Angesichts der explodierenden Spritpreise wird es höchste Zeit für den einzigen Tankrabatt, der in 🇩🇪 je funktioniert hat: Das 9 Euro Ticket.
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Angesichts der explodierenden Spritpreise wird es höchste Zeit für den einzigen Tankrabatt, der in
je funktioniert hat: Das 9 Euro Ticket. Die Bilanz ist phänomenal: In nur drei Monaten hat es 1,8 Mio. Tonnen CO2 eingespart, in 23 von 26 untersuchten Städten den Stau reduziert, höhere Umsätze fürs Gewerbe gebracht, weder Ölkonzerne und Diktatoren finanziert und rund 30 Mio. Menschen zu 100% entlastet.
Höchste Zeit, dass das Ticket in unsicheren Zeiten wie diesen wieder reaktiviert wird


@Perowinger94@mastodon.social
Stimmt. Ist ein Erfolgskonzept. Für die Stadt. Auf dem Land hilft dir das nur nichts, wenn die Öffentlichen kaum fahren und noch weniger aufeinander abgestimmt sind. -
@Perowinger94@mastodon.social UND es entlastet auch die Autofahrer, indem es die Nachfrage an Benzin senkt.
Was gibt es daran nicht zu mögen, selbst wenn man der CSU angehört?@divVerent @Perowinger94 Man könnte ohne weiteres fett #NeunEuroTicket auf ein Wahlplakat drucken - sonst nichts. Man würde genau die abholen, die man möchte. #verkehrswende #nachhaltigkeit
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@Perowinger94@mastodon.social UND es entlastet auch die Autofahrer, indem es die Nachfrage an Benzin senkt.
Was gibt es daran nicht zu mögen, selbst wenn man der CSU angehört?@divVerent @Perowinger94 Und der Stau! Seit Jahrzehnten verspricht die Union, den Stau zu beseitigen, und das 9€-Ticket tut das!
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@Nephele
Existenz? Leben? Geburt? Älter werden? Dazulernen? Hilfe geben? Nächstenliebe? Mitgefühl? Hilfe annehmen? In DE geboren zu sein? Westliche Privilegien? Umweltbewusstsein? Ohana? Liebe? Geduld? Denken? Fühlen? Atmen? Sich selbst finden? usw…
Kostet alles kein Geld, ist viel mit Glück verbunden und
hat keinen Wert für dich?@Mike_G_Hyrm @Nephele @Saupreiss @kkarhan @Perowinger94
Wie ihr vielleicht wisst läuft in Deutschland seit 2020 ein "Experiment" bei dem ca 100 000 Menschen umsonst den DB Fernverkehr nutzen dürfen.
Auch wenn die seit dem deutlich häufiger auffallen (womit man so oder so halten kann), habe ich nichts von Missbrauch gehört.
Es ist eigentlich erstaunlich wie still es darum ist (ich habe keinen einzigen Presseartikel dazu gefunden
)Ich glaube Menschen die ununterbrochen von A nach B fahren sind eine extrem kleiner Anteil.
Und die Transportkosten einer einzelnen Person sind im Zug marginal -
@Saupreiss @Mike_G_Hyrm @Perowinger94 ja nur ist es unrealistisch.
Selbst in Japan pendeln Leute nicht täglich von Tokio nach Osaka bzw. umgekehrt!
@kkarhan @Saupreiss @Mike_G_Hyrm @Perowinger94 In Frankreich gibt es dank TGV durchaus Fernpendler, die mehrere 100 km am Tag fahren, und die Ticketpreise sowie Zugfrequenzen geben das auch her.
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@Mike_G_Hyrm @Nephele @Saupreiss @kkarhan @Perowinger94
Wie ihr vielleicht wisst läuft in Deutschland seit 2020 ein "Experiment" bei dem ca 100 000 Menschen umsonst den DB Fernverkehr nutzen dürfen.
Auch wenn die seit dem deutlich häufiger auffallen (womit man so oder so halten kann), habe ich nichts von Missbrauch gehört.
Es ist eigentlich erstaunlich wie still es darum ist (ich habe keinen einzigen Presseartikel dazu gefunden
)Ich glaube Menschen die ununterbrochen von A nach B fahren sind eine extrem kleiner Anteil.
