Was ich meine, wenn ich sage, dass sich viele Personenschäden durch menschliches Versagen schon dadurch verhindern ließen, wenn wir Täter bei ersten Auffälligkeiten am Steuer härter sanktionieren und intensiver vom Steuer fernhalten.
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Ich finde es daher in Ordnung, wenn man in der Absicherung nicht fehlerfrei ist. Einfach weil es keine 100%-ige Sicherheit gibt und der Aufwand, um ihr möglichst nahe zu kommen, unendlich groß ist.
Aber das Mindeste sollte eine Absicherung gegen Fehler sein, die bereits einmal passiert sind. Das trifft ganz besonders zu, wenn Fehler zu Schaden an Leib und Leben führen können.
3/4Entweder verhindern wir, dass einmal erkannte Gefährder wieder ans Steuer kommen oder wir müssen sicherstellen, dass sie auf dem Weg zurück ans Steuer wirkungsvoll unterstützt werden. Alles andere bringt Leib und Leben fahrlässig in Gefahr.
Sollten sich Taten wiederholen, dann müssen Straßenverkehrsbehörden mit in die Verantwortung genommen werden. Auch dann, wenn die Wiederholungstat vom selben Täter passiert.
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@thijs_lucas
Deine Argumentation hat die Prämisse, dass härtere Sanktionen zur Verhaltensänderung führen. Ist das empirisch belegt? Das scheint nicht einmal für alle zu gelten, denen der Führerschein entzogen wurde.@LThiry einfach nur härtere Sanktionen würde zu kurz greifen. Das Entdeckungsrisoko und das Risiko bei Entdeckung sanktioniert zu werden, spielen ebenso eine Rolle, wie Maßnahmen an Fahrzeugen und Infrastruktur.
Dass stärkere Kontrollen in Kombination mit stärkeren Sanktionen die Regeleinhaltung fördern, halte ich für erwiesen.
Und mir geht es nicht um Verhaltensänderung, sondern Sicherheit. Erkannte Gefährder nicht mehr ans Steuer zu lassen, erhöht definitiv Sicherheit.
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@LThiry einfach nur härtere Sanktionen würde zu kurz greifen. Das Entdeckungsrisoko und das Risiko bei Entdeckung sanktioniert zu werden, spielen ebenso eine Rolle, wie Maßnahmen an Fahrzeugen und Infrastruktur.
Dass stärkere Kontrollen in Kombination mit stärkeren Sanktionen die Regeleinhaltung fördern, halte ich für erwiesen.
Und mir geht es nicht um Verhaltensänderung, sondern Sicherheit. Erkannte Gefährder nicht mehr ans Steuer zu lassen, erhöht definitiv Sicherheit.
@LThiry PS: also nein, die mir unterstellte Prämisse teile ich nicht.
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Was Coelho erkennt, ist dass Fehler durchaus zufällig passieren können. Wenn Fehler aber wiederholt passieren, kann man Zufall mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ausschließen.
Murphy’s Law geht auf Nummer Sicher und lehnt den Zufall ab. Man kann in der Retrospektive Schultern zuckend darauf verweisen oder präventiv dagegen absichern.
Aber wie weiß man, dass eine Absicherung ausreicht? Das ist schwer vorherzusagen, aber wenn ein Fehler einmal passiert ist, ist die Unsicherheit eindeutig.
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@thijs_lucas
Ich finde noch„Always make new mistakes“
— Esther Dysoneinen ganz guten und einfachen Wegweiser für Risikobereitschaft, Lernen und generell Fehlerkultur.
Gerade in der Verwaltung ist es aber schwierig, da oft erst nachgewiesen werden muss, dass der Fehler wirklich wieder auftritt, obwohl man damit rechnen müsste, dass genau das passieren wird, wenn man erneut das gleiche tut.
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@thijs_lucas
Ich finde noch„Always make new mistakes“
— Esther Dysoneinen ganz guten und einfachen Wegweiser für Risikobereitschaft, Lernen und generell Fehlerkultur.
Gerade in der Verwaltung ist es aber schwierig, da oft erst nachgewiesen werden muss, dass der Fehler wirklich wieder auftritt, obwohl man damit rechnen müsste, dass genau das passieren wird, wenn man erneut das gleiche tut.
