Das. "Soziale Gerechtigkeit" ist bei der SPD leider seit 25 Jahren schon nur noch eine Floskel ohne Substanz.
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RE: https://fedifreu.de/@anlomedad/116277646951705904
Hier. Die sind einfach komplett lost. https://mastodon.social/@anlomedad@fedifreu.de/116277647422822464
der Zitierte behauptet ja es wäre nur ein Narrativ, dass "wer etablieren will", dass SPD-Wähler_innen "nach unten treten wollen".
wenn es aber der Seeheimer Kreis ist, der das Narrativ etabliert, und dieser schon seit ewig die einflussreichts kohärente Gruppe in der SPD ist, warum soll eins dann NICHT annehmen, dass SPD-Wähler_innen "nach unten treten" WOLLEN?
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@svenscholz lande auf einer 404 Seite?
@somlu1968 Bei mir tuts - hier der direkte Link, vielleicht klappt der besser bei dir https://fedifreu.de/@anlomedad/116277646951705904
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@somlu1968 Bei mir tuts - hier der direkte Link, vielleicht klappt der besser bei dir https://fedifreu.de/@anlomedad/116277646951705904
@svenscholz Danke, jetzt geht es
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RE: https://fedifreu.de/@anlomedad/116277646951705904
Hier. Die sind einfach komplett lost. https://mastodon.social/@anlomedad@fedifreu.de/116277647422822464
"Irgendwer WILL ganz doll das Narrativ etablieren, dass auch SPD-Wählende nach unten treten wollen. (…)Die Frage, woher die Frage stammt, ist beantwortet. Die Seeheimer selber haben sie Infratest zugespielt."
Die Seeheimer haben die spD ruiniert und alle haben zugeschaut und die machen lassen... der merkt nichts
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@anlomedad Wenn du in ein richtig schönes Rabbit Hole eintauchen willst: such mal nach "Protestantische Arbeitsethik" und "Calvinismus". Ganz guter Startpunkt finde ich ist dieser Artikel. Aber wenn du da noch tiefer gräbst wirst du bis zur US Hustle-Kultur kommen. Und warum die lieber draufgehen als z.B. sowas wie eine gut funktionierende Krankenversicherung aufzubauen. Oder überhaupt erst mal absolute Basics an Arbeitnehmerrechten.
Christliche Arbeitsmoral - "Im Schweiße deines Angesichts"
Arbeit ist wichtig, heißt es in der Bibel. Im Paradies war sie unbeschwert, nach der Vertreibung daraus voller Mühe. Im Protestantismus wendete sich das Blatt: Arbeit konnte Berufung werden, aber Arbeitseifer damit auch zur gottgegebenen Pflicht.
Deutschlandfunk Kultur (www.deutschlandfunkkultur.de)
Merci. Ich hatte nie Berührung mit Malocher-Kult, kann mich nun aber einfühlen.
Sind diese hart arbeitenden dann auch Märtyrer ihrer eigenen Religion, denen die Gesellschaft oder zumindest die Familie einen Altar errichten sollte?Und wenn sie ihr Heldennarrativ als Märtyrer begreifen, sehnen sie sich auch nach Leid?
Und wollen sie deshalb auf der ander anderen Seite, dass andere mindestens genauso leiden?Jetzt bin ich bei Timothy Snyder angekommen, der im November 2024 in einem Podcast von The Spectacles Of Pain redete, die MAGA versprochen wurden.
Er meinte auch, die Fans würden in Kauf nehmen, dass ihnen selbst Schmerz zugefügt würde, solange sie dabei zusehen können, wenn anderen noch mehr wehgetan wird.Auf der Spur dieses Sadismus wird mir der [protestantische] Malocherkult zu einer sehr nützlichen gedanklichen Wegkreuzung, wo der andere Gedankenstrang, der der eigentümlichen Christianisierung nachzuspüren versuchte, sich mit den Erkenntnissen über die faschistischen Sadisten vereint.
Schick!! Merci.
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der Zitierte behauptet ja es wäre nur ein Narrativ, dass "wer etablieren will", dass SPD-Wähler_innen "nach unten treten wollen".
wenn es aber der Seeheimer Kreis ist, der das Narrativ etabliert, und dieser schon seit ewig die einflussreichts kohärente Gruppe in der SPD ist, warum soll eins dann NICHT annehmen, dass SPD-Wähler_innen "nach unten treten" WOLLEN?
