Was konkret kann nicht mit Open-Souce gemacht werden?
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Was konkret kann nicht mit Open-Souce gemacht werden? 🤨
Diese Frage habe ich Dorothee Bär im Digitalausschuss gestellt.
Auf den ersten Blick erscheint es einfacher, bestehende Verträge zu verlängern und damit weiter in gewohnten Abhängigkeiten von außereuropäischen Tech-Unternehmen zu bleiben.Genau das macht die Bundesregierung fleißig, im letzten Jahr hat sie 481,4 Mio Euro allein für Microsoft Lizenzen ausgegeben 🤯
(…)480 Mio. jährlich an Open Source!
Da geht was.
Und v.a. anfangen
und nicht vor sich hin warten🥱 -
@mro @farbenstau abgesehen von der Deutschen Telekom, Stadtsparkasse München, Schleswig-Holstein, diverse Behörden, Städte und Gemeinden (national sowie international), Universitäten usw. Selbst Konzerne wie Daimler und BMW nutzen Open Source. Ich bin bei vielen Projekten überrascht, wenn ich mir die Kunden-/Referenzlisten anschaue.
@ruoff @mro @farbenstau
"Nutzen Open Source" ist sehr unscharf definiert.
In der Regel lässt man heutzutage sein sündhaft teure Oracle Datenbank auf einem Linux Server laufen. -
@mro @farbenstau abgesehen von der Deutschen Telekom, Stadtsparkasse München, Schleswig-Holstein, diverse Behörden, Städte und Gemeinden (national sowie international), Universitäten usw. Selbst Konzerne wie Daimler und BMW nutzen Open Source. Ich bin bei vielen Projekten überrascht, wenn ich mir die Kunden-/Referenzlisten anschaue.
Hi @ruoff @farbenstau,
gibt es überhaupt jemanden, der IT hat, aber kein FOSS nutzt - nur mal als Beispiel https://sqlite.org/mostdeployed.html? Haste iOs oder Android - zack - schon hast Du sqlite drin. Oder Minix in der Intel ME.Das "kein FOSS" - Gerede ist Quark, weil das gar niemand macht. Zeig mir einen.
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@ruoff @mro @farbenstau
"Nutzen Open Source" ist sehr unscharf definiert.
In der Regel lässt man heutzutage sein sündhaft teure Oracle Datenbank auf einem Linux Server laufen.@farbenstau @mro @logorok Schau Dir mal die Nutzenden von LibreOffice, Nextcloud & Co. an. Und ja, vieles, was Open Source ist, nehmen wir nicht bewusst wahr. Unsere IT wird von Open Source dominiert. Selbst in Windows steckt mehr Open Source, als Steve Ballmer jemals für möglich gehalten hätte.
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Was konkret kann nicht mit Open-Souce gemacht werden? 🤨
Diese Frage habe ich Dorothee Bär im Digitalausschuss gestellt.
Auf den ersten Blick erscheint es einfacher, bestehende Verträge zu verlängern und damit weiter in gewohnten Abhängigkeiten von außereuropäischen Tech-Unternehmen zu bleiben.Genau das macht die Bundesregierung fleißig, im letzten Jahr hat sie 481,4 Mio Euro allein für Microsoft Lizenzen ausgegeben 🤯
(…)@RebeccaLenhard wie so eine Geht-Nicht-Rückmeldung wohl zustande kommt, wenn doch nicht damit gearbeitet wird? Wie kann jemand behaupten es funktioniert nicht oder wäre zu teuer, wenn es keine Person gibt, welche es ausprobiert? Wie wäre es mit Leuchtturmprojekten, die von europäischen Open-Source-Entwickelnden betreut werden. Dann erst könnte konstruktiv Feedback gegeben werden und einfließen in Entscheidungen. Die Aussage ist grober Humbug und wo kommen diese überhaupt her?
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@mro @farbenstau abgesehen von der Deutschen Telekom, Stadtsparkasse München, Schleswig-Holstein, diverse Behörden, Städte und Gemeinden (national sowie international), Universitäten usw. Selbst Konzerne wie Daimler und BMW nutzen Open Source. Ich bin bei vielen Projekten überrascht, wenn ich mir die Kunden-/Referenzlisten anschaue.
@ruoff @mro Meine Nutzer kommen gefühlt schwerpunktmäßig aus dem behördlichen und universitären Umfeld. Entsprechend an Vergaberecht gebunden. Dieses Jahr habe ich endlich wieder eine Zusage für eine Namensnennung. 2023 Rückzieher in letzter Minute, 2024 von vornherein keine Zusage, 2025 noch ein Rückzieher. Glaube, das Drama geht noch weiter zurück, kann's grad nur nicht so einfach nachschauen. Ärgerlich sind vor allem die kurzfristigen Rückzieher, wenn Du den Vortrag komplett am konkreten Use Case hochgezogen hast und dann alles durchanonymisieren musst oder das Thema sogar komplett wechseln musst, weil es sich nicht sinnvoll anonymisieren und abstrahieren lässt.
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@farbenstau @mro @logorok Schau Dir mal die Nutzenden von LibreOffice, Nextcloud & Co. an. Und ja, vieles, was Open Source ist, nehmen wir nicht bewusst wahr. Unsere IT wird von Open Source dominiert. Selbst in Windows steckt mehr Open Source, als Steve Ballmer jemals für möglich gehalten hätte.
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@farbenstau @mro @logorok Schau Dir mal die Nutzenden von LibreOffice, Nextcloud & Co. an. Und ja, vieles, was Open Source ist, nehmen wir nicht bewusst wahr. Unsere IT wird von Open Source dominiert. Selbst in Windows steckt mehr Open Source, als Steve Ballmer jemals für möglich gehalten hätte.
