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  3. Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:

Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:

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  • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

    @ehrba @cveng und Europa ist dann aber bewohnbar?

    Weil nördlich und kälter?

    Ich denke, das ist zu einfach geschlussfolgert

    ehrba@verkehrswende.socialE This user is from outside of this forum
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    ehrba@verkehrswende.social
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    #60

    @AwetTesfaiesus @cveng da bei einem Anstieg des Meeresspiegels auch viele europäische Metropolen betroffen sein werden und bspw das Grundwasservorkommen in Deutschland jetzt schon geringer wird: in Teilen nein.

    Wir brauchen also halbwegs robuste Projektionen, wo es relativ wahrscheinlich am wenigsten Katastrophal wird. Überschneidet sich die Projektionsfläche mit heutiger Wohnungsnachfrage, sollte dort dringend gebaut werden (ggf subventioniert).

    awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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    • ehrba@verkehrswende.socialE ehrba@verkehrswende.social

      @AwetTesfaiesus @cveng da bei einem Anstieg des Meeresspiegels auch viele europäische Metropolen betroffen sein werden und bspw das Grundwasservorkommen in Deutschland jetzt schon geringer wird: in Teilen nein.

      Wir brauchen also halbwegs robuste Projektionen, wo es relativ wahrscheinlich am wenigsten Katastrophal wird. Überschneidet sich die Projektionsfläche mit heutiger Wohnungsnachfrage, sollte dort dringend gebaut werden (ggf subventioniert).

      awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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      awettesfaiesus@mastodon.social
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      #61

      @ehrba @cveng (🤫auf dem Land)

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      • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

        @taschenorakel @musevg dad sieht DIHK / BDW ähnlich. von deren Sollgrößen sind wir aktuell aber krass weit weg.

        Außerdem: für Akademie und highly skilled ist Deutschland aktuell wenig attraktiv.

        Schau mal auf Reddit in die Communities, da ist keine Aufbruchstimmung in Schwarz Rot Gold

        taschenorakel@mastodon.greenT This user is from outside of this forum
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        taschenorakel@mastodon.green
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        #62

        @AwetTesfaiesus Mal ganz verklausuliert: Meine Chefs haben inzwischen aufgegeben, auf Wirtschaftswachstum und Auftragszuwachs dank Sondervermögen zu hoffen. Obwohl das genau unser Ding gewesen wäre: Wo nachhaltig investiert wird, braucht man unsere Produkte. Wir "diversifizieren" deshalb gerade.

        @musevg

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        • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

          @ehrba @cveng dann zieh mal 80 Kilometer Richtung Land. Ich vermute, da hast du reichlich leerstand.

          Irgendwie sind hier insgesamt sehr viele Städter, für die das Land nicht wirklich existiert.

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          ehrba@verkehrswende.social
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          #63

          @AwetTesfaiesus @cveng natürlich existiert "das Land" für mich. Aber ich ziehe nirgends hin, wo ich meine Kinder dauerhaft mit dem Auto kutschieren muss, parallel dann 80 km in die Stadt zur Arbeit pendle und dann irgendwann auch noch die Eltern pflegen muss. Der Tag hat nur 24 Stunden. Und solange das 15 Minuten Prinzip in der ländlichen Raumplanung nicht Einzug erhält, bleibt der ländliche Raum unattraktiv und somit leer.

          awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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          • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

            Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:

            Ich vertrete ja die Ansicht, dass wir in Deutschland (wahrscheinlich) schon viel mehr Wohnraum haben, als wir brauchen, nur am falschen Ort (dazu nie Daten gefunden).

            Anyway:

            Jede Wohnung, die wir neu bauen, entlassen wir in einen (schnell) schrumpfenden Markt.

            In 50 Jahren, (Wohnungs-AfA), werden es 12 Mio. weniger Nachfragende sein.

            Zurück bauen wir nicht.

