Ich kam heute um kurz vor 10:00 auf dem Weg zum Wahlkampf an einer Tankstelle vorbei und sah aus dem Augenwinkel: 2,17 € für #Diesel.
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@AwetTesfaiesus Das E-Auto, das ich hier zum stabilen Preis lade, hat letztes Jahr in der Anschaffung fast 40.000 Euro gekostet. Gemessen an dieser Ausgabe, die ich für einen wie auch immer effizienten Verbrenner nie getätigt hätte, finde ich das Einsparpotential derzeit noch eher dürftig.
@sarah_ist_muede @AwetTesfaiesus Mein E-Auto (obere Mittelklasse) hat 2024 neu auch etwas über 40k€ gekostet. Aber es war fast auf den Euro gleich teuer wie der vorherige, hocheffiziente Verbrenner (Diesel von Citroën), auch obere Mittelklasse, 2015 neu gekostet hat. Der Unterschied: den Citroën habe ich gebraucht gekauft, als Leasingrückläufer. Aber es gibt inzwischen auch E-Autos als Leasingrückläufer.
Ich habe da jetzt aber auf Autoscout24 nachgeguckt, und siehe da: die haben doch erheblich weniger Wertverlust als dieser hochwertige Diesel es hatte. Dabei erzählen uns die Diesel-Dieters ständig davon, dass niemand gebrauchte E-Autos kauft, weil da ja der Akku völlig hinüber ist.
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@sarah_ist_muede @PhoebeEule @LinHead zwei auf der Liste haben 300km (der schlechtere 260 bis 350 laut Test)
@AwetTesfaiesus @sarah_ist_muede @PhoebeEule @LinHead E-Autos brauchen auf der Autobahn deutlich mehr als den Verbrauch des Testcyclus. In Städten sind sie aber extrem sparsam. (Werbeaussage mehrerer Verkäufer).
Tempolimit würde da viel helfen. Bei 30/80/100 würden die Testwerte im realen Betrieb weit überschritten.
Übrigens BYD drosselt alle Autos bei 150, auch den Allradseal mit >500 PS.
Und die halten aktuell den Geschwindigkeitsrekord mit fast 500 km/h -
@synchron der erste Fehler ist, dass die Leute nicht verstehen möchten, dass für die allermeisten Leute *langsamer* schneller und weniger mehr ist.
Für die typischen <35km am Tag zwischen Arbeit, Wohnort, Supermarkt und Hobby brauchen die meisten gar kein richtiges Auto sondern ein L6e/L7e tut es auch.
L6e fahren langsam und sind oft sehr spartanisch, aber man spart Zeit bei der Parkplatzsuche, hat keinen TÜV, eine sehr preiswerte Versicherung, keine Steuer, sehr einfache Reparaturen weil fast nichts dran ist und man das eigentlich auch selbst machen kann und sehr kleine Akkus, die nicht viel kosten.
In der rush hour ist sowieso Stau, da ist man real kaum langsamer, oft nur 2-3 Minuten. Wenn man das alles mit dem eigenen Arbeitslohn und der Arbeitszeit zur Bezahlung des Gefährts verrechnet ist man de facto oft schneller unterwegs.@synchron für viele Leute ist auch gar nicht das M1 (das ist die Fahrzeugklasse, die die meisten unter „Auto“ verstehen), L7e oder L6e der Sweetspot, sondern ein elektrischer Roller L1e oder L3e, weil die nochmal deutlich billiger in Anschaffung, Verbrauch und Unterhalt sind und man gleichzeitig morgens im Stau nicht so schlimm festhängt. Oder direkt „nur“ ein ebike oder eine Elektrotrotinette, wenn die Entfernung nicht zu groß (<10km einfache Strecke) ist und die Gesundheit es zulässt
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@Mike_G_Hyrm hoffentlich kauft niemand ein Pendel- oder Familien-Auto als Geldanlage.
@AwetTesfaiesus @Mike_G_Hyrm Nach einem Blick, was so ein Tesla Model Y von 2023 (das sind die Leasingrückläufer) kostet, und wie das bei „hocheffizienten Verbrennern“ aussieht: das ist zwar keine Wertanlage, aber der Wertverlust ist doch deutlich niedriger.
