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  3. Ich bin 1960 geboren.

Ich bin 1960 geboren.

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  • fraurettich@hessen.socialF fraurettich@hessen.social

    Ich bin 1960 geboren. Jung in den Siebzigern, Gymnasium, keineR war rechts. Hitlergruß und Nazizeit war eingebrannt verpönt und selbstverständlich vom Staat und Grundgesetz verboten. Mit dieser Sicherheit (auch danke Antifa in Gö gegen FAP) habe ich fast bis heute gelebt.
    Mir bricht so richtig ein Stück Realität weg, bin echt total verunsichert und verabscheue die #CDU dafür.

    realsiegfried@troet.cafeR This user is from outside of this forum
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    realsiegfried@troet.cafe
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    #18

    @FrauRettich Rechtsextremismus war in dieser Zeit, die ich ebenso erlebte, nicht nur verpönt, wir hielten sie schlicht für undenkbar.
    Dann brannten 1992 die Unterkünfte in Rostock-Lichtenhagen und Mölln – und erschütterte mein Weltbild.

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    • susannedoering@zirk.usS susannedoering@zirk.us

      @freistern Meins war eine Art "Landgymnasium" - und eigentlich modern. Aber über die Versetzung gewisser Lehrkräfte dorthin entschied das Schulamt, denke ich. Gruselkabinett, teilweise - dann, plötzlich, engagierte, eher linke Lehrer, weil wir Modellschule wurden.
      @FrauRettich

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      fraurettich@hessen.social
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      #19

      @SusanneDoering @freistern Hersfeld? Also hier: mittelhessen, Gesamtschule

      susannedoering@zirk.usS 1 Reply Last reply
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      • fraurettich@hessen.socialF fraurettich@hessen.social

        @SusanneDoering @freistern Hersfeld? Also hier: mittelhessen, Gesamtschule

        susannedoering@zirk.usS This user is from outside of this forum
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        #20

        @FrauRettich Nein, keine so schwarze Gegend. @freistern

        freistern@troet.cafeF 1 Reply Last reply
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        • fraurettich@hessen.socialF fraurettich@hessen.social

          Ich bin 1960 geboren. Jung in den Siebzigern, Gymnasium, keineR war rechts. Hitlergruß und Nazizeit war eingebrannt verpönt und selbstverständlich vom Staat und Grundgesetz verboten. Mit dieser Sicherheit (auch danke Antifa in Gö gegen FAP) habe ich fast bis heute gelebt.
          Mir bricht so richtig ein Stück Realität weg, bin echt total verunsichert und verabscheue die #CDU dafür.

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          #21

          @FrauRettich Wenn wir schon dabei sind.
          Ich bin 1990 geboren. Und bis zu meinem 16/17. Lebensjahr war mir nicht bewusst wie weit ich im rechten Dreck steckte.
          War halt normal wenn man von Grund auf so aufwächst.
          Nur dank Internet und neuer Umgebung nach meinem Auszug Zuhause konnte sich das ändern. Kein Plan wo ich sonst heute wäre.

          fraurettich@hessen.socialF sagittarius_59@sueden.socialS 2 Replies Last reply
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          • leshadow@troet.cafeL leshadow@troet.cafe

            @FrauRettich Wenn wir schon dabei sind.
            Ich bin 1990 geboren. Und bis zu meinem 16/17. Lebensjahr war mir nicht bewusst wie weit ich im rechten Dreck steckte.
            War halt normal wenn man von Grund auf so aufwächst.
            Nur dank Internet und neuer Umgebung nach meinem Auszug Zuhause konnte sich das ändern. Kein Plan wo ich sonst heute wäre.

            fraurettich@hessen.socialF This user is from outside of this forum
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            #22

            @Leshadow danke für den hoffnungmachenden Tröt.

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            • freistern@troet.cafeF freistern@troet.cafe

              @SusanneDoering
              Ich vermute große Unterschiede zwischen neuen Gymnasien und den humanistischen Traditionsträgern.

              @FrauRettich

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              realsiegfried@troet.cafe
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              #23

              @freistern @SusanneDoering @FrauRettich Ich habe in den 1970ern im humanistischen Gymnasium in Hamburg die Internationale von meinem Geschichtslehrer gelernt.
              Von Altnazis glaubte ich mich nicht umgeben. Davon, dass es dann ab 1992 so schnell ging, hab ich mich noch nicht erholt.

              freistern@troet.cafeF 1 Reply Last reply
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              • fraurettich@hessen.socialF fraurettich@hessen.social

