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  3. Es ist Mord - zwei Brüder liefern sich ein Autorennen in einer Innenstadt.

Es ist Mord - zwei Brüder liefern sich ein Autorennen in einer Innenstadt.

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  • stubenhocker@troet.cafeS stubenhocker@troet.cafe

    @thijs_lucas
    Es gibt keinen fahrlässigen Mord - da kollidieren zwei Rechtsbegriffe 😉

    thijs_lucas@norden.socialT This user is from outside of this forum
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    thijs_lucas@norden.social
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    #18

    @stubenhocker vielleicht kollidieren sie auch nur in deiner Lesart?

    Es gibt fahrlässige Raser, nicht jeder davon ist ein Mörder und nicht jeder davon versucht zu morden, aber alle Raser auf öffentlichen Straßen sind eine immanente Gefahr für ihr eigenes Leben und die der in ihrem Umfeld. Alle Raser ließen sich identifizieren und aus dem Verkehr ziehen, bevor sie versuchen zu morden.

    stubenhocker@troet.cafeS 1 Reply Last reply
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    • asltf@berlin.socialA asltf@berlin.social

      @47363 @thijs_lucas Außer du bist "Ausländer"*, dann können wir auch anders.

      *) in Deutschland geboren zu sein reicht hier nicht.

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      Nach Mordurteil: Raser-Unfall rechtfertigt Ausweisung

      Ein wegen Mordes verurteilter türkischstämmiger Raser ist zu Recht ausgewiesen worden. Obwohl er sein gesamtes Leben in Deutschland verbracht hat, war die Ausweisung laut VG Stuttgart rechtmäßig.

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      Aktuell (rsw.beck.de)

      thijs_lucas@norden.socialT This user is from outside of this forum
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      thijs_lucas@norden.social
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      #19

      @asltf @47363 ai....

      »Außerdem gehe nach wie vor eine gegenwärtige und schwerwiegende Gefahr von ihm aus, weil er die Gründe für seine "radikale Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr [...]nicht bewältigt habe. Da der Schutz von Leben und Gesundheit zu den zentralen Grundinteressen der Gesellschaft gehöre, seien die Ausweisung sowie die Abschiebungsandrohung geboten.«

      So eine Konsequenz brauchen wir gegen alle Raser. Nicht die Ausweisung oder Haft, aber rechtzeitig beim Führerscheinentzug.

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      • thijs_lucas@norden.socialT thijs_lucas@norden.social

        @Rako_Lohgar vielleicht müssen dann Fahrschulen auch stärker in die Verantwortung genommen werden. Den Impuls kann ich schon verstehen - und ich kenne auch wirklich gewissenhafte Fahrlehrer, aber man sollte sie nicht mit der Entscheidung alleine lassen.

        rako_lohgar@social.tchncs.deR This user is from outside of this forum
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        rako_lohgar@social.tchncs.de
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        #20

        @thijs_lucas Die gibt es zweifellos. Leider macht man denen oft von beiden Seiten das Leben schwer. Ich glaube auch nicht, dass sich da in den letzten 40 Jahren etwas geändert hat.

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        • thijs_lucas@norden.socialT thijs_lucas@norden.social

          Auffällige Fahrschüler*innen müssen schon in der Fahrschule ausgesiebt werden. Und danach muss viel mehr und konsequenter kontrolliert werden. Bußgelder dürfen nicht so billig sein, dass man sie mit einer Eintrittskarte für eine Rennstrecke verwechseln kann. Und vor allem müssen Punkte in Flensburg viel früher und schneller verteilt werden. ...

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          energisch_@troet.cafe
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          #21

          @thijs_lucas und bitte endlich 30 in der Stadt mit Kontrolle, bis sich das gut eingespielt hat. Erspart mir und vielen anderen Radlys und Fußys die Nahtod Erlebnisse. Und verhindert viele schlimmen Unfälle!

          1 Reply Last reply
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          • thijs_lucas@norden.socialT thijs_lucas@norden.social

            Es kann nicht sein, dass Staatsanwaltschaften bundesweit Verfahren gegen aggressive und gewaltbereite Autofahrern*innen einstellen und die damit vor Strafe schützen. Angriffe mit Autos auf Personen müssen grundsätzlich mit öffentlichen Interesse verfolgt werden und dürfen nicht einfach eingestellt werden.

