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  3. Die Lobbyisten, die mir vor 2 Jahren erklärten das unser Stromnetz nicht in der Lage sei Elektroautos zu verkraften sind auf einmal ganz leise wenn ich sie frage warum KI/AI Rechenzentren, die viel mehr verbraten, anscheinend kein Problem sind.

Die Lobbyisten, die mir vor 2 Jahren erklärten das unser Stromnetz nicht in der Lage sei Elektroautos zu verkraften sind auf einmal ganz leise wenn ich sie frage warum KI/AI Rechenzentren, die viel mehr verbraten, anscheinend kein Problem sind.

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  • rantanlan@social.tchncs.deR rantanlan@social.tchncs.de

    @Doomed_Daniel geht die Headline noch ein weniger polemischer bitte? @jwildeboer

    doomed_daniel@mastodon.gamedev.placeD This user is from outside of this forum
    doomed_daniel@mastodon.gamedev.placeD This user is from outside of this forum
    doomed_daniel@mastodon.gamedev.place
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    #26

    @rantanlan @jwildeboer
    Ja, dass dieses Wurstblatt offenbar voraussetzt dass die "KI Revolution" tatsächlich existiert und auch noch wünschenswert ist, widert mich an.

    ("offenbar" weil ich nicht weiß wie es hinter der Paywall weitergeht)

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    • anton@social.dollmaier.nameA anton@social.dollmaier.name

      @jwildeboer nicht zu vergessen, dass der Netto-Energiebedarf vermutlich sogar sinken würde.
      Strom wird ja deutlich leichter gewonnen und transportiert als fossile Energie. Da entfällt dann auch einiges für die Erzeugung und den Transport zum Endverbraucher.

      bws@social.linux.pizzaB This user is from outside of this forum
      bws@social.linux.pizzaB This user is from outside of this forum
      bws@social.linux.pizza
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      #27

      @anton @jwildeboer der teil wird bisher komplett unterschlagen.

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      • taschenorakel@mastodon.greenT taschenorakel@mastodon.green

        @FriedhelmFeldmann Wallboxen gibt es ab 350€, bessere kosten das doppelte. Die Installation erfordert einen dreiphasige Schutzschalter im Sicherungskasten (nochmal 115€, bei den besseren Wallboxen Teil des Bundles) und ein fünfadriges Kabel, wenn man dreiphasig laden möchte. Ist, glaube ich, darstellbar für Menschen, die sich ein Auto leisten können.

        @jwildeboer

        nibbs@berlin.socialN This user is from outside of this forum
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        nibbs@berlin.social
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        #28

        @taschenorakel
        Anekdotisches Echtweltbeispiel:
        MFH, mietbare Stellplätze hinter dem Haus, zusätzlich Fahrradstellplätze mit Beleuchtung. Nach meinem Dafürhalten keine Vorbereitung für Wallboxen oder ähnliches. Die eigenfinanzierte Installation einer Lademöglichkeit könnte ich anfragen, würde aber mit horrenden Kosten für Verkabelung ab Haus bis Stellplatz rechnen.

        Vielleicht mache ich das interessehalber wirklich.
        @FriedhelmFeldmann @jwildeboer

        1 Reply Last reply
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        • taschenorakel@mastodon.greenT taschenorakel@mastodon.green

          @jwildeboer Oder man erinnert sich daran, dass in nahezu jedem Haushalt ein ganzer Zoo an Elektrogeräten steht, die vergleichbare Anforderungen an das Stromnetz stellen, besonders wenn Elektroherd, Waschmaschine und Trockner (oder so) gleichzeitig laufen.

          So eine 11-kW-Wallbox ist einfach ein weiterer Drei-Phasen-Verbraucher. Dreimal 400 V, mit je 16 A abgesichert. Alles kein Hexenwerk.

          vampirdaddy@chaos.socialV This user is from outside of this forum
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          vampirdaddy@chaos.social
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          #29

          @taschenorakel
          @jwildeboer

          Für den Normalverbrauch braucht es keine Wallbox, es reicht ein Schukostecker und ein mobiles Ladegerät.
          3,6kW bringen in 10h rund 200km, selbst die kleinsten Schuko-Sparnuckel mit nur 1,8kW laden über Nacht jenseits der 100km. Das reicht für die meisten.

