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Hatte es so formuliert:

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  • robilad@det.socialR robilad@det.social

    @BlumeEvolution Das praktische an der gezielten Durchseuchung mit Corona ab 2022 war, dass sie uns im Schnitt seitdem etwa vier zusätzliche Krankentage pro Arbeitnehmer*in beschert hat, und damit das Wachstumspotenzial um etwa 2% gedrückt hat: wer weniger schafft, der wächst auch weniger.

    Die Demographie drückt da nochmal mit ca. 1% zusätzlich pro Jahr kumulativ darauf, so dass für uns Laien das Nullwachstum als wahrscheinlichstes Szenario der Pandemie seit 2022 recht klar war.

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    #19

    @BlumeEvolution Der heimische Arbeitsmarkt ist rückläufig: auf weit über eine Million frische Rentner*innen im Jahr kommen 600-800k neue Erwachsene. Aus der Sicht des deutschen Arbeitsmarktes ist die EU als Quelle für frische Arbeitskraft längst leergefegt. Was jedes Jahr noch an neuen Kräften dazu kommt, kommt außerhalb der EU.

    Insofern zementieren die aktuellen Bestrebungen, Migration zu verhindern, die bestehenden ökonomischen Nachteile weit über dieses Jahrzehnt hinaus.

    robilad@det.socialR nieselregen@norden.socialN vgoller@nrw.socialV 3 Replies Last reply
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    • robilad@det.socialR robilad@det.social

      @BlumeEvolution Der heimische Arbeitsmarkt ist rückläufig: auf weit über eine Million frische Rentner*innen im Jahr kommen 600-800k neue Erwachsene. Aus der Sicht des deutschen Arbeitsmarktes ist die EU als Quelle für frische Arbeitskraft längst leergefegt. Was jedes Jahr noch an neuen Kräften dazu kommt, kommt außerhalb der EU.

      Insofern zementieren die aktuellen Bestrebungen, Migration zu verhindern, die bestehenden ökonomischen Nachteile weit über dieses Jahrzehnt hinaus.

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      #20

      @BlumeEvolution die politische Antwort auf mangelnde Arbeitskraft ist vielfältig aber trivial absehbar:

      1. Seniorenarbeit (neben der zu kleinen Rente)
      2. Jugendlichen-Arbeit (ein Pflichtjahr ab 18, und dann natürlich auch in der Wirtschaft)
      3. Erzwungene Arbeit (Streichung von Krankentagen, Bürgergeld, etc)
      4. Moderne Sklaverei (Staaten, die „Millionen kriminelle Ausländer“ in Lager stecken wollen, werden auf die Idee kommen, dass die Gefangenen sich ihre Kost verdienen sollen)

      blumeevolution@sueden.socialB robilad@det.socialR 2 Replies Last reply
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      • robilad@det.socialR robilad@det.social

        @BlumeEvolution Der heimische Arbeitsmarkt ist rückläufig: auf weit über eine Million frische Rentner*innen im Jahr kommen 600-800k neue Erwachsene. Aus der Sicht des deutschen Arbeitsmarktes ist die EU als Quelle für frische Arbeitskraft längst leergefegt. Was jedes Jahr noch an neuen Kräften dazu kommt, kommt außerhalb der EU.

        Insofern zementieren die aktuellen Bestrebungen, Migration zu verhindern, die bestehenden ökonomischen Nachteile weit über dieses Jahrzehnt hinaus.

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        #21

        @Robilad @BlumeEvolution 🎯

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        • robilad@det.socialR robilad@det.social

          @BlumeEvolution die politische Antwort auf mangelnde Arbeitskraft ist vielfältig aber trivial absehbar:

          1. Seniorenarbeit (neben der zu kleinen Rente)
          2. Jugendlichen-Arbeit (ein Pflichtjahr ab 18, und dann natürlich auch in der Wirtschaft)
          3. Erzwungene Arbeit (Streichung von Krankentagen, Bürgergeld, etc)
          4. Moderne Sklaverei (Staaten, die „Millionen kriminelle Ausländer“ in Lager stecken wollen, werden auf die Idee kommen, dass die Gefangenen sich ihre Kost verdienen sollen)

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          #22

          Danke, @Robilad 🙏🤔🌍

          Nur sehe ich gerade keine „mangelnde Arbeitskraft“ in der Produktion, sondern ganz im Gegenteil: aufgrund der verebbenden Demografie mangelnde Nachfrage!

