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Mit dem E-Lastwagen durch EuropaAbschied vom Öltimer

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  • holgerpieta@digitalcourage.socialH holgerpieta@digitalcourage.social

    @twe @Saupreiss @BlumeEvolution Im Moment wäre es hilfreicher, die Produktion von e-LKW zu subventionieren als den Kauf. Es ist aktuell gar nicht möglich, den Umstieg zu beschleunigen, weil alle produzieren e-LKW schon längst verkauft sind. Wenn man aktuell einen e-LKW bestellt, bekommt man den frühestens 2027. Die Hersteller sind völlig ausgebucht.

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    #15

    @HolgerPieta @Saupreiss @BlumeEvolution
    Und höhere Preise sorgen auch dafür, dass Produktionskapazitäten schneller ausgebaut werden - das ist der Sinn hinter einer Marktwirtschaft.

    Aber ja, die Umrüstung von Verbrenner Lkw Produktion auf Elektro zu fördern kann wirklich helfen mehr e LKWs in den Markt zu bekommen, weil man den Preis der e LKWs bei hoher Nachfrage senkt.

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    • twe@ohai.socialT twe@ohai.social

      @Saupreiss @BlumeEvolution
      Naja, wenn es sich mit einer Finanzierung von 6% rechnet, dann geht ein Spediteur zu seiner Hausbank und oder Fahrzeughersteller und bekommt eine Finanzierung mit 4%.

      Je teurer der Diesel ist, desto höher ist der Zins zu dem es sich rechnet, den teuren e LKW zu finanzieren. Die Finanzierungskosten inkl Zinsen sind in den TCO (total cost of ownership) drinnen. Daher helfen hohe Dieselpreise zu einer schnelleren Mobilitätswende.

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      #16

      @twe

      Kreditzinsen hängen neben dem Umfeld für selbige massiv davon ab, für wie riskant die Anlage gehalten wird. Gerade da ist eine Kapitalschwäche der Unterschied zwischen 4%, 6% oder „derzeit leider gar nicht“.

      Direkte Subvention für die Hersteller führt eher nicht zu sinkenden Preisen, sondern zu besseren Margen.

      @BlumeEvolution

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      • twe@ohai.socialT twe@ohai.social

        @Saupreiss @BlumeEvolution
        Pendelverkehr ist überhaupt kein Problem, Mehrfahrerbesatzung ist in der Tat noch nicht ohne größere Einschränkungen möglich. Ich kenne eine Spedition, da fahren die LKWs im Dreischichtbetrieb, 7 Tage die Woche. Die längste Ruhepause ist 2 Stunden.
        Und die haben einen hot spare aufm Hof stehen, also einen LKW der bei Ausfall eines anderen sofort übernehmen kann, oder wenn eine Wartung bei einem LKW ansteht.

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        #17

        @twe

        Pendelverkehre sind je nach Zeitplan kein Problem oder schon eines. Es muss sich auch nicht zwingend jedes einzelne Modell rechnen; die Welt dreht sich nun einmal.

        Aber ich gehe noch nicht mit, dass das universell klappt, bzw. nicht mit operationellen Kosten versehen ist, die halt noch blockierend wirken. Da ist ein zusätzlicher Schubs sicher nützlich.

        @BlumeEvolution

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        • saupreiss@pfalz.socialS saupreiss@pfalz.social

          @twe

          Kreditzinsen hängen neben dem Umfeld für selbige massiv davon ab, für wie riskant die Anlage gehalten wird. Gerade da ist eine Kapitalschwäche der Unterschied zwischen 4%, 6% oder „derzeit leider gar nicht“.

          Direkte Subvention für die Hersteller führt eher nicht zu sinkenden Preisen, sondern zu besseren Margen.

