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  3. Ich bin 1960 geboren.

Ich bin 1960 geboren.

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  • freistern@troet.cafeF freistern@troet.cafe

    @FrauRettich

    Ich hatte in den Siebzigern in Lübeck noch eine ganze Riege von Altnazis als Lehrer, nein nicht gegendert. Es gab die NPD und die JN. Auch als Schüler:innen, die unser Abiredner als neofaschistische Spätpubertanten verharmloste.

    Mag ja sein, dass sich in GÖ unter Artur Levi niemand traute, faschistisch Rede zu führen. Mag ja sein, dass zum Beispiel das OHG in GÖ eine Insel der Glückseligen gewesen ist. Aber die Buschenschafter rund um die Grüne Welle gewiss nicht.

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    susannedoering@zirk.us
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    #11

    @freistern @FrauRettich Fast gleicher Jahrgang hier. Etwas südlich von Gö war zwar rotes Hessen, aber an der Schule Altnazis als Lehrer, und etliche Schüler, die Hitlergruß cool fanden und bei Polizei und Militär landeten. Linke Lehrer hatten quasi Dauertermin beim Chef, weil Eltern sich über zu links beschwerten (SPD! nein, wie grässlich).
    Und ab 1980 ging's steil bergab: ein Wahlkampf mit "Das Boot ist voll". Nein, bei mir war es lange vor den Baseballschlägerjahren.

    freistern@troet.cafeF 1 Reply Last reply
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    • fraurettich@hessen.socialF fraurettich@hessen.social

      Ich bin 1960 geboren. Jung in den Siebzigern, Gymnasium, keineR war rechts. Hitlergruß und Nazizeit war eingebrannt verpönt und selbstverständlich vom Staat und Grundgesetz verboten. Mit dieser Sicherheit (auch danke Antifa in Gö gegen FAP) habe ich fast bis heute gelebt.
      Mir bricht so richtig ein Stück Realität weg, bin echt total verunsichert und verabscheue die #CDU dafür.

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      #12

      @FrauRettich 61 in Ffm geboren. Es sah alles (inklusive Frauenrechte und Umwelt) danach aus, dass es vielleicht doch mal besser wird... Und dann kamen die ersten Nazis wieder aus den Löchern. Bei manchen älteren Lehrern dachte ich mir aber auch, die haben schlicht die Schnauze gehalten, das Mindset war noch da.

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      • susannedoering@zirk.usS susannedoering@zirk.us

        @freistern @FrauRettich Fast gleicher Jahrgang hier. Etwas südlich von Gö war zwar rotes Hessen, aber an der Schule Altnazis als Lehrer, und etliche Schüler, die Hitlergruß cool fanden und bei Polizei und Militär landeten. Linke Lehrer hatten quasi Dauertermin beim Chef, weil Eltern sich über zu links beschwerten (SPD! nein, wie grässlich).
        Und ab 1980 ging's steil bergab: ein Wahlkampf mit "Das Boot ist voll". Nein, bei mir war es lange vor den Baseballschlägerjahren.

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        #13

        @SusanneDoering
        Ich vermute große Unterschiede zwischen neuen Gymnasien und den humanistischen Traditionsträgern.

        @FrauRettich

        susannedoering@zirk.usS realsiegfried@troet.cafeR 2 Replies Last reply
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        • fraurettich@hessen.socialF fraurettich@hessen.social

          Ich bin 1960 geboren. Jung in den Siebzigern, Gymnasium, keineR war rechts. Hitlergruß und Nazizeit war eingebrannt verpönt und selbstverständlich vom Staat und Grundgesetz verboten. Mit dieser Sicherheit (auch danke Antifa in Gö gegen FAP) habe ich fast bis heute gelebt.
          Mir bricht so richtig ein Stück Realität weg, bin echt total verunsichert und verabscheue die #CDU dafür.

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          #14

          @FrauRettich
          Erstens ist das ein verdammt guter Jahrgang und zweitens beschreibt Du meine Gefühle sehr gut. Ich habe manchmal Schwierigkeiten, den heutigen Zustand überhaupt zu glauben.

          dienstag@norden.socialD 1 Reply Last reply
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          • fraurettich@hessen.socialF fraurettich@hessen.social

            Ich bin 1960 geboren. Jung in den Siebzigern, Gymnasium, keineR war rechts. Hitlergruß und Nazizeit war eingebrannt verpönt und selbstverständlich vom Staat und Grundgesetz verboten. Mit dieser Sicherheit (auch danke Antifa in Gö gegen FAP) habe ich fast bis heute gelebt.
            Mir bricht so richtig ein Stück Realität weg, bin echt total verunsichert und verabscheue die #CDU dafür.