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            mbeverding@mastodon.social
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            #64

            @AwetTesfaiesus die Frage ist ob es wirklich klimafreundlich ist den wohnraum und Arbeitsplätze auf Hochdruck in Städte zu zentralisieren? Wenn Arbeitsplätze dezentral sind sind Wohnräume dezentral und wir müssen weniger Beton gießen. In der DDR hatten wir im Dorf viel mehr Industrie. Jetzt nur in Städte und Home-Office voll programmieren ist auch nicht mehr bis die nächste Pandemie. Neue Stellen drücken auf 50% maximal Home-Office.

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            • ehrba@verkehrswende.socialE ehrba@verkehrswende.social

              @AwetTesfaiesus @cveng natürlich existiert "das Land" für mich. Aber ich ziehe nirgends hin, wo ich meine Kinder dauerhaft mit dem Auto kutschieren muss, parallel dann 80 km in die Stadt zur Arbeit pendle und dann irgendwann auch noch die Eltern pflegen muss. Der Tag hat nur 24 Stunden. Und solange das 15 Minuten Prinzip in der ländlichen Raumplanung nicht Einzug erhält, bleibt der ländliche Raum unattraktiv und somit leer.

              awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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              awettesfaiesus@mastodon.social
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              #65

              @ehrba @cveng massenhaft leerstand haben wir aber. Nur vielleicht nicht bei dir

              ehrba@verkehrswende.socialE 1 Reply Last reply
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              • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                @ehrba @cveng massenhaft leerstand haben wir aber. Nur vielleicht nicht bei dir

                ehrba@verkehrswende.socialE This user is from outside of this forum
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                #66

                @AwetTesfaiesus @cveng zur regionalen Verteilung des Leerstands existiert doch bestimmt irgendwo vernünftiges Kartenmaterial, oder #GISchat?

                ehrba@verkehrswende.socialE 1 Reply Last reply
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                • ehrba@verkehrswende.socialE ehrba@verkehrswende.social

                  @AwetTesfaiesus @cveng zur regionalen Verteilung des Leerstands existiert doch bestimmt irgendwo vernünftiges Kartenmaterial, oder #GISchat?

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                  #67

                  @AwetTesfaiesus @cveng
                  Mit dem Material ließe sich dann weiterarbeiten:
                  Existiert Leerstand "weit an vom Schuss"? Dann ist die Frage, ob dort die Besiedlung aufrecht erhalten werden muss oder ob wir der Natur wieder mehr Raum geben. Finanzierbar wäre das evtl über Ausgleichsmaßnahmen von anderen Baumaßnahmen.
                  Existiert Leerstand im Speckgürtel? Dann ist ggf die umgebende Infrastruktur (Schulen, ÖPNV, Schwimmbad,..) unzureichend.
                  Usw...

                  ehrba@verkehrswende.socialE 1 Reply Last reply
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                  • ehrba@verkehrswende.socialE ehrba@verkehrswende.social

                    @AwetTesfaiesus @cveng
                    Mit dem Material ließe sich dann weiterarbeiten:
                    Existiert Leerstand "weit an vom Schuss"? Dann ist die Frage, ob dort die Besiedlung aufrecht erhalten werden muss oder ob wir der Natur wieder mehr Raum geben. Finanzierbar wäre das evtl über Ausgleichsmaßnahmen von anderen Baumaßnahmen.
                    Existiert Leerstand im Speckgürtel? Dann ist ggf die umgebende Infrastruktur (Schulen, ÖPNV, Schwimmbad,..) unzureichend.
                    Usw...

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                    ehrba@verkehrswende.social
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                    #68

                    @AwetTesfaiesus @cveng und eigentlich war ich nur interessiert, ob klimabedingte Migration (von wo nach wo auch immer) berücksichtigt ist 😄

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                    • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                      Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:

                      Ich vertrete ja die Ansicht, dass wir in Deutschland (wahrscheinlich) schon viel mehr Wohnraum haben, als wir brauchen, nur am falschen Ort (dazu nie Daten gefunden).

                      Anyway:

                      Jede Wohnung, die wir neu bauen, entlassen wir in einen (schnell) schrumpfenden Markt.

                      In 50 Jahren, (Wohnungs-AfA), werden es 12 Mio. weniger Nachfragende sein.

