TK-Chef Baas im Spiegel: Mehr Geld ins Gesundheitssystem sei „totaler Unsinn."Ich bin Arzt.
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„Aber Spanien und Italien kommen mit weniger aus!"
Ja – weil dort Psychotherapie im öffentlichen System kaum existiert. Wer Hilfe braucht, zahlt privat oder verzichtet.
Unser System ist teurer, weil es solidarischer ist. Das ist kein Versagen. Das ist eine Entscheidung.Wer 66.150 € verdient, zahlt genauso viel in die GKV wie jemand mit 3 Millionen.
In Spanien und Italien gilt: wer mehr hat, zahlt mehr – automatisch, weil steuerfinanziert.
Wer behauptet, das System sei vollfinanziert, sollte erklären, warum Spitzenverdiener:innen sich aus der Solidargemeinschaft ausklinken dürfen. -
Wer 66.150 € verdient, zahlt genauso viel in die GKV wie jemand mit 3 Millionen.
In Spanien und Italien gilt: wer mehr hat, zahlt mehr – automatisch, weil steuerfinanziert.
Wer behauptet, das System sei vollfinanziert, sollte erklären, warum Spitzenverdiener:innen sich aus der Solidargemeinschaft ausklinken dürfen.Krankenkassen behandeln keine Patient:innen. Sie verwalten – und erzeugen dabei erhebliche Bürokratiekosten, die direkt in Arztpraxen landen.
Baas hat ein institutionelles Interesse daran, Leistungen zu begrenzen. Das sollte man beim Lesen wissen. -
Krankenkassen behandeln keine Patient:innen. Sie verwalten – und erzeugen dabei erhebliche Bürokratiekosten, die direkt in Arztpraxen landen.
Baas hat ein institutionelles Interesse daran, Leistungen zu begrenzen. Das sollte man beim Lesen wissen.Deutschland hat eines der solidarischsten Gesundheitssysteme der Welt.
Mehr Geld gezielt dorthin, wo echte Lücken sind. Faire Beiträge von allen. Und weniger Einfluss von Stimmen, die vom Status quo profitieren.
Seht ihr das anders?
#Gesundheitspolitik #GKV #Solidarität #Psychotherapie -
Deutschland hat eines der solidarischsten Gesundheitssysteme der Welt.
Mehr Geld gezielt dorthin, wo echte Lücken sind. Faire Beiträge von allen. Und weniger Einfluss von Stimmen, die vom Status quo profitieren.
Seht ihr das anders?
#Gesundheitspolitik #GKV #Solidarität #Psychotherapie@radiologe Und das würde die Beiträge für alle richtig heftig senken!
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TK-Chef Baas im Spiegel: Mehr Geld ins Gesundheitssystem sei „totaler Unsinn."
Ich bin Arzt. Ich profitiere, wenn Geld im System steckt – das ist mein Bias, den ich offen anspreche. Aber was mich antreibt, ist nicht mein Gehalt. Es sind die Patient:innen, die mir erzählen, dass sie keinen Therapieplatz bekommen. Seit Monaten. Manchmal länger. 🧵@radiologe Ach, Psychotherapie kriegt man ja irgendwie, wenn man nur 2-3 Jahre wartet und kein Problem damit hat, zu jedem Termin 100km fahren zu müssen. Anfängerproblem.
Besorg Dir mal als erwachsener Kassenpatient mit ADHS und ASS einen Psychiater, der auch irgendwas verschreiben könnte. DAS ist der Endgegner, glaub mir. Und das sage ich als Einwohner des Ballungszentrums München.
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Wer 66.150 € verdient, zahlt genauso viel in die GKV wie jemand mit 3 Millionen.
In Spanien und Italien gilt: wer mehr hat, zahlt mehr – automatisch, weil steuerfinanziert.
Wer behauptet, das System sei vollfinanziert, sollte erklären, warum Spitzenverdiener:innen sich aus der Solidargemeinschaft ausklinken dürfen.@radiologe @oli Mir will nicht in den Kopf, warum es eine Beitragsbemessungsgrenze gibt.
(Jaja, doch, ich verstehe das schon. Aber ich finde es falsch.)
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@radiologe Ach, Psychotherapie kriegt man ja irgendwie, wenn man nur 2-3 Jahre wartet und kein Problem damit hat, zu jedem Termin 100km fahren zu müssen. Anfängerproblem.
Besorg Dir mal als erwachsener Kassenpatient mit ADHS und ASS einen Psychiater, der auch irgendwas verschreiben könnte. DAS ist der Endgegner, glaub mir. Und das sage ich als Einwohner des Ballungszentrums München.
@zappes Das ist jetzt aber kein Wettbewerb?
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Deutschland hat eines der solidarischsten Gesundheitssysteme der Welt.
Mehr Geld gezielt dorthin, wo echte Lücken sind. Faire Beiträge von allen. Und weniger Einfluss von Stimmen, die vom Status quo profitieren.
Seht ihr das anders?
#Gesundheitspolitik #GKV #Solidarität #Psychotherapie@radiologe Wenn alle die Einkommen erzielen (Arbeit, Mieten, Kapitalerträge, Geschäftsführer*innen, Beamte usw.) in die gesetzlichen Kassen ohne Beitragsbemessungsgrenze einzahlen würden, wäre - habe ich schon vor Jahren gelesen - genug Geld für alles da UND die Beiträge könnten vmtl. halbiert werden. Gleiches gilt für Renten usw.
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@radiologe Ach, Psychotherapie kriegt man ja irgendwie, wenn man nur 2-3 Jahre wartet und kein Problem damit hat, zu jedem Termin 100km fahren zu müssen. Anfängerproblem.