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@mro @farbenstau Ich sitze gerade in einer Landesbehörde und würde das nicht (mehr) als "Versuch" bezeichnen. Mich stört diese Skepsis gegenüber Open Source, denn das eigentliche Problem ist doch die Digitalisierung (von Verwaltungsabläufen). Unabhängig von Open Source versus proprietärer Software.
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@ruoff @mro @logorok Vor allem wenn es darum geht, etwas an die Communities zurückzugeben, von denen man profitiert.
Knaller war, dass ich eine passiv-aggressive Mail von einer IT-Person einer Hochschule bekam, die seit Jahren die Software aus "meinem" Projekt nutzt und damit massiv Kosten spart.
Der Grund für die Mail: Ich hatte es gewagt, auf unserer projekteigenen Mailingliste für Spenden zu werben, damit wir Messestände und Hostingkosten finanziert bekommen. Hat ihm so was von überhaupt nicht gepasst.
Da verliert man dann auch irgendwann die Lust am ehrenamtlichen Engagement. /rant -
@mro @farbenstau Ich sitze gerade in einer Landesbehörde und würde das nicht (mehr) als "Versuch" bezeichnen. Mich stört diese Skepsis gegenüber Open Source, denn das eigentliche Problem ist doch die Digitalisierung (von Verwaltungsabläufen). Unabhängig von Open Source versus proprietärer Software.
@ruoff @mro Oh, sozusagen ein Kollege!
Unser Problem, warum die Mitarbeitenden noch vor Windows-PCs sitzen, obwohl wir sehr intensive Linuxnutzer sind, rührt von den Fachanwendungen her. Die Kernanwendung wird wohl in den nächsten Jahren durch was browserbasiertes abgelöst, aber beim Rest ist noch kein Schwenk weg von Windows zu erkennen. -
@ruoff @mro @logorok Vor allem wenn es darum geht, etwas an die Communities zurückzugeben, von denen man profitiert.
Knaller war, dass ich eine passiv-aggressive Mail von einer IT-Person einer Hochschule bekam, die seit Jahren die Software aus "meinem" Projekt nutzt und damit massiv Kosten spart.
Der Grund für die Mail: Ich hatte es gewagt, auf unserer projekteigenen Mailingliste für Spenden zu werben, damit wir Messestände und Hostingkosten finanziert bekommen. Hat ihm so was von überhaupt nicht gepasst.
Da verliert man dann auch irgendwann die Lust am ehrenamtlichen Engagement. /rant -
@ruoff @mro Oh, sozusagen ein Kollege!
Unser Problem, warum die Mitarbeitenden noch vor Windows-PCs sitzen, obwohl wir sehr intensive Linuxnutzer sind, rührt von den Fachanwendungen her. Die Kernanwendung wird wohl in den nächsten Jahren durch was browserbasiertes abgelöst, aber beim Rest ist noch kein Schwenk weg von Windows zu erkennen.@farbenstau @mro auch solche Fachanwendungen befinden sich bei uns im produktiven Einsatz. Da sind wir teilweise schon überraschend weit gekommen.
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@farbenstau @mro auch solche Fachanwendungen befinden sich bei uns im produktiven Einsatz. Da sind wir teilweise schon überraschend weit gekommen.
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@farbenstau @mro auch solche Fachanwendungen befinden sich bei uns im produktiven Einsatz. Da sind wir teilweise schon überraschend weit gekommen.
Hi @ruoff,
wer ist "uns" und wie macht Ihr das? -
Hi @farbenstau,
kein Leidensdruck? Haben nicht die Landes-Digitalminister kürzlich ein gegenteiliges Stratgiepapier rausgehauen? -
@mro Ich halte auch seit über 10 Jahren regelmäßig Vorträge im Bereich Open Source. Fast niemand will mit Namen als Referenznutzer genannt werden. So, als sei Open Source etwas Schmutziges. Mich beschleicht so langsam der Verdacht, dass es aus der gleichen Denke kommt: "Wenn ich mich da öffentlich als Open-Source-Nutzer präsentiere, werden meine Vergaben juristisch angreifbar, selbst wenn die Ausschreibung neutral formuliert war". Denn natürlich besuchen auch die Closed-Source-Vertriebler solche Events bzw. googeln danach.
@farbenstau @mro „Es wurde noch nie jemand gefeuert, weil er sich für eine Microsoftlösung entschieden hat.“
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Hi @farbenstau,
kein Leidensdruck? Haben nicht die Landes-Digitalminister kürzlich ein gegenteiliges Stratgiepapier rausgehauen?@mro Was oben an Strategie beschlossen wird und was unten dann ankommt …
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@farbenstau @mro „Es wurde noch nie jemand gefeuert, weil er sich für eine Microsoftlösung entschieden hat.“
@kontrollierterWahnwitz @mro Ich bin so alt, da enthielt der Satz noch IBM statt Microsoft.

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Software, die mit öffentlichen Mitteln finanziert wird und innerhalb einer Behörde angepasst wird, kann auch von einer anderen Behörden weiterverwendet werden.
Deshalb: Open-Source-Software muss im gesamten öffentlichen Sektor Deutschlands zum Standard werden.
️
Es braucht eine ernst gemeinte Strategie: weg von kurzfristiger Bequemlichkeit, hin zu resilienten, offenen und europäischen digitalen Strukturen.
@RebeccaLenhard Das hier ist zwar schon ein guter Schritt, aber dann den Benutzern wiederrum offen zu lassen, wieder "zurückzukehren", ist aller Erfahrung nach kontraproduktiv:
EU-Parlament - Google wird durch französische Suchmaschine ersetzt
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