          @BlumeEvolution

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          #18

          @Saupreiss @BlumeEvolution
          Absolut, aber langfristig hohe Dieselkosten reduzieren das Risiko einer Fehlinvestition bei einem e LKW erheblich. Bzw erhöhen halt die Risikobereitschaft, das verbessert sich dann in Richtung e LKW je besser die Rechnung ist, entweder Strom günstig oder Diesel teuer oder noch besser beides. Und Mautbefreiung hilft auch massiv.

          saupreiss@pfalz.socialS 1 Reply Last reply
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          • twe@ohai.socialT twe@ohai.social

            @Saupreiss @BlumeEvolution
            Absolut, aber langfristig hohe Dieselkosten reduzieren das Risiko einer Fehlinvestition bei einem e LKW erheblich. Bzw erhöhen halt die Risikobereitschaft, das verbessert sich dann in Richtung e LKW je besser die Rechnung ist, entweder Strom günstig oder Diesel teuer oder noch besser beides. Und Mautbefreiung hilft auch massiv.

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            #19

            @twe

            Das ist ja gerade mein Gedanke: Wir holen euch da jetzt aus der Patsche. Aber als „Hilfe zur Selbsthilfe“ und damit auch mit Ablaufdatum.

            Und: Es ist selektiv. Natürlich würde das einen hohen Teil der Dieselnachfrage subventionieren. Aber halt nicht so universell, dass man das direkt drauf hauen könnte, weil man halt auch die Panameras bis A8s, Ölheizungen, Flugzeuge betanken muss.

            @BlumeEvolution

            saupreiss@pfalz.socialS twe@ohai.socialT 2 Replies Last reply
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            • saupreiss@pfalz.socialS saupreiss@pfalz.social

              @twe

              Das ist ja gerade mein Gedanke: Wir holen euch da jetzt aus der Patsche. Aber als „Hilfe zur Selbsthilfe“ und damit auch mit Ablaufdatum.

              Und: Es ist selektiv. Natürlich würde das einen hohen Teil der Dieselnachfrage subventionieren. Aber halt nicht so universell, dass man das direkt drauf hauen könnte, weil man halt auch die Panameras bis A8s, Ölheizungen, Flugzeuge betanken muss.

              @BlumeEvolution

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              #20

              @twe

              Mit sinkenden Dieselkosten ist auf Jahre nicht mehr zu rechnen und langsam, aber sicher sinkt das ein.

              @BlumeEvolution

              bernab@sueden.socialB 1 Reply Last reply
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              • saupreiss@pfalz.socialS saupreiss@pfalz.social

                @twe

                Pendelverkehre sind je nach Zeitplan kein Problem oder schon eines. Es muss sich auch nicht zwingend jedes einzelne Modell rechnen; die Welt dreht sich nun einmal.

                Aber ich gehe noch nicht mit, dass das universell klappt, bzw. nicht mit operationellen Kosten versehen ist, die halt noch blockierend wirken. Da ist ein zusätzlicher Schubs sicher nützlich.

                @BlumeEvolution

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                #21

                @Saupreiss @BlumeEvolution
                Bei einem Fahrer nicht, der muss sich an die lenk und Ruhezeiten halten und die schreiben ausreichend lange Pausen vor.

                Klar, wenn das so getaktet ist, dass der LKW aus Richtung a ankommt, der Fahrer Pause macht und dann der LKW aus Richtung b kommt und der Fahrer aus a den LKW, der aus b gekommen ist, dann weiter nach a fährt, dann hatte der LKW keine Möglichkeit nachzuladen. Aber auch da sind nur maximal 9 Stunden Fahrzeit möglich, 7 Stunden schaffen die Batterien.

                saupreiss@pfalz.socialS 1 Reply Last reply
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                • twe@ohai.socialT twe@ohai.social

                  @Saupreiss @BlumeEvolution
                  Bei einem Fahrer nicht, der muss sich an die lenk und Ruhezeiten halten und die schreiben ausreichend lange Pausen vor.

                  Klar, wenn das so getaktet ist, dass der LKW aus Richtung a ankommt, der Fahrer Pause macht und dann der LKW aus Richtung b kommt und der Fahrer aus a den LKW, der aus b gekommen ist, dann weiter nach a fährt, dann hatte der LKW keine Möglichkeit nachzuladen. Aber auch da sind nur maximal 9 Stunden Fahrzeit möglich, 7 Stunden schaffen die Batterien.

