Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%).
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@AwetTesfaiesus
uff. 5 m Lange ist heftig. N paar Eckdaten: Das Folkeboot, als günstiger Fahrtensegler für die Bevölkerung konzipiert, aus Schweden liegt bei 7m. Ne gebrauchte dänische LM 27 von 8m Länge liegt am Markt bei 20 000€. Und das ist beides ungefähr das Komfortniveau von Camping mit VW-Bus und vier Personen.Ja, es ist ein Luxusgut, einen Camper oder ein Boot besitzen zu können.
Aber 5 m? das wäre, wie nen Golf mit Dachzelt als 'Luxus-Wohnmobil' betiteln.
@diabhoil @TheOneSwit@jakob_thoboell Meine Idee für sowas ist ein persönliches Luxus-Kontingent, dass manche Leute für eine Flugreise nutzen, andere für ein zusätzliches Zimmer, für ein Boot, für regelmäßigen Schokolade- oder Fleischkonsum.
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@AwetTesfaiesus Du bist so großzügig. Ich würd lieber sowas wie 25qm pro Person stark subventionieren, und ab 50qm pro Person besteuern, und halt progressiv. Aber da geht es auch eher um Umverteilung des Wohnraums.
Es scheint mir für die Marktstrutktur quasi irrelevant, wenn jemand auf 100qm wohnt und 6 mal 50qm vermietet.
Selbst unter Eheleuten mit 200 qm und 12 Wohnungen gilt das so noch.
Jenseits dessen, ist Wohnraum m.E. politisch.
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@AwetTesfaiesus ich bin da bescheidener. mir reichen schon 4 bezahlbare mietwände. dass dies allerdings auch immer schwieriger wird, wird mittlerweile zu einem riesenproblem werden.
Mir auch; wir wohne auch zur Miete.
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Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%). 2024 waren wir bei 3,1 Jahresgehältern.
Was das m.E. heißt wird zu selten gesagt:
-> Wenn ihr keine 4 Wände habt oder erbt, werdet ihr keine eigenen 4 Wände haben.
-> Wenn ihr eigene 4 Wände habt und sie fremd verkauft, werden Eure Kinder keine 4 Wände haben.
@AwetTesfaiesus In meiner Familie hat es eine Generation länger gedauert
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Da bin ich derjenige, der es noch geschafft hat, fast von Null auf ein Häusle zu kommen. -
@jakob_thoboell Meine Idee für sowas ist ein persönliches Luxus-Kontingent, dass manche Leute für eine Flugreise nutzen, andere für ein zusätzliches Zimmer, für ein Boot, für regelmäßigen Schokolade- oder Fleischkonsum.
@zombiecide
klingt gut. was ich deutlich machen wollte: Weil viele alte Menschen ihre Boote verkaufen, aber jüngere reiche Menschen 7-10 Meter teils zu zweit schon zu wenig finden, sind viele kleine Boote auf dem Markt zu geringem Preis. n kleines altes Kajütboot ist halt preislich und komfortmaßig so wie n Kleingarten oder n VW-Bus als Camper.
@AwetTesfaiesus @diabhoil @TheOneSwit -
@zombiecide
klingt gut. was ich deutlich machen wollte: Weil viele alte Menschen ihre Boote verkaufen, aber jüngere reiche Menschen 7-10 Meter teils zu zweit schon zu wenig finden, sind viele kleine Boote auf dem Markt zu geringem Preis. n kleines altes Kajütboot ist halt preislich und komfortmaßig so wie n Kleingarten oder n VW-Bus als Camper.
@AwetTesfaiesus @diabhoil @TheOneSwit@zombiecide
lass uns gern zusammen auf den Luxus einhauen. Aber dem kleinen Bürger naturnahe, emissionsarme Reisen gönnen.
@AwetTesfaiesus @diabhoil @TheOneSwit -
Mein ganz persönliche Liebligsbemessungsgrundlage wären die (mittelbar und unmittelbar) kontrollierten Wohn-Quadratmeter. Die ersten 400 qm werden nie besteuert (plus 150qm für jedes Kind), auch nicht bei der Erbschaft.
Jenseits dessen würde ich persönlich gerne eine sehr deutliche Substanz-Steuer sehen (z.B. 8€/qm/Monat, egal ob vermietet oder nicht).
