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  3. Bisweilen scheint mir, vielen - auch aufgeklärten - Menschen ist nicht ganz klar, wie Behinderung entsteht.

Bisweilen scheint mir, vielen - auch aufgeklärten - Menschen ist nicht ganz klar, wie Behinderung entsteht.

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  • freval@mastodon.socialF freval@mastodon.social

    Bisweilen scheint mir, vielen - auch aufgeklärten - Menschen ist nicht ganz klar, wie Behinderung entsteht. Es scheint mir da die Vorstellung eines schweren Unfalls oder sonstigen Unglücks beherrschend zu sein, also so eine Art höhere Gewalt.

    Weniger bekannt ist, dass in den Werkstätten immer mehr Menschen mit psychischen Erkrankungen ausgebeutet werden. Ich habe im Laufe der letzten Jahre mit ca 20 Betroffenen gesprochen. Die waren vorher Anwältinnen, Fachverkäufer*innen, Vertriebler*innen.

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    #2

    Allen gemeinsam war die Diagnose, die sie in die Werkstätte brachte: Burnout. Das nicht von der Straßenbahn überfahren zu werden das Risiko ist, sondern der Ort, an den Dich die Straßenbahn morgens hinbringt, ist so eine Erkenntnis, die bei vielen erst dann durchsickert, wenn es sie sich haben überrollen lassen. Leider.

    tigerkaninchen@mastodon.socialT aurora@zirk.usA 2 Replies Last reply
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    • freval@mastodon.socialF freval@mastodon.social

      Allen gemeinsam war die Diagnose, die sie in die Werkstätte brachte: Burnout. Das nicht von der Straßenbahn überfahren zu werden das Risiko ist, sondern der Ort, an den Dich die Straßenbahn morgens hinbringt, ist so eine Erkenntnis, die bei vielen erst dann durchsickert, wenn es sie sich haben überrollen lassen. Leider.

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      #3

      @freval ein möglicher Schicksalsschlag ist leichter zu akzeptieren als die Tatsache, dass die Gesellschaftsstruktur, zu deren Erhalt selbst beigetragen wird, das Problem ist. Zu grundlegend erschütternd.

      freval@mastodon.socialF 1 Reply Last reply
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      • tigerkaninchen@mastodon.socialT tigerkaninchen@mastodon.social

        @freval ein möglicher Schicksalsschlag ist leichter zu akzeptieren als die Tatsache, dass die Gesellschaftsstruktur, zu deren Erhalt selbst beigetragen wird, das Problem ist. Zu grundlegend erschütternd.

        freval@mastodon.socialF This user is from outside of this forum
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        #4

        @Tigerkaninchen ja. ironischerweise führt das ja auch dazu dass maus das Gefühl hat selbst schuld zu sein an einer depression

        tigerkaninchen@mastodon.socialT logicaltux@social.tchncs.deL 2 Replies Last reply
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        • freval@mastodon.socialF freval@mastodon.social

          Bisweilen scheint mir, vielen - auch aufgeklärten - Menschen ist nicht ganz klar, wie Behinderung entsteht. Es scheint mir da die Vorstellung eines schweren Unfalls oder sonstigen Unglücks beherrschend zu sein, also so eine Art höhere Gewalt.

          Weniger bekannt ist, dass in den Werkstätten immer mehr Menschen mit psychischen Erkrankungen ausgebeutet werden. Ich habe im Laufe der letzten Jahre mit ca 20 Betroffenen gesprochen. Die waren vorher Anwältinnen, Fachverkäufer*innen, Vertriebler*innen.

          regineheidorn@gruene.socialR This user is from outside of this forum
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          #5

          @freval Weiterer Aspekt der Entstehung von Behinderung: Normierung.

          ZB gab es behinderte Menschen (= Menschen, die behindert sind zu arbeiten!) erst seit es normierte Arbeitsplätze gab. Ganz abgesehen davon, daß Arbeit nicht der alleinige Lebensinhalt/Lebensberechtigung ist.

          Da ist so viel falsch auf so vielen Ebenen 😞

          freval@mastodon.socialF 1 Reply Last reply
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          • regineheidorn@gruene.socialR regineheidorn@gruene.social

            @freval Weiterer Aspekt der Entstehung von Behinderung: Normierung.

            ZB gab es behinderte Menschen (= Menschen, die behindert sind zu arbeiten!) erst seit es normierte Arbeitsplätze gab. Ganz abgesehen davon, daß Arbeit nicht der alleinige Lebensinhalt/Lebensberechtigung ist.

