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  3. Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:

Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:

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  • ehrba@verkehrswende.socialE ehrba@verkehrswende.social

    @AwetTesfaiesus @cveng zur regionalen Verteilung des Leerstands existiert doch bestimmt irgendwo vernünftiges Kartenmaterial, oder #GISchat?

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    ehrba@verkehrswende.social
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    #67

    @AwetTesfaiesus @cveng
    Mit dem Material ließe sich dann weiterarbeiten:
    Existiert Leerstand "weit an vom Schuss"? Dann ist die Frage, ob dort die Besiedlung aufrecht erhalten werden muss oder ob wir der Natur wieder mehr Raum geben. Finanzierbar wäre das evtl über Ausgleichsmaßnahmen von anderen Baumaßnahmen.
    Existiert Leerstand im Speckgürtel? Dann ist ggf die umgebende Infrastruktur (Schulen, ÖPNV, Schwimmbad,..) unzureichend.
    Usw...

    ehrba@verkehrswende.socialE 1 Reply Last reply
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    • ehrba@verkehrswende.socialE ehrba@verkehrswende.social

      @AwetTesfaiesus @cveng
      Mit dem Material ließe sich dann weiterarbeiten:
      Existiert Leerstand "weit an vom Schuss"? Dann ist die Frage, ob dort die Besiedlung aufrecht erhalten werden muss oder ob wir der Natur wieder mehr Raum geben. Finanzierbar wäre das evtl über Ausgleichsmaßnahmen von anderen Baumaßnahmen.
      Existiert Leerstand im Speckgürtel? Dann ist ggf die umgebende Infrastruktur (Schulen, ÖPNV, Schwimmbad,..) unzureichend.
      Usw...

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      #68

      @AwetTesfaiesus @cveng und eigentlich war ich nur interessiert, ob klimabedingte Migration (von wo nach wo auch immer) berücksichtigt ist 😄

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      • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

        Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:

        Ich vertrete ja die Ansicht, dass wir in Deutschland (wahrscheinlich) schon viel mehr Wohnraum haben, als wir brauchen, nur am falschen Ort (dazu nie Daten gefunden).

        Anyway:

        Jede Wohnung, die wir neu bauen, entlassen wir in einen (schnell) schrumpfenden Markt.

        In 50 Jahren, (Wohnungs-AfA), werden es 12 Mio. weniger Nachfragende sein.

        Zurück bauen wir nicht.

        lichtschnuppe@friendica.deL This user is from outside of this forum
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        #69

        @AwetTesfaiesus
        Menschenwürdiges Wohnen ist (sollte) ein Grundrecht (sein). Die Umsetzung von Grundrechten darf nicht dem "Markt" überlassen werden, da ist der Staat in der Pflicht.

        Ja, es ist auf jeden Fall viel Wohnraum, vielleicht auch genügend Wohnraum vorhanden. Nur eben schlecht verteilt. Immer mehr ältere Menschen wohnen in großen, teils viel zu großen Wohnungen und Häusern. Familien zwängen sich andererseits in den Städten in viel zu kleinen Wohnungen. Umziehen ist unbezahlbar, für die gleiche, gar niedrigere Miete der zu großen Wohnung eine kleinere zu finden, mit besagter Familie gar einzutauschen, ist real unmöglich. Da könnte Staat im Hier und Jetzt helfen. Z. B. durch die dauerhafte garantierte Übernahme der Mehrkosten bei Wohnungstausch. Und es gäbe bestimmt noch mehr gesetzliche Hebel, wenn man wollte.
        (ich z. B. würde meine sehr günstige 3-Zimmer-Altbauwohnung durchaus gegen eine kleinere Wohnung tauschen. Nur bekäme ich für meine jetzige Miete kaum ein WG-Zimmer, geschweige denn eine kleine 2-Zimmer-Wohnung)

        margaxeyat@mastodon.socialM 1 Reply Last reply
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        • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

          @vgoller

          Ich will mich hier nicht wrestlen, aber:

          Ich denke, der Ort ist eher kein Problem. Vielleicht noch 60% müssen noch an einem bestimmten Ort leben (eher noch weniger wegen des steigenden Renter:innen-Anteils).

