Vor 30 Jahren hat man Neubaugebiete quasi gezwungen, mit Erdgas zu heizen.
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@m_hundhausen @Friesenkiwi Ersetze überall wo ich Fernwärme geschrieben hab „Fern- oder Nahwärme“. Hat der Kommissar ja auch so gemacht und ist in dem Kontext irrelevant. Der Übergang ist sowieso fließend
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@m_hundhausen wer ist jetzt „ihr“? Falls du mich gerade mit fossile Lobby zusammenwirfst, liegst du falsch. Nahwärme ist auch nicht hauptsächlich fossile Lobby. Nahwärme ist vor allem GP Joule, Naturstrom, Genossenschaften, lokale Initiativen, kleine Stadtwerke. Fossile Lobby will die Gasnetze möglichst lange behalten.
Ich hab dir mehrere Sachargumente genannt, auf die du leider nicht eingehst. Das hier war doch mal eine Diskussion um sinnvolle Verteilung von Fördergeld (oder?).
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@m_hundhausen @Friesenkiwi Deutschland besteht aber nicht nur aus EH40, und wird es auch sehr lange nicht tun! Wir haben nicht mal 40% Wohneigentumsquote, die meisten Leute können das Haus, in dem sie wohnen, nicht dämmen, und sich auch die Mieterhöhung dafür nicht leisten. Da ist es vielleicht ne gute Idee, wenn es ein Wärmenetz gibt, wo jemand anders die Investition übernimmt und auf 30 Jahre verteilt.
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@m_hundhausen also erstens bist du mit WP nicht „unabhängig“, sondern hängst am Stromnetz. Zweitens hab ich mich dem VKU nicht angeschlossen, sondern in SIEBEN Posts unter deinem Video unter anderem das
genossenschaftliche Modell gefordert. Drittens wird es dir nicht verboten, du bekommst nur kein Fördergeld von der Allgemeinheit. Viertens geht es nicht mehr um die Leute, die wollen. Es geht um alle, um 80 % fossile Endenergie aktuell, die auf Null müssen. Es
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@m_hundhausen @Friesenkiwi sorry, aber ob EH40 oder 55 ist völlig egal, wenn ne Wärmepumpe dranhängt, egal ob am Haus oder in der Nahwärmezentrale.
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@m_hundhausen also erstens bist du mit WP nicht „unabhängig“, sondern hängst am Stromnetz. Zweitens hab ich mich dem VKU nicht angeschlossen, sondern in SIEBEN Posts unter deinem Video unter anderem das
genossenschaftliche Modell gefordert. Drittens wird es dir nicht verboten, du bekommst nur kein Fördergeld von der Allgemeinheit. Viertens geht es nicht mehr um die Leute, die wollen. Es geht um alle, um 80 % fossile Endenergie aktuell, die auf Null müssen. Es
@m_hundhausen ich schätze dich sehr aus mehreren S4F-Maildiskussionsthreads und finde es schade, dass du mich hier ohne Sachbezug als „die“ einsortierst. Es geht mir darum möglichst effizient (wir müssen schnell sein, also sollen die, die Geld haben, investieren) die Wärmewende hinzukriegen. Es gibt genug Befürworter von Wärmenetzen, die du sicherlich nicht als „die“ einsortierst, Jens Clausen zB. Vllt guckst du mal in seine Publikationen, da steht was ganz ähnliches wie bei mir.
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@m_hundhausen ich lamentiere nicht über Kosten. Hast du mich irgendwo schreiben sehen irgendwas wäre „zu teuer“? Es geht mir darum, die Kosten zu minimieren, und da ist eben eine Doppelförderung aus Steuergeld für zwei verschiedene Versorgungslösungen am selben Grundstück ne blöde Idee
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@m_hundhausen ich hab doch die Vorgehensweise der Wärmeplanung eben schon kritisiert, hast du das nicht gelesen? Und danke, dass du, ohne mich zu kennen, mir Erfahrung absprichst, nur weil ich nicht deiner Meinung bin. Nicht okay.
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Vor 30 Jahren hat man Neubaugebiete quasi gezwungen, mit Erdgas zu heizen.
Heute wissen wir, dass dies eine Abhängigkeit von Putin&Co war. Jetzt geht das Geschäft am Erdgas für die EVU verloren.Da versuchen sie sich über die komm.
Wärmepläne Nahwärmenetze zu sichern.
Das werden Monopol-Gebiete.
Fatal für die Kunden, denn das wird teuer.
Es gibt nur die Chance, eine Wärmepumpe einzubauen.
Die Lobbyisten fangen schon an, zu fordern, dass die Förderung von Wärmepumpen abgeschafft wird@m_hundhausen Ja, entschuldige, da war ich in der Wortwahl daneben. Ich war auch nicht gut drauf und es war schon recht spät. Sonst sehe ich ja auch im Net nach, wenn möglich. Das Thema interessiert mich schon, sonst hätte ich hier ja nicht rein gesehen.
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Wir zahlen mit Nahwärme 27ct/kWh. Ein Großteil der Energieträger ist Gas (und Öko- Gas damit man die 65% "erneuerbare Energie" gerade so erreicht).
Keine Ahnung warum uns die Eigentümer der Immobilie dieses Ei ins Nest gelegt haben...
@vgnpwr @m_hundhausen @sebeichholz
Das ist heftig. Das grenzt schon an Wucher. Da sind selbst Strom Direktheizungen mittlerweile billiger

