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  3. Ich bin froh über die Entscheidung meines Instituts, die Verwendung sogenannter KI-Tools in Studien- und Prüfungsleistungen vollständig zu verbieten.

Ich bin froh über die Entscheidung meines Instituts, die Verwendung sogenannter KI-Tools in Studien- und Prüfungsleistungen vollständig zu verbieten.

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  • michaelgiesler@ruhr.socialM michaelgiesler@ruhr.social

    @astefanowitsch rein interessehalber: welches Problem löst man denn durch das Verbot dieses Werkzeuges?

    Ich mein, gerade im geisteswissenschaftlichen Umfeld ist in allen beruflichen Bereichen doch die Benutzung von KI gang und gäbe. Das sollte in der Ausbildung doch auch zumindest thematisiert werden.

    goblin@social.tchncs.deG This user is from outside of this forum
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    #36

    @michaelgiesler @astefanowitsch

    Eine große Stärke der Geisteswissenschaften ist, dass im Studium Soft Skills wie Recherche, Diskussionsfähigkeit, Textverständnis, Strukturverständnis, ... vermittelt werden.

    Diese Soft Skills entwickelt man aber vor allem durch mühsame Recherche, Auseinandersetzung mit Quellen, Formulierung von Argumenten und Texten und der Strukturierung von Ergebnissen.

    Das Schreiben von Hausarbeiten ist nicht der Zweck, sondern nur Mittel zum Zweck im Studium.

    Wenn eine KI das alles per Knopfdruck übernimmt, geht jeglicher Lerneffekt verloren.

    Damit Kinder ein Verständnis für Zahlen entwickeln, gibt man ihnen auch nicht ab Klasse 1 ein Taschenrechner in die Hand, sondern lässt sie zuerst für mehrere Jahre auf dem Papier/ im Kopf rechnen.

    michaelgiesler@ruhr.socialM 1 Reply Last reply
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    • astefanowitsch@mastodon.socialA astefanowitsch@mastodon.social

      Weil im Thread mehrfach nach Möglichkeiten der Überprüfung gefragt wird (seht auch meine Antworten dort), hier ein wichtiger Gedanke: Es geht nicht vorrangig darum, Studierende im Nachhinein zu überführen, sondern darum, sie von vornherein davon abzuhalten, überhaupt „KI“ zu verwenden. Das geht manchmal mit sehr einfachen Mitteln:

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      cerstinmahlow@mastodon.acm.org
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      #37

      @astefanowitsch Das setzt alles voraus, dass „die KI“ eine eigenständige zusätzliche Anwendung ist, die man explizit starten und benutzen muss. Oder dann eben nicht benutzen darf

      Je mehr integriert wird, und nicht als Feature, sondern ständig im Hintergrund laufend, desto schwieriger. Mini-Beispiel: was machen mit der Literaturrechrche, wenn das Suchsystem der Hochschulbibliothek ein angepasstes LLM in die Keyword-Suche integriert? Wenn das Repositorium generierte Zusammenfassungen anbietet?

      astefanowitsch@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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      • astefanowitsch@mastodon.socialA astefanowitsch@mastodon.social

        Ich bin froh über die Entscheidung meines Instituts, die Verwendung sogenannter KI-Tools in Studien- und Prüfungsleistungen vollständig zu verbieten. Keine „Prompt-Kompetenz“, kein „Man muss die KI nur *richtig* einsetzen“, kein „Wir können uns dem nicht verschließen“, sondern die einfache Erkenntnis, dass „KI“ das Gegenteil von dem ist, was unsere Studierenden lernen sollen. https://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/we06/lehre_und_studium/Studium/Hinweise-zu-Hausarbeiten-und-Pruefungsleistungen/index.html

        emb_cit@mastodon.socialE This user is from outside of this forum
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        emb_cit@mastodon.social
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        #38

        @astefanowitsch Sehr gut, Glückwunsch (geschrieben von einem Angestellten einer Universität, deren Präsident sich darin gefällt, regelmäßig laute und unsachkundige „Hurra hurra AI ist die Zukunft“-Op-eds in diversen Medien zu veröffentlichen)

        1 Reply Last reply
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        • goblin@social.tchncs.deG goblin@social.tchncs.de

          @michaelgiesler @astefanowitsch

          Eine große Stärke der Geisteswissenschaften ist, dass im Studium Soft Skills wie Recherche, Diskussionsfähigkeit, Textverständnis, Strukturverständnis, ... vermittelt werden.