            Da ist so viel falsch auf so vielen Ebenen 😞

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            #6

            @regineheidorn teils, teils, oder? ich würde zustimmen dass es erst ab den 1860ern einen modernen behinderungsbegriff gibt und der eng ztusammenhängt mit der industrialisierung. aber auch davor gab es schon vorstellungen von abweichung, die war aber anders codiert (Klaus E. Müller weist auf die Stigmatisierung Rothaariger hin zum Beispiel, das ist ganz interessant).

            regineheidorn@gruene.socialR 1 Reply Last reply
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            • freval@mastodon.socialF freval@mastodon.social

              @Tigerkaninchen ja. ironischerweise führt das ja auch dazu dass maus das Gefühl hat selbst schuld zu sein an einer depression

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              #7

              @freval menschliche „Schutzmechanismen“ sind nicht selten zum Kopfschütteln

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              • freval@mastodon.socialF freval@mastodon.social

                @regineheidorn teils, teils, oder? ich würde zustimmen dass es erst ab den 1860ern einen modernen behinderungsbegriff gibt und der eng ztusammenhängt mit der industrialisierung. aber auch davor gab es schon vorstellungen von abweichung, die war aber anders codiert (Klaus E. Müller weist auf die Stigmatisierung Rothaariger hin zum Beispiel, das ist ganz interessant).

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                #8

                @freval Stigmatisierung ist nicht exakt deckungsgleich mit Behinderung und hat, wie du richtig ergänzt, andere Hintergründe.

                Darüber, was es im Nationalsozialismus bedeutete, auch nur eingeschränkt nicht normiert arbeitsfähig zu sein, müssen wir wohl nicht reden - möchte jedoch ergänzen, daß unter solchen Bedingungen auch politische Positionen oder sexuelle Vorlieben zur "Behinderung" werden: wenn etwa lesbisch liebende Menschen dafür verfolgt werden, ihre "Arbeit" als Mutter nicht zu leisten.

                freval@mastodon.socialF 1 Reply Last reply
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                • regineheidorn@gruene.socialR regineheidorn@gruene.social

                  @freval Stigmatisierung ist nicht exakt deckungsgleich mit Behinderung und hat, wie du richtig ergänzt, andere Hintergründe.

                  Darüber, was es im Nationalsozialismus bedeutete, auch nur eingeschränkt nicht normiert arbeitsfähig zu sein, müssen wir wohl nicht reden - möchte jedoch ergänzen, daß unter solchen Bedingungen auch politische Positionen oder sexuelle Vorlieben zur "Behinderung" werden: wenn etwa lesbisch liebende Menschen dafür verfolgt werden, ihre "Arbeit" als Mutter nicht zu leisten.

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                  #9

                  @regineheidorn Müller argumentiert, dass die in der Vormoderne Haarfarbe in dem Zusammenhang zwar nicht genau, aber doch sehr ähnlich zu Ausschlüssen führt wie andere leibliche Abweichungen auch. Ich stimme auf jeden Fall zu, dass der moderne Behinderungsbegriff ohne den modernen Arbeitsbegriff nicht zu verstehen ist. Ich glaube allerdings, dass es davor schon einen Behinderungsbegriff gegeben hat.

                  regineheidorn@gruene.socialR 1 Reply Last reply
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                  • freval@mastodon.socialF freval@mastodon.social

                    @regineheidorn Müller argumentiert, dass die in der Vormoderne Haarfarbe in dem Zusammenhang zwar nicht genau, aber doch sehr ähnlich zu Ausschlüssen führt wie andere leibliche Abweichungen auch. Ich stimme auf jeden Fall zu, dass der moderne Behinderungsbegriff ohne den modernen Arbeitsbegriff nicht zu verstehen ist. Ich glaube allerdings, dass es davor schon einen Behinderungsbegriff gegeben hat.

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                    #10

                    @freval Ich habe das schon verstanden. Meine Mutter hatte rote Haare und arbeitete als Hebamme. Daher kann ich sehr trennscharf zwischen Stigmatisierung und Behinderung unterscheiden. Stigmatisierung gibt es wesentlich länger mit anderen Begründungen und Auswirkungen als Behinderung - auch daher möchte ich davor warnen, in der Vermischung der Begriffe eine zu große Schnittmenge zu erschaffen.

                    freval@mastodon.socialF 1 Reply Last reply
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                    • regineheidorn@gruene.socialR regineheidorn@gruene.social

                      @freval Ich habe das schon verstanden. Meine Mutter hatte rote Haare und arbeitete als Hebamme. Daher kann ich sehr trennscharf zwischen Stigmatisierung und Behinderung unterscheiden. Stigmatisierung gibt es wesentlich länger mit anderen Begründungen und Auswirkungen als Behinderung - auch daher möchte ich davor warnen, in der Vermischung der Begriffe eine zu große Schnittmenge zu erschaffen.