Ich würde dämmen und zuheizen. Schon über ne Klima Split nachgedacht?


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@vgnpwr @m_hundhausen @sebeichholz
Das ist heftig. Das grenzt schon an Wucher. Da sind selbst Strom Direktheizungen mittlerweile billiger

Ich würde dämmen und zuheizen. Schon über ne Klima Split nachgedacht?


@Sektorenkoppler @m_hundhausen @sebeichholz
Als Mieter kannst du nichts dämmen.
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@Sektorenkoppler @m_hundhausen @sebeichholz
Als Mieter kannst du nichts dämmen.
@vgnpwr @m_hundhausen @sebeichholz kommt auf deinen Vermieter an. Split Klima geht evtl auch.
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@vgnpwr @m_hundhausen @sebeichholz kommt auf deinen Vermieter an. Split Klima geht evtl auch.
@Sektorenkoppler @m_hundhausen @sebeichholz
Eigentlich bin ich Mieter, damit ich die Infrastruktur meines Vermieters nicht modernisieren/instandhalten muss. Wieso sollte ich für meinen Vermieter in dessen Gebäude investieren. Dafür zahle ich Miete...
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@Sektorenkoppler @m_hundhausen @sebeichholz
Eigentlich bin ich Mieter, damit ich die Infrastruktur meines Vermieters nicht modernisieren/instandhalten muss. Wieso sollte ich für meinen Vermieter in dessen Gebäude investieren. Dafür zahle ich Miete...
@vgnpwr @m_hundhausen @sebeichholz
Ich habe auch nicht geschrieben, dass du die Split Klima bezahlen oder einbauen sollst.
Mir ist das genau wie deinem Vermieter ziemlich egal, die Kosten sind allein dein Problem.
Von allein wird daran auch nichts ändern. Ich gebe dir nur Tipps, wie du deine Situation verbessern könntest, aber das möchtest du nicht. Auch damit bin ich fein

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@vgnpwr @m_hundhausen @sebeichholz
Ich habe auch nicht geschrieben, dass du die Split Klima bezahlen oder einbauen sollst.
Mir ist das genau wie deinem Vermieter ziemlich egal, die Kosten sind allein dein Problem.
Von allein wird daran auch nichts ändern. Ich gebe dir nur Tipps, wie du deine Situation verbessern könntest, aber das möchtest du nicht. Auch damit bin ich fein