          Mit der kleinen Ladeleistung wird zudem der Akku weniger gestresst und hält deutlich länger.

          Installationsaufwand Eigenheim: Schukostecker, ggfs dedizierte Sicherung. Bei Miete +Schlüsselschalter +Unterzähler.

          1 Reply Last reply
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          • F friedhelmfeldmann@mastodon.social

            @taschenorakel
            "Ja, Mieter haben grundsätzlich einen gesetzlichen Anspruch auf die Zustimmung zur Installation einer Wallbox an ihrem gemieteten Stellplatz"

            Den haben ja auch die meisten.

            "Kostenfrage: Die Kosten für die Anschaffung, Installation und den eventuellen Ausbau des Zähler- oder Hausnetzes tragen in der Regel Sie als Mieter."

            "Rückbaupflicht : Der Vermieter kann verlangen, dass die Wallbox bei Auszug wieder demontiert wird."

            @jwildeboer

            achimbremen@norden.socialA This user is from outside of this forum
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            achimbremen@norden.social
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            #30

            @FriedhelmFeldmann @taschenorakel @jwildeboer Hm... hört sich ja erst einmal griffig an.
            Ich sehe bei der ganzen Diskussion und möglichen Lösungsvorschlägen folgende Probleme: 1) wenige Mieter in Mfh haben einen Stellplatz, 2) viele Menschen wohnen in Großsiedlungen mit Hochhäuern o.ä., 3) viele in älteren Häusern (City oder Nachkriegsbau) mit ziemlich limitierten Steckdosen/e-Installationen, 4) zu viele Autos parken die Straßen zu (Parktourismus im Quartier).

            dsw28@norden.socialD wfeif@mastodon.socialW 2 Replies Last reply
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            • villon@bildung.socialV villon@bildung.social

              @jwildeboer
              Das würde ja die Profite schmälern. Kommt überhaupt nicht in Frage.

              ericalaeta@ruhr.socialE This user is from outside of this forum
              ericalaeta@ruhr.socialE This user is from outside of this forum
              ericalaeta@ruhr.social
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              #31

              @villon @jwildeboer Sie halten es zwar auf, aber sie werden es nicht stoppen können. Wir werden da hin kommen, auch wenn es viel zu langsam geht.

              1 Reply Last reply
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              • achimbremen@norden.socialA achimbremen@norden.social

                @FriedhelmFeldmann @taschenorakel @jwildeboer Hm... hört sich ja erst einmal griffig an.
                Ich sehe bei der ganzen Diskussion und möglichen Lösungsvorschlägen folgende Probleme: 1) wenige Mieter in Mfh haben einen Stellplatz, 2) viele Menschen wohnen in Großsiedlungen mit Hochhäuern o.ä., 3) viele in älteren Häusern (City oder Nachkriegsbau) mit ziemlich limitierten Steckdosen/e-Installationen, 4) zu viele Autos parken die Straßen zu (Parktourismus im Quartier).

                dsw28@norden.socialD This user is from outside of this forum
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                dsw28@norden.social
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                #32

                @AchimBremen
                Warum müssen Wallboxen immer am Wohnort vorhanden sein um elektrisch zu fahren?
                Die Mieter haben ja auch keine Zapfsäule vor ihrem Haus an der Straße stehen und sind durchaus bereit zur nächsten Tankstelle zu fahren.
                Natürlich ist das komfortabel und der Strompreis an einer eigenen Wallbox günstiger.
                Mit entsprechendem Ladetarif ist Strom an einer öffentlichen Ladesäule nicht teurer als Benzin oder Diesel.
                @FriedhelmFeldmann @taschenorakel @jwildeboer

                chaosflo@23.socialC achimbremen@norden.socialA 2 Replies Last reply
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                • taschenorakel@mastodon.greenT taschenorakel@mastodon.green

                  @FriedhelmFeldmann Wallboxen gibt es ab 350€, bessere kosten das doppelte. Die Installation erfordert einen dreiphasige Schutzschalter im Sicherungskasten (nochmal 115€, bei den besseren Wallboxen Teil des Bundles) und ein fünfadriges Kabel, wenn man dreiphasig laden möchte. Ist, glaube ich, darstellbar für Menschen, die sich ein Auto leisten können.