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                  #22

                  @twe

                  Tobias zeigt aber sehr gut auch die Grenzen: Wenn Parkmöglichkeiten (für die Nacht) mit Strom oder LKW-taugliche Lademöglichkeiten für die Pause schwer zusammen kommen. Der Mann hat sehr viel mehr Freiheiten, als das andere Trucker haben.

                  Das alles sind lösbare Probleme. Aber nicht alle fix lösbar (Fix bekommt man aber nichtmals genug eTrucks zusammen).

                  @BlumeEvolution

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                  • saupreiss@pfalz.socialS saupreiss@pfalz.social

                    @twe

                    Das ist ja gerade mein Gedanke: Wir holen euch da jetzt aus der Patsche. Aber als „Hilfe zur Selbsthilfe“ und damit auch mit Ablaufdatum.

                    Und: Es ist selektiv. Natürlich würde das einen hohen Teil der Dieselnachfrage subventionieren. Aber halt nicht so universell, dass man das direkt drauf hauen könnte, weil man halt auch die Panameras bis A8s, Ölheizungen, Flugzeuge betanken muss.

                    @BlumeEvolution

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                    #23

                    @Saupreiss @BlumeEvolution
                    Ist zwar ein löblicher Gedanke, aber Firmen denken profitorientiert. Ja, diese haben auch Strategien wie diese sich in den nächsten 10 Jahren entwickeln wollen und es gibt sicherlich die eine oder andere, die dann versucht, das Geld in e LKWs zu investieren, aber da die meisten Speditionen mit einem dynamischen Dieselzuschlag arbeiten, kommen solche Subventionen idr nicht bei den Speditionen an, sondern bei den Kunden.

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                    • saupreiss@pfalz.socialS saupreiss@pfalz.social

                      @twe

                      Tobias zeigt aber sehr gut auch die Grenzen: Wenn Parkmöglichkeiten (für die Nacht) mit Strom oder LKW-taugliche Lademöglichkeiten für die Pause schwer zusammen kommen. Der Mann hat sehr viel mehr Freiheiten, als das andere Trucker haben.

                      Das alles sind lösbare Probleme. Aber nicht alle fix lösbar (Fix bekommt man aber nichtmals genug eTrucks zusammen).

                      @BlumeEvolution

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                      #24

                      @Saupreiss @BlumeEvolution
                      Das bin ich komplett bei dir.
                      Nanno Jansen ist vor einigen Jahren ins Risiko gegangen und hat e LKWs gekauft um diese zu testen und so weiter und jetzt kann er für dieses Invest eine Dividende einfahren, weil Diesel so teuer ist. Und wenn die anderen die hohen Preise jetzt schlucken müssen, ist das ein sehr sehr deutliches Signal, das es nächstes Mal auch von den Unternehmen getragen werden muss. Das erhöht auch wieder die Risikobereitschaft für e LKWs.

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                      • saupreiss@pfalz.socialS saupreiss@pfalz.social

                        @twe

                        Mit sinkenden Dieselkosten ist auf Jahre nicht mehr zu rechnen und langsam, aber sicher sinkt das ein.

                        @BlumeEvolution

                        bernab@sueden.socialB This user is from outside of this forum
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                        #25

                        @Saupreiss @twe @BlumeEvolution das bedeutet natürlich auch, dass Heizöl teuer bleibt. Bei Diesel kann man vllt verzichten oder einfacher mal ausweichen. Wenn der Vermieter aber bei der alten Ölheizung bleibt, dann hat man keine einfache Ausweichmöglichkeit. Wohnungen sind ja auch knapp. Naja und Transport wird teurer, Dünger und Lebensmittel. Es trifft natürlich die ärmsten am härtesten. Wie immer. Und von einem Ausgleich können die nur träumen.

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