          Diese Soft Skills entwickelt man aber vor allem durch mühsame Recherche, Auseinandersetzung mit Quellen, Formulierung von Argumenten und Texten und der Strukturierung von Ergebnissen.

          Das Schreiben von Hausarbeiten ist nicht der Zweck, sondern nur Mittel zum Zweck im Studium.

          Wenn eine KI das alles per Knopfdruck übernimmt, geht jeglicher Lerneffekt verloren.

          Damit Kinder ein Verständnis für Zahlen entwickeln, gibt man ihnen auch nicht ab Klasse 1 ein Taschenrechner in die Hand, sondern lässt sie zuerst für mehrere Jahre auf dem Papier/ im Kopf rechnen.

          michaelgiesler@ruhr.socialM This user is from outside of this forum
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          michaelgiesler@ruhr.social
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          #39

          @goblin
          Nichtsdestotrotz wird in der Schule IMMER auch das Werkzeug "Taschenrechner" verwendet und den Schüler*innen der Umgang damit beigebracht.
          Der Thread hier sprach aber von einem vollständigen Verbot.

          Etwas sarkastisch drängt es mich zu fragen, ob auch ein Verbot von Computern erwogen wurde, damit man manuelle Recherche in den Büchereien und Registerkästen lernt.

          @astefanowitsch

          goblin@social.tchncs.deG astefanowitsch@mastodon.socialA 2 Replies Last reply
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          • michaelgiesler@ruhr.socialM michaelgiesler@ruhr.social

            @goblin
            Nichtsdestotrotz wird in der Schule IMMER auch das Werkzeug "Taschenrechner" verwendet und den Schüler*innen der Umgang damit beigebracht.
            Der Thread hier sprach aber von einem vollständigen Verbot.

            Etwas sarkastisch drängt es mich zu fragen, ob auch ein Verbot von Computern erwogen wurde, damit man manuelle Recherche in den Büchereien und Registerkästen lernt.

            @astefanowitsch

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            #40

            @michaelgiesler @astefanowitsch

            Das Durchwühlen eines Archivregisters ist kein Soft Skill, der heute noch relevant ist (bis auf wenige Ausnahmen).

            All das, was mit dem Recherchieren, Auseinandersetzen und Schreiben von Texten einhergeht, allerdings schon.

            Dass ein LLM nur als Werkzeug eingesetzt wird, ist im best case möglich, aber in der Praxis unwahrscheinlich, weil die Anreize für Missbrauch sehr hoch sind.

            Bei einem LLM kann man einfach die Aufgabenstellung des Dozenten in das Promptfenster einfügen. Mit dem daraus entstehenden Text muss sich dann der Dozent herumschlagen. Da die Korrektur aber gar nicht die Leistung des Studierenden betrifft, verpufft der Aufwand des Dozenten wirkungslos.
            Das nutzt dem Studi nichts und verschwendet die Zeit des Dozenten.

            frank@moessingen.socialF 1 Reply Last reply
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            • michaelgiesler@ruhr.socialM michaelgiesler@ruhr.social

              @astefanowitsch rein interessehalber: welches Problem löst man denn durch das Verbot dieses Werkzeuges?

              Ich mein, gerade im geisteswissenschaftlichen Umfeld ist in allen beruflichen Bereichen doch die Benutzung von KI gang und gäbe. Das sollte in der Ausbildung doch auch zumindest thematisiert werden.

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              #41

              @michaelgiesler Man löst das Problem, dass die Studierenden das eigene Denken und Handeln outsourcen, und noch dazu an einen Textgenerator, der ein Denken und Handeln dann nur oberflächlich simuliert. Ob der Einsatz von KI im geisteswissenschaftlichen Umfeld gang und gäbe ist, würde ich jetzt erstmal dahingestellt sein lassen — aber selbst, wenn es so wäre, wäre dieser Einsatz falsch und kein Grund, sich dem anzuschließen.

              1 Reply Last reply
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              • michaelgiesler@ruhr.socialM michaelgiesler@ruhr.social

                @goblin
                Nichtsdestotrotz wird in der Schule IMMER auch das Werkzeug "Taschenrechner" verwendet und den Schüler*innen der Umgang damit beigebracht.
                Der Thread hier sprach aber von einem vollständigen Verbot.

                Etwas sarkastisch drängt es mich zu fragen, ob auch ein Verbot von Computern erwogen wurde, damit man manuelle Recherche in den Büchereien und Registerkästen lernt.