          Dort, wo wirklich mehr Arbeitskräfte gebraucht werden - Gesundheit, Pflege, Bildung, Soziales, Medien - wird noch m.E. falsch gespart. Meine ich.

          #Demografie #Produktion #Nachfrage #Gesundheit #Pflege #Bildung #Soziales #Medien https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/mehr-arbeiten-fossilismus-gegen-familien-demografie-deindustrialisierung/

          robilad@det.socialR 1 Reply Last reply
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          • robilad@det.socialR robilad@det.social

            @BlumeEvolution die politische Antwort auf mangelnde Arbeitskraft ist vielfältig aber trivial absehbar:

            1. Seniorenarbeit (neben der zu kleinen Rente)
            2. Jugendlichen-Arbeit (ein Pflichtjahr ab 18, und dann natürlich auch in der Wirtschaft)
            3. Erzwungene Arbeit (Streichung von Krankentagen, Bürgergeld, etc)
            4. Moderne Sklaverei (Staaten, die „Millionen kriminelle Ausländer“ in Lager stecken wollen, werden auf die Idee kommen, dass die Gefangenen sich ihre Kost verdienen sollen)

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            #23

            @BlumeEvolution auch der aktuelle Boom der Investitionen in Künstliche Intelligenz würde ohne die absehbare Knappheit der Arbeitskräfte und die daraus entstehenden Folgen für das Wachstum so nicht in der Dringlichkeit stattfinden, wie er es tut. Die große Hoffnung, die sich seit ein paar Jahren durch die IMF Berichte zieht, ist dass die flüchtige Arbeitskraft künftig dadurch ersetzt werden könnte. Ohne Wachstum würde es eher hart die 40T globalen Pandemie-Schulden 20—22 zu managen.

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            • blumeevolution@sueden.socialB blumeevolution@sueden.social

              Die japanische KI Felo.ai hat auf einen offenen Prompt in einem Blog-Druko folgende "4 Beispiele" für die #Deindustralisierung als Folge verebbender #Demografie vorgestellt:

              1. #Japan
              2. #Deutschland
              3. #China
              4. #Italien

              Alle Beispiele zeigen auch, dass #Rechtsmimesis wirtschaftlich schadet & zudem die demografische #Traditionalismusfalle weiter verschärft.

              Bin wirklich allen dankbar, die das durchschauen! 🙏🤓👍 https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/blume-ince-51-arbeit-demografie-und-deindustrialisierung-am-beispiel-japan/#comment-196831

              truthmattersww@sueden.socialT This user is from outside of this forum
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              #24

              @BlumeEvolution man könnte ja die Demografiekurve durch junge Immigranten glätten aber die stören halt das #Stadtbild

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              • blumeevolution@sueden.socialB blumeevolution@sueden.social

                Die japanische KI Felo.ai hat auf einen offenen Prompt in einem Blog-Druko folgende "4 Beispiele" für die #Deindustralisierung als Folge verebbender #Demografie vorgestellt:

                1. #Japan
                2. #Deutschland
                3. #China
                4. #Italien

                Alle Beispiele zeigen auch, dass #Rechtsmimesis wirtschaftlich schadet & zudem die demografische #Traditionalismusfalle weiter verschärft.

                Bin wirklich allen dankbar, die das durchschauen! 🙏🤓👍 https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/blume-ince-51-arbeit-demografie-und-deindustrialisierung-am-beispiel-japan/#comment-196831

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                #25

                @BlumeEvolution
                Heute las in in der #SüdwestPresse, im Wirtschaftsteil, dass die Bevölkerung bis 2070 statt wie bisher angenommen um 1% wohl um 10% sinken wird und man dies in langfristigen politischen Entscheidungen berücksichtigen muss.

                hhmn@infosec.spaceH 1 Reply Last reply
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                • blumeevolution@sueden.socialB blumeevolution@sueden.social

                  Danke, @Robilad 🙏🤔🌍

                  Nur sehe ich gerade keine „mangelnde Arbeitskraft“ in der Produktion, sondern ganz im Gegenteil: aufgrund der verebbenden Demografie mangelnde Nachfrage!

