Ich kapier's nicht.
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@sinnundverstand Natürlich ist vieles Katastrophentourismus. Aber ich sehe das auch in gewissem Sinne als normales menschliches Bedürfnis.
Gerade habe ich noch ein Interview mit dem Walretter/Taucher gehört. Fazit: "Das ist unsere Schuld. Sonst wäre er nicht ins Netz geraten. Jeder das leckere Fischbrötchen dahinten im Hafen isst, ist mit Schuld."
@Eyjala Das normale menschliche Bedürfnis - damit habe ich offenbar öfter meine Probleme.
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@Eyjala Das normale menschliche Bedürfnis - damit habe ich offenbar öfter meine Probleme.
@sinnundverstand Wer weiß ob es nicht auch gute Seiten hat. Kinder, die sich für Wale interessieren und Dinge anders machen. Der Walretter hat auch dafür geworben. Dass man die Bevölkerung mit einbezieht und eine Zusammenarbeit aufbaut, ähnlich wie in anderen Ländern.
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@andabahn Ich finde das nicht normal.
@sinnundverstand
Das ist aber das normale menschliche Wahrnehmen.Das heißt ja nicht, dass ich es gut finde, aber so tickt der handelsübliche Mensch eben.
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Ich kapier's nicht.
Tonnenweise Plastik und Mikroplastik im Meer, überm Meer die Flugzeuge mit noch mehr Plastikmist von Temu, Kreuzfahrtschiffe und Öltanker, die Walrouten stören und die Umwelt verpesten, die Bedrohung der Meeresbewohner durch immer wärmere Gewässer: juckt kaum jemanden. Ein Wal strandet und ist Fernsehsensation: Tränen werden verdrückt, mitgefiebert, ab ins Auto und hinfahren, klar ... Menschen, ey. Aber immerhin: da ist dann für einen Augenblick Mitgefühl möglich.
@sinnundverstand@fnordon.de
Das ist Mitgefühl ohne Reue, es kostet schlimmstenfalls X Liter Diesel zum Hinfahren - wenn eins will. Aber frag mal die Dabeistehenden und die TikTok- Mitfieberer, ob sie spenden würden für eine Rettung des Wals... -
Ich kapier's nicht.
Tonnenweise Plastik und Mikroplastik im Meer, überm Meer die Flugzeuge mit noch mehr Plastikmist von Temu, Kreuzfahrtschiffe und Öltanker, die Walrouten stören und die Umwelt verpesten, die Bedrohung der Meeresbewohner durch immer wärmere Gewässer: juckt kaum jemanden. Ein Wal strandet und ist Fernsehsensation: Tränen werden verdrückt, mitgefiebert, ab ins Auto und hinfahren, klar ... Menschen, ey. Aber immerhin: da ist dann für einen Augenblick Mitgefühl möglich.
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Ich kapier's nicht.
Tonnenweise Plastik und Mikroplastik im Meer, überm Meer die Flugzeuge mit noch mehr Plastikmist von Temu, Kreuzfahrtschiffe und Öltanker, die Walrouten stören und die Umwelt verpesten, die Bedrohung der Meeresbewohner durch immer wärmere Gewässer: juckt kaum jemanden. Ein Wal strandet und ist Fernsehsensation: Tränen werden verdrückt, mitgefiebert, ab ins Auto und hinfahren, klar ... Menschen, ey. Aber immerhin: da ist dann für einen Augenblick Mitgefühl möglich.
@sinnundverstand ich finde es #top wie meine oma ihren plastik müll recycelt hat... einfach alles auf einen haufen und anzünden X-D
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@Eyjala Ich erkenne nicht, dass sich ähnlich viele Menschen, die atemlos und gerührt der Wal-Story folgen, in selber Weise um Umwelt- und Naturschutz scheren.
@sinnundverstand @Eyjala
Der Wal ist konkret, sein Leid nachvollziehbar.
Das Problem als Ganzes ist komplex, erfordert abstraktes Denken.
Und Verdrängen eigener Anteile am komplexen Problem ist eine unserer leichtesten Übungen.Oder so ähnlich.
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@sinnundverstand
Das ist aber das normale menschliche Wahrnehmen.Das heißt ja nicht, dass ich es gut finde, aber so tickt der handelsübliche Mensch eben.
@sinnundverstand
gerade gefunden, Du bist ja nicht die Einzige, die diese Frage bewegt.
Wal wird zum Medienereignis - warum wir mit dem Tier mitfühlen
Seit Tagen verfolgen die Menschen das Schicksal eines gestrandeten Buckelwals in der Lübecker Bucht. Neurowissenschaftlerin Maren Urner erklärt, warum gerade ein einzelnes Tier so viel Aufmerksamkeit bekommt.
tagesschau.de (www.tagesschau.de)
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@sinnundverstand
gerade gefunden, Du bist ja nicht die Einzige, die diese Frage bewegt.
Wal wird zum Medienereignis - warum wir mit dem Tier mitfühlen
Seit Tagen verfolgen die Menschen das Schicksal eines gestrandeten Buckelwals in der Lübecker Bucht. Neurowissenschaftlerin Maren Urner erklärt, warum gerade ein einzelnes Tier so viel Aufmerksamkeit bekommt.
tagesschau.de (www.tagesschau.de)
@andabahn Danke!
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Ich kapier's nicht.
Tonnenweise Plastik und Mikroplastik im Meer, überm Meer die Flugzeuge mit noch mehr Plastikmist von Temu, Kreuzfahrtschiffe und Öltanker, die Walrouten stören und die Umwelt verpesten, die Bedrohung der Meeresbewohner durch immer wärmere Gewässer: juckt kaum jemanden. Ein Wal strandet und ist Fernsehsensation: Tränen werden verdrückt, mitgefiebert, ab ins Auto und hinfahren, klar ... Menschen, ey. Aber immerhin: da ist dann für einen Augenblick Mitgefühl möglich.
@sinnundverstand Der eine Wal dominiert tagelang die Nchrichten. Die Hunderte bis Tausende seiner Artgenossen, die jährlich dem immer noch praktizierten Walfang zum Opfer fallen, interessieren niemanden. Kann das jemand verstehen?
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