Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:
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@koje71 Abwrackprämie für Schrottimmobilien ... noch in diesem Jahrzehnt in einem Wahlprogramm
@AwetTesfaiesus ich glaube, da finden wir heute keine Lösung, wirklich ein sehr schwieriges aber diskussionswürdiges Thema

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@AwetTesfaiesus Ich erinnere mich an Vorhersagen vor etlichen Jahren nach denen wir in D heute bei deutlich unter 80m liegen sollten.
Ich denke in Zukunft wird die Einwanderung eher zu- als abnehmen und der Wohnungsmarkt dementsprechend nicht automatisch entlastet. Aber ich hab jetzt auch nicht geschaut was für Annahmen deine Quelle macht.@cveng @AwetTesfaiesus die damaligen Schätzungen haben keine so massive Zuwanderung erwartet, wie wir sie in den letzten 20 Jahren hatten. Aber seit letztem Jahr schrumpft die Bevölkerung tatsächlich und bei dem aktuellen Kurs der Regierung wird sich das massiv beschleunigen.
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R relay@relay.infosec.exchange shared this topic
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Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:
Ich vertrete ja die Ansicht, dass wir in Deutschland (wahrscheinlich) schon viel mehr Wohnraum haben, als wir brauchen, nur am falschen Ort (dazu nie Daten gefunden).
Anyway:
Jede Wohnung, die wir neu bauen, entlassen wir in einen (schnell) schrumpfenden Markt.
In 50 Jahren, (Wohnungs-AfA), werden es 12 Mio. weniger Nachfragende sein.
Zurück bauen wir nicht.
@AwetTesfaiesus dann sollte ja bald die Immobilienblase platzen. Für mich als Mieter gut. Aber da wird viel Geld vernichtet werden.
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@AwetTesfaiesus dann sollte ja bald die Immobilienblase platzen. Für mich als Mieter gut. Aber da wird viel Geld vernichtet werden.
@buur Und vermutlich war deine Miete bisher so hoch, dass du nicht genug zur Seite legen konntest, um dann deine eigene Wohnung zu kaufen?
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Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:
Ich vertrete ja die Ansicht, dass wir in Deutschland (wahrscheinlich) schon viel mehr Wohnraum haben, als wir brauchen, nur am falschen Ort (dazu nie Daten gefunden).
Anyway:
Jede Wohnung, die wir neu bauen, entlassen wir in einen (schnell) schrumpfenden Markt.
In 50 Jahren, (Wohnungs-AfA), werden es 12 Mio. weniger Nachfragende sein.
Zurück bauen wir nicht.
@AwetTesfaiesus ja darüber müssen wir reden. Wohnungsmangel gibt es imho nur aus zwei Gründen: Ungleichgewicht bei der Nachfrage Stadt/Land und Leerstand, weil sich Vermietung nicht rechnet.
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@AwetTesfaiesus ja darüber müssen wir reden. Wohnungsmangel gibt es imho nur aus zwei Gründen: Ungleichgewicht bei der Nachfrage Stadt/Land und Leerstand, weil sich Vermietung nicht rechnet.
@hhmn und der Leerstand nicht besteuert wird.
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@buur Und vermutlich war deine Miete bisher so hoch, dass du nicht genug zur Seite legen konntest, um dann deine eigene Wohnung zu kaufen?
@AwetTesfaiesus also hoch ist sie, aber ich verdien gut. Mir waren einfach die Preise für eine Eigentumswohnung bis jetzt einfach total zu überteuert. Und wenn wir jetzt wirklich beim Bevölkerungspeak sind, dann werden bald viele Eigentumswohnungen deutlich weniger wert sein. Und das Geld wollte ich nicht aus dem Fenster werfen.
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@hhmn und der Leerstand nicht besteuert wird.