@Sektorenkoppler @m_hundhausen @sebeichholz
Du kannst sicher sein, dass ich ausführlich auf Verbesserungsmöglichkeiten hingewiesen habe. Hast du denn ein Geheimrezept, wie man Vermieter zu Investitionen bewegt?
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@Sektorenkoppler @m_hundhausen @sebeichholz
Du kannst sicher sein, dass ich ausführlich auf Verbesserungsmöglichkeiten hingewiesen habe. Hast du denn ein Geheimrezept, wie man Vermieter zu Investitionen bewegt?
@vgnpwr @m_hundhausen @sebeichholz
Das ist natürlich doof, aber er hat in der Regel ja auch ein Interesse daran, dass du drin bleibst.
Man kann vielleicht Eigenleistung anbieten, auf Absetzbarkeit hinweisen, auf Wertsteigerung der Immobilie hinweisen.
Oder sich an Kosten einmalig beteiligen bzw. eine kleine Mieterhöhung akzeptieren. Gibt Wege das schmackhaft zu machen.
Wenn er absolut gar kein Bock hat, bleibt nur Umzug oder abfinden mit der Situation.
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Vor 30 Jahren hat man Neubaugebiete quasi gezwungen, mit Erdgas zu heizen.
Heute wissen wir, dass dies eine Abhängigkeit von Putin&Co war. Jetzt geht das Geschäft am Erdgas für die EVU verloren.Da versuchen sie sich über die komm.
Wärmepläne Nahwärmenetze zu sichern.
Das werden Monopol-Gebiete.
Fatal für die Kunden, denn das wird teuer.
Es gibt nur die Chance, eine Wärmepumpe einzubauen.
Die Lobbyisten fangen schon an, zu fordern, dass die Förderung von Wärmepumpen abgeschafft wird@m_hundhausen unsere Gemeinde steht gerade vor der Entscheidung, wo sich ein Fernwärmenetz lohnt. Es würde kommunal betrieben oder zumindest organisiert (eG oder Bürger-KG). Es steht ein Anschluss an Geothermie in Aussicht (bestehende Bohrung, macht noch Strom bis 2032, wurde schon von den SWMünchen aufgekauft). Die Leitung muss bei uns vorbei, daher ist ein Abzweig praktikabel.
Ich frage mich allerdings, welches Temperaturniveau man da bereitstellen sollte. Je heißer desto teurer. -
@m_hundhausen unsere Gemeinde steht gerade vor der Entscheidung, wo sich ein Fernwärmenetz lohnt. Es würde kommunal betrieben oder zumindest organisiert (eG oder Bürger-KG). Es steht ein Anschluss an Geothermie in Aussicht (bestehende Bohrung, macht noch Strom bis 2032, wurde schon von den SWMünchen aufgekauft). Die Leitung muss bei uns vorbei, daher ist ein Abzweig praktikabel.
Ich frage mich allerdings, welches Temperaturniveau man da bereitstellen sollte. Je heißer desto teurer.@m_hundhausen natürlich ist es bequem, wenn es heiß genug ist, dass legionellensafe WW daraus erzeugt werden kann. Außerdem sind Altbauten auch für hohe Vorlauftemp. ausgelegt, und der Charme an Fernwärme wäre ja, dass es ein Drop-In Ersatz für fossile ist und man eben nicht groß was an Gebäude & Technik machen muss.
Aber mit zunehmender Sanierung (erwünscht!) geht der Wärmebedarf immer mehr zurück und damit steht dem Betrieb und Wärmeverlust im Netz weniger verkaufte Wärme gegenüber. -
@m_hundhausen natürlich ist es bequem, wenn es heiß genug ist, dass legionellensafe WW daraus erzeugt werden kann. Außerdem sind Altbauten auch für hohe Vorlauftemp. ausgelegt, und der Charme an Fernwärme wäre ja, dass es ein Drop-In Ersatz für fossile ist und man eben nicht groß was an Gebäude & Technik machen muss.
Aber mit zunehmender Sanierung (erwünscht!) geht der Wärmebedarf immer mehr zurück und damit steht dem Betrieb und Wärmeverlust im Netz weniger verkaufte Wärme gegenüber.@m_hundhausen Insofern frage ich mich schon, ob es sich überhaupt noch lohnt, heute - bzw. in 5+ Jahren, bis es dann mal liefert - ein Fernwärmenetz neu aufzubauen. Es gibt schon einige Blocks mit Nahwärmenetzen, die könnte man natürlich anschließen. Und örtliche Schulen/ Turnhalle/ Seniorenzentrum freuen sich auch über einfache Dekarbonisierung. Geothermie ist ein Segen, der das ganze verbilligt. Als Vorläufer bis zum Anschluss daran und danach dann Backup ist ein Biomasse-Heizwerk angedacht.
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@m_hundhausen die Förderung für Wärmepumpen ist eine reine Subventionen der Hersteller, nicht mal die Installateure profitieren wirklich davon. Schau dir mal die Preise in Dänemark oder den Niederlanden an. Übrigens bin ich der Meinung das 2 wärmepumpen günstiger sind als 1 . Eine für Brauchwasser ganzjähriger Betrieb und eine für die Heizung. Zumindest ist so der Einstieg einfacher. Ok das ist total subjektiv! Einzelfall Prüfung immer sinnvoll.
@knasterbax @m_hundhausen so eindeutig scheint mir das nicht zu sein. Ich erinnere mich an ein Video von SHKinfo, wo sie erklären, wie ein Heizungstausch-Angebot kalkuliert wird. Da wird ein Haufen auf den Einkaufspreis draufgeschlagen, 30-50%. Und die bekommen nicht unbedingt den Kampfpreis von der Onlinehändlerseite, weil ihr Großhändler auch noch gut Geld verdienen will. Dafür haben sie z.B. ein längeres Zahlungsziel, damit sie das Ding nicht (so lange) vorfinanzieren müssen.