                  @jwildeboer

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                  #33

                  @taschenorakel@mastodon.green @FriedhelmFeldmann@mastodon.social @jwildeboer@social.wildeboer.net

                  Plus nochmal so 250-500€ für den Elektriker und evtl kosten für das verlegen des Kabels, je m, keine Ahnung

                  Ganz so einfach ist das nicht.

                  Schön wäre das ganze mit "Mieterstrom, Solar und einer einfachen Abrechnung".

                  So wie ich das ganze verstanden habe ist das leider nicht so möglich.

                  Ich träume eh von einem Genossenschaftlichenladenetzt, an privaten Wallboxen, das würde vieles erleichtern.

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                  • rantanlan@social.tchncs.deR rantanlan@social.tchncs.de

                    @Doomed_Daniel geht die Headline noch ein weniger polemischer bitte? @jwildeboer

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                    #34

                    @rantanlan @Doomed_Daniel @jwildeboer Ist halt auch geil das rechts Gas verbrannt wird. Gut Hitze um Turbinen anzutreiben. Und links davon Hitze in die Umwelt abgegeben wird. Was für eine Verschwendung

                    1 Reply Last reply
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                    • anton@social.dollmaier.nameA anton@social.dollmaier.name

                      @jwildeboer nicht zu vergessen, dass der Netto-Energiebedarf vermutlich sogar sinken würde.
                      Strom wird ja deutlich leichter gewonnen und transportiert als fossile Energie. Da entfällt dann auch einiges für die Erzeugung und den Transport zum Endverbraucher.

                      tino76h@norden.socialT This user is from outside of this forum
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                      #35

                      @anton @jwildeboer Vermutlich?
                      Ein eAuto nutzt 80-90% der zugeführten Energie, ein Verbrenner nur 20-30%

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                      • F friedhelmfeldmann@mastodon.social

                        @taschenorakel
                        "Ja, Mieter haben grundsätzlich einen gesetzlichen Anspruch auf die Zustimmung zur Installation einer Wallbox an ihrem gemieteten Stellplatz"

                        Den haben ja auch die meisten.

                        "Kostenfrage: Die Kosten für die Anschaffung, Installation und den eventuellen Ausbau des Zähler- oder Hausnetzes tragen in der Regel Sie als Mieter."

                        "Rückbaupflicht : Der Vermieter kann verlangen, dass die Wallbox bei Auszug wieder demontiert wird."

                        @jwildeboer

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                        tino76h@norden.social
                        wrote last edited by
                        #36

                        @FriedhelmFeldmann @taschenorakel @jwildeboer genau das ist das Problem.
                        Ich müsste hier zu meiner Garage ohne Stromanschluss gut 30m Erdkabel verlegen und einen neuen Stromanschluss schaffen.
                        Ich kann erahnen das das sehr teuer würde.
                        Bei 50€/Monat für öffentliches Laden , kann ich sehr lange und viel laden bis ich da in die Sparzone käme.

                        1 Reply Last reply
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                        • dsw28@norden.socialD dsw28@norden.social

                          @AchimBremen
                          Warum müssen Wallboxen immer am Wohnort vorhanden sein um elektrisch zu fahren?
                          Die Mieter haben ja auch keine Zapfsäule vor ihrem Haus an der Straße stehen und sind durchaus bereit zur nächsten Tankstelle zu fahren.
                          Natürlich ist das komfortabel und der Strompreis an einer eigenen Wallbox günstiger.
                          Mit entsprechendem Ladetarif ist Strom an einer öffentlichen Ladesäule nicht teurer als Benzin oder Diesel.
                          @FriedhelmFeldmann @taschenorakel @jwildeboer

                          chaosflo@23.socialC This user is from outside of this forum
                          chaosflo@23.socialC This user is from outside of this forum
                          chaosflo@23.social
                          wrote last edited by
                          #37

                          @dsw28 @AchimBremen @FriedhelmFeldmann @taschenorakel @jwildeboer Selbst die teuren Tarife sind billiger als die Fossilen Brennstoffe

