Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%).
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Ganz wichtiger Punkt. Und mit nem Hauptschulabschluss.
Geht heute auch noch, wenn man nach der Hauptschule eine Ausbildung in einem gefragten Handwerksberuf macht und dann auch darin arbeitet und nicht meint, man müsse jetzt noch studieren.
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@AwetTesfaiesus
Zur Illustration: Alle Boote auf diesem Bild sind über 5 m.
@diabhoil @TheOneSwit@jakob_thoboell @diabhoil @TheOneSwit YODA: Special interests stark in diesem thread sind
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Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%). 2024 waren wir bei 3,1 Jahresgehältern.
Was das m.E. heißt wird zu selten gesagt:
-> Wenn ihr keine 4 Wände habt oder erbt, werdet ihr keine eigenen 4 Wände haben.
-> Wenn ihr eigene 4 Wände habt und sie fremd verkauft, werden Eure Kinder keine 4 Wände haben.
@AwetTesfaiesus damals gab es auch noch real steigende Einkommen durch zweistellige Tarifabschlüsse. Klar bedingten die auch eine höhere Inflation, aber dadurch waren Schulden schneller abbezahlt. Bauen war damals im Verhältnis zu heute auch weit weniger kompliziert und aufwändig: deutlich weniger Regulierungen und Vorschriften.
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@AwetTesfaiesus
Das muss einfach konkret immer benannt werden. Ich erinnere mich noch als Habeck auch mal sowas erwähnte. Da war der Aufschrei auch groß. Ganz einfach weil er keine Zahlen genannt hat und sich jeder sofort wieder als Opfer gesehen hat. Auch wenn man sich da nicht direkt festlegen mag, es hilft ungemein wenn es grob gemacht wird.Ab 10 Mio. zum Beispiel da kann jeder (also die meisten in der Bevölkerung) sehr gut mitgehen. Da wird kaum jemand ran kommen. Und wenn dann ist bei der Inflation irgendwas schief gelaufen und wir haben andere Probleme.
Wie schon gesagt, seh ich das als einmalige Sofortmaßnahme für sinnvoll als Dauerlösung die sofort fällig wird ab Betrag X halte ich für nicht sinnvoll.
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Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%). 2024 waren wir bei 3,1 Jahresgehältern.
Was das m.E. heißt wird zu selten gesagt:
-> Wenn ihr keine 4 Wände habt oder erbt, werdet ihr keine eigenen 4 Wände haben.
-> Wenn ihr eigene 4 Wände habt und sie fremd verkauft, werden Eure Kinder keine 4 Wände haben.
@AwetTesfaiesus Damals kosteten Brötchen 5 Pfennig heute mindesten 50 Cent.
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@zombiecide
lass uns gern zusammen auf den Luxus einhauen. Aber dem kleinen Bürger naturnahe, emissionsarme Reisen gönnen.
@AwetTesfaiesus @diabhoil @TheOneSwit@jakob_thoboell @zombiecide @AwetTesfaiesus @diabhoil
Bei so speziellen Themen wo es dann um konkrete Längen oder Motorleistung geht kann man dann vor Einführung ja durchaus noch eine Expertenkommission von entsprechenden Verbänden mit einbeziehen. Was eh immer sinnvoll ist.
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@AwetTesfaiesus @diabhoil @TheOneSwit Gerne. Aber ein bisschen informierter darfs dann schon sein.
@dbdk @AwetTesfaiesus @diabhoil
naja, das ist ja dann doch ein sehr fachspezifisches Thema oder? Konkrete Zahlen hier schon am Anfang zu diskutieren ist schon etwas am Ziel vorbei. Man kann das ganze ja auch staffeln, bis 5m frei, ab 5 kleiner Betrag, usw. Natürlich kann man da auch mehrere Faktoren wie Antrieb mit berücksichtigen.