                  Dort, wo wirklich mehr Arbeitskräfte gebraucht werden - Gesundheit, Pflege, Bildung, Soziales, Medien - wird noch m.E. falsch gespart. Meine ich.

                  #Demografie #Produktion #Nachfrage #Gesundheit #Pflege #Bildung #Soziales #Medien https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/mehr-arbeiten-fossilismus-gegen-familien-demografie-deindustrialisierung/

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                  #26

                  @BlumeEvolution Es gibt drei pandemische ökonomische Effekte aus meiner Laiensicht, die sich mal verstärken, mal abschwächen:

                  1. Reduktion der verfügbaren Arbeitskraft durch kurz und langfristigen Ausfall
                  2. Entsprechend inflationäre Effekte auf Lieferketten
                  3. Dadurch ein höherer Druck auf die Rentabilität der Unternehmen

                  Die Inflation von 20%+ seit 2020 ist uns als bedrückender Effekt auf den Konsum geblieben, auch wenn ihr jährliches Wachstum nun wieder mit 2% im Griff ist.

                  robilad@det.socialR blumeevolution@sueden.socialB 2 Replies Last reply
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                  • robilad@det.socialR robilad@det.social

                    @BlumeEvolution Es gibt drei pandemische ökonomische Effekte aus meiner Laiensicht, die sich mal verstärken, mal abschwächen:

                    1. Reduktion der verfügbaren Arbeitskraft durch kurz und langfristigen Ausfall
                    2. Entsprechend inflationäre Effekte auf Lieferketten
                    3. Dadurch ein höherer Druck auf die Rentabilität der Unternehmen

                    Die Inflation von 20%+ seit 2020 ist uns als bedrückender Effekt auf den Konsum geblieben, auch wenn ihr jährliches Wachstum nun wieder mit 2% im Griff ist.

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                    robilad@det.social
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                    #27

                    @BlumeEvolution Die Rentabilität beträgt im Schnitt über die Branchen etwa 6%, wenn ich mich richtig erinnere. Wenn davon die Hälfte durch mehr Krankheit und das Altern der Arbeitskräfte unter Druck gerät, kommt ein Teil der Unternehmen entsprechend ins Straucheln, weil ein Durchschnitt auch nur eine Verteilung abstrahiert. Daher gingen Laien 2022 davon aus, dass eine Pleitewelle kommen würde.

                    Die führt wiederum zu Entlassungen, auch weit vor der Insolvenz, um sie z.B. abzuwenden.

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                    • robilad@det.socialR robilad@det.social

                      @BlumeEvolution Die Rentabilität beträgt im Schnitt über die Branchen etwa 6%, wenn ich mich richtig erinnere. Wenn davon die Hälfte durch mehr Krankheit und das Altern der Arbeitskräfte unter Druck gerät, kommt ein Teil der Unternehmen entsprechend ins Straucheln, weil ein Durchschnitt auch nur eine Verteilung abstrahiert. Daher gingen Laien 2022 davon aus, dass eine Pleitewelle kommen würde.

                      Die führt wiederum zu Entlassungen, auch weit vor der Insolvenz, um sie z.B. abzuwenden.

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                      #28

                      @BlumeEvolution Wenn man sich z.B. die jährlichen Krankheitstage in der Pflege anschaut, dann sind die in etwa doppelt so hoch, wie der Schnitt der Arbeitnehmer. Wenn man nur die Arbeitskräfte in der Pflege Ü60 anschaut, dann verdoppelt sich das je nach Tätigkeit auf fast 60 Tage im Jahr, weil z.B. Krankheiten im Alter schwerer bzw. länger verlaufen können.

                      Diese Ausfälle muss man dann ggf. extern abfedern. 60 Tage Lohnausgleich + 180 „Tage“ für externe = 1 Arbeitsjahr Mehrkosten.

                      robilad@det.socialR 1 Reply Last reply
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                      • robilad@det.socialR robilad@det.social

                        @BlumeEvolution Wenn man sich z.B. die jährlichen Krankheitstage in der Pflege anschaut, dann sind die in etwa doppelt so hoch, wie der Schnitt der Arbeitnehmer. Wenn man nur die Arbeitskräfte in der Pflege Ü60 anschaut, dann verdoppelt sich das je nach Tätigkeit auf fast 60 Tage im Jahr, weil z.B. Krankheiten im Alter schwerer bzw. länger verlaufen können.