                @astefanowitsch

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                #42

                @michaelgiesler Weder ein Taschenrechner noch ein Computer haben in ihrem Wesen irgendetwas mit generativer KI gemeinsam, aber wie @goblin richtig sagt, müssen/sollten wir selbst mit diesen Technologien immer so vorgehen, dass wir auch darauf verzichten könnten.

                michaelgiesler@ruhr.socialM 1 Reply Last reply
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                • michaelgiesler@ruhr.socialM michaelgiesler@ruhr.social

                  @glitzersachen
                  Ironie?
                  @astefanowitsch

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                  glitzersachen@hachyderm.io
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                  #43

                  @michaelgiesler @astefanowitsch

                  Eher Sarkasmus (deshalb der s-tag). Wie immer mit dem Kern von Wahrheit: Dein Statement war ein Eigentor. Und wenn es wahr ist, habe die GWs dann damit die Hosen heruntergelassen. Wenn es eines ist, wofür GWs bezahlt werden, dann das Denken. Nicht das von-Maschinen-Denken-Lassen.

                  michaelgiesler@ruhr.socialM 1 Reply Last reply
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                  • cerstinmahlow@mastodon.acm.orgC cerstinmahlow@mastodon.acm.org

                    @astefanowitsch Das setzt alles voraus, dass „die KI“ eine eigenständige zusätzliche Anwendung ist, die man explizit starten und benutzen muss. Oder dann eben nicht benutzen darf

                    Je mehr integriert wird, und nicht als Feature, sondern ständig im Hintergrund laufend, desto schwieriger. Mini-Beispiel: was machen mit der Literaturrechrche, wenn das Suchsystem der Hochschulbibliothek ein angepasstes LLM in die Keyword-Suche integriert? Wenn das Repositorium generierte Zusammenfassungen anbietet?

                    astefanowitsch@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                    astefanowitsch@mastodon.social
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                    #44

                    @CerstinMahlow In dem Beispiel geht es ja eher schon darum, die Studierenden vor diesen Technologien zu warnen und ihnen beizubringen, sie zu umgehen. Bei der Literaturrecherche muss man wieder stärker auf traditionelle Methoden der Erschließung setzen, oder sich eben durch den KI-generierten Ergebnis-Müll wühlen. Bei den Zusammenfassungen kann man den Studierenden wenigstens recht leicht zeigen, wie schlecht die sind und wie wenig Sinn es hat, sich auf sie zu verlassen.

                    astefanowitsch@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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                    • astefanowitsch@mastodon.socialA astefanowitsch@mastodon.social

                      @CerstinMahlow In dem Beispiel geht es ja eher schon darum, die Studierenden vor diesen Technologien zu warnen und ihnen beizubringen, sie zu umgehen. Bei der Literaturrecherche muss man wieder stärker auf traditionelle Methoden der Erschließung setzen, oder sich eben durch den KI-generierten Ergebnis-Müll wühlen. Bei den Zusammenfassungen kann man den Studierenden wenigstens recht leicht zeigen, wie schlecht die sind und wie wenig Sinn es hat, sich auf sie zu verlassen.

                      astefanowitsch@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                      #45

                      @CerstinMahlow Wie unser Statement zeigt, ist die Recherche ja explizit einer der Bereiche, in denen wir die KI nicht erlauben, aber da kämpfen wir auch durchaus gegen die eigene Uni-Bibliothek, die eine KI in den Bibliothekskatalog integriert hat. Im Moment muss die wenigstens noch explizit aktiviert werden...

                      cerstinmahlow@mastodon.acm.orgC 1 Reply Last reply
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                      • goblin@social.tchncs.deG goblin@social.tchncs.de

                        @michaelgiesler @astefanowitsch

                        Das Durchwühlen eines Archivregisters ist kein Soft Skill, der heute noch relevant ist (bis auf wenige Ausnahmen).

                        All das, was mit dem Recherchieren, Auseinandersetzen und Schreiben von Texten einhergeht, allerdings schon.

                        Dass ein LLM nur als Werkzeug eingesetzt wird, ist im best case möglich, aber in der Praxis unwahrscheinlich, weil die Anreize für Missbrauch sehr hoch sind.

                        Bei einem LLM kann man einfach die Aufgabenstellung des Dozenten in das Promptfenster einfügen. Mit dem daraus entstehenden Text muss sich dann der Dozent herumschlagen. Da die Korrektur aber gar nicht die Leistung des Studierenden betrifft, verpufft der Aufwand des Dozenten wirkungslos.
                        Das nutzt dem Studi nichts und verschwendet die Zeit des Dozenten.

