Mit dem E-Lastwagen durch EuropaAbschied vom Öltimer
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Ich halte durchaus was davon, zur Bekämpfung der Inflation den Speditionen Steuern zu erlassen.
Aber, für alle, die in Shit Happens-Situationen landen: Hilfe zur Selbsthilfe ist viel wichtiger. Und: Jeder Liter Diesel entzieht Soeditionen gerade das Kapital zur Transition.
@Saupreiss @BlumeEvolution
Dann wäre die Lösung im Bereich einer Art #Abwrackprämie für Verbrenner-LKW und verbesserter #Abschreibung von eLKW zu suchen und wesentlich zielgerichteter als Tankrabatt zur Erleichterung den #Öltimer zu erhalten, oder? -
Mit dem E-Lastwagen durch Europa
Abschied vom ÖltimerDie Spritpreise sind hoch, Spediteure klagen über hohe Kosten. Lkw-Fahrer Tobias Wagner hat damit keine Probleme, er ist elektrisch unterwegs.
#Elektrotruck statt #Öltimer
Erneuerbare #Friedensenergien statt #Irankrieg - Konzernmargen
#Solarpunk statt #Fossilismus
#Elektromobilität #TobiasWagner #Elektrotrucker #Europa #EKW #ELastWagen
Mit dem E-Lastwagen durch Europa: Abschied vom Öltimer
Die Spritpreise sind hoch, Spediteure klagen über hohe Kosten. Lkw-Fahrer Tobias Wagner hat damit keine Probleme, er ist elektrisch unterwegs.
taz.de (taz.de)
@BlumeEvolution Das Magazin "auto, motor, sport" das jetzt nicht gerade als Speerspitze im Kampf der Verkehrswende gelten muss hatte bereits im Dezember diesen Artikel:
https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/wirtschaftliches-aus-fuer-diesel-lkw-darum-sind-elektro-trucks-kostenguenstiger/ -
@Saupreiss @BlumeEvolution
Dann wäre die Lösung im Bereich einer Art #Abwrackprämie für Verbrenner-LKW und verbesserter #Abschreibung von eLKW zu suchen und wesentlich zielgerichteter als Tankrabatt zur Erleichterung den #Öltimer zu erhalten, oder?Sowas wie „Du bekommst die Steuer zurück, aber ½ nur als Gutschein eines eLkW“.
Ob die damit jetzt neue kaufen oder die eLKW-Gutscheine sogar verhökern, wäre mir völlig egal: Wichtig ist, das einerseits die Umstellung angeschoben wird und andererseits klar gemacht wird, dass dieser Bailout sich nicht wiederholt, da Eigenverantwortung.
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Sowas wie „Du bekommst die Steuer zurück, aber ½ nur als Gutschein eines eLkW“.
Ob die damit jetzt neue kaufen oder die eLKW-Gutscheine sogar verhökern, wäre mir völlig egal: Wichtig ist, das einerseits die Umstellung angeschoben wird und andererseits klar gemacht wird, dass dieser Bailout sich nicht wiederholt, da Eigenverantwortung.
@Saupreiss
Wie man das fiskaltechnisch korrekt umsetzt, ist eine Aufgabe für Fachleute. Als Minister*in würde ich das glatt delegieren. -
Ich halte durchaus was davon, zur Bekämpfung der Inflation den Speditionen Steuern zu erlassen.
Aber, für alle, die in Shit Happens-Situationen landen: Hilfe zur Selbsthilfe ist viel wichtiger. Und: Jeder Liter Diesel entzieht Soeditionen gerade das Kapital zur Transition.
@Saupreiss @BlumeEvolution
Ne, es ist gerade wichtig, dass die Preise auch für Speditionen hoch sind. Nur so wird der Druck aufgebaut, damit es eine Transition gibt.Selbst mit Tankrabatt als Zuschuss für e LKW werden damit nachher nur die e lkws gekauft, die sowieso gekauft worden wären.
Es sind Firmen und die schauen in erster Linie aufs Geld, total cost of ownership ist da der wichtige Begriff. Und da müssen e LKWs einfach deutlich besser sein, als Verbrenner.
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@Saupreiss @BlumeEvolution
Ne, es ist gerade wichtig, dass die Preise auch für Speditionen hoch sind. Nur so wird der Druck aufgebaut, damit es eine Transition gibt.Selbst mit Tankrabatt als Zuschuss für e LKW werden damit nachher nur die e lkws gekauft, die sowieso gekauft worden wären.
Es sind Firmen und die schauen in erster Linie aufs Geld, total cost of ownership ist da der wichtige Begriff. Und da müssen e LKWs einfach deutlich besser sein, als Verbrenner.