Besorg Dir mal als erwachsener Kassenpatient mit ADHS und ASS einen Psychiater, der auch irgendwas verschreiben könnte. DAS ist der Endgegner, glaub mir. Und das sage ich als Einwohner des Ballungszentrums München.
@zappes glaub ich sofort
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@radiologe Wenn alle die Einkommen erzielen (Arbeit, Mieten, Kapitalerträge, Geschäftsführer*innen, Beamte usw.) in die gesetzlichen Kassen ohne Beitragsbemessungsgrenze einzahlen würden, wäre - habe ich schon vor Jahren gelesen - genug Geld für alles da UND die Beiträge könnten vmtl. halbiert werden. Gleiches gilt für Renten usw.
@somlu1968 genau - es würde sehr viel bringen– wie viel kann man schlecht sagen. Aber so wie es ist - ist es einfach unfair.
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@radiologe Wenn alle die Einkommen erzielen (Arbeit, Mieten, Kapitalerträge, Geschäftsführer*innen, Beamte usw.) in die gesetzlichen Kassen ohne Beitragsbemessungsgrenze einzahlen würden, wäre - habe ich schon vor Jahren gelesen - genug Geld für alles da UND die Beiträge könnten vmtl. halbiert werden. Gleiches gilt für Renten usw.
@somlu1968 @radiologe +9001%
Keine #Rosinenpickerei!
- Dafür werden auch ALLE mitversichert und abgedeckt!
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@radiologe Wenn alle die Einkommen erzielen (Arbeit, Mieten, Kapitalerträge, Geschäftsführer*innen, Beamte usw.) in die gesetzlichen Kassen ohne Beitragsbemessungsgrenze einzahlen würden, wäre - habe ich schon vor Jahren gelesen - genug Geld für alles da UND die Beiträge könnten vmtl. halbiert werden. Gleiches gilt für Renten usw.
@somlu1968 @radiologe was ich am system besonders pervers finde:
Privatversicherte erhalten oft unnütze Leistungen und gesetzliche zu wenig. Z.B. kaum etwas für Brille, sonstige Hilfsmittel etc. Vorsorge kostet usw. usf.
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26 Wochen Wartezeit auf einen Psychotherapieplatz. Psychische Erkrankungen sind heute die häufigste Ursache für Krankheitstage.
Die Antwort des Systems? Honorarkürzungen für Therapeut:innen.
Wer das „genug Geld" nennt, redet an der Versorgungsrealität vorbei.Die Problematik liegt noch tiefer: Im alten Ärzte-System aus dem "3.Reich" machten die alten und Professoren weiter, in #Bayern vom KZ in den Ärzte-Vorstand. Auch als #Psychotherapeuten, vorher als Vereinigung noch "judenfrei", dann bis Ende 1970er nicht offen lesbisch oder schwul, als sonst "nicht ausgereifte Persönlichkeit."
#Gestalttherapie und neue humanistische Formen bis 2000 kaum anerkannt, kaum #Kassensitze, bei 3 Ablehnungen als Ausnahme bei der #Krankenkasse abrechenbar ...
Dabei bräuchte man meist nicht 100te von Sitzungen auf der Couch, sondern oft nur 25 Treffen, um den eigenen Hindernissen auf die Spur zu kommen ... aber auch erkannte Trauma brauchen nicht so lange Pflege, sondern direkten Kontakt.
In #Täuschland wurden die weniger aufwendigen Methoden in die billigere #Verhaltenstherapie geschoben, statt all die Formen von #Gruppenarbeit wie in #Gesundheitszentren und in der #Selbsthilfe anzuerkennen, denn wer ist schon alleine erkrankt?
Es hätten ja auch politische und soziale #Bewegungen entstehen können, die so unkontrollierbar werden wie bei #Corona und #MFCS etc. und langjährigen Folgen ...
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@radiologe @oli Mir will nicht in den Kopf, warum es eine Beitragsbemessungsgrenze gibt.
(Jaja, doch, ich verstehe das schon. Aber ich finde es falsch.)
@schnabel @radiologe @oli Vor allem sollte die Mitgliedschaft in der GKV für alle verpflichtend sein. Menschen, die über der Bemessungsgrenze liegen sind ja oft auch privat versichert und zahlen daher nicht etwa genausoviel sondern gar nichts in die GKV.
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Deutschland hat eines der solidarischsten Gesundheitssysteme der Welt.
Mehr Geld gezielt dorthin, wo echte Lücken sind. Faire Beiträge von allen. Und weniger Einfluss von Stimmen, die vom Status quo profitieren.
Seht ihr das anders?
#Gesundheitspolitik #GKV #Solidarität #Psychotherapie@radiologe
Plus mehr Prävention. -
@schnabel @radiologe @oli Vor allem sollte die Mitgliedschaft in der GKV für alle verpflichtend sein. Menschen, die über der Bemessungsgrenze liegen sind ja oft auch privat versichert und zahlen daher nicht etwa genausoviel sondern gar nichts in die GKV.
@juergen Sehe ich auch so. GKV als Pflicht für alle. Wer mehr Leistungen haben will, darf gerne darüber hinaus privat noch mehr machen. Aber ganz aus der GKV verabschieden sollte nicht möglich sein.
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@juergen Sehe ich auch so. GKV als Pflicht für alle. Wer mehr Leistungen haben will, darf gerne darüber hinaus privat noch mehr machen. Aber ganz aus der GKV verabschieden sollte nicht möglich sein.
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