Es ist Mord - zwei Brüder liefern sich ein Autorennen in einer Innenstadt.
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@nullbockgeneration ich will sagen: die Parteien machen ihre Politik nicht für die Wirtschaft, die schieben sie als moralisch attraktivere Maske vor. Tatsächlich geht es ihnen einfach um die Erhaltung von Privilegien und die damit verbundene Macht - in diesem Fall auf unseren Straßen und die damit verbundene blinde Gefolgschaft von Leuten, die weiterhin ungestraft vor dem Bäcker auf dem Radweg zur nächsten Schule parken können wollen.
@thijs_lucas Sehe ich etwas anderst. Die Politik macht sehr wohl Politik für die Wirtschaft_ und das ist bei uns vor allem die Automobilindustrie, die Chemieindustrie und fossile Energie Industrie. Und natürlich bekommen die Politiker dadurch auch Privilegien, besonders wenn es um gut dotierte Jobs nach ihrem Politiker Dasein geht. Dann die Spendenaffairen.Die Verstrickungen von Politik und Wirtschaft sind mittlerweile so eindeutig und dermassen dreist , dass sie sogar Demokratiegefährdend sind!

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Gelingt das nicht, trägt der Staat eine große Schuld an den jährlich tausenden Verkehrsopfern, an den Menschen, die wir als Gesellschaft für die Freiheit, grob fahrlässig und rücksichtslos durchs Land brettern zu können, opfern.
Die mangelnde Durchsetzung der StVO als eine der unmittelbar erlebbaren gesetzlichen Regelungen ist mMn mit ursächlich am Verfall unseres gesellschaftlichen Miteinanders.
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Es ist Mord - zwei Brüder liefern sich ein Autorennen in einer Innenstadt. Dabei tötet einer zwei Frauen. Der Mörder wird zu lebenslanger Haft verurteilt, der Mittäter zu 13 Jahren.
Dass das Töten von Menschen mit einem Auto überhaupt als Mord ausgelegt werden kann, ist ein Fortschritt, der aber sehr spät ansetzt. Solche fahrlässigen Raser sind viele Male zuvor auffällig geworden, kommen aber bis zur Tötung immer wieder ungeahndet oder mit Milde weiter ans Steuer.
https://www.spiegel.de/panorama/justiz/stuttgart-gericht-verurteilt-raser-nach-toedlichem-autorennen-in-ludwigsburg-zu-lebenslanger-haft-a-780f9082-16d7-4cc9-8e56-130cb355239c@thijs_lucas
Der Unfall war im "Speckgürtel" auf einer 4-spurigen Straße von der BAB zur Innenstadt....
Die Stadt Ludwigsburg beerdigt eben ihre Pläne für die eigene Stadtbahn. Die hätte die Pendler der Gewerbebetriebe bedient und die "Rennstrecke" deutlich entlastet.Noch eine politische Fehlentscheidung.
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Es kann nicht sein, dass Staatsanwaltschaften bundesweit Verfahren gegen aggressive und gewaltbereite Autofahrern*innen einstellen und die damit vor Strafe schützen. Angriffe mit Autos auf Personen müssen grundsätzlich mit öffentlichen Interesse verfolgt werden und dürfen nicht einfach eingestellt werden.
Mensche, die mit ihren Autos wieder und wieder mit Vorsatz gegen die StVO verstoßen können, müssen aus dem Verkehr gezogen zu werden, bevor sie Menschen töten.
@thijs_lucas es soll eine Bundestagspetition geben, die das Dunkelfeld „kein öffentliches Interesse“ zumindest mal in die Politik trägt.
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Und diese Scheiß Entschuldigung "er/sie braucht den Führerschein für den Job, also darf er/sie ihn behalten" muss weg.
Das ist doch der größte Schwachsinn überhaupt. Da zeigt jemand, dass er/sie sich nicht an die Regeln hält (oft wiederholt) und andere gefährdet, aber kriegt nen "Freifahrtschein".Wenn der Lappen für den Job wichtig ist, dann verhalte dich so, dass es keinen Grund gibt, ihn dir abzunehmen!!!