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            #15

            @FrauRettich word!

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            • freistern@troet.cafeF freistern@troet.cafe

              @FrauRettich

              Ich hatte in den Siebzigern in Lübeck noch eine ganze Riege von Altnazis als Lehrer, nein nicht gegendert. Es gab die NPD und die JN. Auch als Schüler:innen, die unser Abiredner als neofaschistische Spätpubertanten verharmloste.

              Mag ja sein, dass sich in GÖ unter Artur Levi niemand traute, faschistisch Rede zu führen. Mag ja sein, dass zum Beispiel das OHG in GÖ eine Insel der Glückseligen gewesen ist. Aber die Buschenschafter rund um die Grüne Welle gewiss nicht.

              fraurettich@hessen.socialF This user is from outside of this forum
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              #16

              @freistern ich war aufm Land in Mittelosthessen.
              Ich hab nur meine Lebenserfahrung beschrieben. Wenns bei dir anders war, schreib doch deinen eigenen Tröt.

              1 Reply Last reply
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              • freistern@troet.cafeF freistern@troet.cafe

                @SusanneDoering
                Ich vermute große Unterschiede zwischen neuen Gymnasien und den humanistischen Traditionsträgern.

                @FrauRettich

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                #17

                @freistern Meins war eine Art "Landgymnasium" - und eigentlich modern. Aber über die Versetzung gewisser Lehrkräfte dorthin entschied das Schulamt, denke ich. Gruselkabinett, teilweise - dann, plötzlich, engagierte, eher linke Lehrer, weil wir Modellschule wurden.
                @FrauRettich

                fraurettich@hessen.socialF 1 Reply Last reply
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                • fraurettich@hessen.socialF fraurettich@hessen.social

                  Ich bin 1960 geboren. Jung in den Siebzigern, Gymnasium, keineR war rechts. Hitlergruß und Nazizeit war eingebrannt verpönt und selbstverständlich vom Staat und Grundgesetz verboten. Mit dieser Sicherheit (auch danke Antifa in Gö gegen FAP) habe ich fast bis heute gelebt.
                  Mir bricht so richtig ein Stück Realität weg, bin echt total verunsichert und verabscheue die #CDU dafür.

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                  #18

                  @FrauRettich Rechtsextremismus war in dieser Zeit, die ich ebenso erlebte, nicht nur verpönt, wir hielten sie schlicht für undenkbar.
                  Dann brannten 1992 die Unterkünfte in Rostock-Lichtenhagen und Mölln – und erschütterte mein Weltbild.

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                  • susannedoering@zirk.usS susannedoering@zirk.us

                    @freistern Meins war eine Art "Landgymnasium" - und eigentlich modern. Aber über die Versetzung gewisser Lehrkräfte dorthin entschied das Schulamt, denke ich. Gruselkabinett, teilweise - dann, plötzlich, engagierte, eher linke Lehrer, weil wir Modellschule wurden.
                    @FrauRettich

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                    #19

                    @SusanneDoering @freistern Hersfeld? Also hier: mittelhessen, Gesamtschule

                    susannedoering@zirk.usS 1 Reply Last reply
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                    • fraurettich@hessen.socialF fraurettich@hessen.social

                      @SusanneDoering @freistern Hersfeld? Also hier: mittelhessen, Gesamtschule

                      susannedoering@zirk.usS This user is from outside of this forum
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                      #20

                      @FrauRettich Nein, keine so schwarze Gegend. @freistern

                      freistern@troet.cafeF 1 Reply Last reply
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                      • fraurettich@hessen.socialF fraurettich@hessen.social

                        Ich bin 1960 geboren. Jung in den Siebzigern, Gymnasium, keineR war rechts. Hitlergruß und Nazizeit war eingebrannt verpönt und selbstverständlich vom Staat und Grundgesetz verboten. Mit dieser Sicherheit (auch danke Antifa in Gö gegen FAP) habe ich fast bis heute gelebt.
                        Mir bricht so richtig ein Stück Realität weg, bin echt total verunsichert und verabscheue die #CDU dafür.

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                        #21

                        @FrauRettich Wenn wir schon dabei sind.
                        Ich bin 1990 geboren. Und bis zu meinem 16/17. Lebensjahr war mir nicht bewusst wie weit ich im rechten Dreck steckte.
                        War halt normal wenn man von Grund auf so aufwächst.
                        Nur dank Internet und neuer Umgebung nach meinem Auszug Zuhause konnte sich das ändern. Kein Plan wo ich sonst heute wäre.

