Langzeit-Batteriespeicher können Versorgungssicherheit günstiger als Gaskraftwerke gewährleisten.
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@pink161 genau das. Mit Batteriespeichern an der richtigen Stelle und der passenden Steuerung kann man auch aus den alten Leitungen durch Streckung der Spitzen noch so einiges an Übertragungskapazität rausholen, ein bisschen so wie bei DSL auf alten Kupferleitungen.
Zusätzlich helfen auch dezentrale Speicher beim Endverbraucher, ob nun mit eigener PV oder nicht, die Netze zu entlasten.
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@grimm Ich persönlich wäre ja ein Fan davon, in die Sockel der Windräder kleinere dezentrale Speicherbatterien einzubauen. Die Technik dürfte ja inzwischen kompakt genug sein. Und ich liebe nun mal dezentrale Edge-Architekturen, alleine wegen ihrer Resilienz.
Ich habe aber noch nirgendwo gesehen, dass jemand darüber eine Wirtschaftlichkeitsberechnung angestellt hat.
@M_E_ST @grimm das gibt es bereits und auch nicht erst seit kurzem. Habe vor nun wahrscheinlich so 10 Jahren mal ein YouTube-Video darüber gesehen.
Viel wichtiger gerade bei Windkraft wäre aber eigentlich, diese (deutlich!) dezentraler zu errichten. Das spart sowohl Netzkapazitäten, als auch eine Menge Stromspeicher ein.
Stand jetzt ist die deutsche Stromversorgung aber stark zentralisiert, daher gehören Großspeicher zuerst an die bereits überlasteten Netzknoten und an PV mit Eigenverbrauch.
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@grimm Es bräuchte halt eine Strategie für Gaskraftwerke, die den Bedarf minimiert, aber deckt, wobei statt Fossilgas neben dem perspektivischen Wasserstoff auch Biogasanlagen in Frage kämen, plus verstärkte Kopplung mit Skandinavien und Spanien zu beidseits attraktiven Bedingungen. Ohne diese Komponenten wird man nicht auskommen, weil es unbezahlbar wäre, Batteriespeicher für eine mehrtägige Dunkelflaute vorzuhalten. Leider setzt Reiche auf Fossil-Maximierung – fahrlässig.
@christianschwaegerl auch mehrtägig ist noch (lange) kein "Langzeitspeicher", just sayin'.
Aktuell deutet jedoch auch alles darauf hin, dass die Energiewende auch ohne Langzeitspeicher auskäme.
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@christianschwaegerl @grimm
Biogasanlagen laufen bisher 24/7 durch. Wie ein Atomkraftwerk.
Mich wundert, dass man die noch nicht netzdienlich einsetzt.@werdenfels 24/7 durchlaufen ist auch kaum besser, als der schwankende Ertrag von Erneuerbaren. Entweder ist das betreffende Kraftwerk flexibel steuerbar (Kernkraft ist das z.B. nicht), oder in beiden Fällen werden Stromspeicher oder Spitzenlastkraftwerke benötigt
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Selbst wenn (!) wir ein paar Mal wirklich erleben sollten, dass das Netz zusammenbricht oder wir großflächige Stromausfälle haben, werden wir doch dadurch erfahren, was konkret gefehlt hat.
Vielleicht können wir auch mal darüber sprechen, ob die Welt wirklich unter geht wenn ein paar Mal die KritIS mit Notstrom versorgt wird.
Die blöden Weltraum-Raketen sind auch duzende Male explodiert, ehe sie es nicht mehr taten.
@guy_bockamp @grimm sehe ich kritischer. 1. werden dadurch menschen sterben, 2. nimmst du an dass darauf rational reagiert wird und nicht "seht her! Und die einzige lösung die es gib bis gas, öl und atom! Haben wir doch immer schon gesagt und die grünen spinner wolltens nicht hören."
Glaubst du echt mit ner bildzeitung im land stehen die chancen hoch, dass das so ablaufen wird wie von dir beschrieben?