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                      #11

                      @regineheidorn nein sorry ich meinte historisch. dass es heute große unterschiede gibt wollte ich nicht in frage stellen. Mir ging es eher um die Produktion von Behinderung im 17. Jahrhundert.

                      regineheidorn@gruene.socialR 1 Reply Last reply
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                        Allen gemeinsam war die Diagnose, die sie in die Werkstätte brachte: Burnout. Das nicht von der Straßenbahn überfahren zu werden das Risiko ist, sondern der Ort, an den Dich die Straßenbahn morgens hinbringt, ist so eine Erkenntnis, die bei vielen erst dann durchsickert, wenn es sie sich haben überrollen lassen. Leider.

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                        #12

                        @freval "Grüße" von dem Bekannten, der drei Jahre lang Gymasiallehrer war und dann zusammengeklappt und in die Psychiartrie gekommen ist. Ratet wo der jetzt festhängt. Raus kann er nicht, das wäre Ablehnung von zumutbarer Arbeit.

                        katjagausmimo@hessen.socialK freval@mastodon.socialF 2 Replies Last reply
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                          @regineheidorn nein sorry ich meinte historisch. dass es heute große unterschiede gibt wollte ich nicht in frage stellen. Mir ging es eher um die Produktion von Behinderung im 17. Jahrhundert.

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                          #13

                          @freval Ja, ich bin im Groben bei dir. Dennoch ist Stigmatisierung nicht Behinderung - ich sehe da nur sehr geringe Schnittmengen und finde Trennschärfe in der Nutzung der Begriffe wichtig, um keine größere Verwirrung zu stiften.

                          ZB weil Menschen, die stigmatisiert werden, nicht zwingend als behindert wahrgenommen werden. Behinderung jedoch ist AUCH stigmatisiert.

                          Am Beispiel meiner Mutter: keine Person hätte sie je als behindert bezeichnet. Allerdings war sie als Hexe stigmatisiert.

                          freval@mastodon.socialF 1 Reply Last reply
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                          • regineheidorn@gruene.socialR regineheidorn@gruene.social

                            @freval Ja, ich bin im Groben bei dir. Dennoch ist Stigmatisierung nicht Behinderung - ich sehe da nur sehr geringe Schnittmengen und finde Trennschärfe in der Nutzung der Begriffe wichtig, um keine größere Verwirrung zu stiften.

                            ZB weil Menschen, die stigmatisiert werden, nicht zwingend als behindert wahrgenommen werden. Behinderung jedoch ist AUCH stigmatisiert.

                            Am Beispiel meiner Mutter: keine Person hätte sie je als behindert bezeichnet. Allerdings war sie als Hexe stigmatisiert.

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                            wrote last edited by
                            #14

                            @regineheidorn ich fürchte ich drücke mich unklar aus, weswegen wir aneinander vorbeireden. Stigmatisierung steht am Anfang jedes Behinderungsprozesses, ist also notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung. Was Behinderung ist und was nicht, wird ja immer wieder neu verhandelt. In der Frühmoderne ähnelten sich die Ausschlüsse; die Kategorie der Behinderung ist hochgradig instabil.

                            Entsprechend bin ich mir gar nicht so sicher, wie scharf die Begriffe sich trennen lassen.

                            freval@mastodon.socialF 1 Reply Last reply
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                            • freval@mastodon.socialF freval@mastodon.social

                              @regineheidorn ich fürchte ich drücke mich unklar aus, weswegen wir aneinander vorbeireden. Stigmatisierung steht am Anfang jedes Behinderungsprozesses, ist also notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung. Was Behinderung ist und was nicht, wird ja immer wieder neu verhandelt. In der Frühmoderne ähnelten sich die Ausschlüsse; die Kategorie der Behinderung ist hochgradig instabil.

                              Entsprechend bin ich mir gar nicht so sicher, wie scharf die Begriffe sich trennen lassen.

                              freval@mastodon.socialF This user is from outside of this forum
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                              #15

                              @regineheidorn ich stimme aber grundsätzlich zu, dass da schon versucht werden muss klar zu trennen; weil es ja durch diese Trennung dann wieder um Kompensationsleistungen geht zum Beispiel. Auf praktischer Ebene bin ich da ganz Deiner Meinung. Auf einer rein theoretischen Ebene kommt mir das aber nicht immer schlüssig vor.

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                              • aurora@zirk.usA aurora@zirk.us

                                @freval "Grüße" von dem Bekannten, der drei Jahre lang Gymasiallehrer war und dann zusammengeklappt und in die Psychiartrie gekommen ist. Ratet wo der jetzt festhängt. Raus kann er nicht, das wäre Ablehnung von zumutbarer Arbeit.

