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  3. Neue Sendung von mir im #DLF: Was ist mit den vielen Satelliten, die derzeit in der Atmosphäre verglühen?

Neue Sendung von mir im #DLF: Was ist mit den vielen Satelliten, die derzeit in der Atmosphäre verglühen?

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dlfozonschichtwissenschaftimb
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  • pikarl@reporter.socialP pikarl@reporter.social

    Neue Sendung von mir im #DLF: Was ist mit den vielen Satelliten, die derzeit in der Atmosphäre verglühen? Lösen sie sich in Wohlgefallen auf, sind ihre Bestandteile unschädlich? Oder sind sie eine Gefahr für die #Ozonschicht

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    Fallout im Orbit - Was bleibt, wenn Weltraumschritt verglüht

    Immer mehr Satelliten verglühen in der Atmosphäre – aber das Material ist noch da. Ausgerechnet die Ozonschicht könnte sensibel reagieren.

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    Deutschlandfunk (www.deutschlandfunk.de)

    Ein kleiner Recherche-🧵 1/n

    #WissenschaftimBrennpunkt

    masterhajoda@federation.networkM This user is from outside of this forum
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    #4

    @pikarl@reporter.social
    Hab ich gestern gehört und hat mir gut gefallen
    👍🏻.

    ceelight@chaos.socialC 1 Reply Last reply
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    • pikarl@reporter.socialP pikarl@reporter.social

      Das Thema ist nicht neu, Satelliten verglühen schon lange. Aber die Zahl ist erschreckend hoch: Das Diagramm der ESA zeigt die Zahl von Objekten im Orbit. dunkelblau sind vor allem Satelliten (PL=Payloads), aber da kommen alle möglichen anderen Objekte dazu.

      Legende: https://www.esa.int/Space_Safety/Space_Debris/ESA_Space_Environment_Report_2025

      🧵 2/n

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      #5

      @pikarl ahhh, ich hab schon gedacht "was hat Polen so viele Satelliten???"

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      • pikarl@reporter.socialP pikarl@reporter.social

        Was man rechts sieht, ist der Zeitalter der Megakonstellationen: Es werden in sehr kurzer Zeit sehr viele Satelliten gestartet. Meist in den niedrigen Erdorbit, wo sie nur wenige Jahre arbeiten und dann wieder verglühen. Das ist gut so, denn der Schrott im Orbit muss begrenzt werden.

        Aber, logisch: gerade jetzt steigt auch die Zahl verglühender Satelliten ebenso steil wie die Zahl der Starts vor ein paar Jahren. Dazu kommen noch Raketenstufen und was sonst noch entsorgt werden muss.

        🧵 3/n

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        #6

        Ist das ein Problem? Die offene Frage ist deshalb offen, weil das Verglühen in der Mesososphäre ~50-100 km hoch passiert, die man sehr schwer untersuchen kann. Die Ozonschicht liegt bei 15-30 km in der Stratosphäre.

        🧵 4/n

        🖼️: CC-BY-SA Niko Lang / Wikimedia Commons

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        • pikarl@reporter.socialP pikarl@reporter.social

          Ist das ein Problem? Die offene Frage ist deshalb offen, weil das Verglühen in der Mesososphäre ~50-100 km hoch passiert, die man sehr schwer untersuchen kann. Die Ozonschicht liegt bei 15-30 km in der Stratosphäre.

          🧵 4/n

          🖼️: CC-BY-SA Niko Lang / Wikimedia Commons

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          #7

          Es gibt verschiedene Zugänge zu dem Thema. Einmal die Masse: Vom Aluminium tritt bereits aus menschlichen Quellen mehr in die Atmosphäre ein als natürlich über Meteoriten. Auch einige Übergangsmetalle wie Kupfer, Cobalt, Nickel oder Titan.

          Diese Metalle können alle katalytisch wirken, also chemische Reaktionen z.B. des Ozonabbaus beschleunigen. Ob sie das auch tun und ab welcher Konzentration, ist Teil der offenen Frage.

          🧵 5/n

          🖼️ : Schulz et al. 2025: https://arxiv.org/abs/2510.21328v1

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          • pikarl@reporter.socialP pikarl@reporter.social

            Es gibt verschiedene Zugänge zu dem Thema. Einmal die Masse: Vom Aluminium tritt bereits aus menschlichen Quellen mehr in die Atmosphäre ein als natürlich über Meteoriten. Auch einige Übergangsmetalle wie Kupfer, Cobalt, Nickel oder Titan.

            Diese Metalle können alle katalytisch wirken, also chemische Reaktionen z.B. des Ozonabbaus beschleunigen. Ob sie das auch tun und ab welcher Konzentration, ist Teil der offenen Frage.