                Ich bin 1960 geboren. Jung in den Siebzigern, Gymnasium, keineR war rechts. Hitlergruß und Nazizeit war eingebrannt verpönt und selbstverständlich vom Staat und Grundgesetz verboten. Mit dieser Sicherheit (auch danke Antifa in Gö gegen FAP) habe ich fast bis heute gelebt.
                Mir bricht so richtig ein Stück Realität weg, bin echt total verunsichert und verabscheue die #CDU dafür.

                egent07@norden.socialE This user is from outside of this forum
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                egent07@norden.social
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                #24

                @FrauRettich Hier ähnlich, Gymnasium 70er/80er, ländliches Niedersachsen, Zonenrand. Wenige Jungnazis (Wikingjugend) wurden von quasi allen ausgegrenzt. Aber auch: NPD-Kreistagskandidat, trotz offener Wahlanzeigen im Lokalblatt, blieb unkritisiert Französischlehrer.
                Als ersten offenen Umbruch innerhalb der Bürgi-Gesellschaft habe ich die Straßen-Reaktionen nach dem Fußball-WM-Endspiel 1990 wahrgenommen und war erschüttert. Grenzöffnung kurz vorher hatte noch nen anderen Drive.

                theriver2010@dresden.networkT 1 Reply Last reply
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                • B blumine@troet.cafe

                  @FrauRettich Bei uns in der Schule und im näheren Umfeld war es genauso. Es wurde über die Nazizeit in verschiedenen Fächern gesprochen und ich kenne niemanden, der Rechte unterstützte.
                  Aber ich weiß, dass es noch etliche Nazis gab, die an Schulen unverhohlen ihre Gesinnung verbreiten konnten, während es für Linke Berufsverbote gab und sie nicht im Öffentlichen Dienst arbeiten, nicht mal Post austragen durften.
                  Und an den Externsteinen gab's jedes Jahr am 21.6. Nazi-Treffen - ohne Probleme.

                  fraurettich@hessen.socialF This user is from outside of this forum
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                  fraurettich@hessen.social
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                  #25

                  @Blumine ja, da finde ich auch viel wieder!
                  Weißt du, ob das Treffen immer noch stattfindet?

                  agathebleibtdaheim@dizl.deA 1 Reply Last reply
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                  • fraurettich@hessen.socialF fraurettich@hessen.social

                    Ich bin 1960 geboren. Jung in den Siebzigern, Gymnasium, keineR war rechts. Hitlergruß und Nazizeit war eingebrannt verpönt und selbstverständlich vom Staat und Grundgesetz verboten. Mit dieser Sicherheit (auch danke Antifa in Gö gegen FAP) habe ich fast bis heute gelebt.
                    Mir bricht so richtig ein Stück Realität weg, bin echt total verunsichert und verabscheue die #CDU dafür.

                    gluehkerze03@mastodon.socialG This user is from outside of this forum
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                    #26

                    @FrauRettich
                    Ich dieser Traumblase habe ich auch Jahrzehnte lang gelebt. Indiskutabel und unsagbar war es. Undenkbar.
                    Es war eine schöne Zeit - gefühlt für mich.
                    Doch kann ich mir nicht vorstellen, dass so viele Menschen im Hirn umgeschaltet wurden. Ich glaube eher, das Gedankengut war meist schon vorhanden, schlummerte nur unausgesprochen.
                    Und jetzt machen u.a. viele unserer Volksvertreter uns vor, dass es doch gesagt werden kann. Zu viele. Und das zu oft ohne öffentliche, sofortige Gegenrede.

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                    • fraurettich@hessen.socialF fraurettich@hessen.social

                      Ich bin 1960 geboren. Jung in den Siebzigern, Gymnasium, keineR war rechts. Hitlergruß und Nazizeit war eingebrannt verpönt und selbstverständlich vom Staat und Grundgesetz verboten. Mit dieser Sicherheit (auch danke Antifa in Gö gegen FAP) habe ich fast bis heute gelebt.
                      Mir bricht so richtig ein Stück Realität weg, bin echt total verunsichert und verabscheue die #CDU dafür.

                      volkerbuschmann@troet.cafeV This user is from outside of this forum
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                      #27

                      @FrauRettich 1962 geboren in Bremen und hier war es ähnlich. Zustimmung.

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                      • fraurettich@hessen.socialF fraurettich@hessen.social

                        Erste Risse durch die Baseballschlägerjahre (heißt das so?) in den 90ern, wo im Osten massenweise Jugendzentren und deren Besucher überfallen wurden ohne von der Polizei Hilfen zu bekommen.

                        fraurettich@hessen.socialF This user is from outside of this forum
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                        #28

                        Bin ein bißchen erstaunt über Leute, die meinen, meine hier geschilderte Lebenserfahrung in Frage stellen zu dürfen, weil ihre Eigene eine andere war. Gehts noch?