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@jakob_thoboell Preisgünstig ist relativ, für mich wär das sehr viel Geld
Mein Gedanke zum Luxuskontingent ist dass Erwerb, Eigentum bzw Verbrauch von Dingen außerhalb dieses Kontingents sehr teuer sein sollten um damit Konsum zu bremsen, aber auch Mittel umzuverteilen. Wieviel Meter ein Boot hat wäre dann nicht ganz so wichtig, wichtiger wäre dass es so lange wie möglich repariert und regelmäßig genutzt wird, und dann halt ein gebrauchtes, eins zur Miete oder per Genossenschaft sinnvoller ist
@zombiecide
letzteres ist mein Punkt: Boote von 6-9 m will keiner mit Budget mehr haben (einige Liebhaber-Modelle mal abgesehen), weil es einfach wenig Platz hat. Lass uns den 'Reichen' das Wasser streitig machen. Es gibt genug alte, leicht zu pflegende Boote, de man vor dem Schrott retten kann. Ich weiß, dass die Summen, die ich da zitiert habe, nicht fur alle bezahlbar sind (fur mich im Moment auch noch nicht). Aber wie du sagst: als geteiltes Objekt ist n Boot eh besser genutzt -
@jakob_thoboell @zombiecide @AwetTesfaiesus @diabhoil
Bei so speziellen Themen wo es dann um konkrete Längen oder Motorleistung geht kann man dann vor Einführung ja durchaus noch eine Expertenkommission von entsprechenden Verbänden mit einbeziehen. Was eh immer sinnvoll ist.
@TheOneSwit
Verbände: Vertretung der besser dastehensen in der Szene...
@zombiecide @AwetTesfaiesus @diabhoil -
@AwetTesfaiesus
Zur Illustration: Alle Boote auf diesem Bild sind über 5 m.
@diabhoil @TheOneSwit@AwetTesfaiesus
was mich zu diesem Bild motiviert hatte: Der Hafen hatte keine gestaffelten Preise, alle Boote auf diesem Bild haben 36€ pro Nacht bezahlt.
Fand ich unfair.
@diabhoil @TheOneSwit -
@jakob_thoboell @diabhoil @TheOneSwit YODA: Special interests stark in diesem thread sind
@AwetTesfaiesus
ich find die Maße von Booten ein gutes Beispiel für die Verschiebung von Konsum - Maßstäben: meine Großeltern waren zu fünft auf 8 m Schiffslänge im Sommerurlaub. Heute fangen die Preisstaffelungen in vielen Häfen erst ab 9 m an, alles darunter zahlt pauschal (was ich mit 3 Leuten auf 6 m meist unlustig fand...) Die Gesellschaft hat das Maß verloren und die, die Wassersport luxuriös zelebrieren verbreiten eine Stimmung, in der sich die 'kleinen' nicht mehr trauen... -
@dbdk @AwetTesfaiesus @diabhoil
naja, das ist ja dann doch ein sehr fachspezifisches Thema oder? Konkrete Zahlen hier schon am Anfang zu diskutieren ist schon etwas am Ziel vorbei. Man kann das ganze ja auch staffeln, bis 5m frei, ab 5 kleiner Betrag, usw. Natürlich kann man da auch mehrere Faktoren wie Antrieb mit berücksichtigen.
@TheOneSwit
na ja, es ist ne Frage des Luxusbegriffes, die wir als Gesellschaft insgesamt diskutieren müssen. Ist ein alter Camper als Zweitwagen der Familie Luxus, wenn er über Jahrzehnte als primäre Art von Urlaub dient?
Ist ein Gartenhäuschen Luxus?
Ich würde sagen 'nein'. Der opulente 12 Tonnen Oberklasse-Camper oder das Anwesen am Stadtrand m.E. schon.
Und so ist für mich auch mit dem Boot (1/2)
@dbdk @AwetTesfaiesus @diabhoil -
@TheOneSwit
na ja, es ist ne Frage des Luxusbegriffes, die wir als Gesellschaft insgesamt diskutieren müssen. Ist ein alter Camper als Zweitwagen der Familie Luxus, wenn er über Jahrzehnte als primäre Art von Urlaub dient?
Ist ein Gartenhäuschen Luxus?
Ich würde sagen 'nein'. Der opulente 12 Tonnen Oberklasse-Camper oder das Anwesen am Stadtrand m.E. schon.
Und so ist für mich auch mit dem Boot (1/2)
@dbdk @AwetTesfaiesus @diabhoil@TheOneSwit
Meine Großeltern haben (am Anfang mit Freunden gemeinsam) ein Segelboot besessen, was über ca. 4 Jahrzehnte die dominierende Form des Urlaubs waren.
Ja, privilegiert und mit gut.Budget, aber auch mit weniger Budget kann das kleine Segelboot langjährige Freiheit sein.Auf der anderen Seite gibt es das Hochgllanz-Boot mit Spinnennetzen an den Leinen, das nur als Statussymbol rumliegt.
@dbdk @AwetTesfaiesus @diabhoil -
@TheOneSwit
Meine Großeltern haben (am Anfang mit Freunden gemeinsam) ein Segelboot besessen, was über ca. 4 Jahrzehnte die dominierende Form des Urlaubs waren.
