Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:
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@AwetTesfaiesus mal schauen.., auf den ersten Blick wüsste ich jetzt nicht, warum der Staat da kaufen sollte. Aber ich lasse mich gern überraschen

@koje71 Na wegen derselben Stimmen, die Du erwähnt hast?
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Der Trend geht seit Jahrzehnten zu mehr Wohnfläche pro Person.
Menschen in Deutschland leben in immer größeren Wohnungen
Der Wohnungsmarkt in Deutschland ist angespannt - die Nachfrage groß. Zugleich hält der Trend zu größeren Wohnungen an. Besonders beliebt sind Vier- und Drei-Zimmer-Wohnungen.
tagesschau.de (www.tagesschau.de)
Ich nehme auch wahr, dass Mehrbekommende sich häufiger auch eine Zweitwohnung am Arbeitsort nehmen. Vor den Homeoffice Zeiten sind die Leute komplett dahin umgezogen.
@toranpetto Überleg mal, was mit den Marktpreisen passiert, wenn die überlebenden Frühboomer alle mehr oder weniger gleichzeitig nachversterben.
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Der Trend geht seit Jahrzehnten zu mehr Wohnfläche pro Person.
Menschen in Deutschland leben in immer größeren Wohnungen
Der Wohnungsmarkt in Deutschland ist angespannt - die Nachfrage groß. Zugleich hält der Trend zu größeren Wohnungen an. Besonders beliebt sind Vier- und Drei-Zimmer-Wohnungen.
tagesschau.de (www.tagesschau.de)
Ich nehme auch wahr, dass Mehrbekommende sich häufiger auch eine Zweitwohnung am Arbeitsort nehmen. Vor den Homeoffice Zeiten sind die Leute komplett dahin umgezogen.
@toranpetto Ich kenne Anwaltskanzleien, die von 280qm vor der Pandemie auf 40-80qm runter sind; bei gleicher Kopfzahl.
Nicht wenige
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@koje71 Na wegen derselben Stimmen, die Du erwähnt hast?
@AwetTesfaiesus Ach so, das wäre allerdings ein plausibler Grund. Dann würden die Stimmen aber auch darauf drängen, diese Immobilien nach dem Kauf dauerhaft dem Markt zu entziehen.

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Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:
Ich vertrete ja die Ansicht, dass wir in Deutschland (wahrscheinlich) schon viel mehr Wohnraum haben, als wir brauchen, nur am falschen Ort (dazu nie Daten gefunden).
Anyway:
Jede Wohnung, die wir neu bauen, entlassen wir in einen (schnell) schrumpfenden Markt.
In 50 Jahren, (Wohnungs-AfA), werden es 12 Mio. weniger Nachfragende sein.
Zurück bauen wir nicht.
@AwetTesfaiesus
Wir haben jede Menge Platten geplättet und durch unbezahlbare Luxusapartments ersetzt Dss geht sich weder sozial noch wirtschaftlich aus. Ökologisch allerdings ein guter Tritt im Flächenverbrauch.
Stell Dir vor alle Berliner Schwaben müssten in einer Marzahner Platte wohnen. -
@AwetTesfaiesus Ich erinnere mich an Vorhersagen vor etlichen Jahren nach denen wir in D heute bei deutlich unter 80m liegen sollten.
Ich denke in Zukunft wird die Einwanderung eher zu- als abnehmen und der Wohnungsmarkt dementsprechend nicht automatisch entlastet. Aber ich hab jetzt auch nicht geschaut was für Annahmen deine Quelle macht.sehr ähnliche Zahlen bei 300.000 Menschen Netto-Migration.
Allerdings hatten wir in den letzten Jahren nur ein mal über 300K Zuwanderung und sonst quasi immer unter 100K.
Studie: So entwickelt sich die deutsche Bevölkerung bis 2035
Neue Entwicklungen stellen viele Regionen vor harte Proben. Die Zuwanderung gilt dabei als maßgeblicher Faktor für eine stabile Gesamtbevölkerung.
(www.handelsblatt.com)

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@AwetTesfaiesus Ach so, das wäre allerdings ein plausibler Grund. Dann würden die Stimmen aber auch darauf drängen, diese Immobilien nach dem Kauf dauerhaft dem Markt zu entziehen.