                        frank@moessingen.socialF This user is from outside of this forum
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                        #46

                        @goblin
                        Wenn man ein Werkzeug verwendet, lernt man etwas (gilt auch für den Taschenrechner). Bei der Texterzeugung durch Sprachmodelle lernt man aktiv nichts - man umgeht sein Gehirn, wie der Beitrag oben erläutert.

                        (Und kommt mir jetzt bitte nicht mit dem Bullshitbingo Kästchen "Prompting-Kompetenz". Danke.)

                        @michaelgiesler @astefanowitsch

                        michaelgiesler@ruhr.socialM 1 Reply Last reply
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                        • astefanowitsch@mastodon.socialA astefanowitsch@mastodon.social

                          Ich bin froh über die Entscheidung meines Instituts, die Verwendung sogenannter KI-Tools in Studien- und Prüfungsleistungen vollständig zu verbieten. Keine „Prompt-Kompetenz“, kein „Man muss die KI nur *richtig* einsetzen“, kein „Wir können uns dem nicht verschließen“, sondern die einfache Erkenntnis, dass „KI“ das Gegenteil von dem ist, was unsere Studierenden lernen sollen. https://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/we06/lehre_und_studium/Studium/Hinweise-zu-Hausarbeiten-und-Pruefungsleistungen/index.html

                          ingridausol@norden.socialI This user is from outside of this forum
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                          ingridausol@norden.social
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                          #47

                          @astefanowitsch

                          👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍🥳👍👍😃😃👍👍👍👍👍👍

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                            @michaelgiesler @astefanowitsch

                            Eher Sarkasmus (deshalb der s-tag). Wie immer mit dem Kern von Wahrheit: Dein Statement war ein Eigentor. Und wenn es wahr ist, habe die GWs dann damit die Hosen heruntergelassen. Wenn es eines ist, wofür GWs bezahlt werden, dann das Denken. Nicht das von-Maschinen-Denken-Lassen.

                            michaelgiesler@ruhr.socialM This user is from outside of this forum
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                            #48

                            @glitzersachen
                            Eine KI denkt ja nicht. Und kann dieses dem Menschen also auch nicht abnehmen.
                            Eine KI hilft bei Recherche und Struktur, führt den Nutzenden also schneller ans Ziel.

                            @astefanowitsch

                            G 1 Reply Last reply
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                            • astefanowitsch@mastodon.socialA astefanowitsch@mastodon.social

                              @michaelgiesler Weder ein Taschenrechner noch ein Computer haben in ihrem Wesen irgendetwas mit generativer KI gemeinsam, aber wie @goblin richtig sagt, müssen/sollten wir selbst mit diesen Technologien immer so vorgehen, dass wir auch darauf verzichten könnten.

                              michaelgiesler@ruhr.socialM This user is from outside of this forum
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                              wrote last edited by
                              #49

                              @astefanowitsch @goblin in meinem GW-Studium vor 20 Jahren war es in der Tat auch ein Thema, inwiefern man das Internet und Computer nutzen darf. Deswegen reizt mich das Thema und dein Thread etwas. Damals hatte ich den Eindruck, dass man Angst vor neuen Entwicklungen hatte (Zitat: "Internet? Ach, das vergeht wieder.")

                              Jetzt bin ich als GW-Akademiker in einem Job, wo ich fürs Denken bezahlt werde, wäre ohne Internet vollkommen aufgeschmissen und erfreue mich an den neuen Möglichkeiten durch KI.

                              1 Reply Last reply
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                              • michaelgiesler@ruhr.socialM michaelgiesler@ruhr.social

                                @glitzersachen
                                Eine KI denkt ja nicht. Und kann dieses dem Menschen also auch nicht abnehmen.
                                Eine KI hilft bei Recherche und Struktur, führt den Nutzenden also schneller ans Ziel.

                                @astefanowitsch

                                G This user is from outside of this forum
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                                glitzersachen@hachyderm.io
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                                #50

                                @michaelgiesler @astefanowitsch

                                Ja, das ist die "AI ist ja nur ein Werkzeug"-Idee. Einige von uns glauben das nicht. Stichwort: Aktive Skill-Erosion.

                                Ich empfehle das mal zu recherchieren.

                                BTW: Als Recherche-Werkzeug ist KI nur mäßig geeignet. Eine Suchmaschine wäre besser. AI erfindet Quellen. Und das kostet sehr viel Zeit.