            Mensche, die mit ihren Autos wieder und wieder mit Vorsatz gegen die StVO verstoßen können, müssen aus dem Verkehr gezogen zu werden, bevor sie Menschen töten.

            nullbockgeneration@mastodon.socialN This user is from outside of this forum
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            #22

            @thijs_lucas Nur fehlt dafür der politische Wille. Söder und BMW, CDU und VW (FDP und Porsche etc. Die jetzige Regierung zeigt ja ganz deutlich, wer für sie wichtiger ist.

            thijs_lucas@norden.socialT 1 Reply Last reply
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            • thijs_lucas@norden.socialT thijs_lucas@norden.social

              Es kann nicht sein, dass Staatsanwaltschaften bundesweit Verfahren gegen aggressive und gewaltbereite Autofahrern*innen einstellen und die damit vor Strafe schützen. Angriffe mit Autos auf Personen müssen grundsätzlich mit öffentlichen Interesse verfolgt werden und dürfen nicht einfach eingestellt werden.

              Mensche, die mit ihren Autos wieder und wieder mit Vorsatz gegen die StVO verstoßen können, müssen aus dem Verkehr gezogen zu werden, bevor sie Menschen töten.

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              nullbockgeneration@mastodon.social
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              #23

              @thijs_lucas
              Der Mensch ist diesen Leuten doch total egal. Hier geht es nur um Profite.

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              Stuttgart: Gericht verurteilt Raser nach tödlichem Autorennen in Ludwigsburg zu lebenslanger Haft

              Ein illegales Autorennen in Ludwigsburg kostete zwei junge Frauen das Leben. Der Unfallverursacher wurde nun wegen Mordes schuldig gesprochen. Bis kurz vor dem Aufprall soll er Vollgas gegeben haben.

              favicon

              (www.spiegel.de)

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              • nullbockgeneration@mastodon.socialN nullbockgeneration@mastodon.social

                @thijs_lucas Nur fehlt dafür der politische Wille. Söder und BMW, CDU und VW (FDP und Porsche etc. Die jetzige Regierung zeigt ja ganz deutlich, wer für sie wichtiger ist.

                thijs_lucas@norden.socialT This user is from outside of this forum
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                #24

                @nullbockgeneration wobei ich in Frage stellen würde, dass die von der Raserei und den Bildern ihrer zerfetzten Autos in Berichten über ihre Autos als Mordwaffe begeistert sind. Die würden auch verkaufen, wenn Gesetze Gültigkeit bekämen. Die verkaufen auch gut Autos in der Schweiz und skandinavischen Ländern, wo deren Autos zur Strafe eingezogen und versteigert werden.

                thijs_lucas@norden.socialT 1 Reply Last reply
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                • thijs_lucas@norden.socialT thijs_lucas@norden.social

                  @nullbockgeneration wobei ich in Frage stellen würde, dass die von der Raserei und den Bildern ihrer zerfetzten Autos in Berichten über ihre Autos als Mordwaffe begeistert sind. Die würden auch verkaufen, wenn Gesetze Gültigkeit bekämen. Die verkaufen auch gut Autos in der Schweiz und skandinavischen Ländern, wo deren Autos zur Strafe eingezogen und versteigert werden.

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                  #25

                  @nullbockgeneration ich will sagen: die Parteien machen ihre Politik nicht für die Wirtschaft, die schieben sie als moralisch attraktivere Maske vor. Tatsächlich geht es ihnen einfach um die Erhaltung von Privilegien und die damit verbundene Macht - in diesem Fall auf unseren Straßen und die damit verbundene blinde Gefolgschaft von Leuten, die weiterhin ungestraft vor dem Bäcker auf dem Radweg zur nächsten Schule parken können wollen.

                  nullbockgeneration@mastodon.socialN 1 Reply Last reply
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                  • thijs_lucas@norden.socialT thijs_lucas@norden.social

                    @nullbockgeneration ich will sagen: die Parteien machen ihre Politik nicht für die Wirtschaft, die schieben sie als moralisch attraktivere Maske vor. Tatsächlich geht es ihnen einfach um die Erhaltung von Privilegien und die damit verbundene Macht - in diesem Fall auf unseren Straßen und die damit verbundene blinde Gefolgschaft von Leuten, die weiterhin ungestraft vor dem Bäcker auf dem Radweg zur nächsten Schule parken können wollen.