          Und bei der Art des Wohnens:

          Wir werden ja behalten was wir haben.

          Was wir zubauen ist m.E. qualitativ oft nicht gut.

          In 100 Jahren werden die Leute immer noch auf dem Dorf und im Friedrichshain wohnen wollen.

          Im gesichtslosen Neubaugebiet 2020? I doubt it!

          lthiry@openbiblio.socialL This user is from outside of this forum
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          lthiry@openbiblio.social
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          #70

          @AwetTesfaiesus "Vielleicht noch 60% müssen noch an einem bestimmten Ort leben (eher noch weniger wegen des steigenden Renter:innen-Anteils)."

          Renter*innen ziehen aber nicht einfach aus ihren sozialen Bezügen auf's Land, wo die kulturelle und soziale Infrastruktur viel schlechter ist.
          Und in den Großstädten zahlen sie für eine kleinere Wohnung mehr Miete als für die große, in der sie jahrzehntelang mit anderen Familienmitgliedern gewohnt haben.

          sudelsurium@troet.cafeS awettesfaiesus@mastodon.socialA S 3 Replies Last reply
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          • taschenorakel@mastodon.greenT taschenorakel@mastodon.green

            @AwetTesfaiesus Da bin ich absolut sicher. Die Miete ist weg. Die Tilgung hingegen, egal wie klein, ist Vermögensaufbau.

            Sprich: Selbst wenn Du die 50-Jahre-Wette nach 10 Jahren abbrichst: Zumindest die Tilgung bekommst Du zurück. Plus eventuelle Spekulationsgewinne, durch permanente Verteuerung eines knappen Gutes. Aber diese möge man ignorieren, weil spekulativ.

            @musevg

            laird_dave@chaos.socialL This user is from outside of this forum
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            laird_dave@chaos.social
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            #71

            @taschenorakel @AwetTesfaiesus @musevg eigengenutzte Immobilie ist eine Lifestyle-Entscheidung und wird in Deutschland viel zu oft schöngerechnet.

            Den Vermögrnsaufbau kannst Du auch als Mieter machen wenn Du die Differenz zu ner realistischen Tilgungsrate in Dein Depot steckst.

            Miete ist wohnen as a service, Du gibst jemand anderem Geld, damit Du Dich mit dem Zeug nicht beschäftigen musst und kannst viel leichter umziehen.

            Das ist bei weitem nicht so schwarz/weiß wie es gern dargestellt wird.

            awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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            • lthiry@openbiblio.socialL lthiry@openbiblio.social

              @AwetTesfaiesus "Vielleicht noch 60% müssen noch an einem bestimmten Ort leben (eher noch weniger wegen des steigenden Renter:innen-Anteils)."

              Renter*innen ziehen aber nicht einfach aus ihren sozialen Bezügen auf's Land, wo die kulturelle und soziale Infrastruktur viel schlechter ist.
              Und in den Großstädten zahlen sie für eine kleinere Wohnung mehr Miete als für die große, in der sie jahrzehntelang mit anderen Familienmitgliedern gewohnt haben.

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              sudelsurium@troet.cafe
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              #72

              @LThiry @AwetTesfaiesus Gilt übrigens auch für Eigentum. Es gibt keinerlei Anreize für Ältere, sich zu verkleinern. Hier in der Gegend sitzen 70- bis 90-Jährige allein in ihren 180-qm-Häusern. Da bräuchte es Anreize für mit Rente finanzierbaren Umbau und in der Nachbarschaft attraktive, barrierefreie, bezahlbare Wohnprojekte als Wechsel-Option.

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              • lthiry@openbiblio.socialL lthiry@openbiblio.social

                @AwetTesfaiesus "Vielleicht noch 60% müssen noch an einem bestimmten Ort leben (eher noch weniger wegen des steigenden Renter:innen-Anteils)."

                Renter*innen ziehen aber nicht einfach aus ihren sozialen Bezügen auf's Land, wo die kulturelle und soziale Infrastruktur viel schlechter ist.
                Und in den Großstädten zahlen sie für eine kleinere Wohnung mehr Miete als für die große, in der sie jahrzehntelang mit anderen Familienmitgliedern gewohnt haben.