            🧵 5/n

            🖼️ : Schulz et al. 2025: https://arxiv.org/abs/2510.21328v1

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            #8

            Was aber zu denken gibt: 2023 ließ die amerikanische Ozean- und Atmosphärenbehörde NOAA Luftproben in der Stratosphäre in 19 Kilometern Höhe nehmen, *weit* unter der Zone verglühender Raumfahrzeuge.

            Das Ergebnis: Zehn Prozent der schwefelhaltigen Aerosol-Partikel in dieser Höhe enthalten Aluminium aus verglühten Raumfahrzeugen.

            Der Schwefel stammt von Vulkanausbrüchen und ist natürlicherweise dort.

            19 km ist auch mitten in der Ozonschicht.

            Quelle: https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.2313374120

            🧵 6/n

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            • pikarl@reporter.socialP pikarl@reporter.social

              Was aber zu denken gibt: 2023 ließ die amerikanische Ozean- und Atmosphärenbehörde NOAA Luftproben in der Stratosphäre in 19 Kilometern Höhe nehmen, *weit* unter der Zone verglühender Raumfahrzeuge.

              Das Ergebnis: Zehn Prozent der schwefelhaltigen Aerosol-Partikel in dieser Höhe enthalten Aluminium aus verglühten Raumfahrzeugen.

              Der Schwefel stammt von Vulkanausbrüchen und ist natürlicherweise dort.

              19 km ist auch mitten in der Ozonschicht.

              Quelle: https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.2313374120

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              #9

              *und trotzdem* wissen auch die Forscher nicht, ob es etwas bedeutet.

              Ich habe einen Plasmawindkanal am @UniStuttgartIRS besucht, wo sie den Wiedereintritt simulieren. Und das @leibnizgemeinschaft IAP in Kühlungsborn, an dem Forschende gerade erstmals mit Laserspektroskopie die Wolke einer kurz zuvor verglühten Falcon 9-Oberstufe nachweisen konnten.

              Die liefern bisher aber nur Bruchstücke. Und die Messtechnik wird "on the fly" entwickelt.

              🧵 7/n

              📷 : Leibniz IAP

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              • pikarl@reporter.socialP pikarl@reporter.social

                *und trotzdem* wissen auch die Forscher nicht, ob es etwas bedeutet.

                Ich habe einen Plasmawindkanal am @UniStuttgartIRS besucht, wo sie den Wiedereintritt simulieren. Und das @leibnizgemeinschaft IAP in Kühlungsborn, an dem Forschende gerade erstmals mit Laserspektroskopie die Wolke einer kurz zuvor verglühten Falcon 9-Oberstufe nachweisen konnten.

                Die liefern bisher aber nur Bruchstücke. Und die Messtechnik wird "on the fly" entwickelt.

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                📷 : Leibniz IAP

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                #10

                Es fehlen leider noch einige Datenpunkte. Das sind einmal Laborexperimente für alle die (atmosphärisch betrachtet) exotischen Metalle und welche Reaktionspfade sie in großen Höhen der Atmosphäre durchlaufen könnten. Dafür fehlt gerade weltweit das Funding, es macht noch niemand.

                Und dann gehts um den Weg der Metalle aus der Mesosphäre dutzende Kilometer nach unten. Da hilft es, im Flugzeug mal einen Wiedereintritt zu beobachten. Aber das ist hochgradig aufwendig:

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                Moving satellites to meet a plane for rare reentry data

                When satellites eventually fall back down to Earth, they mostly burn up because of the friction caused by the atmosphere. Scientific data about this atmospheric reentry process is urgently needed to design future satellites for a quick, safe and sustainable demise at the end of their mission – reducing risks on the ground and in space.The European Space Agency (ESA) successfully manoeuvred its remaining two Cluster satellites to ensure they can both be observed from a plane as they reenter the atmosphere on 31 August and 1 September 2026.

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                (www.esa.int)

                🧵 8/n

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                  Es fehlen leider noch einige Datenpunkte. Das sind einmal Laborexperimente für alle die (atmosphärisch betrachtet) exotischen Metalle und welche Reaktionspfade sie in großen Höhen der Atmosphäre durchlaufen könnten. Dafür fehlt gerade weltweit das Funding, es macht noch niemand.

                  Und dann gehts um den Weg der Metalle aus der Mesosphäre dutzende Kilometer nach unten. Da hilft es, im Flugzeug mal einen Wiedereintritt zu beobachten. Aber das ist hochgradig aufwendig:

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                  Moving satellites to meet a plane for rare reentry data

                  When satellites eventually fall back down to Earth, they mostly burn up because of the friction caused by the atmosphere. Scientific data about this atmospheric reentry process is urgently needed to design future satellites for a quick, safe and sustainable demise at the end of their mission – reducing risks on the ground and in space.The European Space Agency (ESA) successfully manoeuvred its remaining two Cluster satellites to ensure they can both be observed from a plane as they reenter the atmosphere on 31 August and 1 September 2026.

