wallbox günstiger.
Mit entsprechendem Ladetarif ist Strom an einer öffentlichen Ladesäule nicht teurer als Benzin oder Diesel.
@FriedhelmFeldmann @taschenorakel @jwildeboer@dsw28 @AchimBremen @FriedhelmFeldmann @taschenorakel @jwildeboer Selbst die teuren Tarife sind billiger als die Fossilen Brennstoffe
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Ich könnte eine lange Erklärung hinterherschicken wie e-Autos aufladen eine Herausforderung ist weil die lokalen Stromnetze damit überfordert wären und es einfacher ist dicke Leitungen zu Rechenzentren zu verlegen. Aber das wäre einigermassen langweilig. Nimmt das, liebe "ja, aber" Sager

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Ja, aber... ( SCNR ) könnte man dann nicht auch ein fettes Kabel an einen relativ zentralen Ort bringen, dort einen riesigen Ladepark errichten, alles mit PV Elementen überdachen, damit man nicht in der Sonne stehen muss? Und dann auch gleich noch ein paar Läden in die Nähe stellen, damit man sich in der Zwischenzeit nicht langweilen muss?

OK, könnte man machen, aber dann versiegelt man wieder etwas "draußen", wo man dann nicht mehr ohne Auto hinkommt und ... History repeats itself.
*seufz*
Eigentlich braucht es vielleicht nur noch ein paar etwas weniger chaotisches System mit den Abrechnungen.. es nervt tierisch mit 4-5 Apps/Karten durch die Gegend fahren zu müssen, weil jeder da sein eigenes Süppchen kocht. Aber ich schweife vom Thema ab, sorry!
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@FriedhelmFeldmann Wallboxen gibt es ab 350€, bessere kosten das doppelte. Die Installation erfordert einen dreiphasige Schutzschalter im Sicherungskasten (nochmal 115€, bei den besseren Wallboxen Teil des Bundles) und ein fünfadriges Kabel, wenn man dreiphasig laden möchte. Ist, glaube ich, darstellbar für Menschen, die sich ein Auto leisten können.
@taschenorakel @FriedhelmFeldmann @jwildeboer
Das ist leider falsch. Seit 2024 muss für die Steuerbarkeit für jede neu installierte Wallbox auch eine Steuerleitung gelegt werden. Entsprechend reicht das 5-adrige Kabel nicht. Das ist genau der Grund, warum z.B. Haushalte, die bereits Drehstrom in Garage oder Carport haben, nicht einfach eine Wallbox anschließen können, sondern auch neue Kabel ziehen lassen müssen.
Dann weigern sich Elektriker in vielen Fällen, selbst gekaufte Wallboxen anzuschließen, weil sie dann angeblich keine Gewährleistung für ihre Arbeit übernehmen könnten. Kauft man eine Wallbox beim Elektriker, wird sie meistens deutlich teurer. Mit neuen Leitungen und Wallbox vom Elektriker darf man meist eher 2.000-3.500 Euro einplanen.
Für die Installation von Smartmeter und Steuerbox, um die geforderte Steuerbarkeit der Wallbox herzustellen, sehen deutsche Normen einen Mindestplatzbedarf im Verteilerschrank vor. Der ist in sehr vielen Fällen nicht vorhanden, weil es in der Vergangenheit einfach keinen Grund gab, eine so große Verteilung mit so viel Platzreserve zu bauen. Für eine vom VNB akzeptierte Wallbox wird in diesen Fällen noch eine neue Verteilung fällig. Dann kommen noch mal 3.000-5.000 Euro dazu.
In vielen Fällen ist es dann wirtschaftlicher, per Schuko-Steckdose zu laden (ggf. noch gedrosselt auf 10 oder 13 A). Der Energiebedarf für die durchschnittliche statistische Fahrleistung (ca. 7 kWh/Tag) ist auch damit in 2-3 Stunden nachgeladen. Der Ladevorgang ist dann etwas ineffizienter, aber eine Wallbox für tausende Euros wird sich niemals amortisieren.
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@FriedhelmFeldmann Keine Ironie nötig: § 554 BGB.
TL;DR: Mieter haben einen Rechtsanspruch auf eine eigene Wallbox.
WARUM WEISS DAS NIEMAND VERDAMMTE AXT!?
@taschenorakel Wir haben einen gemieteten Stellplatz … draußen … ohne Strom in der Nähe. Die wollten allein ein paar hundert Euro um herauszufinden, ob man dort technisch eine Wallbox hinstellen könnte, dann natürlich die Arbeiten, das dort zu installieren, und eine Kaution für den späteren Rückbau. Ja, *theoretisch* hätten wir ein Recht drauf, *praktisch* laden wir einstweilen lieber an öffentlichen Säulen (mit Grundgebühr für die am nächsten gelegene gar nicht soo schlimm). @FriedhelmFeldmann @jwildeboer
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@taschenorakel Wir haben einen gemieteten Stellplatz … draußen … ohne Strom in der Nähe. Die wollten allein ein paar hundert Euro um herauszufinden, ob man dort technisch eine Wallbox hinstellen könnte, dann natürlich die Arbeiten, das dort zu installieren, und eine Kaution für den späteren Rückbau. Ja, *theoretisch* hätten wir ein Recht drauf, *praktisch* laden wir einstweilen lieber an öffentlichen Säulen (mit Grundgebühr für die am nächsten gelegene gar nicht soo schlimm). @FriedhelmFeldmann @jwildeboer
@taschenorakel Auf der anderen Seite ist das Unternehmen eigentlich ganz in Ordnung. Bauen gerade im ganzen Viertel Wärmepumpen und Solaranlagen. Hoffe also noch, dass sie irgendwann eine akzeptablere Lösung für Lademöglichkeiten finden, aber als ich gefragt habe, hatten sie die definitiv noch nicht. @FriedhelmFeldmann @jwildeboer
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@FriedhelmFeldmann @taschenorakel @jwildeboer Hm... hört sich ja erst einmal griffig an.