@koje71 Abwrackprämie für Schrottimmobilien ... noch in diesem Jahrzehnt in einem Wahlprogramm
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@koje71 Abwrackprämie für Schrottimmobilien ... noch in diesem Jahrzehnt in einem Wahlprogramm
@AwetTesfaiesus ich glaube, da finden wir heute keine Lösung, wirklich ein sehr schwieriges aber diskussionswürdiges Thema

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@AwetTesfaiesus Ich erinnere mich an Vorhersagen vor etlichen Jahren nach denen wir in D heute bei deutlich unter 80m liegen sollten.
Ich denke in Zukunft wird die Einwanderung eher zu- als abnehmen und der Wohnungsmarkt dementsprechend nicht automatisch entlastet. Aber ich hab jetzt auch nicht geschaut was für Annahmen deine Quelle macht.@cveng @AwetTesfaiesus die damaligen Schätzungen haben keine so massive Zuwanderung erwartet, wie wir sie in den letzten 20 Jahren hatten. Aber seit letztem Jahr schrumpft die Bevölkerung tatsächlich und bei dem aktuellen Kurs der Regierung wird sich das massiv beschleunigen.
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R relay@relay.infosec.exchange shared this topic
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Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:
Ich vertrete ja die Ansicht, dass wir in Deutschland (wahrscheinlich) schon viel mehr Wohnraum haben, als wir brauchen, nur am falschen Ort (dazu nie Daten gefunden).
Anyway:
Jede Wohnung, die wir neu bauen, entlassen wir in einen (schnell) schrumpfenden Markt.
In 50 Jahren, (Wohnungs-AfA), werden es 12 Mio. weniger Nachfragende sein.
Zurück bauen wir nicht.
@AwetTesfaiesus dann sollte ja bald die Immobilienblase platzen. Für mich als Mieter gut. Aber da wird viel Geld vernichtet werden.
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@AwetTesfaiesus dann sollte ja bald die Immobilienblase platzen. Für mich als Mieter gut. Aber da wird viel Geld vernichtet werden.
@buur Und vermutlich war deine Miete bisher so hoch, dass du nicht genug zur Seite legen konntest, um dann deine eigene Wohnung zu kaufen?
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Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:
Ich vertrete ja die Ansicht, dass wir in Deutschland (wahrscheinlich) schon viel mehr Wohnraum haben, als wir brauchen, nur am falschen Ort (dazu nie Daten gefunden).
Anyway:
Jede Wohnung, die wir neu bauen, entlassen wir in einen (schnell) schrumpfenden Markt.
In 50 Jahren, (Wohnungs-AfA), werden es 12 Mio. weniger Nachfragende sein.
Zurück bauen wir nicht.
@AwetTesfaiesus ja darüber müssen wir reden. Wohnungsmangel gibt es imho nur aus zwei Gründen: Ungleichgewicht bei der Nachfrage Stadt/Land und Leerstand, weil sich Vermietung nicht rechnet.
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@AwetTesfaiesus ja darüber müssen wir reden. Wohnungsmangel gibt es imho nur aus zwei Gründen: Ungleichgewicht bei der Nachfrage Stadt/Land und Leerstand, weil sich Vermietung nicht rechnet.
@hhmn und der Leerstand nicht besteuert wird.
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@buur Und vermutlich war deine Miete bisher so hoch, dass du nicht genug zur Seite legen konntest, um dann deine eigene Wohnung zu kaufen?
@AwetTesfaiesus also hoch ist sie, aber ich verdien gut. Mir waren einfach die Preise für eine Eigentumswohnung bis jetzt einfach total zu überteuert. Und wenn wir jetzt wirklich beim Bevölkerungspeak sind, dann werden bald viele Eigentumswohnungen deutlich weniger wert sein. Und das Geld wollte ich nicht aus dem Fenster werfen.
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@hhmn und der Leerstand nicht besteuert wird.
@AwetTesfaiesus es ist ja so: Ein leerstehendes Haus kostet jeden Monat Geld, auch ohne Sondersteuer. Nur ist ein leeres Haus am Markt aktuell wesentlich mehr wert als ein vermietetes und der Wert steigt schnell genug um die monatlichen Kosten auszugleichen. In den 90er war es anders. Da bedeutete eine solide Vermietung einen Wertzuwachs. Was hat sich seither verändert? Warum ist der Markt kaputt gegangen? Mein Ansatz wäre das herauszufinden und den Markt zu reparieren, statt einfach noch mehr Bürokratie draufzuwerfen. (Tatsächlich gehe ich davon aus, die gestiegene Bürokratie ist ein erheblicher Teil des Problems)
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Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:
Ich vertrete ja die Ansicht, dass wir in Deutschland (wahrscheinlich) schon viel mehr Wohnraum haben, als wir brauchen, nur am falschen Ort (dazu nie Daten gefunden).
Anyway:
Jede Wohnung, die wir neu bauen, entlassen wir in einen (schnell) schrumpfenden Markt.
In 50 Jahren, (Wohnungs-AfA), werden es 12 Mio. weniger Nachfragende sein.
Zurück bauen wir nicht.
@AwetTesfaiesus die heutigen Bauten halten keine 50 Jahre mehr. Die werden in 40 Jahren sowieso abgerissen
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@AwetTesfaiesus es ist ja so: Ein leerstehendes Haus kostet jeden Monat Geld, auch ohne Sondersteuer. Nur ist ein leeres Haus am Markt aktuell wesentlich mehr wert als ein vermietetes und der Wert steigt schnell genug um die monatlichen Kosten auszugleichen. In den 90er war es anders. Da bedeutete eine solide Vermietung einen Wertzuwachs. Was hat sich seither verändert? Warum ist der Markt kaputt gegangen? Mein Ansatz wäre das herauszufinden und den Markt zu reparieren, statt einfach noch mehr Bürokratie draufzuwerfen. (Tatsächlich gehe ich davon aus, die gestiegene Bürokratie ist ein erheblicher Teil des Problems)
@hhmn hätten wir ein digitales Kataster könnten wir ja eigentlich Angebote für jedes Grundstück hinterlegen.