@AwetTesfaiesus es ist ja so: Ein leerstehendes Haus kostet jeden Monat Geld, auch ohne Sondersteuer. Nur ist ein leeres Haus am Markt aktuell wesentlich mehr wert als ein vermietetes und der Wert steigt schnell genug um die monatlichen Kosten auszugleichen. In den 90er war es anders. Da bedeutete eine solide Vermietung einen Wertzuwachs. Was hat sich seither verändert? Warum ist der Markt kaputt gegangen? Mein Ansatz wäre das herauszufinden und den Markt zu reparieren, statt einfach noch mehr Bürokratie draufzuwerfen. (Tatsächlich gehe ich davon aus, die gestiegene Bürokratie ist ein erheblicher Teil des Problems)
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Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:
Ich vertrete ja die Ansicht, dass wir in Deutschland (wahrscheinlich) schon viel mehr Wohnraum haben, als wir brauchen, nur am falschen Ort (dazu nie Daten gefunden).
Anyway:
Jede Wohnung, die wir neu bauen, entlassen wir in einen (schnell) schrumpfenden Markt.
In 50 Jahren, (Wohnungs-AfA), werden es 12 Mio. weniger Nachfragende sein.
Zurück bauen wir nicht.
@AwetTesfaiesus die heutigen Bauten halten keine 50 Jahre mehr. Die werden in 40 Jahren sowieso abgerissen
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@AwetTesfaiesus es ist ja so: Ein leerstehendes Haus kostet jeden Monat Geld, auch ohne Sondersteuer. Nur ist ein leeres Haus am Markt aktuell wesentlich mehr wert als ein vermietetes und der Wert steigt schnell genug um die monatlichen Kosten auszugleichen. In den 90er war es anders. Da bedeutete eine solide Vermietung einen Wertzuwachs. Was hat sich seither verändert? Warum ist der Markt kaputt gegangen? Mein Ansatz wäre das herauszufinden und den Markt zu reparieren, statt einfach noch mehr Bürokratie draufzuwerfen. (Tatsächlich gehe ich davon aus, die gestiegene Bürokratie ist ein erheblicher Teil des Problems)
@hhmn hätten wir ein digitales Kataster könnten wir ja eigentlich Angebote für jedes Grundstück hinterlegen.

Wenn die Käufer:innen den Angebotspreis für attraktiv halten, können sie ihre Kontakten hinterlassen. Wenn die Verkäuferinnen Interesse haben, schreiben sie zurück.
Rocket Science ist doch bestimmt nicht.
Wenn wir dann noch die Kaufpreis Viertel mit anzeigen (wie im Bericht der Immobiliengutachter ohnehin veröffentlicht) hätten die Marktteilnehmenden viel Transparenz.
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@AwetTesfaiesus die heutigen Bauten halten keine 50 Jahre mehr. Die werden in 40 Jahren sowieso abgerissen
@Schattenparker den Eindruck habe ich oft auch
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Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:
Ich vertrete ja die Ansicht, dass wir in Deutschland (wahrscheinlich) schon viel mehr Wohnraum haben, als wir brauchen, nur am falschen Ort (dazu nie Daten gefunden).
Anyway:
Jede Wohnung, die wir neu bauen, entlassen wir in einen (schnell) schrumpfenden Markt.
In 50 Jahren, (Wohnungs-AfA), werden es 12 Mio. weniger Nachfragende sein.
Zurück bauen wir nicht.
@AwetTesfaiesus
Statista? Das für Wohnungsbau zuständige Ministerium? Vllt. ein Makler-Dachverband? Bestimmt gibt's bei Immoscout usw. Daten darüber, wie schnell/langsam Angebote überall wieder gelöscht werden...Dein Punkt ist interessant, aber:
50 Jahre ist eine ganz schön lange Zeit. Der Wohnungsmarkt in 50 Jahren interessiert niemanden der heute oder nächstes Jahr keine Wohnung findet... -
@AwetTesfaiesus
Statista? Das für Wohnungsbau zuständige Ministerium? Vllt. ein Makler-Dachverband? Bestimmt gibt's bei Immoscout usw. Daten darüber, wie schnell/langsam Angebote überall wieder gelöscht werden...Dein Punkt ist interessant, aber:
50 Jahre ist eine ganz schön lange Zeit. Der Wohnungsmarkt in 50 Jahren interessiert niemanden der heute oder nächstes Jahr keine Wohnung findet...@musevg wenn du die Daten zur vorhandenen Wohnfläche/vorhandenen Wohneinheiten findest, gebe ich ein Kaltgetränk aus.