                          1 Reply Last reply
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                          • jwildeboer@social.wildeboer.netJ jwildeboer@social.wildeboer.net

                            Ich könnte eine lange Erklärung hinterherschicken wie e-Autos aufladen eine Herausforderung ist weil die lokalen Stromnetze damit überfordert wären und es einfacher ist dicke Leitungen zu Rechenzentren zu verlegen. Aber das wäre einigermassen langweilig. Nimmt das, liebe "ja, aber" Sager 😉

                            2/4

                            realmurphy@social.linux.pizzaR This user is from outside of this forum
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                            #38

                            @jwildeboer

                            Ja, aber... ( SCNR ) könnte man dann nicht auch ein fettes Kabel an einen relativ zentralen Ort bringen, dort einen riesigen Ladepark errichten, alles mit PV Elementen überdachen, damit man nicht in der Sonne stehen muss? Und dann auch gleich noch ein paar Läden in die Nähe stellen, damit man sich in der Zwischenzeit nicht langweilen muss? 😉

                            OK, könnte man machen, aber dann versiegelt man wieder etwas "draußen", wo man dann nicht mehr ohne Auto hinkommt und ... History repeats itself.

                            *seufz*

                            Eigentlich braucht es vielleicht nur noch ein paar etwas weniger chaotisches System mit den Abrechnungen.. es nervt tierisch mit 4-5 Apps/Karten durch die Gegend fahren zu müssen, weil jeder da sein eigenes Süppchen kocht. Aber ich schweife vom Thema ab, sorry!

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                            • taschenorakel@mastodon.greenT taschenorakel@mastodon.green

                              @FriedhelmFeldmann Wallboxen gibt es ab 350€, bessere kosten das doppelte. Die Installation erfordert einen dreiphasige Schutzschalter im Sicherungskasten (nochmal 115€, bei den besseren Wallboxen Teil des Bundles) und ein fünfadriges Kabel, wenn man dreiphasig laden möchte. Ist, glaube ich, darstellbar für Menschen, die sich ein Auto leisten können.

                              @jwildeboer

                              guido3@infosec.exchangeG This user is from outside of this forum
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                              #39

                              @taschenorakel @FriedhelmFeldmann @jwildeboer

                              Das ist leider falsch. Seit 2024 muss für die Steuerbarkeit für jede neu installierte Wallbox auch eine Steuerleitung gelegt werden. Entsprechend reicht das 5-adrige Kabel nicht. Das ist genau der Grund, warum z.B. Haushalte, die bereits Drehstrom in Garage oder Carport haben, nicht einfach eine Wallbox anschließen können, sondern auch neue Kabel ziehen lassen müssen.

                              Dann weigern sich Elektriker in vielen Fällen, selbst gekaufte Wallboxen anzuschließen, weil sie dann angeblich keine Gewährleistung für ihre Arbeit übernehmen könnten. Kauft man eine Wallbox beim Elektriker, wird sie meistens deutlich teurer. Mit neuen Leitungen und Wallbox vom Elektriker darf man meist eher 2.000-3.500 Euro einplanen.

                              Für die Installation von Smartmeter und Steuerbox, um die geforderte Steuerbarkeit der Wallbox herzustellen, sehen deutsche Normen einen Mindestplatzbedarf im Verteilerschrank vor. Der ist in sehr vielen Fällen nicht vorhanden, weil es in der Vergangenheit einfach keinen Grund gab, eine so große Verteilung mit so viel Platzreserve zu bauen. Für eine vom VNB akzeptierte Wallbox wird in diesen Fällen noch eine neue Verteilung fällig. Dann kommen noch mal 3.000-5.000 Euro dazu.

                              In vielen Fällen ist es dann wirtschaftlicher, per Schuko-Steckdose zu laden (ggf. noch gedrosselt auf 10 oder 13 A). Der Energiebedarf für die durchschnittliche statistische Fahrleistung (ca. 7 kWh/Tag) ist auch damit in 2-3 Stunden nachgeladen. Der Ladevorgang ist dann etwas ineffizienter, aber eine Wallbox für tausende Euros wird sich niemals amortisieren.