@kami_kadse Ja, ich halte ie Hoffnung, dass nur die Seeheimer hier eine Richtung vorgeben wollen, die der Rest der SPD-Menschen eigentlich gar nicht vertritt, für ein klein bisschen naiv. Andererseits kenn' ich schon noch einige sehr traurige Sozen, die das Soziale als Kern der SPD sehen wollen.
Aber dass die Seeheimer die sind, die zu verantworten haben und auch immer weiter treiben, dass das Wort "Solidarität" aus dem SPD-Vokabular gestrichen wird, ist glaub ich eindeutig.
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Merci. Ich hatte nie Berührung mit Malocher-Kult, kann mich nun aber einfühlen.
Sind diese hart arbeitenden dann auch Märtyrer ihrer eigenen Religion, denen die Gesellschaft oder zumindest die Familie einen Altar errichten sollte?Und wenn sie ihr Heldennarrativ als Märtyrer begreifen, sehnen sie sich auch nach Leid?
Und wollen sie deshalb auf der ander anderen Seite, dass andere mindestens genauso leiden?Jetzt bin ich bei Timothy Snyder angekommen, der im November 2024 in einem Podcast von The Spectacles Of Pain redete, die MAGA versprochen wurden.
Er meinte auch, die Fans würden in Kauf nehmen, dass ihnen selbst Schmerz zugefügt würde, solange sie dabei zusehen können, wenn anderen noch mehr wehgetan wird.Auf der Spur dieses Sadismus wird mir der [protestantische] Malocherkult zu einer sehr nützlichen gedanklichen Wegkreuzung, wo der andere Gedankenstrang, der der eigentümlichen Christianisierung nachzuspüren versuchte, sich mit den Erkenntnissen über die faschistischen Sadisten vereint.
Schick!! Merci.
@anlomedad Hab ich ein Rabbit Hole versprochen? Gern geschehen
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@kami_kadse Ja, ich halte ie Hoffnung, dass nur die Seeheimer hier eine Richtung vorgeben wollen, die der Rest der SPD-Menschen eigentlich gar nicht vertritt, für ein klein bisschen naiv. Andererseits kenn' ich schon noch einige sehr traurige Sozen, die das Soziale als Kern der SPD sehen wollen.
Aber dass die Seeheimer die sind, die zu verantworten haben und auch immer weiter treiben, dass das Wort "Solidarität" aus dem SPD-Vokabular gestrichen wird, ist glaub ich eindeutig.
sie sind das, die das aktiv betreiben. zu verantworten haben das deutlich mehr, weil sie es - aus verschiedenen Motivationen und Gründen - geschehen lassen.
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RE: https://mastodon.social/@AwetTesfaiesus/116278369030718835
Das. "Soziale Gerechtigkeit" ist bei der SPD leider seit 25 Jahren schon nur noch eine Floskel ohne Substanz. Und dann wundert sie sich, dass ihr niemand mehr glaubt.
Nächster Streich: Mitversicherte Famile bei der Krankenkasse streichen und das "Arbeitsanreiz" nennen. Weil diese faulen Daheim-Mütter und ihre Blagen gefälligst auch was schaffen sollen.
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sie sind das, die das aktiv betreiben. zu verantworten haben das deutlich mehr, weil sie es - aus verschiedenen Motivationen und Gründen - geschehen lassen.
@kami_kadse Kein Widerspruch an dieser Stelle.
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@anlomedad Hab ich ein Rabbit Hole versprochen? Gern geschehen
Aus dem Off ein Stimmchen: den motzenden, masochistischen und malträtierten Malocher-Märtyrern müssen natürlich Menschen suspekt sein, denen ihr Job SPASS und also schmerzfreie Freude macht. -
Nächster Streich: Mitversicherte Famile bei der Krankenkasse streichen und das "Arbeitsanreiz" nennen. Weil diese faulen Daheim-Mütter und ihre Blagen gefälligst auch was schaffen sollen.
@svenscholz Widerlich. Betrifft mich grad, da ich krank bin und nicht arbeiten kann, bin ich in die Krankenkasse meiner Frau gewechselt. Keine Ahnung, wann ich meine KK wieder selbst zahlen kann. Wird wohl noch etwas dauern.
Wo soll der Arbeitsanreiz herkommen? Dem Krebs sagen, dass er schneller weg soll oder wie stellen die sich das genau vor?
Das Ehegattensplitting, wovon wir natürlich auch total profitieren, das greifen sie bisher nicht an.
Einfach weiter nach unten treten.