                        fraurettich@hessen.socialF sagittarius_59@sueden.socialS 2 Replies Last reply
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                        • leshadow@troet.cafeL leshadow@troet.cafe

                          @FrauRettich Wenn wir schon dabei sind.
                          Ich bin 1990 geboren. Und bis zu meinem 16/17. Lebensjahr war mir nicht bewusst wie weit ich im rechten Dreck steckte.
                          War halt normal wenn man von Grund auf so aufwächst.
                          Nur dank Internet und neuer Umgebung nach meinem Auszug Zuhause konnte sich das ändern. Kein Plan wo ich sonst heute wäre.

                          fraurettich@hessen.socialF This user is from outside of this forum
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                          fraurettich@hessen.social
                          wrote last edited by
                          #22

                          @Leshadow danke für den hoffnungmachenden Tröt.

                          1 Reply Last reply
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                          • freistern@troet.cafeF freistern@troet.cafe

                            @SusanneDoering
                            Ich vermute große Unterschiede zwischen neuen Gymnasien und den humanistischen Traditionsträgern.

                            @FrauRettich

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                            wrote last edited by
                            #23

                            @freistern @SusanneDoering @FrauRettich Ich habe in den 1970ern im humanistischen Gymnasium in Hamburg die Internationale von meinem Geschichtslehrer gelernt.
                            Von Altnazis glaubte ich mich nicht umgeben. Davon, dass es dann ab 1992 so schnell ging, hab ich mich noch nicht erholt.

                            freistern@troet.cafeF 1 Reply Last reply
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                            • fraurettich@hessen.socialF fraurettich@hessen.social

                              Ich bin 1960 geboren. Jung in den Siebzigern, Gymnasium, keineR war rechts. Hitlergruß und Nazizeit war eingebrannt verpönt und selbstverständlich vom Staat und Grundgesetz verboten. Mit dieser Sicherheit (auch danke Antifa in Gö gegen FAP) habe ich fast bis heute gelebt.
                              Mir bricht so richtig ein Stück Realität weg, bin echt total verunsichert und verabscheue die #CDU dafür.

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                              #24

                              @FrauRettich Hier ähnlich, Gymnasium 70er/80er, ländliches Niedersachsen, Zonenrand. Wenige Jungnazis (Wikingjugend) wurden von quasi allen ausgegrenzt. Aber auch: NPD-Kreistagskandidat, trotz offener Wahlanzeigen im Lokalblatt, blieb unkritisiert Französischlehrer.
                              Als ersten offenen Umbruch innerhalb der Bürgi-Gesellschaft habe ich die Straßen-Reaktionen nach dem Fußball-WM-Endspiel 1990 wahrgenommen und war erschüttert. Grenzöffnung kurz vorher hatte noch nen anderen Drive.

                              theriver2010@dresden.networkT 1 Reply Last reply
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                              • B blumine@troet.cafe

                                @FrauRettich Bei uns in der Schule und im näheren Umfeld war es genauso. Es wurde über die Nazizeit in verschiedenen Fächern gesprochen und ich kenne niemanden, der Rechte unterstützte.
                                Aber ich weiß, dass es noch etliche Nazis gab, die an Schulen unverhohlen ihre Gesinnung verbreiten konnten, während es für Linke Berufsverbote gab und sie nicht im Öffentlichen Dienst arbeiten, nicht mal Post austragen durften.
                                Und an den Externsteinen gab's jedes Jahr am 21.6. Nazi-Treffen - ohne Probleme.

                                fraurettich@hessen.socialF This user is from outside of this forum
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                                wrote last edited by
                                #25

                                @Blumine ja, da finde ich auch viel wieder!
                                Weißt du, ob das Treffen immer noch stattfindet?

                                agathebleibtdaheim@dizl.deA 1 Reply Last reply
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                                • fraurettich@hessen.socialF fraurettich@hessen.social

                                  Ich bin 1960 geboren. Jung in den Siebzigern, Gymnasium, keineR war rechts. Hitlergruß und Nazizeit war eingebrannt verpönt und selbstverständlich vom Staat und Grundgesetz verboten. Mit dieser Sicherheit (auch danke Antifa in Gö gegen FAP) habe ich fast bis heute gelebt.
                                  Mir bricht so richtig ein Stück Realität weg, bin echt total verunsichert und verabscheue die #CDU dafür.

