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  3. Ich kapier's nicht.

Ich kapier's nicht.

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  • andabahn@mastodon.socialA andabahn@mastodon.social

    @sinnundverstand
    Das ist normal.
    Das ist das gleiche Phänomen, dass bei Flüchtlingen in Booten die Achseln gedruckt werden, aber ein Einzelschicksal eines toten Kindes sehr berührt.

    Allgemein <-> speziell

    sinnundverstand@fnordon.deS This user is from outside of this forum
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    #9

    @andabahn Ich finde das nicht normal.

    andabahn@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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    • sinnundverstand@fnordon.deS sinnundverstand@fnordon.de

      Ich kapier's nicht.

      Tonnenweise Plastik und Mikroplastik im Meer, überm Meer die Flugzeuge mit noch mehr Plastikmist von Temu, Kreuzfahrtschiffe und Öltanker, die Walrouten stören und die Umwelt verpesten, die Bedrohung der Meeresbewohner durch immer wärmere Gewässer: juckt kaum jemanden. Ein Wal strandet und ist Fernsehsensation: Tränen werden verdrückt, mitgefiebert, ab ins Auto und hinfahren, klar ... Menschen, ey. Aber immerhin: da ist dann für einen Augenblick Mitgefühl möglich.

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      venande@bonn.social
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      #10

      @sinnundverstand Ein Wal ist gestrandet und viele Menschen fiebern mit, nicht weil er vielleicht krank ist, sie wissen es nicht einmal, außer Rettung, gerettet ist gut. Warum gilt das für einen gestrandeten Wal und ihre weltweite Bedrohung in den Ozeanen geht weiter? Wenn der Wal vor unserer Haustür strandet, dann sollten wir nachdenken, die Ursachen begreifen, doch wer möchte einen toten Wal am Strand, eine Menge Arbeit seinen Kadaver zu entsorgen, retten ist die bessere Story.

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      • eyjala@mastodon.socialE eyjala@mastodon.social

        @sinnundverstand Und warum auch nicht? Man kann um mehrere Sachen gleichzeitig fürchten. Gibt ja genug...

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        sinnundverstand@fnordon.de
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        #11

        @Eyjala Ich erkenne nicht, dass sich ähnlich viele Menschen, die atemlos und gerührt der Wal-Story folgen, in selber Weise um Umwelt- und Naturschutz scheren.

        eyjala@mastodon.socialE haferlasche@digitalcourage.socialH 2 Replies Last reply
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        • sinnundverstand@fnordon.deS sinnundverstand@fnordon.de

          @Eyjala Ich erkenne nicht, dass sich ähnlich viele Menschen, die atemlos und gerührt der Wal-Story folgen, in selber Weise um Umwelt- und Naturschutz scheren.

          eyjala@mastodon.socialE This user is from outside of this forum
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          eyjala@mastodon.social
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          #12

          @sinnundverstand Natürlich ist vieles Katastrophentourismus. Aber ich sehe das auch in gewissem Sinne als normales menschliches Bedürfnis.

          Gerade habe ich noch ein Interview mit dem Walretter/Taucher gehört. Fazit: "Das ist unsere Schuld. Sonst wäre er nicht ins Netz geraten. Jeder das leckere Fischbrötchen dahinten im Hafen isst, ist mit Schuld."

          sinnundverstand@fnordon.deS 1 Reply Last reply
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          • eyjala@mastodon.socialE eyjala@mastodon.social

            @sinnundverstand Natürlich ist vieles Katastrophentourismus. Aber ich sehe das auch in gewissem Sinne als normales menschliches Bedürfnis.

            Gerade habe ich noch ein Interview mit dem Walretter/Taucher gehört. Fazit: "Das ist unsere Schuld. Sonst wäre er nicht ins Netz geraten. Jeder das leckere Fischbrötchen dahinten im Hafen isst, ist mit Schuld."

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            #13

            @Eyjala Das normale menschliche Bedürfnis - damit habe ich offenbar öfter meine Probleme.

            eyjala@mastodon.socialE 1 Reply Last reply
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            • sinnundverstand@fnordon.deS sinnundverstand@fnordon.de

              @Eyjala Das normale menschliche Bedürfnis - damit habe ich offenbar öfter meine Probleme.

              eyjala@mastodon.socialE This user is from outside of this forum
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              #14

              @sinnundverstand Wer weiß ob es nicht auch gute Seiten hat. Kinder, die sich für Wale interessieren und Dinge anders machen. Der Walretter hat auch dafür geworben. Dass man die Bevölkerung mit einbezieht und eine Zusammenarbeit aufbaut, ähnlich wie in anderen Ländern.

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              • sinnundverstand@fnordon.deS sinnundverstand@fnordon.de

                @andabahn Ich finde das nicht normal.

                andabahn@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                #15

                @sinnundverstand
                Das ist aber das normale menschliche Wahrnehmen.