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                  #11

                  Und dann? Die gute Nachricht ist, dass wir nicht aufhören müssten, Raumfahrt zu treiben. Selbst wenn die Ozonschicht Schaden nimmt (oder es gibt einen zusätzlichen Klimaeffekt): Wir könnten was tun.

                  Man könnte z.B. Satelliten länger fliegen lassen. Oder sie stabiler bauen und beim Lebensende so lenken, dass sie auf möglichst kurzem Weg in eine entlegene Ozeangegend stürzen.

                  🧵 9/n

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                  • pikarl@reporter.socialP pikarl@reporter.social

                    Und dann? Die gute Nachricht ist, dass wir nicht aufhören müssten, Raumfahrt zu treiben. Selbst wenn die Ozonschicht Schaden nimmt (oder es gibt einen zusätzlichen Klimaeffekt): Wir könnten was tun.

                    Man könnte z.B. Satelliten länger fliegen lassen. Oder sie stabiler bauen und beim Lebensende so lenken, dass sie auf möglichst kurzem Weg in eine entlegene Ozeangegend stürzen.

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                    #12

                    @pikarl Das sehe ich aber bei den aktuellen Megakonstellationsplänen aktuell nicht passieren.

                    pikarl@reporter.socialP 1 Reply Last reply
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                    • pikarl@reporter.socialP pikarl@reporter.social

                      Und dann? Die gute Nachricht ist, dass wir nicht aufhören müssten, Raumfahrt zu treiben. Selbst wenn die Ozonschicht Schaden nimmt (oder es gibt einen zusätzlichen Klimaeffekt): Wir könnten was tun.

                      Man könnte z.B. Satelliten länger fliegen lassen. Oder sie stabiler bauen und beim Lebensende so lenken, dass sie auf möglichst kurzem Weg in eine entlegene Ozeangegend stürzen.

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                      #13

                      Allerdings braucht all das natürlich Zeit. Und gleichzeitig werden ja gerade einige neue Megakonstellationen auf der Start vorbereitet. Die Zahl der aktiven Satelliten dürfte sich in den nächsten paar Jahren vervielfachen. Manch einer will sogar Rechenzentren starten und statt zehntausenden lieber Millionen Satelliten betreiben. Die Zeit drängt also.

                      Hört gerne rein und sagt mir, was ihr denkt:

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                      Fallout im Orbit - Was bleibt, wenn Weltraumschritt verglüht

                      Immer mehr Satelliten verglühen in der Atmosphäre – aber das Material ist noch da. Ausgerechnet die Ozonschicht könnte sensibel reagieren.

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                      • snaefell@mastodon.socialS snaefell@mastodon.social

                        @pikarl Das sehe ich aber bei den aktuellen Megakonstellationsplänen aktuell nicht passieren.

                        pikarl@reporter.socialP This user is from outside of this forum
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                        wrote last edited by
                        #14

                        @snaefell es fehlt auch noch die Evidenz. Ohne die wird eh nix passieren.

                        Danach bin ich optimistischer. Da ist u.a. der Umgang mit Weltraumschrott ein Vorbild, wo man über technische Normen eine schnelle Verhaltensänderung herbeigeführt hat (Reentry nach <5 Jahren).

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                        • pikarl@reporter.socialP pikarl@reporter.social

                          Und dann? Die gute Nachricht ist, dass wir nicht aufhören müssten, Raumfahrt zu treiben. Selbst wenn die Ozonschicht Schaden nimmt (oder es gibt einen zusätzlichen Klimaeffekt): Wir könnten was tun.

                          Man könnte z.B. Satelliten länger fliegen lassen. Oder sie stabiler bauen und beim Lebensende so lenken, dass sie auf möglichst kurzem Weg in eine entlegene Ozeangegend stürzen.

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                          wrote last edited by
                          #15

                          @pikarl so wie das ja klassisch auch gemacht wurde, je länger die Lebensdauer, je besser

                          pikarl@reporter.socialP 1 Reply Last reply
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                            Neue Sendung von mir im #DLF: Was ist mit den vielen Satelliten, die derzeit in der Atmosphäre verglühen? Lösen sie sich in Wohlgefallen auf, sind ihre Bestandteile unschädlich? Oder sind sie eine Gefahr für die #Ozonschicht

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                            #WissenschaftimBrennpunkt

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                            #16

                            @pikarl Hab's gestern während einer längeren Autofahrt gehört, und das war einer der erhellenderen Beiträge. Danke dafür.