                        usi@ruhr.socialU 1 Reply Last reply
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                        • fraurettich@hessen.socialF fraurettich@hessen.social

                          Ich bin 1960 geboren. Jung in den Siebzigern, Gymnasium, keineR war rechts. Hitlergruß und Nazizeit war eingebrannt verpönt und selbstverständlich vom Staat und Grundgesetz verboten. Mit dieser Sicherheit (auch danke Antifa in Gö gegen FAP) habe ich fast bis heute gelebt.
                          Mir bricht so richtig ein Stück Realität weg, bin echt total verunsichert und verabscheue die #CDU dafür.

                          c_ottenburg@hessen.socialC This user is from outside of this forum
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                          wrote last edited by
                          #29

                          @FrauRettich
                          Jahrgang '67 hier. Aber so ganz weg waren sie nie. Mein einer direkter Nachbar überzeugter Nazi und hat daraus auch kein Hehl gemacht. Aber man musste Rücksicht nehmen, weil alter Mann und "kriegsversehrt". Da war die Musiklehrerin, die lehrte, dass Blues und Jazz N*ger-Musik und somit minderwertig seien, woran Schulleitung und -behörde nichts auszusetzen fand (unsere Eltern hatten sich beschwert, nachdem wir uns beschwert hatten). Da waren die Baseballschlägerjahre, die ...
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                          c_ottenburg@hessen.socialC 1 Reply Last reply
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                          • egent07@norden.socialE egent07@norden.social

                            @FrauRettich Hier ähnlich, Gymnasium 70er/80er, ländliches Niedersachsen, Zonenrand. Wenige Jungnazis (Wikingjugend) wurden von quasi allen ausgegrenzt. Aber auch: NPD-Kreistagskandidat, trotz offener Wahlanzeigen im Lokalblatt, blieb unkritisiert Französischlehrer.
                            Als ersten offenen Umbruch innerhalb der Bürgi-Gesellschaft habe ich die Straßen-Reaktionen nach dem Fußball-WM-Endspiel 1990 wahrgenommen und war erschüttert. Grenzöffnung kurz vorher hatte noch nen anderen Drive.

                            theriver2010@dresden.networkT This user is from outside of this forum
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                            #30

                            @egent07

                            Baujahr 1964
                            Ähnliche Gegend (LK UE). War auf einem als ziemlich links "verschrienen" Gymnasium, viele Kriegsdienstverweigerer.
                            Ein paar JUer, aber selbst die waren weit weg von der heutigen JU.

                            @FrauRettich

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                              @FrauRettich
                              Jahrgang '67 hier. Aber so ganz weg waren sie nie. Mein einer direkter Nachbar überzeugter Nazi und hat daraus auch kein Hehl gemacht. Aber man musste Rücksicht nehmen, weil alter Mann und "kriegsversehrt". Da war die Musiklehrerin, die lehrte, dass Blues und Jazz N*ger-Musik und somit minderwertig seien, woran Schulleitung und -behörde nichts auszusetzen fand (unsere Eltern hatten sich beschwert, nachdem wir uns beschwert hatten). Da waren die Baseballschlägerjahre, die ...
                              -> 2

                              c_ottenburg@hessen.socialC This user is from outside of this forum
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                              #31

                              @FrauRettich

                              Reps und die DVU und die breit getragene Verachtung für alles was bunt und laut und anders war (wie niedlich wir Freaks, Punks und Gammler auf alten Bildern aussehen!).
                              Aber daneben existierten die Utopien einer besseren Welt. Es gab die Frauen-, die Schwulen-, die Krüppel-, die Friedensbewegung, die Gewerkschaften kämpften um geringere Wochenarbeitszeit und Arbeitsschutz. "Fass meinen Kumpel nicht an!" war ein wichtiges Motto.

                              -> 3

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                                @FrauRettich

                                Reps und die DVU und die breit getragene Verachtung für alles was bunt und laut und anders war (wie niedlich wir Freaks, Punks und Gammler auf alten Bildern aussehen!).
                                Aber daneben existierten die Utopien einer besseren Welt. Es gab die Frauen-, die Schwulen-, die Krüppel-, die Friedensbewegung, die Gewerkschaften kämpften um geringere Wochenarbeitszeit und Arbeitsschutz. "Fass meinen Kumpel nicht an!" war ein wichtiges Motto.