Und die Transportkosten einer einzelnen Person sind im Zug marginal@realn2s
Superspannend und ist an mir bis Dato völlig vorbeigefahren
Mahalo
@Nephele @Saupreiss @kkarhan @Perowinger94 -
@Mike_G_Hyrm @Nephele @Saupreiss @kkarhan @Perowinger94
Wie ihr vielleicht wisst läuft in Deutschland seit 2020 ein "Experiment" bei dem ca 100 000 Menschen umsonst den DB Fernverkehr nutzen dürfen.
Auch wenn die seit dem deutlich häufiger auffallen (womit man so oder so halten kann), habe ich nichts von Missbrauch gehört.
Es ist eigentlich erstaunlich wie still es darum ist (ich habe keinen einzigen Presseartikel dazu gefunden
)Ich glaube Menschen die ununterbrochen von A nach B fahren sind eine extrem kleiner Anteil.
Und die Transportkosten einer einzelnen Person sind im Zug marginal@Mike_G_Hyrm @Nephele @Saupreiss @kkarhan @Perowinger94
Noch Mal eine Ergänzung
Die Aussage "was nicht kostet ist nichts wert" ist meiner Meinung nach eine Binsenweisheit, die viel zu selten hinterfragt wird.
In gewisser Hinsicht ist sie ja ein Spezialfall der Tragik der Allmende (Tragedy of the Commons)
Und die ist kein "Naturgesetz" sondern ist eher ein Gedankenspiel
https://aeon.co/essays/the-tragedy-of-the-commons-is-a-false-and-dangerous-myth -
Grundlage für alle, die in der Lage sind den ÖPNV zu nutzen und sich bei einer anstehenden Wahl noch nicht entschieden haben.
#CxU ist nicht wählbar?
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@Mike_G_Hyrm @Saupreiss @kkarhan @Perowinger94 wenn dinge nichts kosten, misst man ihnen auch keinen Wert zu.
Ich bin mal mit dem ice 4 h wo hin gefahren und dann mit dticket 8 h zurück. Das ist ein signifikanter Unterschied und das sollte auch entsprechenden Wert haben.Gerne mehr Subventionen für Sparpreis Tickets, für junge Leute, für Bahncards. Aber Fernverkehr verhält sich zu ÖPNV wie Sekt zu Grundnahrungsmitteln. Ist ab und zu angebracht, aber eben ein Luxus.
Tendenziell ja, allerdings wirst Du Dir jetzt vermutlich die komplette Kritik am Kapitalismus eintreten.
Ich würde da mal einen Schritt zurück gehen: Geld ist erstmal ein Mittel zur Ressourcenalokation. Es verbraucht etwa mehr Ressourcen, Freitag abends von Berlin in die Zivilisation fahren zu wollen (vorhalten von Kapazitäten, die außerhalb des Spitzenbedarfs nicht benötigt werden). Das darf was kosten.
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Beim #9EuroTicket gehe ich ja durchaus mit, bzw. bin was radikaler: Das kann man durchaus ähnlich des Rundfunkbeitrags verpflichtend für alle machen und spart damit direkt noch die Kontrollkosten ein. Ist eh gesünder für Zugbegleitende.... Oder KFZ-Steuer nur noch in Verbindung mit 9€-Ticket.
Wir reden hier aber vom höhenwertigen Fernverkehr.
@Saupreiss @kkarhan @Mike_G_Hyrm @Perowinger94 Genau so. Von mir aus auch 365,- € für Jeden, der/die hier lebt.
Ein Problem, das ich sehe und das damals beim 9€ Ticket beobachtbar war: die Infrastruktur wird kollabieren weil schlecht ausgebaut. Die SBahnen sind bei uns in Stuttgart zeitweise so voll, dass es keinen Spaß mehr macht. Ohne 9€ Ticket wohlgemerkt.
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@Mike_G_Hyrm @Nephele @Saupreiss @kkarhan @Perowinger94
Noch Mal eine Ergänzung
Die Aussage "was nicht kostet ist nichts wert" ist meiner Meinung nach eine Binsenweisheit, die viel zu selten hinterfragt wird.