Das „sowieso gekauft worden wären“ ist eben der Knackpunkt: Entziehe gebug Kapital und dann reicht aller guter Wille nichts.
Und: Es geht eben drum, dass die (ohnehin zu vielen!) Transporte Preistreiber in der Lieferkette sind. Da gibt es üblicherweise einen Dieselzuschlag bei Transportverträgen. Drücke den (weil der Diesel für die eben 17 Cent weniger kostet), dürfte das durch schlagen.
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Das „sowieso gekauft worden wären“ ist eben der Knackpunkt: Entziehe gebug Kapital und dann reicht aller guter Wille nichts.
Und: Es geht eben drum, dass die (ohnehin zu vielen!) Transporte Preistreiber in der Lieferkette sind. Da gibt es üblicherweise einen Dieselzuschlag bei Transportverträgen. Drücke den (weil der Diesel für die eben 17 Cent weniger kostet), dürfte das durch schlagen.
Davon ab: Wir wissen ja bereits, dass schon vor dem Irankrieg der eLKW auf vielen Einsatzmöglichkeiten einen besseren TCO hat. Aber der Elektrotrucker stellt einen kleinen Teil des Einsatzes da. Verkehre mit mehreren Fahrern, Pendelverkehr, etc. - das wird nicht so Uniform sein, wie er das darstellt. Der Mann ist Influenzer, zwar für die richtige Sache, auch durchaus Bemüht, mal Quatsch neutral darzustellen (H2…), aber das ist nun einmal nicht universell so.
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Das „sowieso gekauft worden wären“ ist eben der Knackpunkt: Entziehe gebug Kapital und dann reicht aller guter Wille nichts.
Und: Es geht eben drum, dass die (ohnehin zu vielen!) Transporte Preistreiber in der Lieferkette sind. Da gibt es üblicherweise einen Dieselzuschlag bei Transportverträgen. Drücke den (weil der Diesel für die eben 17 Cent weniger kostet), dürfte das durch schlagen.
@Saupreiss @BlumeEvolution
Naja, wenn es sich mit einer Finanzierung von 6% rechnet, dann geht ein Spediteur zu seiner Hausbank und oder Fahrzeughersteller und bekommt eine Finanzierung mit 4%.Je teurer der Diesel ist, desto höher ist der Zins zu dem es sich rechnet, den teuren e LKW zu finanzieren. Die Finanzierungskosten inkl Zinsen sind in den TCO (total cost of ownership) drinnen. Daher helfen hohe Dieselpreise zu einer schnelleren Mobilitätswende.
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@Saupreiss @BlumeEvolution
Ne, es ist gerade wichtig, dass die Preise auch für Speditionen hoch sind. Nur so wird der Druck aufgebaut, damit es eine Transition gibt.Selbst mit Tankrabatt als Zuschuss für e LKW werden damit nachher nur die e lkws gekauft, die sowieso gekauft worden wären.
Es sind Firmen und die schauen in erster Linie aufs Geld, total cost of ownership ist da der wichtige Begriff. Und da müssen e LKWs einfach deutlich besser sein, als Verbrenner.
@twe @Saupreiss @BlumeEvolution Im Moment wäre es hilfreicher, die Produktion von e-LKW zu subventionieren als den Kauf. Es ist aktuell gar nicht möglich, den Umstieg zu beschleunigen, weil alle produzieren e-LKW schon längst verkauft sind. Wenn man aktuell einen e-LKW bestellt, bekommt man den frühestens 2027. Die Hersteller sind völlig ausgebucht.
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Davon ab: Wir wissen ja bereits, dass schon vor dem Irankrieg der eLKW auf vielen Einsatzmöglichkeiten einen besseren TCO hat. Aber der Elektrotrucker stellt einen kleinen Teil des Einsatzes da. Verkehre mit mehreren Fahrern, Pendelverkehr, etc. - das wird nicht so Uniform sein, wie er das darstellt. Der Mann ist Influenzer, zwar für die richtige Sache, auch durchaus Bemüht, mal Quatsch neutral darzustellen (H2…), aber das ist nun einmal nicht universell so.
@Saupreiss @BlumeEvolution
Pendelverkehr ist überhaupt kein Problem, Mehrfahrerbesatzung ist in der Tat noch nicht ohne größere Einschränkungen möglich. Ich kenne eine Spedition, da fahren die LKWs im Dreischichtbetrieb, 7 Tage die Woche. Die längste Ruhepause ist 2 Stunden.
Und die haben einen hot spare aufm Hof stehen, also einen LKW der bei Ausfall eines anderen sofort übernehmen kann, oder wenn eine Wartung bei einem LKW ansteht. -
Mit dem E-Lastwagen durch Europa
Abschied vom ÖltimerDie Spritpreise sind hoch, Spediteure klagen über hohe Kosten. Lkw-Fahrer Tobias Wagner hat damit keine Probleme, er ist elektrisch unterwegs.