                                -> 3

                                c_ottenburg@hessen.socialC This user is from outside of this forum
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                                #32

                                @FrauRettich
                                Später kamen Anti-AKW- und Umweltbewegung dazu, und alle hatten die Vision einer besseren, heileren, gerechteren und solidarischeren Welt. Das hat, glaube ich, vieles verdeckt. Und irgendwie gab es den Grundkonsens, dass zwar "nicht alkes schlecht" aber Nazis im Großen und Ganzen Verbrecher seien, von denen man sich besser fernhält.
                                Dann kamen Kohl und seine "geistig-moralische Wende, deren bleierne Decke die Utopien nach und nach erstickte,

                                -> 4

                                c_ottenburg@hessen.socialC sagittarius_59@sueden.socialS 2 Replies Last reply
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                                  @FrauRettich
                                  Später kamen Anti-AKW- und Umweltbewegung dazu, und alle hatten die Vision einer besseren, heileren, gerechteren und solidarischeren Welt. Das hat, glaube ich, vieles verdeckt. Und irgendwie gab es den Grundkonsens, dass zwar "nicht alkes schlecht" aber Nazis im Großen und Ganzen Verbrecher seien, von denen man sich besser fernhält.
                                  Dann kamen Kohl und seine "geistig-moralische Wende, deren bleierne Decke die Utopien nach und nach erstickte,

                                  -> 4

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                                  #33

                                  @FrauRettich
                                  und in deren Schatten die Nazis wieder groß wurden.
                                  Spätestens die Anschläge von Solingen, Rostock, und Mölln hätten eigentlich wachrütteln müssen. Aber statt gegen die Täter, ihre Hintermänner und vor allem die mörderische Ideologie vorzugehen, wurde das Asylrecht eingeschränkt, und die CDU begann ganz offen mit rassistischen Ressentiments Wahlkampf zu machen.

                                  -> 5

                                  c_ottenburg@hessen.socialC 1 Reply Last reply
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                                    @FrauRettich
                                    und in deren Schatten die Nazis wieder groß wurden.
                                    Spätestens die Anschläge von Solingen, Rostock, und Mölln hätten eigentlich wachrütteln müssen. Aber statt gegen die Täter, ihre Hintermänner und vor allem die mörderische Ideologie vorzugehen, wurde das Asylrecht eingeschränkt, und die CDU begann ganz offen mit rassistischen Ressentiments Wahlkampf zu machen.

                                    -> 5

                                    c_ottenburg@hessen.socialC This user is from outside of this forum
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                                    #34

                                    @FrauRettich
                                    Und die, denen das nicht radikal genug war, eine eigene Partei gründeten, biederten sich nicht nur die alten Parteifreunde an, sondern auch die SPD versucht seither, das vermeintliche Erfolgskonzept zu kopieren. Und obwohl ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass es nicht aufgeht, fangen nun auch die Grünen an.
                                    Und so schlingert unsere Gesellschaft mut- und ideenlos dem Abgrund entgegen.

                                    -> 6

                                    fraurettich@hessen.socialF c_ottenburg@hessen.socialC 2 Replies Last reply
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                                      @FrauRettich
                                      Und die, denen das nicht radikal genug war, eine eigene Partei gründeten, biederten sich nicht nur die alten Parteifreunde an, sondern auch die SPD versucht seither, das vermeintliche Erfolgskonzept zu kopieren. Und obwohl ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass es nicht aufgeht, fangen nun auch die Grünen an.
                                      Und so schlingert unsere Gesellschaft mut- und ideenlos dem Abgrund entgegen.

                                      -> 6

                                      fraurettich@hessen.socialF This user is from outside of this forum
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                                      #35

                                      @C_Ottenburg ...das macht mir eine scheiß Angst. Auszuwandern aber auch.

                                      c_ottenburg@hessen.socialC 1 Reply Last reply
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                                        @FrauRettich
                                        Und die, denen das nicht radikal genug war, eine eigene Partei gründeten, biederten sich nicht nur die alten Parteifreunde an, sondern auch die SPD versucht seither, das vermeintliche Erfolgskonzept zu kopieren. Und obwohl ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass es nicht aufgeht, fangen nun auch die Grünen an.
                                        Und so schlingert unsere Gesellschaft mut- und ideenlos dem Abgrund entgegen.

                                        -> 6

                                        c_ottenburg@hessen.socialC This user is from outside of this forum
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                                        #36

                                        @FrauRettich
                                        Ich fand die Zeit besser, als wir noch Utopien hatten. Diesen Mut zum Träumen hätte ich gern zurück, denn er gibt die Kraft zum Kämpfen!

                                        (Sorry für den langen Text)

                                        kanuka@mastodon.socialK fraurettich@hessen.socialF 2 Replies Last reply
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                                        • fraurettich@hessen.socialF fraurettich@hessen.social

                                          @C_Ottenburg ...das macht mir eine scheiß Angst. Auszuwandern aber auch.

                                          c_ottenburg@hessen.socialC This user is from outside of this forum
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                                          #37

                                          @FrauRettich
                                          Ja

                                          fraurettich@hessen.socialF 1 Reply Last reply
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