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Nächster Streich: Mitversicherte Famile bei der Krankenkasse streichen und das "Arbeitsanreiz" nennen. Weil diese faulen Daheim-Mütter und ihre Blagen gefälligst auch was schaffen sollen.
@svenscholz Damit fällt für viele ein Grund zur Eheschließung weg. Aber bitte nicht jammern, wenn weniger Leute Lust auf's Heiraten haben.
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Nächster Streich: Mitversicherte Famile bei der Krankenkasse streichen und das "Arbeitsanreiz" nennen. Weil diese faulen Daheim-Mütter und ihre Blagen gefälligst auch was schaffen sollen.
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@svenscholz Widerlich. Betrifft mich grad, da ich krank bin und nicht arbeiten kann, bin ich in die Krankenkasse meiner Frau gewechselt. Keine Ahnung, wann ich meine KK wieder selbst zahlen kann. Wird wohl noch etwas dauern.
Wo soll der Arbeitsanreiz herkommen? Dem Krebs sagen, dass er schneller weg soll oder wie stellen die sich das genau vor?
Das Ehegattensplitting, wovon wir natürlich auch total profitieren, das greifen sie bisher nicht an.
Einfach weiter nach unten treten.
@svenscholz und dieser unzeitgemäße Arbeitsbegriff. Macht mich nur sauer. Die reden von bezahlter Erwerbstätigkeit und nicht von Arbeit. Arbeit ist denen doch vollkommen egal. Die macht die schwarz bezahlte Putzhilfe.
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@svenscholz Widerlich. Betrifft mich grad, da ich krank bin und nicht arbeiten kann, bin ich in die Krankenkasse meiner Frau gewechselt. Keine Ahnung, wann ich meine KK wieder selbst zahlen kann. Wird wohl noch etwas dauern.
Wo soll der Arbeitsanreiz herkommen? Dem Krebs sagen, dass er schneller weg soll oder wie stellen die sich das genau vor?
Das Ehegattensplitting, wovon wir natürlich auch total profitieren, das greifen sie bisher nicht an.
Einfach weiter nach unten treten.
Ich hab dazu vorhin auch was geschrieben:
https://mastodon.catwuschel.com/@mewawuschel/116278277831714364 -
Nächster Streich: Mitversicherte Famile bei der Krankenkasse streichen und das "Arbeitsanreiz" nennen. Weil diese faulen Daheim-Mütter und ihre Blagen gefälligst auch was schaffen sollen.
@svenscholz was soll denn das? Das kommt nicht in Frage. Das ist eine Solidarversicherung. Wenn schon Reform dann wie folgt:
- Alle zahlen x% ihres Einkommens ein
- Alle bekommen alle Gesundheitsleistungen
- Keine Beitragsbemessungsgrenze
- Kein ich bin reich, ich zahle nicht ein -
Nächster Streich: Mitversicherte Famile bei der Krankenkasse streichen und das "Arbeitsanreiz" nennen. Weil diese faulen Daheim-Mütter und ihre Blagen gefälligst auch was schaffen sollen.
Und damach jammerm, wenn sich noch weniger Paare für Kinder und Ehe entscheiden.
Und darüber beschweren, dass die Familien zu wenig erziehen.Ne, Elternteile, die daheim die Versorgumg von Kindern oder alten übernehmen sollen ja am Ende am besten noch 50h arbeiten gehen.
In welchen Realitäten leben die?
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Und damach jammerm, wenn sich noch weniger Paare für Kinder und Ehe entscheiden.
Und darüber beschweren, dass die Familien zu wenig erziehen.Ne, Elternteile, die daheim die Versorgumg von Kindern oder alten übernehmen sollen ja am Ende am besten noch 50h arbeiten gehen.
In welchen Realitäten leben die?
@v_d_richards In einer, in der Menschen, die versuchen, über die Runden zu kommen, gesagt wird, dass sozialer Aufstieg eigentlich super einfach sei, denn alle Statistiken zeigen, man müsse einfach nur Wohneigentum kaufen.
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@svenscholz was soll denn das? Das kommt nicht in Frage. Das ist eine Solidarversicherung. Wenn schon Reform dann wie folgt:
- Alle zahlen x% ihres Einkommens ein
- Alle bekommen alle Gesundheitsleistungen
- Keine Beitragsbemessungsgrenze
- Kein ich bin reich, ich zahle nicht ein@prefec2 @svenscholz Exakt, genau so! 🤬