@breschtli mir geht es im Wesentlichen darum, dass m.E. eben oft ausgeblendet wird, dass es eine Entwicklung ist, die bereits mit dem Fernseher eingesetzt hat. Die Diskussion läuft oft so, als seien viele Dunge erst mit den Sozialen Medien eingetreten. Das Frauen, Mädchen, Jungs und Männern durch Werbung komische Identifikationsmuster postuliert wurden, die zu krankhaften Verhalten (sehr pauschal gesagt) und einem ungesunden Selbstbild geführt haben. Das gab es schon.
netzradler@hessen.social
Posts
-
Ich möchte mal eine Lanze für die "Sozialen Medien" brechen. -
Ich möchte mal eine Lanze für die "Sozialen Medien" brechen.@breschtli Es macht einen Unterschied, soweit ich weiß
-
Ich möchte mal eine Lanze für die "Sozialen Medien" brechen.Wenn wir also verbieten wollen (ich spreche mich nicht dagegen aus), dann lasst uns bitte an die Alternativen denken. Was bieten wir unseren Kindern? Freizügigkeit, sich draußen bewegen, ohne überfahren zu werden? Genug Spiel- und intuitive Lernmöglichkeiten? Was sind wir selbst bereit, aus unserer Komfortzone als "Erwachsene" zu gehen, um ein algorithmusfreies Leben zu führen. Wer als erster WhatsApp deinstalliert, werfe den ersten Stein. In diesem Sinne.
-
Ich möchte mal eine Lanze für die "Sozialen Medien" brechen.Wir reden also nur von einem Phänomen im neuen Gewand IMHO. Und, dass die Kinder (und Erwachsenen) eben nicht mehr lineares Fernsehen schauen - wobei der Unterschied zwischen einem Youtube-Algorithmus und linearem Fernsehen auch IMHO nicht so super groß ist.
-
Ich möchte mal eine Lanze für die "Sozialen Medien" brechen.Wie sinnvoll, bildend, süchtig machend (ja, das war es auch - das ist das Prinzip der Serie. Ob nun als Reel oder Colt Sivers) spielte keine Rolle. Und ewig die Diskussion: macht Fernsehen dumm? Wenn wir jetzt also davon sprechen, dass und wie Tiktok et al. unsere Kinder (und Erwachsenen) mit Dopamin süchtig machen, er innere sich bitte, wie sie/er seine Kindheit verbracht hat. 3/n
-
Ich möchte mal eine Lanze für die "Sozialen Medien" brechen.Wo mir zwar kein Algorithmus, aber die Fernsehsender vorgegeben haben, was ich sehe und womit ich meine Zeit verbringe. Oft 4 bis 6 Stunden pro Tag. Als Kind, aus der Schule kommen, Hausaufgaben, Fernseher. So vergingen Wochen, Monate, Jahre. Später um 18:00 von der Arbeit kommen, Fernseher an. Glücklich waren die Menschen, die einen Fernseher in der Küche (!) hatten. 2/n
-
Ich möchte mal eine Lanze für die "Sozialen Medien" brechen.Ich möchte mal eine Lanze für die "Sozialen Medien" brechen. Ich lese immer wieder Zahlen in letzter Zeit, wenn es um Verbote für Jugendliche geht. Es geht um Bildschirmzeit, Online Zeit usf. Alle, die jetzt diskutieren, sollten nicht vergessen, wie sie sozialisiert worden sind. Ich habe einen nicht unwesentlichen Anteil meiner Lebenszeit seit meiner Kindheit vor dem Fernseher verbracht. 1/n