Ich kenne Leute, die eine 50 Jahre-Finanzierung haben 🫠
Wir sind doch gerade am Peak. Ich würde argumentieren: Es ist wohl zu erwarten, dass es jedes Jahr leichter wird, oder?
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@hhmn hätten wir ein digitales Kataster könnten wir ja eigentlich Angebote für jedes Grundstück hinterlegen.

Wenn die Käufer:innen den Angebotspreis für attraktiv halten, können sie ihre Kontakten hinterlassen. Wenn die Verkäuferinnen Interesse haben, schreiben sie zurück.
Rocket Science ist doch bestimmt nicht.
Wenn wir dann noch die Kaufpreis Viertel mit anzeigen (wie im Bericht der Immobiliengutachter ohnehin veröffentlicht) hätten die Marktteilnehmenden viel Transparenz.
@AwetTesfaiesus mal ganz abgesehen von den anderen Vorteilen eines digitalen Katasters
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@musevg wenn du die Daten zur vorhandenen Wohnfläche/vorhandenen Wohneinheiten findest, gebe ich ein Kaltgetränk aus.
Ich kenne Leute, die eine 50 Jahre-Finanzierung haben 🫠
Wir sind doch gerade am Peak. Ich würde argumentieren: Es ist wohl zu erwarten, dass es jedes Jahr leichter wird, oder?
@AwetTesfaiesus 50-Jahre-Finanzierung ist immer noch besser als eine Endlos-Finanzierung mit horrenden Zinsen und Null-Tilgung, vulgo Miete, oder?
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Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:
Ich vertrete ja die Ansicht, dass wir in Deutschland (wahrscheinlich) schon viel mehr Wohnraum haben, als wir brauchen, nur am falschen Ort (dazu nie Daten gefunden).
Anyway:
Jede Wohnung, die wir neu bauen, entlassen wir in einen (schnell) schrumpfenden Markt.
In 50 Jahren, (Wohnungs-AfA), werden es 12 Mio. weniger Nachfragende sein.
Zurück bauen wir nicht.
@AwetTesfaiesus Jo. Viele Ältere wohnen in großzügigem Eigentum (die Kinder sind weg), oder zu günstiger Miete – könnten sich etwas Kleineres einfach nicht leisten. (Auch wir)
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@AwetTesfaiesus 50-Jahre-Finanzierung ist immer noch besser als eine Endlos-Finanzierung mit horrenden Zinsen und Null-Tilgung, vulgo Miete, oder?
@taschenorakel @musevg da bin ich absolut nicht sicher.
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@taschenorakel @musevg da bin ich absolut nicht sicher.
@AwetTesfaiesus Da bin ich absolut sicher. Die Miete ist weg. Die Tilgung hingegen, egal wie klein, ist Vermögensaufbau.
Sprich: Selbst wenn Du die 50-Jahre-Wette nach 10 Jahren abbrichst: Zumindest die Tilgung bekommst Du zurück. Plus eventuelle Spekulationsgewinne, durch permanente Verteuerung eines knappen Gutes. Aber diese möge man ignorieren, weil spekulativ.
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@AwetTesfaiesus 50-Jahre-Finanzierung ist immer noch besser als eine Endlos-Finanzierung mit horrenden Zinsen und Null-Tilgung, vulgo Miete, oder?
@taschenorakel @musevg stell dir vor, am Ende der 50 Jahre stehen 15% Wertverlust.
Und: wenn morgen neue Nachbarn einziehen, die dir nicht passen ziehst du bei Miete um.
Bei Eigentum…

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@AwetTesfaiesus Da bin ich absolut sicher. Die Miete ist weg. Die Tilgung hingegen, egal wie klein, ist Vermögensaufbau.
Sprich: Selbst wenn Du die 50-Jahre-Wette nach 10 Jahren abbrichst: Zumindest die Tilgung bekommst Du zurück. Plus eventuelle Spekulationsgewinne, durch permanente Verteuerung eines knappen Gutes. Aber diese möge man ignorieren, weil spekulativ.