In gewisser Hinsicht ist sie ja ein Spezialfall der Tragik der Allmende (Tragedy of the Commons)
Und die ist kein "Naturgesetz" sondern ist eher ein Gedankenspiel
https://aeon.co/essays/the-tragedy-of-the-commons-is-a-false-and-dangerous-myth@realn2s @Mike_G_Hyrm @Saupreiss @kkarhan @Perowinger94
Wenn du jederzeit n Auto vor der Tür stehen hast, was du benutzen kannst, aber nicht bezahlen musst, wirst du es öfter benutzen als sein müsste, weil die Leistung die du bekommst, als Selbstverständlichkeit betrachtet wird.
Wenn etwas einen Preis hat, findet eine Abwägung über die Angemessenheit statt. Wenn ich jedes Mal 5 Euro zahlen muss, um mit dem Auto zum Bäcker zu fahren, dann nehm ich vielleicht ab und zu das Fahrrad. -
@Nephele
Existenz? Leben? Geburt? Älter werden? Dazulernen? Hilfe geben? Nächstenliebe? Mitgefühl? Hilfe annehmen? In DE geboren zu sein? Westliche Privilegien? Umweltbewusstsein? Ohana? Liebe? Geduld? Denken? Fühlen? Atmen? Sich selbst finden? usw…
Kostet alles kein Geld, ist viel mit Glück verbunden und
hat keinen Wert für dich?@Mike_G_Hyrm @Saupreiss @kkarhan @Perowinger94 verbraucht irgendwas dieser Dinge Ressourcen/Arbeit anderer?
Ich finde, dass sobald das der Fall ist, man immer eine Abwägung über die Angemessenheit machen sollte. Das gehört zb auch zum Umweltbewusstsein dazu...
Und ein Preis, auch ein kleiner Preis, trägt dazu bei, dass diese reflektion stattfindet. Den Preis wegzulassen, sollte mit einer besonderen Notwendigkeit begründet werden. Diese sehe ich im Fernverkehr nicht gegeben. -
Genau diese Denke, führt meiner Meinung dazu, dass monetär reiche Personen in unserer Gesellschaft eher so bewundert und monetär arme Menschen tendenziell so verachtet behandelt werden und das unabhängig davon, ob geldreiche Personen geerbt oder es sich selbst erwirtschaftet haben.
Und Grundnahrungsmittel sollten meiner Meinung nach zumindest steuerfrei oder Steuer befreiter sein.
@Mike_G_Hyrm @Saupreiss @kkarhan @Perowinger94
Das sehe ich auch so. Aber du merkst, keiner von uns würde dasselbe für Sekt fordern.
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@realn2s @Mike_G_Hyrm @Saupreiss @kkarhan @Perowinger94
Wenn du jederzeit n Auto vor der Tür stehen hast, was du benutzen kannst, aber nicht bezahlen musst, wirst du es öfter benutzen als sein müsste, weil die Leistung die du bekommst, als Selbstverständlichkeit betrachtet wird.
Wenn etwas einen Preis hat, findet eine Abwägung über die Angemessenheit statt. Wenn ich jedes Mal 5 Euro zahlen muss, um mit dem Auto zum Bäcker zu fahren, dann nehm ich vielleicht ab und zu das Fahrrad.@Nephele
Tax the RichDenn viele armutsbetroffene können kein eigenes Auto bezahlen, geschweige denn den Unterhalt, Reparatur oder Unterhaltung. Deswegen Öffis frei (Nah und fern). Denn die Rich People fahren selten Öffis, würde ich jetzt mal unterstellen und würden auch für ein Vielfaches zum Bäcker mit ihren Luxuswägelchen kutschieren. Denen ist das völlig egal.
@realn2s @Saupreiss @kkarhan @Perowinger94 -
@Mike_G_Hyrm @Saupreiss @kkarhan @Perowinger94
Das sehe ich auch so. Aber du merkst, keiner von uns würde dasselbe für Sekt fordern.
@Nephele
Alhohol mit Mobilität so zu verknüpfen, finde ich schwierig. Ich finde es aber schön, dass wir sprechen und zuhören
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@Mike_G_Hyrm @Saupreiss @kkarhan @Perowinger94 verbraucht irgendwas dieser Dinge Ressourcen/Arbeit anderer?
Ich finde, dass sobald das der Fall ist, man immer eine Abwägung über die Angemessenheit machen sollte. Das gehört zb auch zum Umweltbewusstsein dazu...