                      Zurück bauen wir nicht.

                      lichtschnuppe@friendica.deL This user is from outside of this forum
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                      #69

                      @AwetTesfaiesus
                      Menschenwürdiges Wohnen ist (sollte) ein Grundrecht (sein). Die Umsetzung von Grundrechten darf nicht dem "Markt" überlassen werden, da ist der Staat in der Pflicht.

                      Ja, es ist auf jeden Fall viel Wohnraum, vielleicht auch genügend Wohnraum vorhanden. Nur eben schlecht verteilt. Immer mehr ältere Menschen wohnen in großen, teils viel zu großen Wohnungen und Häusern. Familien zwängen sich andererseits in den Städten in viel zu kleinen Wohnungen. Umziehen ist unbezahlbar, für die gleiche, gar niedrigere Miete der zu großen Wohnung eine kleinere zu finden, mit besagter Familie gar einzutauschen, ist real unmöglich. Da könnte Staat im Hier und Jetzt helfen. Z. B. durch die dauerhafte garantierte Übernahme der Mehrkosten bei Wohnungstausch. Und es gäbe bestimmt noch mehr gesetzliche Hebel, wenn man wollte.
                      (ich z. B. würde meine sehr günstige 3-Zimmer-Altbauwohnung durchaus gegen eine kleinere Wohnung tauschen. Nur bekäme ich für meine jetzige Miete kaum ein WG-Zimmer, geschweige denn eine kleine 2-Zimmer-Wohnung)

                      margaxeyat@mastodon.socialM 1 Reply Last reply
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                      • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                        @vgoller

                        Ich will mich hier nicht wrestlen, aber:

                        Ich denke, der Ort ist eher kein Problem. Vielleicht noch 60% müssen noch an einem bestimmten Ort leben (eher noch weniger wegen des steigenden Renter:innen-Anteils).

                        Und bei der Art des Wohnens:

                        Wir werden ja behalten was wir haben.

                        Was wir zubauen ist m.E. qualitativ oft nicht gut.

                        In 100 Jahren werden die Leute immer noch auf dem Dorf und im Friedrichshain wohnen wollen.

                        Im gesichtslosen Neubaugebiet 2020? I doubt it!

                        lthiry@openbiblio.socialL This user is from outside of this forum
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                        lthiry@openbiblio.social
                        wrote last edited by
                        #70

                        @AwetTesfaiesus "Vielleicht noch 60% müssen noch an einem bestimmten Ort leben (eher noch weniger wegen des steigenden Renter:innen-Anteils)."

                        Renter*innen ziehen aber nicht einfach aus ihren sozialen Bezügen auf's Land, wo die kulturelle und soziale Infrastruktur viel schlechter ist.
                        Und in den Großstädten zahlen sie für eine kleinere Wohnung mehr Miete als für die große, in der sie jahrzehntelang mit anderen Familienmitgliedern gewohnt haben.

                        sudelsurium@troet.cafeS awettesfaiesus@mastodon.socialA S 3 Replies Last reply
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                        • taschenorakel@mastodon.greenT taschenorakel@mastodon.green

                          @AwetTesfaiesus Da bin ich absolut sicher. Die Miete ist weg. Die Tilgung hingegen, egal wie klein, ist Vermögensaufbau.

                          Sprich: Selbst wenn Du die 50-Jahre-Wette nach 10 Jahren abbrichst: Zumindest die Tilgung bekommst Du zurück. Plus eventuelle Spekulationsgewinne, durch permanente Verteuerung eines knappen Gutes. Aber diese möge man ignorieren, weil spekulativ.

                          @musevg

                          laird_dave@chaos.socialL This user is from outside of this forum
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                          wrote last edited by
                          #71

                          @taschenorakel @AwetTesfaiesus @musevg eigengenutzte Immobilie ist eine Lifestyle-Entscheidung und wird in Deutschland viel zu oft schöngerechnet.

                          Den Vermögrnsaufbau kannst Du auch als Mieter machen wenn Du die Differenz zu ner realistischen Tilgungsrate in Dein Depot steckst.