@ulid000 der Nachweis, dass ein Fehler nicht auftreten kann, muss ähnlich wie im Arbeitsschutz Teil der Verwaltungsarbeit werden, wenn es um Leib und Leben geht. Solche Regelungen gibt es sehr wirksam für Schiene und Luftfahrt, nur im Straßenverkehr, wo Politik und Verwaltung eigentlich in unmittelbarer Verantwortung stehen müssten, fehlt das.
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@thijs_lucas
Ich finde noch„Always make new mistakes“
— Esther Dysoneinen ganz guten und einfachen Wegweiser für Risikobereitschaft, Lernen und generell Fehlerkultur.
Gerade in der Verwaltung ist es aber schwierig, da oft erst nachgewiesen werden muss, dass der Fehler wirklich wieder auftritt, obwohl man damit rechnen müsste, dass genau das passieren wird, wenn man erneut das gleiche tut.
@ulid000 always make new mistakes ist ja auch eine schönere Formulierung als sei nicht so dumm, einen Fehler zwei mal zu machen. Danke für den Hinweis.
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Was ich meine, wenn ich sage, dass sich viele Personenschäden durch menschliches Versagen schon dadurch verhindern ließen, wenn wir Täter bei ersten Auffälligkeiten am Steuer härter sanktionieren und intensiver vom Steuer fernhalten. Die meisten Täter werden auffällig, bevor sie andere verletzen.
Jedes Falschparken, jeder fahrlässig enge Überholvorgang, jede Geschwindigkeitsüberschreitung ist ein Indikator für Versagen am Steuer.
Mann macht zweimal gleichen Crash:
https://berlin.social/@asltf/116635255385733283@thijs_lucas Statt bei Verkehrsverstößen Punkte in Flensburg zu geben, sollte lieber gleich eine MPU bei entsprechenden Verstößen angeordnet werden. Bei Gefährdungstatbeständen sollte das Tatmittel (Fahrzeug) ausnahmslos eingezogen werden, auch wenn das Fahrzeug nicht dem Fahrer gehört.
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Was ich meine, wenn ich sage, dass sich viele Personenschäden durch menschliches Versagen schon dadurch verhindern ließen, wenn wir Täter bei ersten Auffälligkeiten am Steuer härter sanktionieren und intensiver vom Steuer fernhalten. Die meisten Täter werden auffällig, bevor sie andere verletzen.
Jedes Falschparken, jeder fahrlässig enge Überholvorgang, jede Geschwindigkeitsüberschreitung ist ein Indikator für Versagen am Steuer.
Mann macht zweimal gleichen Crash:
https://berlin.social/@asltf/116635255385733283mein Reden - das überwiegend schulterzuckende Hinnehmen von Raserei und Falschparken führt am Ende zu Toten weil Autofahrer lernen dass Regeln nicht so eng gesehen werden müssen, ihre Bequemlichkeit und Termine wichtiger sind als die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmender etc.
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@LThiry PS: also nein, die mir unterstellte Prämisse teile ich nicht.
@thijs_lucas
Interessant. Ich werde drüber nachdenken, ob ich dir da folgen will. -
@thijs_lucas
Interessant. Ich werde drüber nachdenken, ob ich dir da folgen will.@LThiry und falls nicht, teil auch gerne deine Gedanken dazu.
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mein Reden - das überwiegend schulterzuckende Hinnehmen von Raserei und Falschparken führt am Ende zu Toten weil Autofahrer lernen dass Regeln nicht so eng gesehen werden müssen, ihre Bequemlichkeit und Termine wichtiger sind als die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmender etc.
@lazyb0y @thijs_lucas derjenige, der die Regeln am stärksten übertritt, wird oftmals dafür bewundert. Was für ein Irrsinn!