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                    #26

                    @thijs_lucas Sehe ich etwas anderst. Die Politik macht sehr wohl Politik für die Wirtschaft_ und das ist bei uns vor allem die Automobilindustrie, die Chemieindustrie und fossile Energie Industrie. Und natürlich bekommen die Politiker dadurch auch Privilegien, besonders wenn es um gut dotierte Jobs nach ihrem Politiker Dasein geht. Dann die Spendenaffairen.Die Verstrickungen von Politik und Wirtschaft sind mittlerweile so eindeutig und dermassen dreist , dass sie sogar Demokratiegefährdend sind!

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                    • thijs_lucas@norden.socialT thijs_lucas@norden.social

                      Gelingt das nicht, trägt der Staat eine große Schuld an den jährlich tausenden Verkehrsopfern, an den Menschen, die wir als Gesellschaft für die Freiheit, grob fahrlässig und rücksichtslos durchs Land brettern zu können, opfern.

                      expertenkommision_cyberunfall@mastodon.socialE This user is from outside of this forum
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                      #27

                      @thijs_lucas

                      Die mangelnde Durchsetzung der StVO als eine der unmittelbar erlebbaren gesetzlichen Regelungen ist mMn mit ursächlich am Verfall unseres gesellschaftlichen Miteinanders.

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                      • thijs_lucas@norden.socialT thijs_lucas@norden.social

                        Es ist Mord - zwei Brüder liefern sich ein Autorennen in einer Innenstadt. Dabei tötet einer zwei Frauen. Der Mörder wird zu lebenslanger Haft verurteilt, der Mittäter zu 13 Jahren.

                        Dass das Töten von Menschen mit einem Auto überhaupt als Mord ausgelegt werden kann, ist ein Fortschritt, der aber sehr spät ansetzt. Solche fahrlässigen Raser sind viele Male zuvor auffällig geworden, kommen aber bis zur Tötung immer wieder ungeahndet oder mit Milde weiter ans Steuer.
                        https://www.spiegel.de/panorama/justiz/stuttgart-gericht-verurteilt-raser-nach-toedlichem-autorennen-in-ludwigsburg-zu-lebenslanger-haft-a-780f9082-16d7-4cc9-8e56-130cb355239c

                        infinity@troet.cafeI This user is from outside of this forum
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                        #28

                        @thijs_lucas
                        Der Unfall war im "Speckgürtel" auf einer 4-spurigen Straße von der BAB zur Innenstadt....
                        Die Stadt Ludwigsburg beerdigt eben ihre Pläne für die eigene Stadtbahn. Die hätte die Pendler der Gewerbebetriebe bedient und die "Rennstrecke" deutlich entlastet.

                        Noch eine politische Fehlentscheidung.

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                        • thijs_lucas@norden.socialT thijs_lucas@norden.social

                          Es kann nicht sein, dass Staatsanwaltschaften bundesweit Verfahren gegen aggressive und gewaltbereite Autofahrern*innen einstellen und die damit vor Strafe schützen. Angriffe mit Autos auf Personen müssen grundsätzlich mit öffentlichen Interesse verfolgt werden und dürfen nicht einfach eingestellt werden.

                          Mensche, die mit ihren Autos wieder und wieder mit Vorsatz gegen die StVO verstoßen können, müssen aus dem Verkehr gezogen zu werden, bevor sie Menschen töten.

                          frank_juston@chaos.socialF This user is from outside of this forum
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                          frank_juston@chaos.social
                          wrote last edited by
                          #29

                          @thijs_lucas es soll eine Bundestagspetition geben, die das Dunkelfeld „kein öffentliches Interesse“ zumindest mal in die Politik trägt.