Aber das ist nur mein persönlicher Liebling.
Danach: Vermögenssteuer für Boote über 5m Länge.
@AwetTesfaiesus
Zur Illustration: Alle Boote auf diesem Bild sind über 5 m.
@diabhoil @TheOneSwit -
Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%). 2024 waren wir bei 3,1 Jahresgehältern.
Was das m.E. heißt wird zu selten gesagt:
-> Wenn ihr keine 4 Wände habt oder erbt, werdet ihr keine eigenen 4 Wände haben.
-> Wenn ihr eigene 4 Wände habt und sie fremd verkauft, werden Eure Kinder keine 4 Wände haben.
Vielen Dank für's teilen
️Ich muss gerade an meine Tante denken...die junge Generation hat einfach nicht die Disziplin zu sparen ..die sind selber Schuld, dass die kein Eigenheim bekommen.
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@zombiecide
klingt gut. was ich deutlich machen wollte: Weil viele alte Menschen ihre Boote verkaufen, aber jüngere reiche Menschen 7-10 Meter teils zu zweit schon zu wenig finden, sind viele kleine Boote auf dem Markt zu geringem Preis. n kleines altes Kajütboot ist halt preislich und komfortmaßig so wie n Kleingarten oder n VW-Bus als Camper.
@AwetTesfaiesus @diabhoil @TheOneSwit@jakob_thoboell Preisgünstig ist relativ, für mich wär das sehr viel Geld
Mein Gedanke zum Luxuskontingent ist dass Erwerb, Eigentum bzw Verbrauch von Dingen außerhalb dieses Kontingents sehr teuer sein sollten um damit Konsum zu bremsen, aber auch Mittel umzuverteilen. Wieviel Meter ein Boot hat wäre dann nicht ganz so wichtig, wichtiger wäre dass es so lange wie möglich repariert und regelmäßig genutzt wird, und dann halt ein gebrauchtes, eins zur Miete oder per Genossenschaft sinnvoller ist
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Ganz wichtiger Punkt. Und mit nem Hauptschulabschluss.
Geht heute auch noch, wenn man nach der Hauptschule eine Ausbildung in einem gefragten Handwerksberuf macht und dann auch darin arbeitet und nicht meint, man müsse jetzt noch studieren.
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@AwetTesfaiesus
Zur Illustration: Alle Boote auf diesem Bild sind über 5 m.
@diabhoil @TheOneSwit@jakob_thoboell @diabhoil @TheOneSwit YODA: Special interests stark in diesem thread sind
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Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%). 2024 waren wir bei 3,1 Jahresgehältern.
Was das m.E. heißt wird zu selten gesagt:
-> Wenn ihr keine 4 Wände habt oder erbt, werdet ihr keine eigenen 4 Wände haben.
-> Wenn ihr eigene 4 Wände habt und sie fremd verkauft, werden Eure Kinder keine 4 Wände haben.
@AwetTesfaiesus damals gab es auch noch real steigende Einkommen durch zweistellige Tarifabschlüsse. Klar bedingten die auch eine höhere Inflation, aber dadurch waren Schulden schneller abbezahlt. Bauen war damals im Verhältnis zu heute auch weit weniger kompliziert und aufwändig: deutlich weniger Regulierungen und Vorschriften.
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@AwetTesfaiesus
Das muss einfach konkret immer benannt werden. Ich erinnere mich noch als Habeck auch mal sowas erwähnte. Da war der Aufschrei auch groß. Ganz einfach weil er keine Zahlen genannt hat und sich jeder sofort wieder als Opfer gesehen hat. Auch wenn man sich da nicht direkt festlegen mag, es hilft ungemein wenn es grob gemacht wird.Ab 10 Mio. zum Beispiel da kann jeder (also die meisten in der Bevölkerung) sehr gut mitgehen. Da wird kaum jemand ran kommen. Und wenn dann ist bei der Inflation irgendwas schief gelaufen und wir haben andere Probleme.
Wie schon gesagt, seh ich das als einmalige Sofortmaßnahme für sinnvoll als Dauerlösung die sofort fällig wird ab Betrag X halte ich für nicht sinnvoll.
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Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%). 2024 waren wir bei 3,1 Jahresgehältern.
Was das m.E. heißt wird zu selten gesagt:
-> Wenn ihr keine 4 Wände habt oder erbt, werdet ihr keine eigenen 4 Wände haben.