                          Miete ist wohnen as a service, Du gibst jemand anderem Geld, damit Du Dich mit dem Zeug nicht beschäftigen musst und kannst viel leichter umziehen.

                          Das ist bei weitem nicht so schwarz/weiß wie es gern dargestellt wird.

                          awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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                          • lthiry@openbiblio.socialL lthiry@openbiblio.social

                            @AwetTesfaiesus "Vielleicht noch 60% müssen noch an einem bestimmten Ort leben (eher noch weniger wegen des steigenden Renter:innen-Anteils)."

                            Renter*innen ziehen aber nicht einfach aus ihren sozialen Bezügen auf's Land, wo die kulturelle und soziale Infrastruktur viel schlechter ist.
                            Und in den Großstädten zahlen sie für eine kleinere Wohnung mehr Miete als für die große, in der sie jahrzehntelang mit anderen Familienmitgliedern gewohnt haben.

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                            sudelsurium@troet.cafe
                            wrote last edited by
                            #72

                            @LThiry @AwetTesfaiesus Gilt übrigens auch für Eigentum. Es gibt keinerlei Anreize für Ältere, sich zu verkleinern. Hier in der Gegend sitzen 70- bis 90-Jährige allein in ihren 180-qm-Häusern. Da bräuchte es Anreize für mit Rente finanzierbaren Umbau und in der Nachbarschaft attraktive, barrierefreie, bezahlbare Wohnprojekte als Wechsel-Option.

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                            • lthiry@openbiblio.socialL lthiry@openbiblio.social

                              @AwetTesfaiesus "Vielleicht noch 60% müssen noch an einem bestimmten Ort leben (eher noch weniger wegen des steigenden Renter:innen-Anteils)."

                              Renter*innen ziehen aber nicht einfach aus ihren sozialen Bezügen auf's Land, wo die kulturelle und soziale Infrastruktur viel schlechter ist.
                              Und in den Großstädten zahlen sie für eine kleinere Wohnung mehr Miete als für die große, in der sie jahrzehntelang mit anderen Familienmitgliedern gewohnt haben.

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                              wrote last edited by
                              #73

                              @LThiry das ist mir klar

                              Andererseits romantisiert diese Darstellung den Alltag von Renter:innen mE. Die soziale Infrastruktur stirbt. Die Teilnahme an Kultur scheitert an den real existierenden Umständen.

                              Alte auf dem Land führen mE eher ein (subjektiv) zufriedeneres Leben als in der Stadt (ausgenommen extrem privilegierte Alte)

                              1 Reply Last reply
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                              • excellensa@fnordon.deE excellensa@fnordon.de

                                @AwetTesfaiesus wir bauen schon lange sehr viel zurück. Mir wir sind in diesem Fall die ostdeutschen Wohnungsbaugenossenschaften und -gesellschaften gemeint. Aber die gehören möglicherweise schon auch zu diesem wir.

                                teichralle@gruene.socialT This user is from outside of this forum
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                                wrote last edited by
                                #74

                                @excellensa @AwetTesfaiesus

                                Führt zu der absurden Situation, dass in den boomenden Ost-Städten, an den Stellen wo vor 15 Jahren noch mit staatlichen Mitteln zurückgebaut oder besser abgerissen wurde, heute wieder neu gebaut oder nachverdichtet wird.

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                                • lthiry@openbiblio.socialL lthiry@openbiblio.social

                                  @AwetTesfaiesus "Vielleicht noch 60% müssen noch an einem bestimmten Ort leben (eher noch weniger wegen des steigenden Renter:innen-Anteils)."

                                  Renter*innen ziehen aber nicht einfach aus ihren sozialen Bezügen auf's Land, wo die kulturelle und soziale Infrastruktur viel schlechter ist.
                                  Und in den Großstädten zahlen sie für eine kleinere Wohnung mehr Miete als für die große, in der sie jahrzehntelang mit anderen Familienmitgliedern gewohnt haben.

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                                  skeptiker@social.tchncs.de
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                                  #75

                                  @LThiry @AwetTesfaiesus Also ich werde zur Rente aufs Land ziehen.

                                  Erschrecked ist eher der bedauernswerte energetische Zustand des Bestands.