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@lazyb0y @thijs_lucas derjenige, der die Regeln am stärksten übertritt, wird oftmals dafür bewundert. Was für ein Irrsinn!
warum hab ich da direkt das Bild vom teuren SUV der einfach mitten in der Kurve im Halteverbot parkt vor Augen?
achja weil ichs erst gestern wieder gesehen hab…
„guck mir kann keiner was“
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warum hab ich da direkt das Bild vom teuren SUV der einfach mitten in der Kurve im Halteverbot parkt vor Augen?
achja weil ichs erst gestern wieder gesehen hab…
„guck mir kann keiner was“
@lazyb0y ich habe ein 90.000 Euro teures Auto, da lasse ich mir doch nicht vorschreiben, wie und wo ich es abstelle. @thijs_lucas
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@lazyb0y ich habe ein 90.000 Euro teures Auto, da lasse ich mir doch nicht vorschreiben, wie und wo ich es abstelle. @thijs_lucas
die Gesellschaft hat keinen Respekt mehr vor Leistungsträgern die sich ein 6-stelliges Auto aber keine 3€ für Parkhaus leisten können,
und die zwar Hochleister sind aber zu schwach um 50m zu gehen… -
Was ich meine, wenn ich sage, dass sich viele Personenschäden durch menschliches Versagen schon dadurch verhindern ließen, wenn wir Täter bei ersten Auffälligkeiten am Steuer härter sanktionieren und intensiver vom Steuer fernhalten. Die meisten Täter werden auffällig, bevor sie andere verletzen.
Jedes Falschparken, jeder fahrlässig enge Überholvorgang, jede Geschwindigkeitsüberschreitung ist ein Indikator für Versagen am Steuer.
Mann macht zweimal gleichen Crash:
https://berlin.social/@asltf/116635255385733283 -
Video davon, auf dem Faschistennetzwerk X: https://x.com/rednbluephil/status/2058664996867850529/video/1?s=46
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@mattias und sehr wahrscheinlich darf der sehr bald wieder ans Steuer.
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@ulid000 der Nachweis, dass ein Fehler nicht auftreten kann, muss ähnlich wie im Arbeitsschutz Teil der Verwaltungsarbeit werden, wenn es um Leib und Leben geht. Solche Regelungen gibt es sehr wirksam für Schiene und Luftfahrt, nur im Straßenverkehr, wo Politik und Verwaltung eigentlich in unmittelbarer Verantwortung stehen müssten, fehlt das.
@thijs_lucas @ulid000 In der Luftfahrt wurde genau aus dem Grund Fehler frühzeitig erkennen zu können das "Safety Management System" eingeführt. https://www.easa.europa.eu/en/domains/safety-management/safety-management-system/sms-easa-rules
Und zwar für Fluggesellschaften, Instandhaltung und Entwicklung. Hierin soll unter anderem systemische und Systematische Fehler aufgedeckt werden und gezielt Verbesserungen eingeführt werden können.
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@thijs_lucas @ulid000 In der Luftfahrt wurde genau aus dem Grund Fehler frühzeitig erkennen zu können das "Safety Management System" eingeführt. https://www.easa.europa.eu/en/domains/safety-management/safety-management-system/sms-easa-rules
Und zwar für Fluggesellschaften, Instandhaltung und Entwicklung. Hierin soll unter anderem systemische und Systematische Fehler aufgedeckt werden und gezielt Verbesserungen eingeführt werden können.
Fahranfänger rast mit 120 durch die Stadt - Führerschein wohl erst mal weg
Der 18-Jährige war laut Polizei mit fast 120 Kilometern pro Stunde unterwegs. Nun darf er wohl erst mal nicht mehr fahren.
ndr.de (www.ndr.de)
Das ist gerade "in" oder?
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Fahranfänger rast mit 120 durch die Stadt - Führerschein wohl erst mal weg
Der 18-Jährige war laut Polizei mit fast 120 Kilometern pro Stunde unterwegs. Nun darf er wohl erst mal nicht mehr fahren.
ndr.de (www.ndr.de)
Das ist gerade "in" oder?
@flyIng aus einem anderen Artikel von Anfang des Monatsähnlicher Sachverhalt: Bußgeld von 800 Euro, zwei Punkten in Flensburg, drei Monaten Fahrverbot, Nachschulung.
Das ist völlig ungenügend. Mit so einem Verhalten wir billigend das Töten von Menschen in Kauf genommen. Mit Nachschulung ist der Täter schneller wieder legal am Steuer eines potenziellen Tatwerkzeugs als die Behörden und er selbst all das irgendwie verarbeitet haben.
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/18-jaehriger-faehrt-mit-tempo-125-durch-30er-zone-in-wilhelmshaven,raser-108.html