                        Diese Ausfälle muss man dann ggf. extern abfedern. 60 Tage Lohnausgleich + 180 „Tage“ für externe = 1 Arbeitsjahr Mehrkosten.

                        robilad@det.socialR This user is from outside of this forum
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                        #29

                        @BlumeEvolution Dementsprechend ist es wohl auch sehr schwer geworden, in finanzielle Schwierigkeiten geratene Kliniken, Seniorenheime etc. zu retten, weil selbst wenn sich die nächsten Investoren finden lassen, um eine Insolvenz abzuwenden, deren Geschäftsmodell trotz der zweifellos hohen Nachfrage, bei einem Anteil von Personalkosten an Gesamtausgaben von ca. 60% nicht mehr wirklich so rentabel wie früher funktionieren kann.

                        Da lassen dann selbst Landkreise die Finger davon.

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                        • robilad@det.socialR robilad@det.social

                          @BlumeEvolution Es gibt drei pandemische ökonomische Effekte aus meiner Laiensicht, die sich mal verstärken, mal abschwächen:

                          1. Reduktion der verfügbaren Arbeitskraft durch kurz und langfristigen Ausfall
                          2. Entsprechend inflationäre Effekte auf Lieferketten
                          3. Dadurch ein höherer Druck auf die Rentabilität der Unternehmen

                          Die Inflation von 20%+ seit 2020 ist uns als bedrückender Effekt auf den Konsum geblieben, auch wenn ihr jährliches Wachstum nun wieder mit 2% im Griff ist.

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                          #30

                          @Robilad

                          Sorry, aber mein Argument kam bei Dir wohl noch gar nicht an: Auch Du argumentierst noch immer nur von der #Angebot - Seite her (Arbeitskräftemangel). Mein Haupt-Argument zielt jedoch auf die schwindende #Nachfrage & nachlassende Investitionsbereitschaft in schnell alternden Gesellschaften. Deswegen haben z.B. auch #China & #Japan inzwischen enorm hohe Raten an Jugendarbeitslosigkeit (!).

                          Ich nehme mir gerne Zeit für #Dialog, aber dann bitte auch mal lesen... https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/china-wirtschaft-schwaeche-100.html

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                            @Robilad

                            Sorry, aber mein Argument kam bei Dir wohl noch gar nicht an: Auch Du argumentierst noch immer nur von der #Angebot - Seite her (Arbeitskräftemangel). Mein Haupt-Argument zielt jedoch auf die schwindende #Nachfrage & nachlassende Investitionsbereitschaft in schnell alternden Gesellschaften. Deswegen haben z.B. auch #China & #Japan inzwischen enorm hohe Raten an Jugendarbeitslosigkeit (!).

                            Ich nehme mir gerne Zeit für #Dialog, aber dann bitte auch mal lesen... https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/china-wirtschaft-schwaeche-100.html

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                            wrote last edited by
                            #31

                            @BlumeEvolution Danke für das freundliche Angebot - ich lese mich mal rein.

                            1 Reply Last reply
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                            • blumeevolution@sueden.socialB blumeevolution@sueden.social

                              @Robilad

                              Sorry, aber mein Argument kam bei Dir wohl noch gar nicht an: Auch Du argumentierst noch immer nur von der #Angebot - Seite her (Arbeitskräftemangel). Mein Haupt-Argument zielt jedoch auf die schwindende #Nachfrage & nachlassende Investitionsbereitschaft in schnell alternden Gesellschaften. Deswegen haben z.B. auch #China & #Japan inzwischen enorm hohe Raten an Jugendarbeitslosigkeit (!).

                              Ich nehme mir gerne Zeit für #Dialog, aber dann bitte auch mal lesen... https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/china-wirtschaft-schwaeche-100.html

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                              #32

                              @BlumeEvolution @Robilad

                              Die schwindende #Nachfrage hat auch mit den Löhnen zu tun. #Niedriglohnsektor usw., #Altersarmut, zu hohe #Mieten und #Preise für ETW/Häuser. Hohe #Preissteigerung für #Lebensmittel und #Energie. Da ist dann zu wenig da zum Konsumieren.