Wenn die Käufer:innen den Angebotspreis für attraktiv halten, können sie ihre Kontakten hinterlassen. Wenn die Verkäuferinnen Interesse haben, schreiben sie zurück.
Rocket Science ist doch bestimmt nicht.
Wenn wir dann noch die Kaufpreis Viertel mit anzeigen (wie im Bericht der Immobiliengutachter ohnehin veröffentlicht) hätten die Marktteilnehmenden viel Transparenz.
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@AwetTesfaiesus die heutigen Bauten halten keine 50 Jahre mehr. Die werden in 40 Jahren sowieso abgerissen
@Schattenparker den Eindruck habe ich oft auch
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Ich weiß, dass das hier ein Reizthema ist; dennoch:
Ich vertrete ja die Ansicht, dass wir in Deutschland (wahrscheinlich) schon viel mehr Wohnraum haben, als wir brauchen, nur am falschen Ort (dazu nie Daten gefunden).
Anyway:
Jede Wohnung, die wir neu bauen, entlassen wir in einen (schnell) schrumpfenden Markt.
In 50 Jahren, (Wohnungs-AfA), werden es 12 Mio. weniger Nachfragende sein.
Zurück bauen wir nicht.
@AwetTesfaiesus
Statista? Das für Wohnungsbau zuständige Ministerium? Vllt. ein Makler-Dachverband? Bestimmt gibt's bei Immoscout usw. Daten darüber, wie schnell/langsam Angebote überall wieder gelöscht werden...Dein Punkt ist interessant, aber:
50 Jahre ist eine ganz schön lange Zeit. Der Wohnungsmarkt in 50 Jahren interessiert niemanden der heute oder nächstes Jahr keine Wohnung findet... -
@AwetTesfaiesus
Statista? Das für Wohnungsbau zuständige Ministerium? Vllt. ein Makler-Dachverband? Bestimmt gibt's bei Immoscout usw. Daten darüber, wie schnell/langsam Angebote überall wieder gelöscht werden...Dein Punkt ist interessant, aber:
50 Jahre ist eine ganz schön lange Zeit. Der Wohnungsmarkt in 50 Jahren interessiert niemanden der heute oder nächstes Jahr keine Wohnung findet...@musevg wenn du die Daten zur vorhandenen Wohnfläche/vorhandenen Wohneinheiten findest, gebe ich ein Kaltgetränk aus.
Ich kenne Leute, die eine 50 Jahre-Finanzierung haben 🫠
Wir sind doch gerade am Peak. Ich würde argumentieren: Es ist wohl zu erwarten, dass es jedes Jahr leichter wird, oder?