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                          • 47363@norden.social4 47363@norden.social

                            @thijs_lucas

                            Und diese Scheiß Entschuldigung "er/sie braucht den Führerschein für den Job, also darf er/sie ihn behalten" muss weg.
                            Das ist doch der größte Schwachsinn überhaupt. Da zeigt jemand, dass er/sie sich nicht an die Regeln hält (oft wiederholt) und andere gefährdet, aber kriegt nen "Freifahrtschein".

                            Wenn der Lappen für den Job wichtig ist, dann verhalte dich so, dass es keinen Grund gibt, ihn dir abzunehmen!!!

                            [Edit: Tippfehler]

                            mort@procial.tchncs.deM This user is from outside of this forum
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                            mort@procial.tchncs.de
                            wrote last edited by
                            #30

                            @47363@norden.social @thijs_lucas@norden.social
                            Das Problem fängt da allerdings schon damit an, dass es in viel zu vielen Regionen wirklich so ist. Da hat man quasi die Wahl zwischen Führerschein oder ALG2-Empfänger (bzw. demnächst nicht mal das, weil die nicht zum Jobcenter kommen) mit guter Aussicht auf kriminelle Laufbahn oder Tod durch Alkohol. Entsprechend bekommt da auch so ziemlich jeder spätestens beim 3. Versuch den Führerschein.
                            Da bräuchte es deutlich mehr Investitionen in den ÖPNV.

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                            • thijs_lucas@norden.socialT thijs_lucas@norden.social

                              Gelingt das nicht, trägt der Staat eine große Schuld an den jährlich tausenden Verkehrsopfern, an den Menschen, die wir als Gesellschaft für die Freiheit, grob fahrlässig und rücksichtslos durchs Land brettern zu können, opfern.

                              M This user is from outside of this forum
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                              mayleen@infosec.exchange
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                              #31

                              @thijs_lucas
                              Ein Minikritikpunkt mag ich loswerden:

                              Opfern wir?

                              Ich glaube nicht.

                              Das bessere Wort ist "töten". Wir opfern die Menschen nicht dafür, sondern wir töten sie dadurch.

                              Wir töten diese Menschen. Indem wir rasen oder rasen lassen. Indem wir Gewalt im Verkehr akzeptieren und tolerieren oder sie selbst ausüben.

                              #stopkillingcyclists

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                              • hypatia@norden.socialH hypatia@norden.social

                                @thijs_lucas Und "Blitzer-Warnungen" in den Medien gehören abgeschafft - wo gibt es das sonst, das man gewarnt wird "Jetzt mal kurz an die Gesetze halten, bitte"?

                                verrueckterkatzenlord@dresden.networkV This user is from outside of this forum
                                verrueckterkatzenlord@dresden.networkV This user is from outside of this forum
                                verrueckterkatzenlord@dresden.network
                                wrote last edited by
                                #32

                                @Hypatia @thijs_lucas ich dachte immer die StVo ist eine Empfehlung XD

                                1 Reply Last reply
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                                • 47363@norden.social4 47363@norden.social

                                  @thijs_lucas

                                  Und diese Scheiß Entschuldigung "er/sie braucht den Führerschein für den Job, also darf er/sie ihn behalten" muss weg.
                                  Das ist doch der größte Schwachsinn überhaupt. Da zeigt jemand, dass er/sie sich nicht an die Regeln hält (oft wiederholt) und andere gefährdet, aber kriegt nen "Freifahrtschein".

                                  Wenn der Lappen für den Job wichtig ist, dann verhalte dich so, dass es keinen Grund gibt, ihn dir abzunehmen!!!

                                  [Edit: Tippfehler]

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                                  #33

                                  @47363 @thijs_lucas

                                  Und dann nehmen wir bitte auch die Arbeitgeber in die Pflicht, die Jobs verteilen, die direkt an die Fahrgeschwindigkeit binden: Paketboten, Taxifahrer, Lieferdienste.

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                                  • thijs_lucas@norden.socialT thijs_lucas@norden.social

                                    @stubenhocker vielleicht kollidieren sie auch nur in deiner Lesart?

                                    Es gibt fahrlässige Raser, nicht jeder davon ist ein Mörder und nicht jeder davon versucht zu morden, aber alle Raser auf öffentlichen Straßen sind eine immanente Gefahr für ihr eigenes Leben und die der in ihrem Umfeld. Alle Raser ließen sich identifizieren und aus dem Verkehr ziehen, bevor sie versuchen zu morden.