Ich sehe bei der ganzen Diskussion und möglichen Lösungsvorschlägen folgende Probleme: 1) wenige Mieter in Mfh haben einen Stellplatz, 2) viele Menschen wohnen in Großsiedlungen mit Hochhäuern o.ä., 3) viele in älteren Häusern (City oder Nachkriegsbau) mit ziemlich limitierten Steckdosen/e-Installationen, 4) zu viele Autos parken die Straßen zu (Parktourismus im Quartier).@AchimBremen @FriedhelmFeldmann @taschenorakel @jwildeboer Man könnte ja bei der Gelegenheit mal nicht nur die technische Machbarkeit diskutieren, sondern eine etwas weitergehende konzeptionelle Änderung? Könnte ja weiterhin jedes MFH deutlich weniger Stellplätze als Parteien haben. Wenn man dann Stellplätze/ Wallboxen eh gemeinsam nutzt, kann man auch gleich Fahrzeuge gemeinsam nutzen. Dann gibt es vielleicht nicht nur einen Hausmeisterservice, sondern auch einen Mobilitätsservice für Mieter?
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@taschenorakel @FriedhelmFeldmann @jwildeboer
Das ist leider falsch. Seit 2024 muss für die Steuerbarkeit für jede neu installierte Wallbox auch eine Steuerleitung gelegt werden. Entsprechend reicht das 5-adrige Kabel nicht. Das ist genau der Grund, warum z.B. Haushalte, die bereits Drehstrom in Garage oder Carport haben, nicht einfach eine Wallbox anschließen können, sondern auch neue Kabel ziehen lassen müssen.
Dann weigern sich Elektriker in vielen Fällen, selbst gekaufte Wallboxen anzuschließen, weil sie dann angeblich keine Gewährleistung für ihre Arbeit übernehmen könnten. Kauft man eine Wallbox beim Elektriker, wird sie meistens deutlich teurer. Mit neuen Leitungen und Wallbox vom Elektriker darf man meist eher 2.000-3.500 Euro einplanen.
Für die Installation von Smartmeter und Steuerbox, um die geforderte Steuerbarkeit der Wallbox herzustellen, sehen deutsche Normen einen Mindestplatzbedarf im Verteilerschrank vor. Der ist in sehr vielen Fällen nicht vorhanden, weil es in der Vergangenheit einfach keinen Grund gab, eine so große Verteilung mit so viel Platzreserve zu bauen. Für eine vom VNB akzeptierte Wallbox wird in diesen Fällen noch eine neue Verteilung fällig. Dann kommen noch mal 3.000-5.000 Euro dazu.
In vielen Fällen ist es dann wirtschaftlicher, per Schuko-Steckdose zu laden (ggf. noch gedrosselt auf 10 oder 13 A). Der Energiebedarf für die durchschnittliche statistische Fahrleistung (ca. 7 kWh/Tag) ist auch damit in 2-3 Stunden nachgeladen. Der Ladevorgang ist dann etwas ineffizienter, aber eine Wallbox für tausende Euros wird sich niemals amortisieren.
@guido3 @taschenorakel @FriedhelmFeldmann @jwildeboer Drum fragt man in solch einem Fall extremer Bürokratie und Elektriker-Prinzipienreiterei einfach eine 16A Drehstromsteckdose “für den neuen Kärcher” an und steckt dort dann ein CEE auf Type2 - Kabel (“Portable Wallbox/ Juicebooster”) an. Man kann es sich auch unnötig kompliziert machen.
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@AchimBremen
Warum müssen Wallboxen immer am Wohnort vorhanden sein um elektrisch zu fahren?
Die Mieter haben ja auch keine Zapfsäule vor ihrem Haus an der Straße stehen und sind durchaus bereit zur nächsten Tankstelle zu fahren.
Natürlich ist das komfortabel und der Strompreis an einer eigenen Wallbox günstiger.
Mit entsprechendem Ladetarif ist Strom an einer öffentlichen Ladesäule nicht teurer als Benzin oder Diesel.
@FriedhelmFeldmann @taschenorakel @jwildeboer@dsw28 @FriedhelmFeldmann @taschenorakel @jwildeboer Wenn ich die Diskussion richtig verstanden habe, bezogen sich die Vorschläge alle auf individuelle Lademöglichkeiten seitens der Wohnenden an ihren Wohnplätzen und nicht auf öffentliche Stationen. Sog. Intelligente Bordsteine sind mir auch ein Begriff. Mal von lokalen Gehwegparkern und behördlichen Hindernissen abgesehen, gibt es zu viele PKW im öffentlichen Raum.
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Die Lobbyisten, die mir vor 2 Jahren erklärten das unser Stromnetz nicht in der Lage sei Elektroautos zu verkraften sind auf einmal ganz leise wenn ich sie frage warum KI/AI Rechenzentren, die viel mehr verbraten, anscheinend kein Problem sind. Komisch.
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@jwildeboer
Hier scheinen ja ziemlich viele Experten versammelt zu sein. Ich stelle mal meine Frage in die Runde:Ich wohne in einem neuen MFH. Der Bauträger hat am Stellplatz eine 11-kW-Wallbox installiert. Diese hängt an einem eigenen Zähler und am Lastmanagement des Hauses.
Mehrere Versorger haben mir die bestellten Autostrom-Tarife schon wieder gekündigt, weil der Netzbetreiber stur sagt, an diesem Zähler gäbe es keine steuerbare Verbrauchseinrichtung.
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