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@werdenfels 24/7 durchlaufen ist auch kaum besser, als der schwankende Ertrag von Erneuerbaren. Entweder ist das betreffende Kraftwerk flexibel steuerbar (Kernkraft ist das z.B. nicht), oder in beiden Fällen werden Stromspeicher oder Spitzenlastkraftwerke benötigt
@hannes99 @christianschwaegerl @grimm
Ich verstehe die Antwort nicht.
Meine Idee ist, Biogasanlagen dazu zu nutzen, den schwankenden Ertrag von Sonne und Wind auszugleichen, anstatt sie konstant durchlaufen zu lassen. -
@christianschwaegerl auch mehrtägig ist noch (lange) kein "Langzeitspeicher", just sayin'.
Aktuell deutet jedoch auch alles darauf hin, dass die Energiewende auch ohne Langzeitspeicher auskäme.
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@grimm
Mal eine blöde Frage: Ist es eigentlich wichtig, wo diese Kapazität steht? Oder braucht man eine gewisse Nähe der Kapazität zu dem Ort, wo gerade als 18h Kapazität abgerufen werden?
Und falls ja, ist das ein reines Netzausbauthema? -
@Moss_the_TeXie @joerney @grimm So ein Gaskraftwerk hat eine Mindestgröße, Batteriespeicher natürlich auch, aber eine viel kleinere.
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@guy_bockamp @grimm sehe ich kritischer. 1. werden dadurch menschen sterben, 2. nimmst du an dass darauf rational reagiert wird und nicht "seht her! Und die einzige lösung die es gib bis gas, öl und atom! Haben wir doch immer schon gesagt und die grünen spinner wolltens nicht hören."
Glaubst du echt mit ner bildzeitung im land stehen die chancen hoch, dass das so ablaufen wird wie von dir beschrieben?
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Langzeit-Batteriespeicher können Versorgungssicherheit günstiger als Gaskraftwerke gewährleisten.
Studie: Langzeit-Batteriespeicher können günstiger als Gaskraftwerke zur Versorgungssicherheit beitragen
LCP Delta hat in einer Studie analysiert, welchen Beitrag Langzeit-Batteriespeicher innerhalb der Kapazitätsausschreibungen zur Versorgungssicherheit leisten können. Dabei geht es auch um den wirtschaftlichen Vergleich mit Gaskraftwerken und letztendlich die entstehenden Kosten für die Allgemeinheit. Es geht den Autoren jedoch explizit nicht darum, komplett auf neue Gaskraftwerke zu verzichten.
pv magazine Deutschland (www.pv-magazine.de)
@grimm Bei der ganzen Diskussion um Geld darf nicht vergessen werden, jeder € der in eine Gaslieferung fließt ist ein paar Tage später auf Nimmerwiedersehn wortwörtlich verbrannt, jeder € der in einen Batteriespeicher investiert wird spart noch in Jahrzehnten Geld.
Ich fürchte das genau das der Grund für das erratische Verhalten der Fossilisten ist: Permanentes Einkommen! Im Gegensatz dazu gehen Batteriehersteller nach ein paar Jahren Wachstum, sobald ein Platteau erreicht ist, pleite. -
@guy_bockamp @grimm stimmt auch wieder, aber das eine ist ja eher aktiv und kann mit einem einzigen event in verbindung gebracht werden "blackout" und das andere passiv, durch ausbleiben. Und menschen sind bereit uuuunglaubliche riesige passive risiken einzugehen, aber nur gering aktive. Hab dazu mal einen sehr sehr guten längeren podcast mit diesem typen gehört, finde ihn leider nichtmehr aber hier ein video (ungesehen, sorry) https://m.youtube.com/watch?v=ank0BF90dlI
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@hannes99 @christianschwaegerl @grimm
Ich verstehe die Antwort nicht.