                                  gluehkerze03@mastodon.socialG This user is from outside of this forum
                                  gluehkerze03@mastodon.socialG This user is from outside of this forum
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                                  #26

                                  @FrauRettich
                                  Ich dieser Traumblase habe ich auch Jahrzehnte lang gelebt. Indiskutabel und unsagbar war es. Undenkbar.
                                  Es war eine schöne Zeit - gefühlt für mich.
                                  Doch kann ich mir nicht vorstellen, dass so viele Menschen im Hirn umgeschaltet wurden. Ich glaube eher, das Gedankengut war meist schon vorhanden, schlummerte nur unausgesprochen.
                                  Und jetzt machen u.a. viele unserer Volksvertreter uns vor, dass es doch gesagt werden kann. Zu viele. Und das zu oft ohne öffentliche, sofortige Gegenrede.

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                                    Ich bin 1960 geboren. Jung in den Siebzigern, Gymnasium, keineR war rechts. Hitlergruß und Nazizeit war eingebrannt verpönt und selbstverständlich vom Staat und Grundgesetz verboten. Mit dieser Sicherheit (auch danke Antifa in Gö gegen FAP) habe ich fast bis heute gelebt.
                                    Mir bricht so richtig ein Stück Realität weg, bin echt total verunsichert und verabscheue die #CDU dafür.

                                    volkerbuschmann@troet.cafeV This user is from outside of this forum
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                                    #27

                                    @FrauRettich 1962 geboren in Bremen und hier war es ähnlich. Zustimmung.

                                    1 Reply Last reply
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                                    • fraurettich@hessen.socialF fraurettich@hessen.social

                                      Erste Risse durch die Baseballschlägerjahre (heißt das so?) in den 90ern, wo im Osten massenweise Jugendzentren und deren Besucher überfallen wurden ohne von der Polizei Hilfen zu bekommen.

                                      fraurettich@hessen.socialF This user is from outside of this forum
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                                      #28

                                      Bin ein bißchen erstaunt über Leute, die meinen, meine hier geschilderte Lebenserfahrung in Frage stellen zu dürfen, weil ihre Eigene eine andere war. Gehts noch?

                                      usi@ruhr.socialU 1 Reply Last reply
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                                      • fraurettich@hessen.socialF fraurettich@hessen.social

                                        Ich bin 1960 geboren. Jung in den Siebzigern, Gymnasium, keineR war rechts. Hitlergruß und Nazizeit war eingebrannt verpönt und selbstverständlich vom Staat und Grundgesetz verboten. Mit dieser Sicherheit (auch danke Antifa in Gö gegen FAP) habe ich fast bis heute gelebt.
                                        Mir bricht so richtig ein Stück Realität weg, bin echt total verunsichert und verabscheue die #CDU dafür.

                                        c_ottenburg@hessen.socialC This user is from outside of this forum
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                                        #29

                                        @FrauRettich
                                        Jahrgang '67 hier. Aber so ganz weg waren sie nie. Mein einer direkter Nachbar überzeugter Nazi und hat daraus auch kein Hehl gemacht. Aber man musste Rücksicht nehmen, weil alter Mann und "kriegsversehrt". Da war die Musiklehrerin, die lehrte, dass Blues und Jazz N*ger-Musik und somit minderwertig seien, woran Schulleitung und -behörde nichts auszusetzen fand (unsere Eltern hatten sich beschwert, nachdem wir uns beschwert hatten). Da waren die Baseballschlägerjahre, die ...
                                        -> 2

                                        c_ottenburg@hessen.socialC 1 Reply Last reply
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                                        • egent07@norden.socialE egent07@norden.social

                                          @FrauRettich Hier ähnlich, Gymnasium 70er/80er, ländliches Niedersachsen, Zonenrand. Wenige Jungnazis (Wikingjugend) wurden von quasi allen ausgegrenzt. Aber auch: NPD-Kreistagskandidat, trotz offener Wahlanzeigen im Lokalblatt, blieb unkritisiert Französischlehrer.
                                          Als ersten offenen Umbruch innerhalb der Bürgi-Gesellschaft habe ich die Straßen-Reaktionen nach dem Fußball-WM-Endspiel 1990 wahrgenommen und war erschüttert. Grenzöffnung kurz vorher hatte noch nen anderen Drive.

                                          theriver2010@dresden.networkT This user is from outside of this forum
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                                          #30

                                          @egent07

                                          Baujahr 1964
                                          Ähnliche Gegend (LK UE). War auf einem als ziemlich links "verschrienen" Gymnasium, viele Kriegsdienstverweigerer.
                                          Ein paar JUer, aber selbst die waren weit weg von der heutigen JU.

                                          @FrauRettich

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