Leuchtet ein!
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@AwetTesfaiesus Ich arbeite seit 20 Jahren für eine Open Source Firma (Red Hat). Und habe viele Gespräche mit deutschen Unis geführt. Das war immer ernüchternd. "Wieviel Rabatt geben sie für eine Campuslizenz? Adobe/Microsoft geben 80%." "Uhm. Wir machen Open Source, also 100%. Sie können sofort loslegen." "Herr Wildeboer, sie verstehen das nicht. So wird hier nicht gearbeitet." Etwas überspitzt, aber nicht viel. Da hat sich grundsätzlich wenig geändert.
@jwildeboer @AwetTesfaiesus Vermutlich würden sie bei 90% Rabatt sofort zuschlagen ... (Argh.)
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@AwetTesfaiesus Es waren und sind fast immer Studenten selbst, manchmal auch Fachschaften, die einen harten Kampf gegen die Verwaltung führen müssen Open Source benutzen zu dürfen und auch die Erstis darüber aufklären zu dürfen. Kooperation über Unis oder auch nur Fachbereiche hinweg wird eher unterdrückt als gefördert, womit das wichtigste Argument für Open Source, Community, sharing is caring, kaum greifen kann. Ist ein dickes Brett.
@AwetTesfaiesus Microsoft Office und die Adobe Creative Suite, Autocad, Mathematica, das kriegt man alles von der Uni. Da werden die Mitarbeiter zur Schulung geschickt, da gibt es Support Ansprechpartner. Beim Einsatz von Open Source ist man als Student, Dozent, gar Professor auf Eigeninitiative angewiesen. Was viele mit sehr grossem persönlichen Einsatz auch leisten. Dafür meinen größten Respekt! Aber es könnte alles seit Jahren so viel besser sein. Das wurmt mich. Seit 20 Jahren.
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@AwetTesfaiesus
Zum Artikel:
Als ob MS keine Betriebskosten hätte. Die bezahlen wir als Gesellschaft eben hinten raus.Zum Thema:
Der money move wäre Opendesk auch für kleinere Gruppen (Mindest-User-zahl 500 bei SaaS) als Produkt anzubieten. K(M)Us sagen oft, dass die das nutzen wollen, aber kein Interesse am selbst-hosting haben und keine 500 User brauchen/haben. Die würden alle ordentlich bezhalen. Dann entstünde auch ein Markt und opendesk könnte Studenten featuren.@quwm @AwetTesfaiesus
Kostenlos sind bei MS education übrigens nur die webbasierten Programme. Die Desktop-Versionen muss man abonnieren.