                              #Binnennachfrage #Einkommen #Lohn

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                              • blumeevolution@sueden.socialB blumeevolution@sueden.social

                                Hatte es so formuliert:

                                "Verebbende Demografie führt zu sinkender Nachfrage und unweigerlich zu Deindustrialisierung."

                                Heute SPIEGEL:

                                DIW-Chef Fratzscher über die anhaltende #Wirtschaftskrise

                                »Der Wachstumsmotor in #Deutschland wird nie mehr anspringen«, warnt DIW-Chef Marcel Fratzscher. Das Problem sei die gesellschaftliche Alterung.

                                #Demografie #Nachfrage #Deindustrialisierung Vgl. auch #Japan https://www.spiegel.de/wirtschaft/marcel-fratzscher-wachstumsmotor-in-deutschland-wird-nie-mehr-anspringen-a-038eeb6d-38c8-47fb-918c-d83eb34a184b

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                                #33
                                @BlumeEvolution Ich hab die Vermutung, dass das Problem vielschichtiger ist als nur die Demographie. Ich denke, dass es auch ein Problem ist, dass viel zu lange versucht wurde, die Bestandsindustrien zu fördern und am Leben zu erhalten, statt die zu unterstützen, die neue Märkte und neue Chance erschließen und dabei ggf. etwas Hilfe benötigen. Deutschland hatte ja z.B. mal eine aufstrebende Industrie für Photovoltaik und Windkraft, die mangels Unterstützung zu Krisenzeiten den Bach heruntergegangen ist.
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                                  @BlumeEvolution Ich hab die Vermutung, dass das Problem vielschichtiger ist als nur die Demographie. Ich denke, dass es auch ein Problem ist, dass viel zu lange versucht wurde, die Bestandsindustrien zu fördern und am Leben zu erhalten, statt die zu unterstützen, die neue Märkte und neue Chance erschließen und dabei ggf. etwas Hilfe benötigen. Deutschland hatte ja z.B. mal eine aufstrebende Industrie für Photovoltaik und Windkraft, die mangels Unterstützung zu Krisenzeiten den Bach heruntergegangen ist.
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                                  #34

                                  @heluecht

                                  Ja - und China, Japan, Südkorea, Italien u.v.m. sind ja auch bereits von der Nachfrageschwäche & Export-Abhängigkeit betroffen.

                                  Nun ja, immerhin hat die Debatte begonnen und ein paar Leute mehr befassen sich mit den komplexen Wechselwirkungen... https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/mehr-arbeiten-fossilismus-gegen-familien-demografie-deindustrialisierung/

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                                  • robilad@det.socialR robilad@det.social

                                    @BlumeEvolution Der heimische Arbeitsmarkt ist rückläufig: auf weit über eine Million frische Rentner*innen im Jahr kommen 600-800k neue Erwachsene. Aus der Sicht des deutschen Arbeitsmarktes ist die EU als Quelle für frische Arbeitskraft längst leergefegt. Was jedes Jahr noch an neuen Kräften dazu kommt, kommt außerhalb der EU.

                                    Insofern zementieren die aktuellen Bestrebungen, Migration zu verhindern, die bestehenden ökonomischen Nachteile weit über dieses Jahrzehnt hinaus.

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                                    #35

                                    @Robilad @BlumeEvolution ach ja. Darüber hat meinerseits schon vor über 20 Jahren in einer Arbeit hingewiesen. Die syrischen Flüchtlinge waren ein Segen. Wir müssten viel offener und gleichzeitig fördernder werden.

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                                    • h0ldi@sueden.socialH h0ldi@sueden.social

                                      @BlumeEvolution
                                      Heute las in in der #SüdwestPresse, im Wirtschaftsteil, dass die Bevölkerung bis 2070 statt wie bisher angenommen um 1% wohl um 10% sinken wird und man dies in langfristigen politischen Entscheidungen berücksichtigen muss.

                                      hhmn@infosec.spaceH This user is from outside of this forum
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                                      #36

                                      @h0ldi @BlumeEvolution das hängt ja massiv von der Zuwanderung ab. Und ich vermute, wenn die Unchristliche Union bei ihrem Kurs bleibt könnte der Rückgang sogar noch größer sein. Mal abgesehen: Wer will denn momentan in diesem Land Kinder kriegen?

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