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@flohlaus @AwetTesfaiesus
Also in meinem Umfeld sind 10.000€ eine Stange Geld und für viele dann doch nicht so erschwinglich. Dann wird ein klappriger gebrauchter Benziner für ein drittel des Geldes doch vorgezogen falls ein Auto gebraucht wird - selbst wenn Versicherung und Sprit dann Stück für Stück ziemlich teuer werden.
Vermögen ist halt sehr ungleich verteilt - und ohne die Umverteilung davon fällt die Wahl im Zweifel auf die unnachhaltige Lösung. Nicht immer, aber leider sehr sehr häufig.@trobay @AwetTesfaiesus das ist ja klar. Wer sich bisher 10-20 Jahre alte Verbrenner gekauft hat muss noch etwas warten. Vor 10 Jahren war die Auswahl nunmal sehr dünn. In dieser Kategorie dürfte auch die fehlende Garage mit Steckdose ein Hindernis sein.
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@AwetTesfaiesus
Naja, das Problem ist, dass die Tiefgarage nur eine Stromversorgung für ein paar Leuchten hat, die ist bei jetzt 5 oder 6 Autos schon an der Grenze und schafft sicher nicht potenziell 200 E-Autos. Da müsste eine ganz neue Verkabelung her, und das wird wirklich teuer und die Mehrheit der Eigentümer (die kein E-Auto haben) kann sich das nicht leisten.@StephanMatthiesen @AwetTesfaiesus @PhoebeEule @LinHead So ist es bei uns auch, nur dass wir zusätzlich keine Erlaubnis dafür bekommen haben (ja, ich weiß, anfechtbar).
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@sarah_ist_muede @LinHead @AwetTesfaiesus Hast du die gesamten Kosten für das Auto betrachtet? Also neben dem Kaufpreis Steuern, Versicherung, Kosten für Reparaturen, Wertverlust etc.
Zu meiner Überraschung waren Autos für um die 5.000 € meist teurer als welche für ca. 25.000 €.Bevor wir ein E-Auto kauften, haben wir ebenso gerechnet und kamen zu dem Ergebnis, dass es wahrscheinlich günstiger als ein Verbrenner wird (trotz des hohen Kaufpreises).
@qbi @LinHead @AwetTesfaiesus Ich habe tatsächlich gar keine Kosten in dem Sinne persönlich berechnet, weil für mich klar war, dass es kein Verbrenner mehr werden wird. Beispielrechnungen kenne ich aber natürlich.
(Trotzdem muss man den Anschaffungspreis auch erst einmal wuppen können.) -
@synchron für viele Leute ist auch gar nicht das M1 (das ist die Fahrzeugklasse, die die meisten unter „Auto“ verstehen), L7e oder L6e der Sweetspot, sondern ein elektrischer Roller L1e oder L3e, weil die nochmal deutlich billiger in Anschaffung, Verbrauch und Unterhalt sind und man gleichzeitig morgens im Stau nicht so schlimm festhängt. Oder direkt „nur“ ein ebike oder eine Elektrotrotinette, wenn die Entfernung nicht zu groß (<10km einfache Strecke) ist und die Gesundheit es zulässt
@synchron ein 45 km/h Elektroroller in drei Jahre alt mit 50km Akku kostet etwa 900-1300€ und braucht ungefähr 3kWh/100km. Und lädt mit so geringer Wattzahl, dass du das mit einem 200€ Balkonsolar im Garten schaffst. Die Versicherung beträgt 42€/Jahr.
Das ist finanziell sehr sehr schwer zu schlagen, auch wenn du dir vorschriftsmäßig alle 5 Jahre einen neuen Helm kaufst und ein großes Gepäcktaschenset bei Louis zum Dranhängen für den Wocheneinkauf -
@StephanMatthiesen @AwetTesfaiesus @PhoebeEule @LinHead So ist es bei uns auch, nur dass wir zusätzlich keine Erlaubnis dafür bekommen haben (ja, ich weiß, anfechtbar).
@sarah_ist_muede @StephanMatthiesen @PhoebeEule @LinHead
Das ist Sche*ße
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@StephanMatthiesen @AwetTesfaiesus @PhoebeEule @LinHead So ist es bei uns auch, nur dass wir zusätzlich keine Erlaubnis dafür bekommen haben (ja, ich weiß, anfechtbar).