#Elektrotruck statt #Öltimer
Erneuerbare #Friedensenergien statt #Irankrieg - Konzernmargen
#Solarpunk statt #Fossilismus
#Elektromobilität #TobiasWagner #Elektrotrucker #Europa #EKW #ELastWagen
Mit dem E-Lastwagen durch Europa: Abschied vom Öltimer
Die Spritpreise sind hoch, Spediteure klagen über hohe Kosten. Lkw-Fahrer Tobias Wagner hat damit keine Probleme, er ist elektrisch unterwegs.
taz.de (taz.de)
@BlumeEvolution Wie wäre es, wenn es faire Mittel gäbe, bei denen Investitionen in E-Lastwagen zu raschen umstiegen bei Speditionen führen und zu höheren Steuereinnahmen führen könnten? Lässt sich die Investitionsunterstützung aus dem letzten Jahr auf den Kauf von E-LKW anwenden? Damit lassen sich Arbeitsplätze sichern und das bringt wiederum Steuereinnahmen.
Dann wäre das doch schon ein Anfang. Gerne mehr davon und weg von Öl und Gas. -
@twe @Saupreiss @BlumeEvolution Im Moment wäre es hilfreicher, die Produktion von e-LKW zu subventionieren als den Kauf. Es ist aktuell gar nicht möglich, den Umstieg zu beschleunigen, weil alle produzieren e-LKW schon längst verkauft sind. Wenn man aktuell einen e-LKW bestellt, bekommt man den frühestens 2027. Die Hersteller sind völlig ausgebucht.
@HolgerPieta @Saupreiss @BlumeEvolution
Und höhere Preise sorgen auch dafür, dass Produktionskapazitäten schneller ausgebaut werden - das ist der Sinn hinter einer Marktwirtschaft.Aber ja, die Umrüstung von Verbrenner Lkw Produktion auf Elektro zu fördern kann wirklich helfen mehr e LKWs in den Markt zu bekommen, weil man den Preis der e LKWs bei hoher Nachfrage senkt.
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@Saupreiss @BlumeEvolution
Naja, wenn es sich mit einer Finanzierung von 6% rechnet, dann geht ein Spediteur zu seiner Hausbank und oder Fahrzeughersteller und bekommt eine Finanzierung mit 4%.Je teurer der Diesel ist, desto höher ist der Zins zu dem es sich rechnet, den teuren e LKW zu finanzieren. Die Finanzierungskosten inkl Zinsen sind in den TCO (total cost of ownership) drinnen. Daher helfen hohe Dieselpreise zu einer schnelleren Mobilitätswende.
Kreditzinsen hängen neben dem Umfeld für selbige massiv davon ab, für wie riskant die Anlage gehalten wird. Gerade da ist eine Kapitalschwäche der Unterschied zwischen 4%, 6% oder „derzeit leider gar nicht“.
Direkte Subvention für die Hersteller führt eher nicht zu sinkenden Preisen, sondern zu besseren Margen.
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@Saupreiss @BlumeEvolution
Pendelverkehr ist überhaupt kein Problem, Mehrfahrerbesatzung ist in der Tat noch nicht ohne größere Einschränkungen möglich. Ich kenne eine Spedition, da fahren die LKWs im Dreischichtbetrieb, 7 Tage die Woche. Die längste Ruhepause ist 2 Stunden.
Und die haben einen hot spare aufm Hof stehen, also einen LKW der bei Ausfall eines anderen sofort übernehmen kann, oder wenn eine Wartung bei einem LKW ansteht.Pendelverkehre sind je nach Zeitplan kein Problem oder schon eines. Es muss sich auch nicht zwingend jedes einzelne Modell rechnen; die Welt dreht sich nun einmal.
Aber ich gehe noch nicht mit, dass das universell klappt, bzw. nicht mit operationellen Kosten versehen ist, die halt noch blockierend wirken. Da ist ein zusätzlicher Schubs sicher nützlich.
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Kreditzinsen hängen neben dem Umfeld für selbige massiv davon ab, für wie riskant die Anlage gehalten wird. Gerade da ist eine Kapitalschwäche der Unterschied zwischen 4%, 6% oder „derzeit leider gar nicht“.
Direkte Subvention für die Hersteller führt eher nicht zu sinkenden Preisen, sondern zu besseren Margen.