-> Wenn ihr eigene 4 Wände habt und sie fremd verkauft, werden Eure Kinder keine 4 Wände haben.
@AwetTesfaiesus Damals kosteten Brötchen 5 Pfennig heute mindesten 50 Cent.
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@zombiecide
lass uns gern zusammen auf den Luxus einhauen. Aber dem kleinen Bürger naturnahe, emissionsarme Reisen gönnen.
@AwetTesfaiesus @diabhoil @TheOneSwit@jakob_thoboell @zombiecide @AwetTesfaiesus @diabhoil
Bei so speziellen Themen wo es dann um konkrete Längen oder Motorleistung geht kann man dann vor Einführung ja durchaus noch eine Expertenkommission von entsprechenden Verbänden mit einbeziehen. Was eh immer sinnvoll ist.
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@AwetTesfaiesus @diabhoil @TheOneSwit Gerne. Aber ein bisschen informierter darfs dann schon sein.
@dbdk @AwetTesfaiesus @diabhoil
naja, das ist ja dann doch ein sehr fachspezifisches Thema oder? Konkrete Zahlen hier schon am Anfang zu diskutieren ist schon etwas am Ziel vorbei. Man kann das ganze ja auch staffeln, bis 5m frei, ab 5 kleiner Betrag, usw. Natürlich kann man da auch mehrere Faktoren wie Antrieb mit berücksichtigen.
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@jakob_thoboell Preisgünstig ist relativ, für mich wär das sehr viel Geld
Mein Gedanke zum Luxuskontingent ist dass Erwerb, Eigentum bzw Verbrauch von Dingen außerhalb dieses Kontingents sehr teuer sein sollten um damit Konsum zu bremsen, aber auch Mittel umzuverteilen. Wieviel Meter ein Boot hat wäre dann nicht ganz so wichtig, wichtiger wäre dass es so lange wie möglich repariert und regelmäßig genutzt wird, und dann halt ein gebrauchtes, eins zur Miete oder per Genossenschaft sinnvoller ist
@zombiecide
letzteres ist mein Punkt: Boote von 6-9 m will keiner mit Budget mehr haben (einige Liebhaber-Modelle mal abgesehen), weil es einfach wenig Platz hat. Lass uns den 'Reichen' das Wasser streitig machen. Es gibt genug alte, leicht zu pflegende Boote, de man vor dem Schrott retten kann. Ich weiß, dass die Summen, die ich da zitiert habe, nicht fur alle bezahlbar sind (fur mich im Moment auch noch nicht). Aber wie du sagst: als geteiltes Objekt ist n Boot eh besser genutzt -
@jakob_thoboell @zombiecide @AwetTesfaiesus @diabhoil
Bei so speziellen Themen wo es dann um konkrete Längen oder Motorleistung geht kann man dann vor Einführung ja durchaus noch eine Expertenkommission von entsprechenden Verbänden mit einbeziehen. Was eh immer sinnvoll ist.
@TheOneSwit
Verbände: Vertretung der besser dastehensen in der Szene...
@zombiecide @AwetTesfaiesus @diabhoil -
@AwetTesfaiesus
Zur Illustration: Alle Boote auf diesem Bild sind über 5 m.
@diabhoil @TheOneSwit@AwetTesfaiesus
was mich zu diesem Bild motiviert hatte: Der Hafen hatte keine gestaffelten Preise, alle Boote auf diesem Bild haben 36€ pro Nacht bezahlt.
Fand ich unfair.
@diabhoil @TheOneSwit -
@jakob_thoboell @diabhoil @TheOneSwit YODA: Special interests stark in diesem thread sind
@AwetTesfaiesus
ich find die Maße von Booten ein gutes Beispiel für die Verschiebung von Konsum - Maßstäben: meine Großeltern waren zu fünft auf 8 m Schiffslänge im Sommerurlaub. Heute fangen die Preisstaffelungen in vielen Häfen erst ab 9 m an, alles darunter zahlt pauschal (was ich mit 3 Leuten auf 6 m meist unlustig fand...) Die Gesellschaft hat das Maß verloren und die, die Wassersport luxuriös zelebrieren verbreiten eine Stimmung, in der sich die 'kleinen' nicht mehr trauen...