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                awettesfaiesus@mastodon.social
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                #73

                @LThiry das ist mir klar

                Andererseits romantisiert diese Darstellung den Alltag von Renter:innen mE. Die soziale Infrastruktur stirbt. Die Teilnahme an Kultur scheitert an den real existierenden Umständen.

                Alte auf dem Land führen mE eher ein (subjektiv) zufriedeneres Leben als in der Stadt (ausgenommen extrem privilegierte Alte)

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                • excellensa@fnordon.deE excellensa@fnordon.de

                  @AwetTesfaiesus wir bauen schon lange sehr viel zurück. Mir wir sind in diesem Fall die ostdeutschen Wohnungsbaugenossenschaften und -gesellschaften gemeint. Aber die gehören möglicherweise schon auch zu diesem wir.

                  teichralle@gruene.socialT This user is from outside of this forum
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                  teichralle@gruene.social
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                  #74

                  @excellensa @AwetTesfaiesus

                  Führt zu der absurden Situation, dass in den boomenden Ost-Städten, an den Stellen wo vor 15 Jahren noch mit staatlichen Mitteln zurückgebaut oder besser abgerissen wurde, heute wieder neu gebaut oder nachverdichtet wird.

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                  • lthiry@openbiblio.socialL lthiry@openbiblio.social

                    @AwetTesfaiesus "Vielleicht noch 60% müssen noch an einem bestimmten Ort leben (eher noch weniger wegen des steigenden Renter:innen-Anteils)."

                    Renter*innen ziehen aber nicht einfach aus ihren sozialen Bezügen auf's Land, wo die kulturelle und soziale Infrastruktur viel schlechter ist.
                    Und in den Großstädten zahlen sie für eine kleinere Wohnung mehr Miete als für die große, in der sie jahrzehntelang mit anderen Familienmitgliedern gewohnt haben.

                    S This user is from outside of this forum
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                    skeptiker@social.tchncs.de
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                    #75

                    @LThiry @AwetTesfaiesus Also ich werde zur Rente aufs Land ziehen.

                    Erschrecked ist eher der bedauernswerte energetische Zustand des Bestands.

                    Und dass das in einer grünen Diskussion keine Rolle spielt

                    awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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                    • lichtschnuppe@friendica.deL lichtschnuppe@friendica.de

                      @AwetTesfaiesus
                      Menschenwürdiges Wohnen ist (sollte) ein Grundrecht (sein). Die Umsetzung von Grundrechten darf nicht dem "Markt" überlassen werden, da ist der Staat in der Pflicht.

                      Ja, es ist auf jeden Fall viel Wohnraum, vielleicht auch genügend Wohnraum vorhanden. Nur eben schlecht verteilt. Immer mehr ältere Menschen wohnen in großen, teils viel zu großen Wohnungen und Häusern. Familien zwängen sich andererseits in den Städten in viel zu kleinen Wohnungen. Umziehen ist unbezahlbar, für die gleiche, gar niedrigere Miete der zu großen Wohnung eine kleinere zu finden, mit besagter Familie gar einzutauschen, ist real unmöglich. Da könnte Staat im Hier und Jetzt helfen. Z. B. durch die dauerhafte garantierte Übernahme der Mehrkosten bei Wohnungstausch. Und es gäbe bestimmt noch mehr gesetzliche Hebel, wenn man wollte.
                      (ich z. B. würde meine sehr günstige 3-Zimmer-Altbauwohnung durchaus gegen eine kleinere Wohnung tauschen. Nur bekäme ich für meine jetzige Miete kaum ein WG-Zimmer, geschweige denn eine kleine 2-Zimmer-Wohnung)

                      margaxeyat@mastodon.socialM This user is from outside of this forum
                      margaxeyat@mastodon.socialM This user is from outside of this forum
                      margaxeyat@mastodon.social
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                      #76