                              vogelchr@chaos.socialV 1 Reply Last reply
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                              • taschenorakel@mastodon.greenT taschenorakel@mastodon.green

                                @FriedhelmFeldmann Keine Ironie nötig: § 554 BGB.

                                TL;DR: Mieter haben einen Rechtsanspruch auf eine eigene Wallbox.

                                WARUM WEISS DAS NIEMAND VERDAMMTE AXT!?

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                                § 554 BGB - Einzelnorm

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                                (www.gesetze-im-internet.de)

                                @jwildeboer

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                                #40

                                @taschenorakel Wir haben einen gemieteten Stellplatz … draußen … ohne Strom in der Nähe. Die wollten allein ein paar hundert Euro um herauszufinden, ob man dort technisch eine Wallbox hinstellen könnte, dann natürlich die Arbeiten, das dort zu installieren, und eine Kaution für den späteren Rückbau. Ja, *theoretisch* hätten wir ein Recht drauf, *praktisch* laden wir einstweilen lieber an öffentlichen Säulen (mit Grundgebühr für die am nächsten gelegene gar nicht soo schlimm). @FriedhelmFeldmann @jwildeboer

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                                  @taschenorakel Wir haben einen gemieteten Stellplatz … draußen … ohne Strom in der Nähe. Die wollten allein ein paar hundert Euro um herauszufinden, ob man dort technisch eine Wallbox hinstellen könnte, dann natürlich die Arbeiten, das dort zu installieren, und eine Kaution für den späteren Rückbau. Ja, *theoretisch* hätten wir ein Recht drauf, *praktisch* laden wir einstweilen lieber an öffentlichen Säulen (mit Grundgebühr für die am nächsten gelegene gar nicht soo schlimm). @FriedhelmFeldmann @jwildeboer

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                                  #41

                                  @taschenorakel Auf der anderen Seite ist das Unternehmen eigentlich ganz in Ordnung. Bauen gerade im ganzen Viertel Wärmepumpen und Solaranlagen. Hoffe also noch, dass sie irgendwann eine akzeptablere Lösung für Lademöglichkeiten finden, aber als ich gefragt habe, hatten sie die definitiv noch nicht. @FriedhelmFeldmann @jwildeboer

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                                    @FriedhelmFeldmann @taschenorakel @jwildeboer Hm... hört sich ja erst einmal griffig an.
                                    Ich sehe bei der ganzen Diskussion und möglichen Lösungsvorschlägen folgende Probleme: 1) wenige Mieter in Mfh haben einen Stellplatz, 2) viele Menschen wohnen in Großsiedlungen mit Hochhäuern o.ä., 3) viele in älteren Häusern (City oder Nachkriegsbau) mit ziemlich limitierten Steckdosen/e-Installationen, 4) zu viele Autos parken die Straßen zu (Parktourismus im Quartier).

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                                    #42

                                    @AchimBremen @FriedhelmFeldmann @taschenorakel @jwildeboer Man könnte ja bei der Gelegenheit mal nicht nur die technische Machbarkeit diskutieren, sondern eine etwas weitergehende konzeptionelle Änderung? Könnte ja weiterhin jedes MFH deutlich weniger Stellplätze als Parteien haben. Wenn man dann Stellplätze/ Wallboxen eh gemeinsam nutzt, kann man auch gleich Fahrzeuge gemeinsam nutzen. Dann gibt es vielleicht nicht nur einen Hausmeisterservice, sondern auch einen Mobilitätsservice für Mieter?

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                                    • guido3@infosec.exchangeG guido3@infosec.exchange

                                      @taschenorakel @FriedhelmFeldmann @jwildeboer

                                      Das ist leider falsch. Seit 2024 muss für die Steuerbarkeit für jede neu installierte Wallbox auch eine Steuerleitung gelegt werden. Entsprechend reicht das 5-adrige Kabel nicht. Das ist genau der Grund, warum z.B. Haushalte, die bereits Drehstrom in Garage oder Carport haben, nicht einfach eine Wallbox anschließen können, sondern auch neue Kabel ziehen lassen müssen.

                                      Dann weigern sich Elektriker in vielen Fällen, selbst gekaufte Wallboxen anzuschließen, weil sie dann angeblich keine Gewährleistung für ihre Arbeit übernehmen könnten. Kauft man eine Wallbox beim Elektriker, wird sie meistens deutlich teurer. Mit neuen Leitungen und Wallbox vom Elektriker darf man meist eher 2.000-3.500 Euro einplanen.