                                  Und dass das in einer grünen Diskussion keine Rolle spielt

                                  awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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                                  • lichtschnuppe@friendica.deL lichtschnuppe@friendica.de

                                    @AwetTesfaiesus
                                    Menschenwürdiges Wohnen ist (sollte) ein Grundrecht (sein). Die Umsetzung von Grundrechten darf nicht dem "Markt" überlassen werden, da ist der Staat in der Pflicht.

                                    Ja, es ist auf jeden Fall viel Wohnraum, vielleicht auch genügend Wohnraum vorhanden. Nur eben schlecht verteilt. Immer mehr ältere Menschen wohnen in großen, teils viel zu großen Wohnungen und Häusern. Familien zwängen sich andererseits in den Städten in viel zu kleinen Wohnungen. Umziehen ist unbezahlbar, für die gleiche, gar niedrigere Miete der zu großen Wohnung eine kleinere zu finden, mit besagter Familie gar einzutauschen, ist real unmöglich. Da könnte Staat im Hier und Jetzt helfen. Z. B. durch die dauerhafte garantierte Übernahme der Mehrkosten bei Wohnungstausch. Und es gäbe bestimmt noch mehr gesetzliche Hebel, wenn man wollte.
                                    (ich z. B. würde meine sehr günstige 3-Zimmer-Altbauwohnung durchaus gegen eine kleinere Wohnung tauschen. Nur bekäme ich für meine jetzige Miete kaum ein WG-Zimmer, geschweige denn eine kleine 2-Zimmer-Wohnung)

                                    margaxeyat@mastodon.socialM This user is from outside of this forum
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                                    #76

                                    @lichtschnuppe @AwetTesfaiesus Was vor allem mehr in den Fokus rücken sollte, sind spekulativer Leerstand und Zweckentfremdung von Wohnraum.
                                    In jeder Großstadt z.B. stehen mehrere zehntausende Wohnungen in gutem Zustand leer und z.B. in Berlin wird sehr viel Wohnraum an Gewerbetreibende vermietet, weil man da mehr Profit generieren kann, denn Gewerbemieten unterliegen keiner Regulierung.

                                    awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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                                    • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                      Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:

                                      Ich vertrete ja die Ansicht, dass wir in Deutschland (wahrscheinlich) schon viel mehr Wohnraum haben, als wir brauchen, nur am falschen Ort (dazu nie Daten gefunden).

                                      Anyway:

                                      Jede Wohnung, die wir neu bauen, entlassen wir in einen (schnell) schrumpfenden Markt.

                                      In 50 Jahren, (Wohnungs-AfA), werden es 12 Mio. weniger Nachfragende sein.

                                      Zurück bauen wir nicht.

                                      dancing_goblin@mastodon.socialD This user is from outside of this forum
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                                      #77

                                      @AwetTesfaiesus gibt schon Orte, an denen Stadtviertel zurückgebaut wurden. Hoyerswerda z.B., aber das hat auch über 50% seiner Einwohner verloren.

                                      awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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                                      • dancing_goblin@mastodon.socialD dancing_goblin@mastodon.social

                                        @AwetTesfaiesus gibt schon Orte, an denen Stadtviertel zurückgebaut wurden. Hoyerswerda z.B., aber das hat auch über 50% seiner Einwohner verloren.

                                        awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                                        awettesfaiesus@mastodon.social
                                        wrote last edited by
                                        #78

                                        @dancing_goblin ich vermute, dass das aber schon über 15 Jahre zurück liegt

                                        dancing_goblin@mastodon.socialD 1 Reply Last reply
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                                        • S skeptiker@social.tchncs.de

                                          @LThiry @AwetTesfaiesus Also ich werde zur Rente aufs Land ziehen.

                                          Erschrecked ist eher der bedauernswerte energetische Zustand des Bestands.

                                          Und dass das in einer grünen Diskussion keine Rolle spielt

                                          awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                                          #79

                                          @Skeptiker @LThiry magst du erklären was du meinst mit „keine Rolle spielen“

                                          S 1 Reply Last reply
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