                      @lichtschnuppe @AwetTesfaiesus Was vor allem mehr in den Fokus rücken sollte, sind spekulativer Leerstand und Zweckentfremdung von Wohnraum.
                      In jeder Großstadt z.B. stehen mehrere zehntausende Wohnungen in gutem Zustand leer und z.B. in Berlin wird sehr viel Wohnraum an Gewerbetreibende vermietet, weil man da mehr Profit generieren kann, denn Gewerbemieten unterliegen keiner Regulierung.

                      awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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                      • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                        Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:

                        Ich vertrete ja die Ansicht, dass wir in Deutschland (wahrscheinlich) schon viel mehr Wohnraum haben, als wir brauchen, nur am falschen Ort (dazu nie Daten gefunden).

                        Anyway:

                        Jede Wohnung, die wir neu bauen, entlassen wir in einen (schnell) schrumpfenden Markt.

                        In 50 Jahren, (Wohnungs-AfA), werden es 12 Mio. weniger Nachfragende sein.

                        Zurück bauen wir nicht.

                        dancing_goblin@mastodon.socialD This user is from outside of this forum
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                        dancing_goblin@mastodon.social
                        wrote last edited by
                        #77

                        @AwetTesfaiesus gibt schon Orte, an denen Stadtviertel zurückgebaut wurden. Hoyerswerda z.B., aber das hat auch über 50% seiner Einwohner verloren.

                        awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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                        • dancing_goblin@mastodon.socialD dancing_goblin@mastodon.social

                          @AwetTesfaiesus gibt schon Orte, an denen Stadtviertel zurückgebaut wurden. Hoyerswerda z.B., aber das hat auch über 50% seiner Einwohner verloren.

                          awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                          wrote last edited by
                          #78

                          @dancing_goblin ich vermute, dass das aber schon über 15 Jahre zurück liegt

                          dancing_goblin@mastodon.socialD 1 Reply Last reply
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                          • S skeptiker@social.tchncs.de

                            @LThiry @AwetTesfaiesus Also ich werde zur Rente aufs Land ziehen.

                            Erschrecked ist eher der bedauernswerte energetische Zustand des Bestands.

                            Und dass das in einer grünen Diskussion keine Rolle spielt

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                            awettesfaiesus@mastodon.social
                            wrote last edited by
                            #79

                            @Skeptiker @LThiry magst du erklären was du meinst mit „keine Rolle spielen“

                            S 1 Reply Last reply
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                            • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                              @dancing_goblin ich vermute, dass das aber schon über 15 Jahre zurück liegt

                              dancing_goblin@mastodon.socialD This user is from outside of this forum
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                              #80

                              @AwetTesfaiesus zumindest die Entscheidung zurückzubauen sicher (hab vor ca.15 Jahren auf ner Konferenz drüber gehört). Wann/ob das ganze abgeschlossen ist, weiß ich nicht.

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                              • dancing_goblin@mastodon.socialD dancing_goblin@mastodon.social

                                @AwetTesfaiesus zumindest die Entscheidung zurückzubauen sicher (hab vor ca.15 Jahren auf ner Konferenz drüber gehört). Wann/ob das ganze abgeschlossen ist, weiß ich nicht.

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                                #81

                                @AwetTesfaiesus müsste mal nachfragen, ob es in Pirmasens ähnliches gab, die Gegend ist von der Bevölkerungsentwicklung ähnlich wie Thüringen oder die sächsische Peripherie.

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                                • laird_dave@chaos.socialL laird_dave@chaos.social

                                  @taschenorakel @AwetTesfaiesus @musevg eigengenutzte Immobilie ist eine Lifestyle-Entscheidung und wird in Deutschland viel zu oft schöngerechnet.

                                  Den Vermögrnsaufbau kannst Du auch als Mieter machen wenn Du die Differenz zu ner realistischen Tilgungsrate in Dein Depot steckst.

                                  Miete ist wohnen as a service, Du gibst jemand anderem Geld, damit Du Dich mit dem Zeug nicht beschäftigen musst und kannst viel leichter umziehen.

                                  Das ist bei weitem nicht so schwarz/weiß wie es gern dargestellt wird.

                                  awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                                  #82

                                  @Laird_Dave @taschenorakel @musevg ja.