[Edit: Tippfehler]
@47363@norden.social @thijs_lucas@norden.social
Das Problem fängt da allerdings schon damit an, dass es in viel zu vielen Regionen wirklich so ist. Da hat man quasi die Wahl zwischen Führerschein oder ALG2-Empfänger (bzw. demnächst nicht mal das, weil die nicht zum Jobcenter kommen) mit guter Aussicht auf kriminelle Laufbahn oder Tod durch Alkohol. Entsprechend bekommt da auch so ziemlich jeder spätestens beim 3. Versuch den Führerschein.
Da bräuchte es deutlich mehr Investitionen in den ÖPNV. -
Gelingt das nicht, trägt der Staat eine große Schuld an den jährlich tausenden Verkehrsopfern, an den Menschen, die wir als Gesellschaft für die Freiheit, grob fahrlässig und rücksichtslos durchs Land brettern zu können, opfern.
@thijs_lucas
Ein Minikritikpunkt mag ich loswerden:Opfern wir?
Ich glaube nicht.
Das bessere Wort ist "töten". Wir opfern die Menschen nicht dafür, sondern wir töten sie dadurch.
Wir töten diese Menschen. Indem wir rasen oder rasen lassen. Indem wir Gewalt im Verkehr akzeptieren und tolerieren oder sie selbst ausüben.
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@thijs_lucas Und "Blitzer-Warnungen" in den Medien gehören abgeschafft - wo gibt es das sonst, das man gewarnt wird "Jetzt mal kurz an die Gesetze halten, bitte"?
@Hypatia @thijs_lucas ich dachte immer die StVo ist eine Empfehlung XD
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Und diese Scheiß Entschuldigung "er/sie braucht den Führerschein für den Job, also darf er/sie ihn behalten" muss weg.
Das ist doch der größte Schwachsinn überhaupt. Da zeigt jemand, dass er/sie sich nicht an die Regeln hält (oft wiederholt) und andere gefährdet, aber kriegt nen "Freifahrtschein".Wenn der Lappen für den Job wichtig ist, dann verhalte dich so, dass es keinen Grund gibt, ihn dir abzunehmen!!!
[Edit: Tippfehler]
Und dann nehmen wir bitte auch die Arbeitgeber in die Pflicht, die Jobs verteilen, die direkt an die Fahrgeschwindigkeit binden: Paketboten, Taxifahrer, Lieferdienste.
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@stubenhocker vielleicht kollidieren sie auch nur in deiner Lesart?
Es gibt fahrlässige Raser, nicht jeder davon ist ein Mörder und nicht jeder davon versucht zu morden, aber alle Raser auf öffentlichen Straßen sind eine immanente Gefahr für ihr eigenes Leben und die der in ihrem Umfeld. Alle Raser ließen sich identifizieren und aus dem Verkehr ziehen, bevor sie versuchen zu morden.
@thijs_lucas
Mord ist eine Tötung, und Fahrläiisige Tötung ist eine Tötung, aber das bedeutet nicht, dass die Umkehrschlüsse nur in meinem Kopf falsch wären und es sich in Wiklichkeit quasi um mathematische Gleichungen handelt.Ich kann ja auch nicht unbeabsichtigt eine falsche Aussage machen mit der Intentiion eine falsche Aussage machen zu wollen, auch wenn manche evtl. Kaffee trinken ohne mit Zucker.

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Es kann nicht sein, dass Staatsanwaltschaften bundesweit Verfahren gegen aggressive und gewaltbereite Autofahrern*innen einstellen und die damit vor Strafe schützen. Angriffe mit Autos auf Personen müssen grundsätzlich mit öffentlichen Interesse verfolgt werden und dürfen nicht einfach eingestellt werden.
Mensche, die mit ihren Autos wieder und wieder mit Vorsatz gegen die StVO verstoßen können, müssen aus dem Verkehr gezogen zu werden, bevor sie Menschen töten.
@thijs_lucas
Ja, die Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeugs sollte grundsätzlich nachgewiesen werden ähnlich wie der Sehtest.
Nicht dass man, nicht üben könnte brav zu antworten, aber die Gesellschaft würde schon mal deutlich sagen, worauf wir Wert legen. -
Es ist Mord - zwei Brüder liefern sich ein Autorennen in einer Innenstadt. Dabei tötet einer zwei Frauen. Der Mörder wird zu lebenslanger Haft verurteilt, der Mittäter zu 13 Jahren.