                            Ich hab mich ja am Schluss gefragt, ob man die Dinger nicht einfach aus Holz bauen kann... 🤭

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                              Neue Sendung von mir im #DLF: Was ist mit den vielen Satelliten, die derzeit in der Atmosphäre verglühen? Lösen sie sich in Wohlgefallen auf, sind ihre Bestandteile unschädlich? Oder sind sie eine Gefahr für die #Ozonschicht

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                              #17

                              @pikarl besten Dank! Bin gerade dabei es zu hören. Aus Interesse: Wie lange recherchierst und arbeitest du eigentlich an so einer Sendung?

                              pikarl@reporter.socialP 1 Reply Last reply
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                              • sev@bonn.socialS sev@bonn.social

                                @pikarl besten Dank! Bin gerade dabei es zu hören. Aus Interesse: Wie lange recherchierst und arbeitest du eigentlich an so einer Sendung?

                                pikarl@reporter.socialP This user is from outside of this forum
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                                #18

                                @sev 1-3 Monate beschäftigt sie mich, reine Recherche und Arbeit am Skript bestimmt 2-3 Wochen.

                                Steckt aber auch sehr viel drin, was ich über die letzten Jahre dazu schon gelesen und berichtet habe.

                                1 Reply Last reply
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                                • marcr@social.tchncs.deM marcr@social.tchncs.de

                                  @pikarl Hab's gestern während einer längeren Autofahrt gehört, und das war einer der erhellenderen Beiträge. Danke dafür.

                                  Ich hab mich ja am Schluss gefragt, ob man die Dinger nicht einfach aus Holz bauen kann... 🤭

                                  pikarl@reporter.socialP This user is from outside of this forum
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                                  #19

                                  @marcr 👀 https://www.nasa.gov/image-article/jaxas-first-wooden-satellite-deploys-from-space-station/

                                  (Was ich dazu gehört habe: Holz hinterlässt eine Menge Ruß, mehr als Metallteile. Das ist auch nichts, was man in der oberen Atmosphäre haben möchte.)

                                  marcr@social.tchncs.deM 1 Reply Last reply
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                                  • vgoller@nrw.socialV vgoller@nrw.social

                                    @pikarl so wie das ja klassisch auch gemacht wurde, je länger die Lebensdauer, je besser

                                    pikarl@reporter.socialP This user is from outside of this forum
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                                    #20

                                    @vgoller Genau. Während man bei LEO-Satelliten wie Starlink, Kuiper etc momentan nicht auf Lebensdauer optimiert. Die sind mit 5 Jahren deutlich von den 15-20 Jahren entfernt, die drin wären.

                                    1 Reply Last reply
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                                    • pikarl@reporter.socialP pikarl@reporter.social

                                      @marcr 👀 https://www.nasa.gov/image-article/jaxas-first-wooden-satellite-deploys-from-space-station/

                                      (Was ich dazu gehört habe: Holz hinterlässt eine Menge Ruß, mehr als Metallteile. Das ist auch nichts, was man in der oberen Atmosphäre haben möchte.)

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                                      #21

                                      @pikarl Oha! Wenn einem die Realität die Pointe kaputt macht...

                                      Aber das mit dem Ruß ist auch ein gutes Gegenargument. Wobei das wiederum vermutlich nicht mit der Ozonschicht reagieren würde?

                                      pikarl@reporter.socialP 1 Reply Last reply
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                                      • marcr@social.tchncs.deM marcr@social.tchncs.de

                                        @pikarl Oha! Wenn einem die Realität die Pointe kaputt macht...

                                        Aber das mit dem Ruß ist auch ein gutes Gegenargument. Wobei das wiederum vermutlich nicht mit der Ozonschicht reagieren würde?

                                        pikarl@reporter.socialP This user is from outside of this forum
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                                        pikarl@reporter.social
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                                        #22

                                        @marcr ich glaube, das ist vor allem ein Klimaargument.

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                                        • pikarl@reporter.socialP pikarl@reporter.social

                                          Allerdings braucht all das natürlich Zeit. Und gleichzeitig werden ja gerade einige neue Megakonstellationen auf der Start vorbereitet. Die Zahl der aktiven Satelliten dürfte sich in den nächsten paar Jahren vervielfachen. Manch einer will sogar Rechenzentren starten und statt zehntausenden lieber Millionen Satelliten betreiben. Die Zeit drängt also.

                                          Hört gerne rein und sagt mir, was ihr denkt:

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                                          Fallout im Orbit - Was bleibt, wenn Weltraumschritt verglüht

                                          Immer mehr Satelliten verglühen in der Atmosphäre – aber das Material ist noch da. Ausgerechnet die Ozonschicht könnte sensibel reagieren.

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                                          Deutschlandfunk (www.deutschlandfunk.de)

                                          🧵 10/10 🚀 🛰️🛰️

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                                          #23

                                          @pikarl Fand es sehr interessant, aber auch ernüchternd, dass die Auswirkungen doch noch sehr unklar sind. Es bleibt ein ungutes Gefühl

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