                Das heißt ja nicht, dass ich es gut finde, aber so tickt der handelsübliche Mensch eben.

                andabahn@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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                • sinnundverstand@fnordon.deS sinnundverstand@fnordon.de

                  Ich kapier's nicht.

                  Tonnenweise Plastik und Mikroplastik im Meer, überm Meer die Flugzeuge mit noch mehr Plastikmist von Temu, Kreuzfahrtschiffe und Öltanker, die Walrouten stören und die Umwelt verpesten, die Bedrohung der Meeresbewohner durch immer wärmere Gewässer: juckt kaum jemanden. Ein Wal strandet und ist Fernsehsensation: Tränen werden verdrückt, mitgefiebert, ab ins Auto und hinfahren, klar ... Menschen, ey. Aber immerhin: da ist dann für einen Augenblick Mitgefühl möglich.

                  messieass@procial.tchncs.deM This user is from outside of this forum
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                  messieass@procial.tchncs.de
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                  #16

                  @sinnundverstand@fnordon.de
                  Das ist Mitgefühl ohne Reue, es kostet schlimmstenfalls X Liter Diesel zum Hinfahren - wenn eins will. Aber frag mal die Dabeistehenden und die TikTok- Mitfieberer, ob sie spenden würden für eine Rettung des Wals...

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                  • sinnundverstand@fnordon.deS sinnundverstand@fnordon.de

                    Ich kapier's nicht.

                    Tonnenweise Plastik und Mikroplastik im Meer, überm Meer die Flugzeuge mit noch mehr Plastikmist von Temu, Kreuzfahrtschiffe und Öltanker, die Walrouten stören und die Umwelt verpesten, die Bedrohung der Meeresbewohner durch immer wärmere Gewässer: juckt kaum jemanden. Ein Wal strandet und ist Fernsehsensation: Tränen werden verdrückt, mitgefiebert, ab ins Auto und hinfahren, klar ... Menschen, ey. Aber immerhin: da ist dann für einen Augenblick Mitgefühl möglich.

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                    #17

                    @sinnundverstand

                    #aufmerksamkeitsokonomie

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                    • sinnundverstand@fnordon.deS sinnundverstand@fnordon.de

                      Ich kapier's nicht.

                      Tonnenweise Plastik und Mikroplastik im Meer, überm Meer die Flugzeuge mit noch mehr Plastikmist von Temu, Kreuzfahrtschiffe und Öltanker, die Walrouten stören und die Umwelt verpesten, die Bedrohung der Meeresbewohner durch immer wärmere Gewässer: juckt kaum jemanden. Ein Wal strandet und ist Fernsehsensation: Tränen werden verdrückt, mitgefiebert, ab ins Auto und hinfahren, klar ... Menschen, ey. Aber immerhin: da ist dann für einen Augenblick Mitgefühl möglich.

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                      #18

                      @sinnundverstand ich finde es #top wie meine oma ihren plastik müll recycelt hat... einfach alles auf einen haufen und anzünden X-D

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                      • sinnundverstand@fnordon.deS sinnundverstand@fnordon.de

                        @Eyjala Ich erkenne nicht, dass sich ähnlich viele Menschen, die atemlos und gerührt der Wal-Story folgen, in selber Weise um Umwelt- und Naturschutz scheren.

                        haferlasche@digitalcourage.socialH This user is from outside of this forum
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                        #19

                        @sinnundverstand @Eyjala
                        Der Wal ist konkret, sein Leid nachvollziehbar.
                        Das Problem als Ganzes ist komplex, erfordert abstraktes Denken.
                        Und Verdrängen eigener Anteile am komplexen Problem ist eine unserer leichtesten Übungen.

                        Oder so ähnlich.

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                        • andabahn@mastodon.socialA andabahn@mastodon.social

                          @sinnundverstand
                          Das ist aber das normale menschliche Wahrnehmen.

                          Das heißt ja nicht, dass ich es gut finde, aber so tickt der handelsübliche Mensch eben.

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                          #20

                          @sinnundverstand
                          gerade gefunden, Du bist ja nicht die Einzige, die diese Frage bewegt.

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                          Wal wird zum Medienereignis - warum wir mit dem Tier mitfühlen

                          Seit Tagen verfolgen die Menschen das Schicksal eines gestrandeten Buckelwals in der Lübecker Bucht. Neurowissenschaftlerin Maren Urner erklärt, warum gerade ein einzelnes Tier so viel Aufmerksamkeit bekommt.

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                            @sinnundverstand
                            gerade gefunden, Du bist ja nicht die Einzige, die diese Frage bewegt.

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                            #21

                            @andabahn Danke!

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                              #22

                              @sinnundverstand Der eine Wal dominiert tagelang die Nchrichten. Die Hunderte bis Tausende seiner Artgenossen, die jährlich dem immer noch praktizierten Walfang zum Opfer fallen, interessieren niemanden. Kann das jemand verstehen?

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