Dass das Töten von Menschen mit einem Auto überhaupt als Mord ausgelegt werden kann, ist ein Fortschritt, der aber sehr spät ansetzt. Solche fahrlässigen Raser sind viele Male zuvor auffällig geworden, kommen aber bis zur Tötung immer wieder ungeahndet oder mit Milde weiter ans Steuer.
https://www.spiegel.de/panorama/justiz/stuttgart-gericht-verurteilt-raser-nach-toedlichem-autorennen-in-ludwigsburg-zu-lebenslanger-haft-a-780f9082-16d7-4cc9-8e56-130cb355239c@thijs_lucas es ist die 1. Instanz und noch nicht rechtskräftig.
Die Notwendigkeit, erstmal ein Autorennen konstruieren zu müssen, damit das Töten mit einem Kraftfahrzeug ein Mord sein darf, schafft absurde Hürden.
Dieser Prozess ändert nichts daran, dass das tägliche Töten im Verkehr als "schicksalhaft" gesellschaftlich anerkannt bleibt.
Ich bin überzeugt, dass viele das Verletzen, Verstümmeln und Töten von Menschen, für ein kleines bisschen Vorteil oder Befriedigung, billigend in Kauf nehmen. -
Gelingt das nicht, trägt der Staat eine große Schuld an den jährlich tausenden Verkehrsopfern, an den Menschen, die wir als Gesellschaft für die Freiheit, grob fahrlässig und rücksichtslos durchs Land brettern zu können, opfern.
@thijs_lucas "der Staat" trägt an der Schuld bequem. Dafür ist er da.
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@thijs_lucas
Mord ist eine Tötung, und Fahrläiisige Tötung ist eine Tötung, aber das bedeutet nicht, dass die Umkehrschlüsse nur in meinem Kopf falsch wären und es sich in Wiklichkeit quasi um mathematische Gleichungen handelt.Ich kann ja auch nicht unbeabsichtigt eine falsche Aussage machen mit der Intentiion eine falsche Aussage machen zu wollen, auch wenn manche evtl. Kaffee trinken ohne mit Zucker.

@stubenhocker ich habe nicht von fahrlässigen Morden geschrieben, falls das hier dein Vorwurf ist.
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Es ist Mord - zwei Brüder liefern sich ein Autorennen in einer Innenstadt. Dabei tötet einer zwei Frauen. Der Mörder wird zu lebenslanger Haft verurteilt, der Mittäter zu 13 Jahren.
Dass das Töten von Menschen mit einem Auto überhaupt als Mord ausgelegt werden kann, ist ein Fortschritt, der aber sehr spät ansetzt. Solche fahrlässigen Raser sind viele Male zuvor auffällig geworden, kommen aber bis zur Tötung immer wieder ungeahndet oder mit Milde weiter ans Steuer.
https://www.spiegel.de/panorama/justiz/stuttgart-gericht-verurteilt-raser-nach-toedlichem-autorennen-in-ludwigsburg-zu-lebenslanger-haft-a-780f9082-16d7-4cc9-8e56-130cb355239c@thijs_lucas
"Angewiesen" "zeigt Reue" "gestraft genug"
Kann beliebig vorgesetzt werden, warum der Lappen nicht abgenommen wird.
Hoffen wir mal, das diese Urteile Leuchtturmcharakter haben!
#AutoPolizei
#AutoJustiz -
@stubenhocker ich habe nicht von fahrlässigen Morden geschrieben, falls das hier dein Vorwurf ist.
@thijs_lucas
Aber quasi davon, dass in dem Terminus keine Kollision liegt, respektive vielleicht nur in meiner (unedlen) Lesart eine Kollision.
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@thijs_lucas
Aber quasi davon, dass in dem Terminus keine Kollision liegt, respektive vielleicht nur in meiner (unedlen) Lesart eine Kollision.
@stubenhocker Du hängst mich ab, was ist denn jetzt die Kollision?
Ich verstehe echt nicht, was Du mir sagen willst.
Ich stimme Dir ja zu, dass ein Mord nicht fahrlässig passiert. Ich würde sagen, dass sich aus fahrlässigem Verhalten ein Verhalten entwickeln kann, dass die Merkmale eines bedingten Vorsatzes erfüllt.
Ich will sagen: wenn man fahrlässiges Verhalten erkennt und gegenwirkt, lassen sich Morde verhindern.
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