@sarah_ist_muede
Man hat im Prinzip Anspruch darauf, es installieren zu dürfen, aber das Problem ist (zumindest bei uns), dass es wegen der fehlenden Stromversorgung der ganzen Garage extrem teuer wird. Die Interessenten müssten nicht nur eine Wallbox bezahlen, sondern die gesamte Neuverkabelung der Garage, weil man die Kosten nicht umlegen kann auf alle anderen, die es nicht wollen. -
@synchron ein 45 km/h Elektroroller in drei Jahre alt mit 50km Akku kostet etwa 900-1300€ und braucht ungefähr 3kWh/100km. Und lädt mit so geringer Wattzahl, dass du das mit einem 200€ Balkonsolar im Garten schaffst. Die Versicherung beträgt 42€/Jahr.
Das ist finanziell sehr sehr schwer zu schlagen, auch wenn du dir vorschriftsmäßig alle 5 Jahre einen neuen Helm kaufst und ein großes Gepäcktaschenset bei Louis zum Dranhängen für den Wocheneinkauf@synchron dann musst du wissen, dass es bei elektrischen Fahrzeugen kaum etwas gibt, dass kaputtgeht oder gewartet werden muss. Selbst die Akkus halten viel viel mehr aus als alle dachten. Der Händler ist also viel unwichtiger, weil du da sowieso kaum aufgeschlagen wirst. Es ist also im Verhältnis ziemlich egal wo du kaufst. Du kannst das Gefährt auch einfach online (zum Beispiel bei „Autopreise zum Lächeln“) bestellen oder im Ausland (Frankreich, Eupen in Ostbelgien) kaufen, wenn du da bessere Preise bekommst
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Ich kam heute um kurz vor 10:00 auf dem Weg zum Wahlkampf an einer Tankstelle vorbei und sah aus dem Augenwinkel: 2,17 € für #Diesel.
Ich dachte, ich hätte mich verguckt, habe ich aber nicht.
Ich wünsche allen, die in Baden-Württemberg, Hessen oder sonstwo im #Superwahljahr Kreuzchen machen dass sie sich an zwei Wort erinnern: „hocheffiziente Verbrenner“!
Derweil laden eAutos am Supermarkt hier mit demselben Preis wie noch vor 1 Monat.
@AwetTesfaiesus und auch die Preise für Brot welches u.a. meine Beine für Rad&Geh antreibt, sind noch nicht gestiegen.
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@AwetTesfaiesus und auch die Preise für Brot welches u.a. meine Beine für Rad&Geh antreibt, sind noch nicht gestiegen.
@To3o Aber die Bäckerei trifft der Gas-Preis schon sehr, höre ich im Wahlkreis
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@synchron dann musst du wissen, dass es bei elektrischen Fahrzeugen kaum etwas gibt, dass kaputtgeht oder gewartet werden muss. Selbst die Akkus halten viel viel mehr aus als alle dachten. Der Händler ist also viel unwichtiger, weil du da sowieso kaum aufgeschlagen wirst. Es ist also im Verhältnis ziemlich egal wo du kaufst. Du kannst das Gefährt auch einfach online (zum Beispiel bei „Autopreise zum Lächeln“) bestellen oder im Ausland (Frankreich, Eupen in Ostbelgien) kaufen, wenn du da bessere Preise bekommst
@synchron sehr interessante Fahrzeugmodelle für bestimmte Anforderungen sind zum Beispiel der
Diverse elektrische Roller, da gibt’s viel Auswahl
Silence S04 für Leute ohne Garage/Einfahrt/Stellplatz, weil man den Akku rausnehmen kann (fantastisch sparsam, toll für Parkplatzsuche und in Frankreich viel billiger!)
Leapmotor T03 für Leute die einen klassischen Kleinwagen aber in elektrisch suchen (preiswert, sparsam, sehr viel Ausstattung und freundliches Gesicht)
Kilow La Bagnole Minipickup für Leute auf dem Land die auf Reparierbarkeit und minimalen Fußabdruck Wert legen und öfter etwas Kram transportieren müssen (Vorsicht, spartanische Kleinserie mit Lieferzeiten)
Kia PV5 für Leute die eine Camionette (wie VW Bully) in wirklich preiswert und sparsam suchen.