Meine Idee ist, Biogasanlagen dazu zu nutzen, den schwankenden Ertrag von Sonne und Wind auszugleichen, anstatt sie konstant durchlaufen zu lassen.@werdenfels dann hatte ich das "bisher" überlesen

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Das Wirtschaftsministerium sucht trotzdem nach Wegen, die 10-GW-Ausschreibung komplett für Gaskraftwerke zu reservieren. Dabei zeigt die Studie: Speicher sind nicht nur günstiger für Verbraucher, sondern auch flexibler fürs Stromsystem.
@grimm Was kann man von #GasKathie schon erwarten? Jedenfalls nichts Nachhaltiges.
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@pink161 genau das. Mit Batteriespeichern an der richtigen Stelle und der passenden Steuerung kann man auch aus den alten Leitungen durch Streckung der Spitzen noch so einiges an Übertragungskapazität rausholen, ein bisschen so wie bei DSL auf alten Kupferleitungen.
Zusätzlich helfen auch dezentrale Speicher beim Endverbraucher, ob nun mit eigener PV oder nicht, die Netze zu entlasten.
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@christianschwaegerl ist natürlich Definitionssache und ja, auch 14 Tage sind mit Akkus nicht wirtschaftlich darstellbar. Die vom OP "Langzeit" genannten max. 23h aber durchaus.
Bei Saisonspeichern denke ich eher an ±180 Tage.
Und im krassen Kontrast dazu, wenngleich nicht allgemeingültig: mein PV-Akku ist mit 3 kWh (bislang nie erweitert) nur in etwa so groß, wie an guten Dezember-Tagen runterkommt. Und ich bin damit de facto Offgrid. 24/7/365. Eine große Rolle spielt die Steuerung.
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@christianschwaegerl ist natürlich Definitionssache und ja, auch 14 Tage sind mit Akkus nicht wirtschaftlich darstellbar. Die vom OP "Langzeit" genannten max. 23h aber durchaus.
Bei Saisonspeichern denke ich eher an ±180 Tage.
Und im krassen Kontrast dazu, wenngleich nicht allgemeingültig: mein PV-Akku ist mit 3 kWh (bislang nie erweitert) nur in etwa so groß, wie an guten Dezember-Tagen runterkommt. Und ich bin damit de facto Offgrid. 24/7/365. Eine große Rolle spielt die Steuerung.
@christianschwaegerl würde man nun auch beim öffentlichen Stromnetz und bei den Verbrauchern stärker auf:
- Dezentralisierung
- Intelligente(re) Verbrauchsteuerung
- (Mehr) Sektorenkopplung
- "Schlechtwetterreserven" (Overpaneling bei PV)
- Ost-West und "Winter-PV" (vertikale Anlagen jeder Art)setzen, dann wären die maximal zu überbrückenden Zeiträume bereits deutlich reduziert und Batteriespeicher wären besser ausgelastet (Volllastzyklen p.a.) und damit auch wirtschaftlicher.
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@grimm Bei der ganzen Diskussion um Geld darf nicht vergessen werden, jeder € der in eine Gaslieferung fließt ist ein paar Tage später auf Nimmerwiedersehn wortwörtlich verbrannt, jeder € der in einen Batteriespeicher investiert wird spart noch in Jahrzehnten Geld.
Ich fürchte das genau das der Grund für das erratische Verhalten der Fossilisten ist: Permanentes Einkommen! Im Gegensatz dazu gehen Batteriehersteller nach ein paar Jahren Wachstum, sobald ein Platteau erreicht ist, pleite.@agitatra PV-Akkus halten etwa 10 bis 20 Jahre und müssen dann (vorzugsweise recycelt) erneuert werden. Ein bisschen so wie bei Autos, 20 Jahre Produktion entsprechen dort etwa dem heutigen Kfz-Bestand.
Ja, mit fossilen Energieträgern lässt sich zwar kurzfristig mehr Geld verdienen, in ein paar Jahrzehnten allerdings bereits fast gar keins mehr.