                                G michaelgiesler@ruhr.socialM 2 Replies Last reply
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                                • G glitzersachen@hachyderm.io

                                  @michaelgiesler @astefanowitsch

                                  Ja, das ist die "AI ist ja nur ein Werkzeug"-Idee. Einige von uns glauben das nicht. Stichwort: Aktive Skill-Erosion.

                                  Ich empfehle das mal zu recherchieren.

                                  BTW: Als Recherche-Werkzeug ist KI nur mäßig geeignet. Eine Suchmaschine wäre besser. AI erfindet Quellen. Und das kostet sehr viel Zeit.

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                                  glitzersachen@hachyderm.io
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                                  #51

                                  @michaelgiesler @astefanowitsch

                                  Ich empfehle ausserdem die Aufarbeitung der Literatur im Umkreis von Emily Bender und Timnit Gebru. Ich hoffe, die Namen sagen etwas.

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                                  • teskariel@eldritch.cafeT teskariel@eldritch.cafe

                                    @astefanowitsch @cwilcke Klingt soweit gut und sinnvoll. Das Problem mit den Studierenden, die mit Prüfungssituationen in Präsenz schlechter zurechtkommen, habt ihr sicher auch im Blick?

                                    astefanowitsch@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                                    #52

                                    @Teskariel Die haben wir ja auch jetzt bei Präsenzprüfungen im Blick. Die Betroffenen haben normalerweise einen Nachteilsausgleich, der solche Situationen regelt (zum Beispiel durch zusätzliche Zeit bei der Vorbereitung und/oder der Prüfung selbst, durch die Bereitstellung von Räumen, in denen sie alleine sitzen können, durch vorherigen Aufbau von Vertrauen zwischen Prüfling und Prüfer_in usw.). @cwilcke

                                    teskariel@eldritch.cafeT 1 Reply Last reply
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                                    • astefanowitsch@mastodon.socialA astefanowitsch@mastodon.social

                                      @Teskariel Die haben wir ja auch jetzt bei Präsenzprüfungen im Blick. Die Betroffenen haben normalerweise einen Nachteilsausgleich, der solche Situationen regelt (zum Beispiel durch zusätzliche Zeit bei der Vorbereitung und/oder der Prüfung selbst, durch die Bereitstellung von Räumen, in denen sie alleine sitzen können, durch vorherigen Aufbau von Vertrauen zwischen Prüfling und Prüfer_in usw.). @cwilcke

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                                      #53

                                      @astefanowitsch @cwilcke Ach, cool, was es da alles gibt!

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                                      • G glitzersachen@hachyderm.io

                                        @michaelgiesler @astefanowitsch

                                        Ja, das ist die "AI ist ja nur ein Werkzeug"-Idee. Einige von uns glauben das nicht. Stichwort: Aktive Skill-Erosion.

                                        Ich empfehle das mal zu recherchieren.

                                        BTW: Als Recherche-Werkzeug ist KI nur mäßig geeignet. Eine Suchmaschine wäre besser. AI erfindet Quellen. Und das kostet sehr viel Zeit.

                                        michaelgiesler@ruhr.socialM This user is from outside of this forum
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                                        #54

                                        @glitzersachen @astefanowitsch natürlich gibt es eine Skill-Erosion.
                                        Ich kann weder mein Essen selber anbauen, noch mein Dach über dem Kopf selber reparieren.
                                        Im Job-Umfeld kann ich weder den Rechner, mit dem ich arbeite, selber bauen, noch einen Großteil der Software, die ich benötige, selber schreiben.

                                        Aber muss ich das denn?

                                        astefanowitsch@mastodon.socialA G 2 Replies Last reply
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                                        • frank@moessingen.socialF frank@moessingen.social

                                          @goblin
                                          Wenn man ein Werkzeug verwendet, lernt man etwas (gilt auch für den Taschenrechner). Bei der Texterzeugung durch Sprachmodelle lernt man aktiv nichts - man umgeht sein Gehirn, wie der Beitrag oben erläutert.

                                          (Und kommt mir jetzt bitte nicht mit dem Bullshitbingo Kästchen "Prompting-Kompetenz". Danke.)

                                          @michaelgiesler @astefanowitsch

                                          michaelgiesler@ruhr.socialM This user is from outside of this forum
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                                          michaelgiesler@ruhr.social
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                                          #55

                                          @frank
                                          Also, ich benutze einen Taschenrechner (oder die KI) nicht dazu, etwas zu lernen, sondern Aufgaben zu bewältigen, und meinen Job zu erledigen. Lernen tue ich dabei andere Dinge.

                                          @goblin @astefanowitsch

                                          frank@moessingen.socialF 1 Reply Last reply
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