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Zu den Preisen, die hier für eAutos genannt werden — die kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ich finde diese hier. Klar: das ist absolut kein Schlapper, aber weit weg von 40K.
übersehe ich da etwas?
Awet Tesfaiesus, MdB (@AwetTesfaiesus@mastodon.social)
@PhoebeEule@troet.cafe @sarah_ist_muede@troet.cafe @LinHead@d-64.social Nicht, dass man mir noch nachsagt, ich würde PKW-Propaganda verbreiten, aber ich finde hier auf die Schnelle folgende Neuwagen: -Dacia Spring: 12K€ -BYD Dolphin: 13K€ Oder gebraucht: -Volkswagen ID.3: ab 9K€
Mastodon (mastodon.social)
@AwetTesfaiesus
Mal zurück zum Preis und weg vom überhaupt. Ich habe seit 8 Jahren einen BMW i3, der hat 100-130 km Reichweite. Hat damals schon 30k als 4 Jahre gebraucht gekostet. Ich habe mal dem Mini SE countryman, iD3 und e-308 verglichen. Da ist unter 30k nichts zu machen. Die Förderung wird einfach aufgeschlagen (habe ich das Gefühl). -
@nicolai Aber warum sollte man so einen Rollschuh für 12 kEUR nehmen, wenn man nach Deiner Aussage auch einen Dacia Spring für 6 kEUR bekommt, der schon an ein richtiges Auto herankommt?
@HeptaSean Weil der Rollschuh quer geparkt werden kann, fantastisch wenig verbraucht und man die Akkus in der Wohnung (mit Aufzug oder im EG oder im Laden um die Ecke wenn man den Besitzer kennt) laden kann. Und die L6e kaum Versicherung und keinen TÜV braucht. Das spart viel Zeit und Geld
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@To3o Aber die Bäckerei trifft der Gas-Preis schon sehr, höre ich im Wahlkreis
@AwetTesfaiesus schlussendlich denke ich, dass Preissteigerungen im (fossilen) Energiemarkt jedes Produkt und viele Dienstleistungen treffen werden.
Worauf ich (zugegebenermaßen sehr vereinfacht) hinweisen wollte: es gibt energiegünstigere Methoden als das Auto um von A nach B zu kommen :-). -
@sarah_ist_muede
Man hat im Prinzip Anspruch darauf, es installieren zu dürfen, aber das Problem ist (zumindest bei uns), dass es wegen der fehlenden Stromversorgung der ganzen Garage extrem teuer wird. Die Interessenten müssten nicht nur eine Wallbox bezahlen, sondern die gesamte Neuverkabelung der Garage, weil man die Kosten nicht umlegen kann auf alle anderen, die es nicht wollen.@StephanMatthiesen @sarah_ist_muede @PhoebeEule @LinHead
Und vor ~4 Monaten bekam ich hier ordentlich ab, als ich hier schrieb, dass ich eine Gesellschaft in der 60+% in den eigenen 3,5 Wänden wohnen kann, erstrebenswert finde.
️ Hierneben: Ich habt recht!
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@HeptaSean Weil der Rollschuh quer geparkt werden kann, fantastisch wenig verbraucht und man die Akkus in der Wohnung (mit Aufzug oder im EG oder im Laden um die Ecke wenn man den Besitzer kennt) laden kann. Und die L6e kaum Versicherung und keinen TÜV braucht. Das spart viel Zeit und Geld
@HeptaSean das ist was für Leute mit bestimmten Schwierigkeiten/Bedingungen, aber für die ist es relevant
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@sarah_ist_muede @AwetTesfaiesus Das kann ich nachvollziehen. Am meisten stört mich das Preischaos und dass ich x Apps brauche. Wir haben aber das Glück, dass wir selten außerhalb laden müssen.
@LinHead @sarah_ist_muede @AwetTesfaiesus Wofür braucht ihr x Apps? Ich habe eine Karte von EnBW, weil die ein sinnvolles Ladenetz haben auch für AC-Laden. Eine Lidl-App. Und eine Ionity-App für Langstrecke, da gefällt mir, dass die durchgängig hohe Leistung liefern, während man bei EnBW auch mal an einer lahmen Säule landen kann.
Aber der Rest des Angebots ist weitgehend Schrott und kann man links liegen lassen.