                                  Und dennoch muss ich sagen: der (rechtliche) Schutz von Wohneigentum ist krass viel besser als jeder Mietvertrag. Deshalb sage ich: in einem abbezahlten Wohneigentum zu leben ist als Element der sozialen Sicherung unter den aktuellen Umständen quasi unübertrefflich.

                                  laird_dave@chaos.socialL 1 Reply Last reply
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                                  • margaxeyat@mastodon.socialM margaxeyat@mastodon.social

                                    @lichtschnuppe @AwetTesfaiesus Was vor allem mehr in den Fokus rücken sollte, sind spekulativer Leerstand und Zweckentfremdung von Wohnraum.
                                    In jeder Großstadt z.B. stehen mehrere zehntausende Wohnungen in gutem Zustand leer und z.B. in Berlin wird sehr viel Wohnraum an Gewerbetreibende vermietet, weil man da mehr Profit generieren kann, denn Gewerbemieten unterliegen keiner Regulierung.

                                    awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                                    #83

                                    @MargaXeyat @lichtschnuppe weshalb ich finde, dass kontrollierter Wohnraum ab einer bestimmten Größe besteuert werden sollte

                                    margaxeyat@mastodon.socialM 1 Reply Last reply
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                                      @Skeptiker @LThiry magst du erklären was du meinst mit „keine Rolle spielen“

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                                      #84

                                      @AwetTesfaiesus @LThiry Ich meinte speziell diesen Thread. Klar die Diskussion um den Wohnraum muss geführt werden. Aber das geht nicht ohne die notwendige energetische Sanierung zu betrachten.

                                      awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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                                      • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                        @Laird_Dave @taschenorakel @musevg ja.

                                        Und dennoch muss ich sagen: der (rechtliche) Schutz von Wohneigentum ist krass viel besser als jeder Mietvertrag. Deshalb sage ich: in einem abbezahlten Wohneigentum zu leben ist als Element der sozialen Sicherung unter den aktuellen Umständen quasi unübertrefflich.

                                        laird_dave@chaos.socialL This user is from outside of this forum
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                                        #85

                                        @AwetTesfaiesus @taschenorakel @musevg kommt halt auf die Umstände an. Kaufst Du eine Wohnung im großen Block und die Mehrheit findet PV und Wärmepumpe blöd hast Du ein Problem. Selbst genutztes EFH ist da was anderes.

                                        Als Mieter kann ich mir in Ruhe was besseres suchen und für kleines Geld umziehen.

                                        Es gibt keinen Königsweg, es sind immer Tradeoffs.

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                                        • maikek@fedifreu.deM maikek@fedifreu.de

                                          @AwetTesfaiesus Rein anekdotisch gebe ich dir recht. Hier in meiner Umgebung stehen diverse Immobilien leer und verrotten, weil die Besitzer kein Interesse an einer Vermietung haben. Ich kenne auch Eigentümer, die sich gern verkleinern würden, denen aber tatsächlich das Geld dafür fehlt. Zusätzlich bauen "wir" lauter Eigentumswohnungen für Leute mit Kohle statt bezahlbaren Wohnraum für alle.

                                          ulrich@social.row-social.deU This user is from outside of this forum
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                                          #86

                                          @maikek@fedifreu.de @AwetTesfaiesus@mastodon.social
                                          Wir selbst haben eine kleine Wohnung komplett über.
                                          Sie ist aber technisch mit dem Haupthaus verbunden.
                                          Wir sind im Moment nicht dringend auf Einnahmen angewiesen.
                                          Wir haben absolut keinen Bock auf schwierige Mieter oder Mietverträge. Da würden wir dann in der Verantwortung stehen.
                                          Bei uns könnten nur Menschen wohnen, mit den wir in einer Art WG zusammenarbeiten können. Die bereit sind über den dicken Daumen abzurechnen, wo schlicht die "Chemie" stimmt.
                                          Dennoch: Günstiger Wohnraum steht leer, weil der Nutzung zu kompliziert ist bzw. Ansprüche an den Umgang im Miteinander stellt.

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