Und ein Preis, auch ein kleiner Preis, trägt dazu bei, dass diese reflektion stattfindet. Den Preis wegzulassen, sollte mit einer besonderen Notwendigkeit begründet werden. Diese sehe ich im Fernverkehr nicht gegeben.@Nephele
Ich sehe allein schon die Notwendigkeit in der Gesellschaftsgerechtigkeit. Rich People fliegen oder düsen in ihren Limos überall dorthin (& ich bleibe jetzt gedanklich in DE), haben die Freiheit, nutzen ihr Kapital & das im Endeffekt auf Kosten der restlichen 90% Das würden sie auch weiterhin tun, auch wenn die Öffis (Nah+Fern) frei nutzbar wären. Ich finde das nicht gerecht & nicht fair.
@Saupreiss @kkarhan @Perowinger94 -
@realn2s
Superspannend und ist an mir bis Dato völlig vorbeigefahren
Mahalo
@Nephele @Saupreiss @kkarhan @Perowinger94@Mike_G_Hyrm @realn2s @Saupreiss @kkarhan @Perowinger94
Bei dem Projekt handelt es sich nicht um kostenlosen Fernverkehr, sondern um die vollständige Übernahme der Ticketkosten (ja, man muss trotzdem ein Ticket kaufen) durch den Arbeitgeber. Dürften inzwischen sogar über 100 Mio. Euro jährlich an Ticketkosten sein, die die Bundeswehr aus ihren eigenen Geldern bezahlt. Das ist vom Einnahmenmechanismus komplett anders als beim D-Ticket.
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@Mike_G_Hyrm @Saupreiss @kkarhan @Perowinger94 verbraucht irgendwas dieser Dinge Ressourcen/Arbeit anderer?
Ich finde, dass sobald das der Fall ist, man immer eine Abwägung über die Angemessenheit machen sollte. Das gehört zb auch zum Umweltbewusstsein dazu...
Und ein Preis, auch ein kleiner Preis, trägt dazu bei, dass diese reflektion stattfindet. Den Preis wegzulassen, sollte mit einer besonderen Notwendigkeit begründet werden. Diese sehe ich im Fernverkehr nicht gegeben.Sind Dinge, die Ressourcen (Stahl, Stein, usw) und die von Menschen geschaffen werden, wertvoller als ein Baum, Gras, eine Libelle, ein Schaf?
Was ist dann Kunst?
Wert wird von uns völlig individuell definiert, völlig subjektiv und machmal für den einzelnen völlig unverständlich. Gib einem Menschen einen Klumpen Gold, der gesättigte wird ihn hüten wie sein Augapfel, doch was würde der dürstende damit tun? -
@Mike_G_Hyrm @realn2s @Saupreiss @kkarhan @Perowinger94
Bei dem Projekt handelt es sich nicht um kostenlosen Fernverkehr, sondern um die vollständige Übernahme der Ticketkosten (ja, man muss trotzdem ein Ticket kaufen) durch den Arbeitgeber. Dürften inzwischen sogar über 100 Mio. Euro jährlich an Ticketkosten sein, die die Bundeswehr aus ihren eigenen Geldern bezahlt. Das ist vom Einnahmenmechanismus komplett anders als beim D-Ticket.
Für diejenigen, die es nutzen können, bleibt es am Ende kostenlos, auch wenn ein wenig zeitlicher Aufwand betrieben werden muss.
Und wird durch Steuern bezahlt (reinvestiert in die Motivation und Zufriedenheit der Truppe) -
@Nephele
PS: Rein ökonomisch betrachtet, ist deine Aussage auch mit einer gewissen Ironie behaftet und bringt mich ebenfalls zum schmunzeln. Denn welchen Wert hat Geld, wie und voraus entsteht unser Geld? Oha & Ojemine … direkt aus dem Nichts.
Sorry, musste jetzt raus
Natürlich verstehe ich worauf du hinaus möchtest, doch vielleicht gibt es da doch mehr Facetten, als lediglich Geldwert?@Mike_G_Hyrm @Saupreiss @kkarhan @Perowinger94 geld entsteht aus Aufwand, den Leute betreiben für andere. Letztendlich haben wir eine Tauschwirtschaft, und geld ist ein universales Tauschmittel. Sehe da keinen Widerspruch.