                                      Für die Installation von Smartmeter und Steuerbox, um die geforderte Steuerbarkeit der Wallbox herzustellen, sehen deutsche Normen einen Mindestplatzbedarf im Verteilerschrank vor. Der ist in sehr vielen Fällen nicht vorhanden, weil es in der Vergangenheit einfach keinen Grund gab, eine so große Verteilung mit so viel Platzreserve zu bauen. Für eine vom VNB akzeptierte Wallbox wird in diesen Fällen noch eine neue Verteilung fällig. Dann kommen noch mal 3.000-5.000 Euro dazu.

                                      In vielen Fällen ist es dann wirtschaftlicher, per Schuko-Steckdose zu laden (ggf. noch gedrosselt auf 10 oder 13 A). Der Energiebedarf für die durchschnittliche statistische Fahrleistung (ca. 7 kWh/Tag) ist auch damit in 2-3 Stunden nachgeladen. Der Ladevorgang ist dann etwas ineffizienter, aber eine Wallbox für tausende Euros wird sich niemals amortisieren.

                                      vogelchr@chaos.socialV This user is from outside of this forum
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                                      #43

                                      @guido3 @taschenorakel @FriedhelmFeldmann @jwildeboer Drum fragt man in solch einem Fall extremer Bürokratie und Elektriker-Prinzipienreiterei einfach eine 16A Drehstromsteckdose “für den neuen Kärcher” an und steckt dort dann ein CEE auf Type2 - Kabel (“Portable Wallbox/ Juicebooster”) an. Man kann es sich auch unnötig kompliziert machen.

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                                      • dsw28@norden.socialD dsw28@norden.social

                                        @AchimBremen
                                        Warum müssen Wallboxen immer am Wohnort vorhanden sein um elektrisch zu fahren?
                                        Die Mieter haben ja auch keine Zapfsäule vor ihrem Haus an der Straße stehen und sind durchaus bereit zur nächsten Tankstelle zu fahren.
                                        Natürlich ist das komfortabel und der Strompreis an einer eigenen Wallbox günstiger.
                                        Mit entsprechendem Ladetarif ist Strom an einer öffentlichen Ladesäule nicht teurer als Benzin oder Diesel.
                                        @FriedhelmFeldmann @taschenorakel @jwildeboer

                                        achimbremen@norden.socialA This user is from outside of this forum
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                                        #44

                                        @dsw28 @FriedhelmFeldmann @taschenorakel @jwildeboer Wenn ich die Diskussion richtig verstanden habe, bezogen sich die Vorschläge alle auf individuelle Lademöglichkeiten seitens der Wohnenden an ihren Wohnplätzen und nicht auf öffentliche Stationen. Sog. Intelligente Bordsteine sind mir auch ein Begriff. Mal von lokalen Gehwegparkern und behördlichen Hindernissen abgesehen, gibt es zu viele PKW im öffentlichen Raum.

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                                        • jwildeboer@social.wildeboer.netJ jwildeboer@social.wildeboer.net

                                          Die Lobbyisten, die mir vor 2 Jahren erklärten das unser Stromnetz nicht in der Lage sei Elektroautos zu verkraften sind auf einmal ganz leise wenn ich sie frage warum KI/AI Rechenzentren, die viel mehr verbraten, anscheinend kein Problem sind. Komisch.

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                                          robertdahlem@mastodon.socialR This user is from outside of this forum
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                                          #45

                                          @jwildeboer
                                          Hier scheinen ja ziemlich viele Experten versammelt zu sein. Ich stelle mal meine Frage in die Runde:

                                          Ich wohne in einem neuen MFH. Der Bauträger hat am Stellplatz eine 11-kW-Wallbox installiert. Diese hängt an einem eigenen Zähler und am Lastmanagement des Hauses.

                                          Mehrere Versorger haben mir die bestellten Autostrom-Tarife schon wieder gekündigt, weil der Netzbetreiber stur sagt, an diesem Zähler gäbe es keine steuerbare Verbrauchseinrichtung.

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