Ja, privilegiert und mit gut.Budget, aber auch mit weniger Budget kann das kleine Segelboot langjährige Freiheit sein.Auf der anderen Seite gibt es das Hochgllanz-Boot mit Spinnennetzen an den Leinen, das nur als Statussymbol rumliegt.
@dbdk @AwetTesfaiesus @diabhoil@TheOneSwit
ich würde gern das Luxus-Statussymbol kritisieren, und Menschen, die sich als weniger spießig und weniger privilegiert einschätzen, gleichzeitig animieren, sich die jeweilige Freiheit, die das jeweils kleinere Teil meiner Beispiele oben bietet, zuzutrauen.
@dbdk @AwetTesfaiesus @diabhoil -
@AwetTesfaiesus
ich find die Maße von Booten ein gutes Beispiel für die Verschiebung von Konsum - Maßstäben: meine Großeltern waren zu fünft auf 8 m Schiffslänge im Sommerurlaub. Heute fangen die Preisstaffelungen in vielen Häfen erst ab 9 m an, alles darunter zahlt pauschal (was ich mit 3 Leuten auf 6 m meist unlustig fand...) Die Gesellschaft hat das Maß verloren und die, die Wassersport luxuriös zelebrieren verbreiten eine Stimmung, in der sich die 'kleinen' nicht mehr trauen...@AwetTesfaiesus
Charlotta Schuhmacher hat bei @gerolf_antritt das gleiche Thema beim (ultra-) Radfahren aufgemacht. Radfahren wird von einigen medial aufbereitet zum zehntausende-teuren Hochglanz-Event gemacht. Bis sich keine(r) mehr mit günstigerem Setup zu den Events traut... -
R relay@relay.mycrowd.ca shared this topic
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Mein ganz persönliche Liebligsbemessungsgrundlage wären die (mittelbar und unmittelbar) kontrollierten Wohn-Quadratmeter. Die ersten 400 qm werden nie besteuert (plus 150qm für jedes Kind), auch nicht bei der Erbschaft.
Jenseits dessen würde ich persönlich gerne eine sehr deutliche Substanz-Steuer sehen (z.B. 8€/qm/Monat, egal ob vermietet oder nicht).
Aber das ist nur mein persönlicher Liebling.
Danach: Vermögenssteuer für Boote über 5m Länge.
@AwetTesfaiesus @diabhoil @TheOneSwit länge ist ein wenig geeignetes maß für boote. geh lieber nach verdrängung/gewicht. 1t könnte eine gute grenze sein
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@AwetTesfaiesus
Zur Illustration: Alle Boote auf diesem Bild sind über 5 m.
@diabhoil @TheOneSwit@jakob_thoboell @AwetTesfaiesus @diabhoil @TheOneSwit
Puh, Glück gehabt. Mein zweisitzer Paddelboot ist nur 4 Meter lang.
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@TheOneSwit @diabhoil eine Vermögenssteuer auf Vermögen über 10 Mio bzw. Wohnraum über 400 qm. Da fällt es mir schwer den poenalen Charakter zu erkennen
@AwetTesfaiesus @TheOneSwit @diabhoil
Also die 40 m2, die das JC als "angemessen" ansieht und Deine 400 m2, gehen mir leider etwas zu weit auseinander.
Wenn man besteuert, dann sollte man da genau ab diesen 40 m2 machen, die man als "angemessen" bezeichnet.
Bei mir wurden 25 m2 schon als "exzessiv" bezeichnet, weil ich ja alleine bin. -
@AwetTesfaiesus @TheOneSwit @diabhoil
Also die 40 m2, die das JC als "angemessen" ansieht und Deine 400 m2, gehen mir leider etwas zu weit auseinander.
Wenn man besteuert, dann sollte man da genau ab diesen 40 m2 machen, die man als "angemessen" bezeichnet.
Bei mir wurden 25 m2 schon als "exzessiv" bezeichnet, weil ich ja alleine bin.@AwetTesfaiesus @TheOneSwit @diabhoil
Vorher habe ich auf 120 m2 mit Familie (5 Personen) gewohnt.
War zwar nicht "exzessiv", aber noch halbwegs ausreichend.
Aber 50 m2 pro Person sollten es schon mindestens sein.
Alles was drueber ist, ist Luxus. -
@jakob_thoboell @AwetTesfaiesus @diabhoil @TheOneSwit
Puh, Glück gehabt. Mein zweisitzer Paddelboot ist nur 4 Meter lang.
@martindrogat
siehste, schon meine alte RZ85/3 ist über 5 m.
@AwetTesfaiesus @diabhoil @TheOneSwit