                                    stubenhocker@troet.cafeS This user is from outside of this forum
                                    stubenhocker@troet.cafeS This user is from outside of this forum
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                                    #34

                                    @thijs_lucas
                                    Mord ist eine Tötung, und Fahrläiisige Tötung ist eine Tötung, aber das bedeutet nicht, dass die Umkehrschlüsse nur in meinem Kopf falsch wären und es sich in Wiklichkeit quasi um mathematische Gleichungen handelt.

                                    Ich kann ja auch nicht unbeabsichtigt eine falsche Aussage machen mit der Intentiion eine falsche Aussage machen zu wollen, auch wenn manche evtl. Kaffee trinken ohne mit Zucker. 🙃

                                    thijs_lucas@norden.socialT 1 Reply Last reply
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                                    • thijs_lucas@norden.socialT thijs_lucas@norden.social

                                      Es kann nicht sein, dass Staatsanwaltschaften bundesweit Verfahren gegen aggressive und gewaltbereite Autofahrern*innen einstellen und die damit vor Strafe schützen. Angriffe mit Autos auf Personen müssen grundsätzlich mit öffentlichen Interesse verfolgt werden und dürfen nicht einfach eingestellt werden.

                                      Mensche, die mit ihren Autos wieder und wieder mit Vorsatz gegen die StVO verstoßen können, müssen aus dem Verkehr gezogen zu werden, bevor sie Menschen töten.

                                      angeldruckt@sueden.socialA This user is from outside of this forum
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                                      #35

                                      @thijs_lucas
                                      Ja, die Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeugs sollte grundsätzlich nachgewiesen werden ähnlich wie der Sehtest.
                                      Nicht dass man, nicht üben könnte brav zu antworten, aber die Gesellschaft würde schon mal deutlich sagen, worauf wir Wert legen.

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                                      • thijs_lucas@norden.socialT thijs_lucas@norden.social

                                        Es ist Mord - zwei Brüder liefern sich ein Autorennen in einer Innenstadt. Dabei tötet einer zwei Frauen. Der Mörder wird zu lebenslanger Haft verurteilt, der Mittäter zu 13 Jahren.

                                        Dass das Töten von Menschen mit einem Auto überhaupt als Mord ausgelegt werden kann, ist ein Fortschritt, der aber sehr spät ansetzt. Solche fahrlässigen Raser sind viele Male zuvor auffällig geworden, kommen aber bis zur Tötung immer wieder ungeahndet oder mit Milde weiter ans Steuer.
                                        https://www.spiegel.de/panorama/justiz/stuttgart-gericht-verurteilt-raser-nach-toedlichem-autorennen-in-ludwigsburg-zu-lebenslanger-haft-a-780f9082-16d7-4cc9-8e56-130cb355239c

                                        jowo@mastodon.cloudJ This user is from outside of this forum
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                                        #36

                                        @thijs_lucas es ist die 1. Instanz und noch nicht rechtskräftig.
                                        Die Notwendigkeit, erstmal ein Autorennen konstruieren zu müssen, damit das Töten mit einem Kraftfahrzeug ein Mord sein darf, schafft absurde Hürden.
                                        Dieser Prozess ändert nichts daran, dass das tägliche Töten im Verkehr als "schicksalhaft" gesellschaftlich anerkannt bleibt.
                                        Ich bin überzeugt, dass viele das Verletzen, Verstümmeln und Töten von Menschen, für ein kleines bisschen Vorteil oder Befriedigung, billigend in Kauf nehmen.

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                                        • thijs_lucas@norden.socialT thijs_lucas@norden.social

                                          Gelingt das nicht, trägt der Staat eine große Schuld an den jährlich tausenden Verkehrsopfern, an den Menschen, die wir als Gesellschaft für die Freiheit, grob fahrlässig und rücksichtslos durchs Land brettern zu können, opfern.

                                          jowo@mastodon.cloudJ This user is from outside of this forum
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                                          #37

                                          @thijs_lucas "der Staat" trägt an der Schuld bequem. Dafür ist er da.

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