@Saupreiss @BlumeEvolution
Absolut, aber langfristig hohe Dieselkosten reduzieren das Risiko einer Fehlinvestition bei einem e LKW erheblich. Bzw erhöhen halt die Risikobereitschaft, das verbessert sich dann in Richtung e LKW je besser die Rechnung ist, entweder Strom günstig oder Diesel teuer oder noch besser beides. Und Mautbefreiung hilft auch massiv. -
@Saupreiss @BlumeEvolution
Absolut, aber langfristig hohe Dieselkosten reduzieren das Risiko einer Fehlinvestition bei einem e LKW erheblich. Bzw erhöhen halt die Risikobereitschaft, das verbessert sich dann in Richtung e LKW je besser die Rechnung ist, entweder Strom günstig oder Diesel teuer oder noch besser beides. Und Mautbefreiung hilft auch massiv.Das ist ja gerade mein Gedanke: Wir holen euch da jetzt aus der Patsche. Aber als „Hilfe zur Selbsthilfe“ und damit auch mit Ablaufdatum.
Und: Es ist selektiv. Natürlich würde das einen hohen Teil der Dieselnachfrage subventionieren. Aber halt nicht so universell, dass man das direkt drauf hauen könnte, weil man halt auch die Panameras bis A8s, Ölheizungen, Flugzeuge betanken muss.
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Das ist ja gerade mein Gedanke: Wir holen euch da jetzt aus der Patsche. Aber als „Hilfe zur Selbsthilfe“ und damit auch mit Ablaufdatum.
Und: Es ist selektiv. Natürlich würde das einen hohen Teil der Dieselnachfrage subventionieren. Aber halt nicht so universell, dass man das direkt drauf hauen könnte, weil man halt auch die Panameras bis A8s, Ölheizungen, Flugzeuge betanken muss.
Mit sinkenden Dieselkosten ist auf Jahre nicht mehr zu rechnen und langsam, aber sicher sinkt das ein.
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Pendelverkehre sind je nach Zeitplan kein Problem oder schon eines. Es muss sich auch nicht zwingend jedes einzelne Modell rechnen; die Welt dreht sich nun einmal.
Aber ich gehe noch nicht mit, dass das universell klappt, bzw. nicht mit operationellen Kosten versehen ist, die halt noch blockierend wirken. Da ist ein zusätzlicher Schubs sicher nützlich.
@Saupreiss @BlumeEvolution
Bei einem Fahrer nicht, der muss sich an die lenk und Ruhezeiten halten und die schreiben ausreichend lange Pausen vor.Klar, wenn das so getaktet ist, dass der LKW aus Richtung a ankommt, der Fahrer Pause macht und dann der LKW aus Richtung b kommt und der Fahrer aus a den LKW, der aus b gekommen ist, dann weiter nach a fährt, dann hatte der LKW keine Möglichkeit nachzuladen. Aber auch da sind nur maximal 9 Stunden Fahrzeit möglich, 7 Stunden schaffen die Batterien.
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@Saupreiss @BlumeEvolution
Bei einem Fahrer nicht, der muss sich an die lenk und Ruhezeiten halten und die schreiben ausreichend lange Pausen vor.Klar, wenn das so getaktet ist, dass der LKW aus Richtung a ankommt, der Fahrer Pause macht und dann der LKW aus Richtung b kommt und der Fahrer aus a den LKW, der aus b gekommen ist, dann weiter nach a fährt, dann hatte der LKW keine Möglichkeit nachzuladen. Aber auch da sind nur maximal 9 Stunden Fahrzeit möglich, 7 Stunden schaffen die Batterien.
Tobias zeigt aber sehr gut auch die Grenzen: Wenn Parkmöglichkeiten (für die Nacht) mit Strom oder LKW-taugliche Lademöglichkeiten für die Pause schwer zusammen kommen. Der Mann hat sehr viel mehr Freiheiten, als das andere Trucker haben.
Das alles sind lösbare Probleme. Aber nicht alle fix lösbar (Fix bekommt man aber nichtmals genug eTrucks zusammen).
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Das ist ja gerade mein Gedanke: Wir holen euch da jetzt aus der Patsche. Aber als „Hilfe zur Selbsthilfe“ und damit auch mit Ablaufdatum.
Und: Es ist selektiv. Natürlich würde das einen hohen Teil der Dieselnachfrage subventionieren. Aber halt nicht so universell, dass man das direkt drauf hauen könnte, weil man halt auch die Panameras bis A8s, Ölheizungen, Flugzeuge betanken muss.
@Saupreiss @BlumeEvolution
Ist zwar ein löblicher Gedanke, aber Firmen denken profitorientiert. Ja, diese haben auch Strategien wie diese sich in den nächsten 10 Jahren entwickeln wollen und es gibt sicherlich die eine oder andere, die dann versucht, das Geld in e LKWs zu investieren, aber da die meisten Speditionen mit einem dynamischen Dieselzuschlag arbeiten, kommen solche Subventionen idr nicht bei den Speditionen an, sondern bei den Kunden.