                                katjagausmimo@hessen.socialK This user is from outside of this forum
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                                #16

                                @aurora @freval
                                War er angestellter Lehrer? Bei Beamten kenne ich auch anderes Vorgehen inklusive hurtiger Frühverrentung oder dauerhafter Freistellung.

                                aurora@zirk.usA 1 Reply Last reply
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                                • aurora@zirk.usA aurora@zirk.us

                                  @freval "Grüße" von dem Bekannten, der drei Jahre lang Gymasiallehrer war und dann zusammengeklappt und in die Psychiartrie gekommen ist. Ratet wo der jetzt festhängt. Raus kann er nicht, das wäre Ablehnung von zumutbarer Arbeit.

                                  freval@mastodon.socialF This user is from outside of this forum
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                                  #17

                                  @aurora Liebe Grüße zurück. In bochum gibt es glaube ich ein paar engagierte Ver.di-Leute, falls er Anschluss sucht, kann ich gern versuchen zu vermitteln.

                                  aurora@zirk.usA 1 Reply Last reply
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                                  • freval@mastodon.socialF freval@mastodon.social

                                    Bisweilen scheint mir, vielen - auch aufgeklärten - Menschen ist nicht ganz klar, wie Behinderung entsteht. Es scheint mir da die Vorstellung eines schweren Unfalls oder sonstigen Unglücks beherrschend zu sein, also so eine Art höhere Gewalt.

                                    Weniger bekannt ist, dass in den Werkstätten immer mehr Menschen mit psychischen Erkrankungen ausgebeutet werden. Ich habe im Laufe der letzten Jahre mit ca 20 Betroffenen gesprochen. Die waren vorher Anwältinnen, Fachverkäufer*innen, Vertriebler*innen.

                                    paleva@norden.socialP This user is from outside of this forum
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                                    #18

                                    @freval ich sag nur Inclusion🤯
                                    Gesellschaftlich sind wir einfach nur egozentrische loser mit einer negativen Fehlerkultur. Was soll sich bei d Politik für benachteiligte Menschen positiv entwickeln? Jeder von uns muss sich fragen, ob man selber die Not des anderen sieht - denn sie ist da. Sieht man sie nicht, ist man blind. Macht man trotzdem weiter, ist man doof und unsensibel

                                    Behinderung ist in erster Linie ein gesellschaftliches Konstrukt. Mehr hier:
                                    https://philpapers.org/archive/ZANIBE.pdf

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                                    • freval@mastodon.socialF freval@mastodon.social

                                      @Tigerkaninchen ja. ironischerweise führt das ja auch dazu dass maus das Gefühl hat selbst schuld zu sein an einer depression

                                      logicaltux@social.tchncs.deL This user is from outside of this forum
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                                      #19

                                      @freval Ich kenne viel zu viele Fachkräfte, welche das Problem der Werkstätten für Menschen die behindert werden, gar nicht verstehen. Zumindest vermitteln diese mir den Eindruck. Dieses pseudo-humanistische Kackscheisse gehört schnellstens abgeschafft. @Tigerkaninchen

                                      freval@mastodon.socialF 1 Reply Last reply
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                                        @freval Ich kenne viel zu viele Fachkräfte, welche das Problem der Werkstätten für Menschen die behindert werden, gar nicht verstehen. Zumindest vermitteln diese mir den Eindruck. Dieses pseudo-humanistische Kackscheisse gehört schnellstens abgeschafft. @Tigerkaninchen

                                        freval@mastodon.socialF This user is from outside of this forum
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                                        #20

                                        @logicaltux @Tigerkaninchen das muss ich aus 20 jahren berufserfahrung in diesem bereicht leider so bestätigen. (einer erstatzlose abschaffung ist aber leider auch keine lösung)

                                        logicaltux@social.tchncs.deL 1 Reply Last reply
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                                        • freval@mastodon.socialF freval@mastodon.social

                                          @logicaltux @Tigerkaninchen das muss ich aus 20 jahren berufserfahrung in diesem bereicht leider so bestätigen. (einer erstatzlose abschaffung ist aber leider auch keine lösung)

                                          logicaltux@social.tchncs.deL This user is from outside of this forum
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                                          #21

                                          @freval Ich komme eigentlich von der "anderen Seite". Ich habe mir das mal von innen angeschaut. Aufgrund solcher "Fachkräfte" mit fragwürdigen Blickdiagnosen und habe jetzt ein Studium abgeschlossen. Etwas, was mir die "Fachkräfte" sicher nicht zugetraut hätten. Zur Abschaffung: Nein, dazu braucht es neue Konzepte. Ich wäre dafür, dass man ggf. einen Raum für diese Menschen in einer normalen Firma schafft, wo diese ihre Arbeit erledigen können.
                                          @Tigerkaninchen

                                          tigerkaninchen@mastodon.socialT 1 Reply Last reply
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